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stromteiler - überlagerungssatz
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Max_9
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 16:27:23    Titel: stromteiler - überlagerungssatz

So hallo zusammen,

ich hab ein kleines problem bei der Stromteilerregel an welchem ich schon ziemlich lange dranhocke. Die Stromteilerregel wird hierbei bei einem Überlagerungssatzbeispiel angewendet:

Alle Quellen = 1,5 V

R1 = R2 = R3 = 1,5 Ohm

R4 = R5 = R6 = R7 = 0,5 Ohm

R8 = 4 Ohm

Ges: I8


So also beim kurzschließen von Uq2 und Uq3 also das betrachten des Netzwerkes unter dem Einfluss von Uq1 bereitet mir Probleme:

Zuerst rechne ich den strom der von der Quelle ausgeht aus indem ich
Uq1 / Rges rechne da kommt 0,445 A raus.

Allerdings will ich ja dann I8 herausfinden, was ich vorhatte:

Den einfließenden Strom in III (Teilnetzwerk R8 || R3) berechnen um dann auf I8 zu kommen...

Meine Frage ist nur wie ich das anstelle, die Lösung für den Strom in III ist :

(0,445A * 1,5 Ohm) / (1,5 + 2,09) Ohm = 186 mA

wobei mich in der Lösung die 1,5 Ohm durcheinanderbringen und wieso sie dort stehen :/

wäre cool wenn mir da jemand weiterhelfen könnte Smile


sorry für den doppelpost habs im "falschen" forum gepostet.. war das physik forum
Max_9
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2012 - 16:45:58    Titel:

ok bin gerade draufgekommen... für alle die beim selben problem irgendwann mal festsitzen:

R8 || R3 + R5 + R7 = 2,09 ohm

durch die fließt in III einfließende Strom, den kann man dann mithilfe des stromteilers berechnen:

I (III) / I1 = R3578 / R2

I(III) = 186 mA
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7107
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BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 09:50:53    Titel:

Mit dem Überlagerungsverfahren wird die Berechnung auch nicht einfach. Am wenigsten rechnest Du hiermit.
Code:
ik1      ik2      ik3     =
 4        -1,5     0      0
-1,5      4       -1,5    0
 0       -1,5    5,5      1,5

Lösung
ik1 = 0,0506566604 A
ik2 = 0,1350844278 A
ik3 = 0,3095684803 A = I8
U8 = 4*I8 ≈ 1,24V

Mit R8 = 0Ω --> Ik=1,7741935484 A
Stimmt das?

Edit: Ahh es geht doch einfacher, da die Leerlaufspannung Uo =1,5V ist:
Ri = 0,84545Ω
Ik = Uo / Ik = 1,77419A
Max_9
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 12:36:50    Titel:

I8 = 310 mA

dein ik1 = 0,0507 (gerundet) stimmt

ik2 und ik 3 nicht

die wären: 0,0845 und 0,175 A
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7107
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BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 14:01:00    Titel:

Max_9 hat folgendes geschrieben:
I8 = 310 mA
dein ik1 = 0,0507 (gerundet) stimmt
ik2 und ik 3 nicht, die wären: 0,0845 und 0,175 A
Ik2 und ik3 sind die Kreisströme, nicht Deine Teilströme, Max,
das siehst Du schon daran, dass ik3 = I8 ist.
Max_9
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2012 - 19:43:24    Titel:

oh oops mein fehler Embarassed

jetzt hab ich trotzdem noch ne frage...

angenommen Uq3 wäre jetzt eine Stromquelle Iq, und ich betrachte erst die Ströme für Uq1 und Uq2, also Iq wird "deaktiviert" also in den leerlauf geschalten.

wie sieht dann mein netzwerk (mit leerlauf von Iq) aus für:

A) Iq mit R3 anstatt Uq3 mit R3
B) Iq anstatt Uq3 und R3 8also ein zweig nur mit der Quelle Iq)

soweit ich weiß wird für fall B) -also wenn Iq eine idealle quelle ist somit Innenwiderstand gegen unendlich- der ganze zweig einfach aus dem netzwerk herausgeschnitten und nicht beachtet wie als wäre er nicht da (natürlich nur wenn man das netzwerk für Uq1 oder Uq2 betrachtet)

wie sieht es dann aber bei Fall A) aus?
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7107
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 09:05:07    Titel:

Meinst Du das so, Max?
Mit Iq3 = Uq3 / R3 .... dann funktioniert die Schaltung identisch zur oberen.

Max_9
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Anmeldungsdatum: 18.04.2012
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 12:26:54    Titel:

sorry das meinte ich nicht mir ging es darum wie das netzwerk bei der anwendung des überlagerungssatzes aussieht falls ich anstatt uq3 ein iq3 hab dem ein widerstannd einmal parallel und einmal in reihe geschalten ist in etwa so:

Ich muss nur wissen ob des dann richtig ist wie das netzwerk angeordnet ist: berechnet wird immer I8' dh. uq2 kurzgeschlossen und Iq im leerlauf:

Ursprüngliche Schaltung 1 :


Betrachten der wirkung von Uq1 zur berechnung von I8', dass Netzwerk für die Berechnung von I8' sieht dann so aus?:


_____________________________________________________________
_____________________________________________________________
_____________________________________________________________
Ursprüngliche Schaltung 2.1:




Ursprüngliche Schaltung 2.2:

Dem Iq ist ein Widerstand in Reihe geschalten also Iq ist eine ideale Quelle und R3 ein widerstand dazu in Reihe






Betrachten der Wirkung von Uq1 zur Berechnung von I8', dass Netzwerk für die Berechnung von I8' (ausgehend von beiden ursprünglichen Schaltungen 2.1 / 2.2) sieht dann so aus?:




Ich möchte eigentlich nur wissen ob ich diese Ersatzschaltungen dann richtig gezeichnet habe, da mir noch nicht ganz klar ist wie Stromquellen beim Überlagerungssatz behandelt werden. Spannungsquellen werden ja kurzgeschlossen aber der Widerstand der im Zweig mit drinnen ist bleibt ja. In einem meiner Bücher wurden Stromquellen ohne anhängendem Widerstand einfach ganz aus der schaltung rausgenommen mit dem dazugehörigen Zweig. Wie ich dann aber vorzugehen hab falls ein widerstand mit dabei ist, ist mir ein rätsel
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7107
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 13:58:44    Titel:


Hier ist R3 ohne Wirkung, da die Stromquelle einen unendlich hohen Widerstand hat.
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