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Musik und Psychologie parallel?
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armchairastronaut
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 6720
Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2012 - 19:42:46    Titel: Musik und Psychologie parallel?

Hallo,
gibt es unter Euch irgendwelche Erfahrungen mit dem Versuch, ein Musikstudium und ein Psychologiestudium parallel abzuwickeln?

Alle positiven und negativen Erfahrungen bezüglich Vereinbarkeit zweier Studiengänge untereinander und einer solche Doppelbelastung mit dem Privatleben würden mich sehr interessieren.

Es wäre auch sehr wertvoll zu wissen, welche Erfahrungen im Bachelor- und später im Master-Studium vorliegen.

Auch wenn es Unterschiede an verschiedenen Orten gibt, wären Informationen sehr wertvoll für mich. In Frage kommen insbesondere:

Köln (Uni Köln und Musikhochschule) oder Köln (Musik) und Bonn (Psachologie)
Düsseldorf
Berlin (Humboldt bzw. FU und Hanns Eisler bzw. UdK)
München
Würzburg
Kiel (Psychologie) und Lübeck (Musik)
oder eventuell eine Verbindung von Musikstudium und Fernstudium in Psychologie.

Dankeschön im Voraus.

(P.S.: ich hatte das Thema bereits unter "Studium allgemein" angesprochen, aber da gab es leider keine Reaktionen.)
KristinResch
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Anmeldungsdatum: 23.06.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2012 - 11:36:25    Titel:

Hallo Armchairastronaut,

gut zu wissen wäre, welche Art von Musik du studieren möchtest! Lehramt oder künstlerische Ausbildung Instrument/Gesang?!
Neben einem Lehramtstudium wirst Du kaum noch ein weiteres Studium schaffen, da sich sicherlich einige Vorlesungen und Seminare überschneiden werden, gerade im Grundstudium musst du in beiden Studiengängen viele Scheine machen!
Bei der künstleriscvhen Ausbildung sieht es da schon etwas besser aus, nur da kommen dann die 6 Stunde üben am Tag hinzu.
Ein Musikstudium ist nicht zu unterschätzen und kann man nicht mal so nebenbei machen. Aber es kommt auf Dein Organisationstalent und Dein Willen, Deine ausdauer an! Aein Versuch wäre es wert, allerdings solltest du dann finanziell absolut frei sein, nebenher noch jobben wird nicht drin sein!
armchairastronaut
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 6720
Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2012 - 13:49:50    Titel:

Es geht mehr um eine Laufbahn als Konzertvioline (nicht solo, nicht Lehramt).
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2012 - 10:03:43    Titel:

Bin weder Psychologe noch studierter Musiker, aber einen kleinen Realitätscheck erlaube ich mir doch.

Ich verstehe nicht so ganz, welche Berufslaufbahn man mit diesen zwei sehr orthogonalen Studiengängen anstrebt. Psychologe/Psychotherapeut ist ein Vollzeitjob, Orchestermusiker ebenfalls. Vollzeitstudiengänge sind beide allemal und auch hier ist die Überdeckung kaum gegeben, also längst nicht so machbar wie mit einer Kombo in der Art von Mathe+Informatik. Ich weiss nicht, wie der geplante Karriereverlauf ist, aber höchstwahrscheinlich wirst du bzw. die Person, in deren Namen du fragst, im späteren Leben nur einen dieser Berufe als Hauptberuf ausüben. Dann stellt sich in meinen Augen die Frage, warum man sich den Stress antun sollte und zwei Vollzeitsudiengänge parallel belegen sollte. Das macht aus der Studienzeit bestimmt nicht die schönste Zeit des Lebens. Und nur, um am Ende ein Musiker zu sein, der nebenbei einen Psychologieabschluss hat oder ein Psychologe mit Unterhaltungswert. Kurzum: Geldwerter Mehrwert des Doppelstudiums := 0. Nicht, dass Geld alles wäre, aber der Stress ist gewaltig und über kurz oder Lang wird ein Studium wahrscheinlich eh schleifen gelassen. So erlebt bei vielen Freunden und bekannten (und mir Wink ), die zwei Studiengänge begonnen haben.

Eine Freundin von mir studiert neben dem Beruf Psychologie an der FU Hagen. Sie ist mit der Betreuung und den Inhalten bisher (kurz vor dem Bachelor) sehr zufrieden. Das wäre in meinen Augen die realistischste Option, vor allem wegen der freien Zeiteinteilung und weil es keine Vorlesungsüberschneidungen gibt bzw. man nicht ständig von Uni A zu Uni B muss.
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