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Politiker01 Full Member


Anmeldungsdatum: 19.11.2010 Beiträge: 155
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 19:53:26 Titel: Ist Abitur unnützlich? |
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Ist die "normale" Abitur/Matura - also keine Fachmatura - unnützlich?
Ich meine was kann man mit einer "normalen" Abitur/Matura machen was man ohne nicht könnte?
Als Kassakraft,Verkäufer/in, Sekräter/in, Trafikant/in ect kann ich ja auch ohne Arbeiten - und für die Berufe wo das Geld ausreicht mich zu ernähren brauche ich sowieso ein Studium (Lehrberufe ausgenommen).
Die normale Abitur/Matura ermöglicht einem damit nicht wirklich eine Arbeit zu bekommen welche ausreicht um sich selber zu erhalten - und zwingt einem zu einem Studium.
Ungefähr 2/3 aller Abituranten/Maturanten besuchen ein normales Gymnasium und haben dann ohne Studium nicht gerade rosige aussichten.
Da frag ich mich wozu sitzt man 4 Jahre in der Schule und warum reformiert da die Regierung nicht was damit auch Leute die "nur" Matura haben ne Arbeit gekommen wo sie genug Geld bekommen sich selber zu erhalten.
Kann sein dass dieses Thema besser in die Politik Abteilung passt - falls das ein Moderator/admin genauso sieht bitte verschieben. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22641
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 20:06:11 Titel: |
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Jep, ich bin auch dafür, dass Leute mit "nur Grundschulbildung" auch "ne Arbeit gekommen wo sie genug Geld bekommen sich selber zu erhalten"...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 20:09:45 Titel: |
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Ohne jetzt die Regelungen in Österreich genau zu können, ist ein Abitur natürlich nicht verkehrt. Es eröffnet Dir zumindest die Option auch später, nach der Entscheidung zu einer Lehre noch mal unkompliziert umzuschwenken.
Wenn Du dich hier im Forum umschaust, siehst Du eine Vielzahl von Usern, die nach der Schule eine Lehre begonnen haben, danach sich aber unterfordert fühlen. Ohne Abitur muss nun mühsam auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt werden - da hat es der Abiturient schon besser. Also macht es schon Sinn, das Abi zu machen. So "schnell und günstig" kommt man im Regelfall nicht mehr zu dieser Qualifikation. Dazu kommt auch die veränderte Lebenssituation, in der man vielleicht mit Mitte / Ende 20 steckt (eigene Wohnung, Lebenshaltungskosten die bezahlt werden möchten). _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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hansi111 Full Member


Anmeldungsdatum: 17.08.2009 Beiträge: 298
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 21:12:32 Titel: Re: Ist Abitur unnützlich? |
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| Politiker01 hat folgendes geschrieben: |
Als Kassakraft,Verkäufer/in, Sekräter/in, Trafikant/in ect kann ich ja auch ohne Arbeiten - und für die Berufe wo das Geld ausreicht mich zu ernähren brauche ich sowieso ein Studium (Lehrberufe ausgenommen).
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Komisches Schwarz/Weiß- Denken. Was ist denn mit Ausbildungen, wo man meistens Abitur braucht(nicht rechtlich, sondern von der Anforderung) und man gleichzeitig nicht schlecht verdient, wie in den meisten kaufmännischen Ausbildungen? |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3607
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 21:48:21 Titel: |
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in welchen kaufmännischen ausbildungen braucht man denn unbedingt abitur? ich kenne industrie- und bankkaufleute mit mittlerer reife.
die einzige ausnahme ist wohl ein duales studium, also z.b. ausbildungen im gehobenen dienst, die zu einem akademischen abschluss führen. |
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hansi111 Full Member


Anmeldungsdatum: 17.08.2009 Beiträge: 298
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 22:21:44 Titel: |
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| wie gesagt rechtlich nicht, aber viele der arbeitgeber fordern heute das Abitur. Angebot und Nachfrage halt. |
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XFlorian Full Member


Anmeldungsdatum: 14.04.2011 Beiträge: 166 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 10 Jun 2012 - 22:48:56 Titel: |
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| hansi111 hat folgendes geschrieben: |
| wie gesagt rechtlich nicht, aber viele der arbeitgeber fordern heute das Abitur. Angebot und Nachfrage halt. |
Naja mit sehr guter Reife kommst du eigentlich in jede Ausbildung in jeder Firma rein. |
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KevMin Junior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2012 Beiträge: 50
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 01:06:48 Titel: |
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Ich lese aber sehr viele Anzeigen (Ausbildungsangebote) in den Zeitungen, in denen das Abitur schon eine Voraussetzung ist, wenn man Bürokauffrau/-kaufmann werden möchte. _________________ Abitur 2012 RLP - Biologie, Deutsch, Erdkunde, Latein |
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XFlorian Full Member


Anmeldungsdatum: 14.04.2011 Beiträge: 166 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 06:38:48 Titel: |
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| KevMin hat folgendes geschrieben: |
| Ich lese aber sehr viele Anzeigen (Ausbildungsangebote) in den Zeitungen, in denen das Abitur schon eine Voraussetzung ist, wenn man Bürokauffrau/-kaufmann werden möchte. |
Ok die Diskussion ist müßig. Zu meiner Zeit (Anno 2005) war es noch möglich mit mittlerer Reifen in jeden Ausbildungsberuf reinzukommen. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4678 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 08:15:14 Titel: |
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In jeden? Zu meiner Zeit (Anno Mitte 1990er) war es schon fast utopisch mit einer mittleren Reife sich für manche Ausbildungen zu bewerben. Ich glaube damals gab es nur einen Hauptschüler bundesweit der es in eine Bankkaufmannslehre gebracht hat aber irgendwas mit 80-85% hatten eine Variante von Hochschulzugangsberechtigung.
Bei uns im Ausbildungsunternehmen (Multinationaler Konzern) waren bei den Industriekaufleuten 3 Leute mit MR, nach drei Wochen nur noch 2, aber über 60 mit Abitur. Fremdsprachenkorrespondenten: 100% Abiturienten oder FHRler.
...und die Anforderungen selbst haben an die Auszubildenden nicht wirklich zugenommen in letzter Zeit aber die Qualität der Schulabgänger gefühlt abgenommen. Da dieses aber über alle Schulformen so ist, nimmt man einfach häufiger jetzt die höhere Schulform.
Ja, sogesehen war/ist es möglich auch mit einer MR überall unterzukommen aber bei einigen Ausbildungsberufen ist das schon nicht mehr so einfach. Gerade bei den sehr AHR-lastigen Ausbildungsberufen wie bspw. insbesondere Bankkaufmann, ist die Chance mit einer MR unterzukommen in den letzten Jahren immer mehr gesunken.
Letztlich ist es aber durchaus eine Frage der Flexibilität und der Mobilität. Wer eben auch in kleinere Betriebe gehen will oder in ländliche Bereiche, der hat auch mehr Chancen, selbst wenn ihm die AHR fehlt. Mein jetziger Arbeitgeber hat bspw. kaum Chancen die IK-Stelle mit einem Abiturienten zu besetzen, weil diese von den großen Unternehmen der Gegend weggesogen werden. Wir müssen uns zwangsläufig auch mit einem hohen Anteil von Leuten mit MR auseinandersetzen und da sind auch gute Köpfe dabei...wenn man etwas sucht).
Alternative: Gut sein. Gute Leute mit MR schaffen es eben auch...der Durchschnitt könnte es schwerer haben. Wer es mit den Noten und dem Kopf aber nicht schafft, der sollte eben auch nach Alternativen suchen, wenn die Traumstelle im Traumunternehmen nicht so klappt wie man will.
Grüße
Gozo |
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XFlorian Full Member


Anmeldungsdatum: 14.04.2011 Beiträge: 166 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 09:48:53 Titel: |
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Genau das meinte ich Gonzo. Also ich bin gelernter Fachinformatiker; bei uns in der Firma wurden in meinem Lehrjahr 16 Leute ausgebildet. 6 hatten Abitur/Fachabitur; der Rest Mittlere Reife. Die war aber bei den meisten gut bis sehr gut.
Bei mir in der Klasse (besuche paraellel zur Arbeit die Berufsoberschule), sitzen auch 2 Bankkaufleute; derern mittlere Reife war "nur" gut. Also keine Überflieger dabei.
Gepackt haben die auch ihre Ausbildung.
Ich glaub grade bei Bankkaufleuten müssen die Banken auch auf MR Schüler zurückgreifen, weil es immer weniger Bewerber allgemein gibt. Die Sparkasse macht Werbung bei uns im Kino für ihre Ausblidungsplätze. War früher nicht nötig.
Ich bin übrigens der Meinung, dass jeder, der das Interesse mitbringt eine Ausbildung packen kann. |
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van Gramstat Newbie


Anmeldungsdatum: 11.06.2012 Beiträge: 1
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 10:11:10 Titel: |
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Warum sollten Abiturienten auch soo viel mehr verdienen, als Azubis?
Sind ja auch nur 3 Jahre, nur eben auf der Schulbank...
Grüße _________________ Riesling Wein |
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KevMin Junior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2012 Beiträge: 50
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 14:18:43 Titel: |
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Ja, ich finde es auch ein bisschen übertrieben, dass man für sehr viele Ausbildungsberufe heutzutage das Abitur braucht.
Aber ich muss sagen, dass das Abitur für mich persönlich keineswegs unnützlich ist. Man lernt ja nicht nur Fachwissen, sondern erwirbt Kompetenzen, wie z.B. eigenständiges und selbstorgansierendes Arbeiten, die man sonst mit einer Mittleren Reife (Ich habe selbst auch eine Mittlere Reife vor meinem Abitur erworben!) nicht erwirbt. _________________ Abitur 2012 RLP - Biologie, Deutsch, Erdkunde, Latein
Zuletzt bearbeitet von KevMin am 12 Jun 2012 - 00:51:51, insgesamt einmal bearbeitet |
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oberhaenslir Senior Member


Anmeldungsdatum: 20.09.2007 Beiträge: 713
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 14:25:51 Titel: Du willst uns auf den Arm nehmen. |
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[quote="Politiker01"]Ist die "normale" Abitur/Matura - also keine Fachmatura - unnützlich?
Ich meine was kann man mit einer "normalen" Abitur/Matura machen was man ohne nicht könnte?
Als Kassakraft,Verkäufer/in, Sekräter/in, Trafikant/in ect kann ich ja auch ohne Arbeiten - und für die Berufe wo das Geld ausreicht mich zu ernähren brauche ich sowieso ein Studium (Lehrberufe ausgenommen).
Die normale Abitur/Matura ermöglicht einem damit nicht wirklich eine Arbeit zu bekommen welche ausreicht um sich selber zu erhalten - und zwingt einem zu einem Studium.
Ungefähr 2/3 aller Abituranten/Maturanten besuchen ein normales Gymnasium und haben dann ohne Studium nicht gerade rosige aussichten.
Da frag ich mich wozu sitzt man 4 Jahre in der Schule und warum reformiert da die Regierung nicht was damit auch Leute die "nur" Matura haben ne Arbeit gekommen wo sie genug Geld bekommen sich selber zu erhalten.
Kann sein dass dieses Thema besser in die Politik Abteilung passt - falls das ein Moderator/admin genauso sieht bitte verschieben.[/quote]
Du willst uns auf den Arm nehmen: Mit einem solchen grenzwertigen 'Deutsch' bist du nicht an einem Gymnasium. |
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Politiker01 Full Member


Anmeldungsdatum: 19.11.2010 Beiträge: 155
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Verfasst am: 11 Jun 2012 - 20:51:52 Titel: Re: Du willst uns auf den Arm nehmen. |
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| oberhaenslir hat folgendes geschrieben: |
Du willst uns auf den Arm nehmen: Mit einem solchen grenzwertigen 'Deutsch' bist du nicht an einem Gymnasium. |
Du lern erst mal richtig zitieren bevor du Leuten ans Bein pinkelst Freundchen.
Mein Post war ganz normales D - und in einem Forum schreibt man auch "leichter" als sonst. |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 12 Jun 2012 - 03:30:31 Titel: Re: Du willst uns auf den Arm nehmen. |
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| Politiker01 hat folgendes geschrieben: |
| oberhaenslir hat folgendes geschrieben: |
Du willst uns auf den Arm nehmen: Mit einem solchen grenzwertigen 'Deutsch' bist du nicht an einem Gymnasium. |
Du lern erst mal richtig zitieren bevor du Leuten ans Bein pinkelst Freundchen.
Mein Post war ganz normales D - und in einem Forum schreibt man auch "leichter" als sonst. |
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Dosenpfandi Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2012 Beiträge: 32 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 27 Jun 2012 - 23:54:35 Titel: |
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| KevMin hat folgendes geschrieben: |
| eigenständiges und selbstorgansierendes Arbeiten |
Ich denke das genau ist der Punkt, es geht weniger um die fachliche Qualifikation die dadurch erworben wird, sondern vielmehr gewisse allgemeine "Qualitäten". |
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Vuvuzela Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 28 Jul 2012 - 14:25:42 Titel: |
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Bei uns in Deutschland können sich fast alle Abituranten nach dem Studium selbst erhalten
Grüße |
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Luna123 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 756
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Verfasst am: 28 Jul 2012 - 18:32:28 Titel: |
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Also wenn ich ein Urteil fälle nach dem was ich so erlebe und erlebt habe, ist das Abitur "die Voraussetzung" um sich selbst zu erhalten. Zum einen wird (wie viele Vorredner schon gesagt haben) bei vielen -guten- Ausbildungsplätzen das Abitur oder mindestens eine sehr gute Mittlere Reife vorausgesetzt. Klar kann man auch mit Hauptschulabschluss oder Mittlerer Reife einen Ausbildungsplatz bekommen- die große Auswahl hat man allerdings nicht. Und wenn ich mal in die Runde schaue: Ich kenne viele gelernte Handwerker, die können zwar von ihrem Gehalt leben, aber mehr auch nicht. Familie oder sonstiger "Luxus" ist nicht drin. Es reicht halt grade so.
Man Vater ist selbstständig und hat riesen Probleme damit, einen geeigneten Azubi für den Einzelhandel zu finden. Er lädt viele Bewerber von Haupt- und Realschule ein, allerdings sind diese meistens (nicht immer und nicht alle) nicht ausbildungsfähig. Klingt hart, ist aber so. Ich habe die Bewerbungen selbst gelesen und was man da sieht ist wirklich teilweise unter aller Kanone. Deshalb schreibt er Stellen nur noch für Abiturienten aus, weil da die Chance einfach höher ist, einen brauchbaren Azubi zu finden. Traurig aber wahr... |
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Elijah Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.03.2005 Beiträge: 707
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Verfasst am: 28 Jul 2012 - 20:02:18 Titel: |
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Gerade in Deutschland wird das Abitur immer mehr zum "Standard-Abschluss". Dies geschieht logischerweise zu Lasten der Qualität, auch ein Grund warum für "einfache" Ausbildungen oft das Abitur gefordert wird.
Selbiges geschieht mittlerweile mit der "Akademisierung" der Bevölkerung. Es sollen mehr Hochschulabsolventen her, um teilweise den internationalen Standard, was die Quote anbelangt, zu erreichen. Dabei wird verkannt das wir in Deutschland - im Gegensatz zu manch anderen Ländern - das System der dualen Ausbildung haben.
Dies geht natürlich auch zu Lasten der Qualität, auch wenn dies keiner hören will. Zudem ermöglicht der Bachelor einen zügigen Abschluss, dadurch wird er für die Masse interessanter. Folglich wird WOHL auch hier der selbe Trend wie beim Abitur eintreten, steigende Zahlen an Absolventen.
Die Jobs und Berufe ändern sich allerdings nicht so stark und es ist zweifelhaft ob man für jeden Sachbearbeiterjob einen teuren - staatlich finanzierten - Hochschulabschluss benötigt. Ich halte dies für eine Fehlentwicklung, die durch die Masse der Absolventen kaum umkehrbar sein wird. _________________ „Die deutschen Zensoren — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — Dummköpfe — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —.“(Heinrich Heine) |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 28 Jul 2012 - 21:56:40 Titel: |
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| Koenntest du bitte erleutern, inwiefern die Qualitaet der Ausbildung unter solcher Entwicklung leiden sollte? |
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Luna123 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 756
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Verfasst am: 28 Jul 2012 - 23:02:51 Titel: |
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naja alles muss schneller gehen, wird gekürzt. Als Beispiel nenn ich einfach mal die Umstellung des Lehramts auf BA/MA. Wo früher noch das Referendariat 2 Jahre dauerte, dauert es jetzt nur noch 1,5 Jahre. Und es wird in Zukunft noch weiter gekürzt auf 1 Jahr. Damit geht auch wichtige Praxiserfahrung verloren. Die Studienzeiten generell werden verkürzt. Entweder werden Inhalte gestrichen, oder es muss mehr Stoff in kürzerer Zeit bewältigt werden, was sicherlich nicht förderlich für eine gute Ausbildung ist, wenn man alles "irgendwie schnell durchwürgen" muss um rechtzeitig fertig zu werden, anstatt sich für einzelne Themen mehr Zeit zu nehmen. Ganz ehrlich, wenn ich mir als Lehramtsstudentin vorstelle, dass Praxisphasen noch mehr verkürzt werden, fühle ich mich einfach nicht gut vorbereitet. Es muss doch noch genug Raum bleiben um sich angeleitet auszuprobieren um am Ende vom Studium wirklich ausreichend ausgebildet zu sein.
Damit Deutschland in Sachen Bildung konkurrenzfähig ist, müssen akademische Abschlüsse für mehr Leute erreichbar sein. Und das ist leicht dadurch zu erreichen, dass verkürzt und vereinfacht wird. Der Abschluss ist hinterher der gleiche, aber das was man gelernt hat ist sicherlich in Sachen Qualität nicht so hochwertig, wie wenn das Studium auf eine längere Zeit angelegt ist.
Das fängt doch schon bei der Verkürzung des Abiturs an.
Meiner Meinung nach sollte das Schulsystem dahingehend verbessert werden, dass früher mehr gefördert wird, anstatt zu kürzen wo es geht. Damit auch ein Hauptschulabschluss wieder einen Wert hat und das Abitur nicht mehr Voraussetzung für duale Ausbildungen ist. Man braucht kein Abitur um Bürokaufmann/Frau zu werden. Aber man muss auf Haupt- und Realschulen gut genug gefördert werden, damit man die Voraussetzungen für eine Ausbildung mitbringt. |
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