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Die Lüge von al-Hula
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 22:00:00    Titel: Die Lüge von al-Hula

Wie das, was wir täglich an Lügen über Syrien in den Hauptnachrichtensendungen des deutschen Fernsehens und der Presse vorgesetzt bekommen, gestrickt wird, können wir hier erfahren:

Zitat:
Syrien: Die Lüge von al-Hula

von Siegfried Seher

Ein Politik- und Medienskandal erster Ordnung

Am 25. Mai 2012 wurden in der syrischen Stadt al-Hula mehr als 100 Zivilisten, die meisten davon Frauen und Kinder, barbarisch ermordet. Bereits wenige Stunden nach dem Massaker tauchten die ersten Bilder im Internet auf, und die Propagandamaschinerie westlicher Massenmedien setzte sich in gewohnter Einmütigkeit in Bewegung.

Natürlich konnte nur das syrische Militär dieses Verbrechen verübt haben, so die erste Version, denn bekanntlich ist der syrische Präsident Baschar al-Assad ein skrupelloser Verbrecher, der mit Vorliebe Frauen und Kinder des eigenen Volkes abschlachten lässt. Als sich bei der Untersuchung der Opfer herausstellte, dass die wenigsten von ihnen durch schwere Waffen (Granaten, Artillerie) ums Leben gekommen waren, wurde sofort eine neue Version nachgeschoben, die regimetreue Schabiha-Milizen für die Bluttat verantwortlich machte. Dass die syrische Regierung eine Beteiligung an dem Massaker bestritt und russische Quellen die westliche Darstellung öffentlich in Zweifel zogen, änderte nichts an dem medialen Dauerfeuer gegen den „Kriegsverbrecher“ Assad. So behauptet das Springersche „Hamburger Abendblatt“ am 28.5.2012 wörtlich: „Syrische Truppen und Milizen töten in der zentralen Provinz Homs mehr als 110 Menschen, rund ein Drittel von ihnen Kinder. International ruft das Blutbad Abscheu und Empörung hervor ...“

Auch die Politik blieb nicht untätig. Bereits am 29.5.2012 wiesen zahlreiche westliche Länder, darunter auch Deutschland, als Reaktion auf das Massaker die syrischen Botschafter aus. „‚Der mörderische Wahnsinn des Regimes in Damaskus stellt eine Bedrohung für die regionale Sicherheit dar‘, teilte das französische Präsidialamt nach einem Treffen Hollandes mit dem britischen Premierminister David Cameron mit.“

Bereits zu dieser Zeit widersprachen Skeptiker unter Berufung auf ein inzwischen im Internet kursierendes Interview mit einer Augenzeugin der offiziellen Darstellung. Die abchasische Nachrichtenagentur „Anna News“ war offenbar als einzige mit einem Reporterteam direkt vor Ort gewesen und kam zu einem gänzlich anderen Fazit als die westlichen Massenmedien: „Während unserer Reise nach al-Hula in der Provinz Homs haben wir Berichte von einem knappen Dutzend Augenzeugen der Attacke auf die Stadt al-Hula vom 25. Mai 2012 aufgezeichnet und dokumentiert. Der Angriff erfolgte durch eine Einheit bewaffneter Kämpfer aus Ar Rastan, an ihr waren mehr als 700 Bewaffnete beteiligt. Sie brachten die Stadt unter ihre Kontrolle und begannen mit einer Säuberungsaktion gegen regierungstreue Familien, einschließlich alter Menschen, Frauen und Kinder...“

Die sehr ausführliche Aussage der Augenzeugin, die einige der mutmaßlichen Täter sogar namentlich identifizieren konnte, wurde von den westlichen Massenmedien komplett ignoriert. Sunnitische Terroristen als Täter? Das konnte nur eine Propagandalüge des Assad-Regimes und seiner Unterstützer in Russland und China sein...

Erst am 8. Juni 2012 fand endlich die Wahrheit, wenn auch mitten in einem Artikel über ein neues, selbstverständlich von „regimetreuen Milizen“ verübtes Massaker den Weg in wenigstens eine größere bundesdeutsche Zeitung („FAZ“). Hier der Wortlaut der Meldung, die allem widerspricht, was Regierung und Massenmedien den Bürgern dieses Landes bislang über die Bluttat von al-Hula zu suggerieren suchten:

„Syrische Oppositionelle, die aus der Region kommen, konnten in den vergangenen Tagen aufgrund glaubwürdiger Zeugenaussagen den wahrscheinlichen Tathergang in Hula rekonstruieren. Ihr Ergebnis widerspricht den Behauptungen der Rebellen, die die regimenahen Milizen Schabiha der Tat beschuldigt hatten. Sie sollen unter dem Schutz der syrischen Armee gehandelt haben. Da zuletzt Oppositionelle, die den Einsatz von Gewalt ablehnen, ermordet oder zumindest bedroht worden sind, wollen die Oppositionellen ihre Namen nicht genannt sehen.

Das Massaker von Hula hatte sich nach dem Freitagsgebet ereignet. Die Kämpfe setzten ein, als sunnitische Rebellen die drei Straßenkontrollen der syrischen Armee um Hula herum angriffen. Die Kontrollpunkte haben die Aufgabe, die alawitischen Dörfer um das überwiegend sunnitische Hula vor Anschlägen zu schützen.

Eine angegriffene Straßenkontrolle rief Einheiten der syrischen Armee zu Hilfe, die 1.500 Meter entfernt eine Kaserne unterhält und umgehend Verstärkung schickte. Bei den Kämpfen um Hula, die 90 Minuten gedauert haben sollen, wurden Dutzende von Soldaten und Rebellen getötet. Während der Kämpfe waren die drei Dörfer von Hula von der Außenwelt abgeriegelt.

Nach Angaben der Augenzeugen habe sich das Massaker in dieser Zeit ereignet. Getötet worden seien nahezu ausschließlich Familien der alawitischen und schiitischen Minderheit Hulas, dessen Bevölkerung zu mehr als neunzig Prozent Sunniten sind. So wurden mehrere Dutzend Mitglieder einer Familie abgeschlachtet, die in den vergangenen Jahren vom sunnitischen zum schiitischen Islam übergetreten sei. Getötet wurden ferner Mitglieder der alawitischen Familie Shomaliya und die Familie eines sunnitischen Parlamentsabgeordneten, weil dieser als Kollaborateur galt. Unmittelbar nach dem Massaker hätten die Täter ihre Opfer gefilmt, sie als sunnitische Opfer ausgegeben und die Videos über Internet verbreitet.“(!)

Wie aber reagiert die bundesdeutsche Presse angesichts dieser nunmehr bestätigten Ungeheuerlichkeit, dass die Regierung der Bundesrepublik aufgrund von Gerüchten und Propagandalügen den Botschafter eines Landes ausweist? Bedauert sie ihren „Irrtum“ und entschuldigt sie sich bei den Bürgern dieses Landes? Weit gefehlt. Ungeachtet der neuen Fakten wird fröhlich weitergelogen:

„Schon am 25. Mai hatte ein von regulären Truppen und Regime-Milizen in der Stadt Hula angerichtetes Blutbad mit 100 Toten, darunter ebenfalls viele Frauen und Kinder, weltweit Entsetzen ausgelöst.“

Angesichts dieser Unverfrorenheit der Schreibtisch(mit)täter in den bundesdeutschen Redaktionsstuben erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

http://ef-magazin.de/2012/06/11/3558-syrien-die-luege-von-al-hula


Die Volksverblödung um Libyen, auf die auch einige hier schreibende Foristen hereingefallen sind, gilt dabei wohl als Vorbild.
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rundmc
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BeitragVerfasst am: 11 Jun 2012 - 22:47:37    Titel:

Es ist echt unfassbar mit welcher Dreistigkeit heutzutage unsere Medien vorgehen.

Und heute verlangen sie auch noch ein militärisches Eingreifen wie im Falle Libyens.

(Israel fordert Eingreifen des Westens
Ein in Schweden lebender Kurde führt jetzt die syrische Opposition. Dort eskalieren die Kämpfe. Israel spricht von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und fordert ein Eingreifen wie in Libyen.)

http://www.stern.de/politik/ausland/in-syrien-eskaliert-die-lage-israel-fordert-eingreifen-des-westens-1839093.html


Britischer Botschafter mit Rakete beschossen

Das ist der dank für die Bomben gegen das Gaddafi Regime. Und wieder haben die westlichen Länder sich mit Islamisten zusammen getan und ein Regime gestürzt mit der Hoffnung, dass diese Menschen ihre Politik gegenüber dem Westen öffnen.




Britischer Botschafter mit Rakete beschossen

Bei einem Raketenangriff auf den Konvoi des britischen Botschafters in Libyen sind am Montag zwei Menschen verletzt worden. Wer den Anschlag verübt hat, ist noch unklar.


http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/libyen-britischer-botschafter-mit-rakete-beschossen/6738070.html


Libyen steckt Strafgerichts-Mitglieder in U-Haft
Die vier in Libyen festgenommenen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Ermittelt wird verstärkt gegen die Verteidigerin des Gaddafi-Sohns Seif al-Islam





In der faz wird der Fall auch nochmal genauer beschrieben.


http://www.faz.net/aktuell/politik/neue-erkenntnisse-zu-getoeteten-von-hula-abermals-massaker-in-syrien-11776496.html
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 10:28:56    Titel: Syrien

Israel verlangt sehr viel und will nichts geben. Aber wenn Syrien angegriffen werden wird - sie haben immerhin 460.000 Soldaten, wird der Iran eingreifen und das wäre dann die Stiunde der Israelis, deren "Angriff" zu erwidern. Hoffentlich kommt es zu keinem Angriff gegen Syrien.
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rundmc
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BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 10:51:39    Titel:

Heute wurden in Misrata (die Hochburg der Rebellen) Büros vom Roten Kreuz angegriffen. Zum Glück ist keiner ums Leben gekommen.

Die Rebellen spucken nicht nur auf unsere Werte, sondern erpressen nun sogar den ISTgH und wollen den Aufenthaltsort eines Gaddafi Vertrauten wissen. Mittlerweile verliere ich sogar das Vertrauen in unser Rechtsstaat.
Der Tod des ex Öl Minister in Wien, welche bis heute noch nicht aufgeklärt ist und nicht aufgeklärt wird. Angeblich ist er ertrunken ohne äußere Einflüsse.
Ich komme mir mittlerweile wie in einem Film vor...

Schon witzig, dass der IStgH welches doch politischen Druck gegen Gaddafi ausgeübt hatte heute Opfer wird. Und unsere westlichen Politiker schauen zu . Wenn der Iran soetwas machen würde oder Syrien, wäre das der Anlass endlich einen Angriff zu starten.

Stattdessen fordert man immer noch ein Eingreifen in Syrien und verschweigt den Chaos den man in Libyen verursacht hat.

Und ja ich stimme dir absolut zu. Wenn Syrien fällt wird auch der Iran bald fallen.
Da wird es Millionen Tote geben und wird meiner Meinung nach einer der schrecklichsten Kriege in diesem Jahrhundert sein
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 12:58:44    Titel:

So jetzt setzen sich sogar die Russen für die Mitarbeiter des IStGH.
Wo bleibt der politische Druck unsererseits?


Zitat:
Moskau hat laut dem russischen Außenministerium von den libyschen Behörden gefordert, alle festgenommenen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) freizulassen.

Vier Mitarbeiter der internationalen Gerichtsinstanz, darunter der ehemalige russische Botschafter in den Niederlanden Alexander Chodakow, waren am 7. Juni in Libyen festgenommen worden. Wie bei der libyschen Generalstaatsanwaltschaft inoffiziell verlautete, wurde für die Festgenommenen im Rahmen einer Ermittlung eine 45-tägige Untersuchungshaft angeordnet.

„Moskau fordert von den libyschen Behörden, die baldigste Freilassung von Alexander Chodakow und der anderen (inhaftierten) Mitarbeiter des IStGH zu sichern, zumal die Resolution 1970 des UN-Sicherheitsrates die libysche Seite verpflichtet, mit dem Internationalen Strafgerichtshof in vollem Umfang zusammenzuarbeiten“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenamtes.


http://de.rian.ru/politics/20120613/263780812.html

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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 21:21:39    Titel:

eine große Zeitung wagt den Ausbruch aus dem Lügenedikt und berichtet, wie es sich für echte Journalisten gehört.
Zitat:

Eine Auslöschung

13.06.2012 · Das Massaker von Hula ist ein Wendepunkt im syrischen Konflikt. Die westliche Öffentlichkeit beschuldigt, gestützt auf die UN-Beobachter, die syrische Armee. Diese Version kann auf Grundlage von Augenzeugenberichten bezweifelt werden. Demnach wurden die Zivilisten von sunnitischen Aufständischen getötet.

http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/syrien-eine-ausloeschung-11784434.html
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