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Zukunftsplanung
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Stelea
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Anmeldungsdatum: 13.06.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 16:09:24    Titel: Zukunftsplanung

Ich würds gerne mal riskieren mit euch über ein relativ sensibles Thema zu reden: Zukunftsplanung

Man hört ja von Kollegen immer, dass sie bereits wissen, was sie nach ihrem Studium machen werden ("Ja, ich geh zu Firma XY und mach soundso..") und nun ist es so, dass ich selbst quasi noch überhaupt keine Ahnung habe, womit Ich später mal meine Brötchen verdienen werde.

Ich könnte mir z.B. nie vorstellen in einem riesigen Konzern zu arbeiten, wo ich ständig Anzug tragen muss und Teamarbeit war auch noch nie mein Ding Wink

Meine Frage an euch: Bin ich echt der einzige, der immer noch nicht so recht weiß, was er nach seinem Studium anfangen wird (und langsam etwas Panik schiebt)? Wie siehts mit eurer Zukunftsplanung aus? Was erhofft ihr euch von diesem Studium? Smile
punktmatze
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Anmeldungsdatum: 17.04.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2012 - 16:58:27    Titel:

In welchem Semester bist du denn?

Also ich kenne momentan niemanden der schon wirklich weis wohin er will, vll den ein oder anderen Wunsch, aber nicht wirklich.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2012 - 07:07:16    Titel: Re: Zukunftsplanung

Stelea hat folgendes geschrieben:

Man hört ja von Kollegen immer, dass sie bereits wissen, was sie nach ihrem Studium machen werden ("Ja, ich geh zu Firma XY und mach soundso..") und nun ist es so, dass ich selbst quasi noch überhaupt keine Ahnung habe, womit Ich später mal meine Brötchen verdienen werde.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du überhaupt nicht einmal weißt was du für ein Studium ergreifen sollst?!

Wenn du hier im Forum mal etwas suchst, wirst Du regelmäßig und einige solcher Einträge finden die sich mit "Was soll ich studieren?" "Was passt zu mir?" "Ich habe keine Ahnung was!" beschäftigen.

Ganz im Gegenteil, viele Schulabsolventen aber insbesondere Abiturienten von "normalen" Gymnasien haben extreme Schwierigkeiten und wissen eigentlich selbst nach Studienbeginn nicht so wirklich was sie eigentlich wollen. Das allerdings macht das Leben nicht einfacher...

Solltest Du bereits mit dem Studium begonnen haben, solltest Du Dir aber zumindest mal Gedanken gemacht haben "warum" du es gemacht hast. Das Du noch nicht weißt "wo und als was" Du arbeiten willst ist zumindest am Anfang nicht tragisch (und bei den meisten ändert sich das im Verlauf des Studiums auch).

Zitat:
Ich könnte mir z.B. nie vorstellen in einem riesigen Konzern zu arbeiten, wo ich ständig Anzug tragen muss und Teamarbeit war auch noch nie mein Ding Wink

Wer sagt denn, dass Du in einem Großkonzern und im Anzug arbeiten musst? Die meisten trage während der Arbeit selten bis gar nie einen Anzug und arbeiten im Klein- und Mittelstand.

Teamarbeit wird da schon schwieriger und hängt stark von der Aufgabe ab. Aber im Grunde ist jedes Unternehmen "Teamarbeit", immer. Aber es gibt natürlich Unterschiede ob jemand ständig in einem Projektteam (beispielsweise) arbeitet oder eben im Rechnungswesen sitzt und Belege eintippt und sich nur ab und an mit den Kollegen abstimmen muss.

Zitat:
Meine Frage an euch: Bin ich echt der einzige, der immer noch nicht so recht weiß, was er nach seinem Studium anfangen wird (und langsam etwas Panik schiebt)? Wie siehts mit eurer Zukunftsplanung aus? Was erhofft ihr euch von diesem Studium? Smile

Wie gesagt, eigentlich solltest Du Dir ja mal Gedanken gemacht haben, warum du evtl. genau dieses Studium gewählt hast. Leider weiß ich auch, dass ein nicht unwesentlicher Teil von Studenten ihr Studium aus einer Laune, aus Verlegenheit und/oder wenig Information oder kurz - falschen Gründen - heraus wählen. Ganz typische Fächer dafür sind BWL oder auch Lehramt aber das gibt es auch in jedem anderen. Hier kommt dann auch ein Großteil der Abbrecher her.

Das man zu Beginn eines Studiums noch nicht weiß, wohin es einen später verschlägt oder man sich mal nicht sicher ist, was man genau jetzt eigentlich will, ist durchaus normal und unproblematisch, wenn man zumindest immer noch sagen kann, dass das gewählte Studienfach noch passt.
Diese Fragen sollten sich aber zum Ende des Studiums weitestgehend legen. Wenn man dann immer noch nicht weiß, was man will wird es haarig. Dann würde ich eigentlich behaupten, dass das Studienfach wohl nicht wirklich geeignet war. Dann sollte man sich mal hinsetzen und überlegen wohin die Reise gehen kann und dann vielleicht mit Leuten aus den Bereichen reden.

Aber - auch das ist nicht so selten. Wer am wirklichen Ende nicht weiß, wie es weitergehen soll geht typischerweise in einen Master um an dessen Ende meist genauso ahnungslos darzustehen, weil das keine Lösung bringt. Andere machen ein GAP-Year oder fangen etwas völlig anderes an. Die meisten jedoch machen einfach irgendwas, wo sie zumindest glauben, dass es passen könnte. Einige finden sich dann damit ab, andere wechseln später...

Glaub mir, die Situation ist unschön, ja, aber bis zu einem gewissen Punkt normal. Problematisch wird es eigentlich erst dann, wenn die Frage legitim wird, ob man sich nicht vielleicht im Studiengang geirrt hat oder zulange daran festhielt. Der Zeitpunkt ist allerdings individuell verschieden und ob Du den erreicht hast? Keine Ahnung.

Grüße
Gozo
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