VengaBoys Newbie


Anmeldungsdatum: 21.02.2012 Beiträge: 3
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Verfasst am: 16 Jun 2012 - 11:39:50 Titel: Examensvorbereitungsfall Zivilrecht Uni Heidelberg |
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Folgender Sachverhalt
S und F sind zum Essen in das Restaurant der R gegangen. F wählt Menü 3, S Menü 1.
Nach der Bestellung geht F auf die Toilette. S beobachtet, wie am Nachbartisch A und B Menü 2 bestellt haben. A und B gehen danach ebenfalls auf die Toilette.
Da es S nicht schnell genug geht und das Essen von A und B bereits serviert wird, winkt er den Kellner, der nur für das Servieren und nicht das Bestellen zuständig ist, zu sich hin und sagt, dass die beiden Menüs von S bestellt worden wären.
S geht davon aus, dass die R nur 3 Menüs im Angebot hat und sich diese deshalb alle sehr ähneln, so dass es kaum einen Unterschied zwischen Menü 2 und Menü 1&3 gebe. Auch denkt er, dass A und B nichts bemerken.
F kommt zurück und merkt sofort, dass das nicht ihr Essen ist; sie lässt es deshalb zurückgehen. Der verwirrte Kellner erscheint dann sogleich mit dem Essen von S und F und liefert sie am Nachbartisch bei A und B ab.
A und B bemerken, dass es sich bei dem Essen nicht um Menü 2 handelt, monieren aber nicht und verspeisen die Gerichte.
Als sie mit Essen fertig sind, verweigert A die Zahlung, weil es sich nicht um ihr bestelltes Essen gehandelt habe.
S isst von seinem Essen, F belässt es beim Zurückgehen des Essens und isst an diesem Abend auch nichts mehr.
1. Ansprüche des R, wobei die Gerichte einen objektiven Wert von 8€ haben und laut Karte 24€ kosten gegen F / A / S
2. Anspruch S gegen A, wenn er dem R die von A und B verzehrten Menüs Nr.1 und 3 bezahlt
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Wo liegen hier die Schwerpunkte? Hat jemand Interesse daran, den Fall mit mir zusammen zu lösen? |
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