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UZH'12 what to expect?
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romatveev
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Anmeldungsdatum: 10.06.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2012 - 10:31:01    Titel: UZH'12 what to expect?

Hallo zusammen,

Im Herbstsemester fange ich mein Wiwi-Studium an der Uni Zürich an. Das wird meine zweite Ausbildung sein. Ich komme selbst aus einem Land der dritten Welt und möchte betonen, dass Deutsch und Englisch nicht meine Mutterprachen sind, spreche aber beiden. In diesem Zusammenhang habe ich ein paar Fragen an euch:
1. Ich hab gelesen und gehört, dass es unmöglich ist, das Bc-Studium in drei Jahre zu schaffen. Ist das Wahr?
2. Die Durchfallquote ist hoch, vor allem wegen Mikro und Mathe oder gibt es noch was?
3. Ist es möglich für Uzh-Studenten etw. an der ETH als Nebenfach zu erlernen?
4. Welche Professoren sind empfehlenswert und welche nicht?
5. Worauf muss man die Aufmerksamkeit wenden?
6. Allgemeine Information und Tips.

Vielleicht Fragen kommen noch. Vielen Dank im voraus! Wink
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1336

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2012 - 11:05:27    Titel:

1. Wo hast du das her? Kompletter Blödsinn. Die wenigsten schaffen es ohne Fehlversuch (!), aber es geht auf jeden Fall. Wenn du ganz übel drauf bist auch in weniger als 3.
2. Statistik, Ökonometrie, plus je nach dem welche Richtung du danach wählst, in VWL hast du z.B. Economic Growth Theory als Killer, in B&F Financial Economics.
3. Klar, machen viele, gibt auch teilweise echt geniale Kurse an der ETH!
4. Du hast im Assessment sowieso noch keine Wahlmöglichkeit, also bringt dir das noch nichts wenn ich hier jetzt Profs aufzähle. Wink Kannst nur hoffen, dass Meyer wieder von seinem Sabbatical zurück ist und im ersten Jahr Accounting und Reporting gibt, der ist legendär.
5. Fang' im Assessment früh genug an zu lernen, die Prüfungsphase ist hart und du hast dort keine Zeit noch gross was nachzuholen. Ansonsten viel Spass in Zürich. Wink

Wenn du noch konkrete Fragen hast gerne hier oder per PN.
Malile
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Anmeldungsdatum: 17.02.2011
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2012 - 12:21:51    Titel:

Noch ein paar Ergänzungen zu Aristokrates:

2. Makroökonomik im ersten Jahr ist auch nicht gerade ohne.
4. Meyer ist afaik zurück, er gab dieses Semester Financial Reporting. Aber auch der Marco Passardo, den wir anstelle Meyers im ersten Semester hatten, war echt hammermässig. In FinAcc und FinRep hast du definitiv die besten Profs vom ersten Jahr. In Informatik 1 ist der Bernstein auch ein ganz cooler Typ.
5. Very Happy Ja, nimm dir Aristos Tipp zu Herzen.
6. Wenn du aber in einem Wirtschaftsgymnasium warst und einfachere Analysis drauf hast, dann fährst du zumindest im ersten Semester sicher gut. Auswendig lernen kann jeder. Mikro ist auch einfacher, wenn man ableiten kann. (Ich weiss nicht, ob ihr den Netzer haben werded, der war klasse, aber ich meine gehört zu haben, dass dieses Mal jemand anderes Mikro liest.)

Welcome!
Lerox
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Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2012 - 13:53:55    Titel:

Hi

ich möchte wahrscheinlich 2013 (Herbstsemester) das WiWi-Studium an der UZH beginnen. Aktuell gehe ich noch ins Gymnasium (Schweiz) und habe auch gute Noten. Ich hätte auch noch einige Fragen, vielleicht könnt ihr euch ja die Zeit nehmen, um diese zu beantworten. Smile

- Welche Gebiete der Mathematik werden im WiWi-Studium benötigt? Kann man es als "einfache" Mathematik nennen oder ist es etwas schwieriger als im Gymnasium?

- Wenn man im Gymnasium das Schwerpunktfach Wirtschaft & Recht hat, kann man dann sagen, dass man im Assessmentjahr grundsätzlich das wiederholt, was man im Gymnasium durchgenommen hat? Oder kommt da noch vieles dazu?

- Wie sehen die Prüfungen aus? Werden da eher detaillierte Fragen gestellt oder eher allgemeine? Wie siehts vom Schwierigkeitsgrad aus (ein Beispiel wäre vielleicht nicht schlecht:) )?

- Wie viele Stunden "Unterricht" hat man pro Woche im Assessmentjahr? Sind nebenbei so zwischen 12-20 Stunden Arbeit z.B. im Coop oder Migros noch möglich inkl. Samstag? Oder empfiehlt es sich eher, nicht zu arbeiten?

- Die Top-Unternehmensberatungen suchen ja meistens Leute mit exzellenten Noten. Nur, was heisst genau exzellent für Schweizer Verhältnisse? Reicht da schon eine 5 oder ist eine 5.5 Minimum?

- Wenn man in der Schweiz in der Matura die Abschlussnote 6.0 (als Durchschnitt von allen Fächern) hat, dann kommt man ja schon in diversen Zeitungen (Bsp. #1 http://www.blick.ch/news/schweiz/ich-bin-keine-streberin-id1930061.html und #2 http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/oberland/Die-11-Lerntricks-der-Supermatrandin-/story/14546034 ). Ich weiss, dass man eine 6.0 einer Schweizer Matura nicht mit einem 1.0 eines deutschen Abiturs vergleichen kann, doch ist der Unterschied wirklich so enorm? Wenn ich mich hier im Forum umschaue, dann hat praktisch jeder Zweite einen Schnitt von 1.x, was 1:1 ins Schweizer Notensystem umgerechnet eine 5.x wäre. Nur, eine 5,x in der Schweizer Matura schaffen vielleicht höchstens 10 Leute an einem Gymnasium mit rund 200 Absolventen pro Jahr. Kann man also sagen, dass wenn man eine 5.x als Abschlussnote im Durchschnitt hat, wirklich sehr gut ist (damit meine ich nicht nur 5.8 oder 5.7, sondern auch 5.1)? Oder sind wir Schweizer alle so durchschnittlich und eine 5.1 in der Matura letztlich "nur" gut?


Sorry, dass ich soviel geschrieben habe, aber ich hoffe, es finden sich dennoch paar User, die darauf antworten. Smile

Liebe Grüsse
Lerox
testtesttest
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Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2012 - 15:17:02    Titel:

Gosh!
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1336

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2012 - 14:11:22    Titel:

- Du brauchst vorher ausser evtl. ein paar Algebra-Basics überhaupt nichts. Mathe I fängt im ersten Semester wirklich bei Null an. Es ist zwar vom Niveau her (natürlich) über dem Gymnasium, aber alles machbar. Da machen die Kollegen an der ETH ganz andere Sachen. Wink

- Dazu kann dir Malile evtl. mehr sagen, er war auch am Wirtschaftsgym. Denke aber, dass spätestens ab dem zweiten Semester so ziemlich alles neu ist.

- Kann man pauschal natürlich nicht so einfach sagen. Wenn du wirklich unbedingt schon alte Prüfungsfragen sehen willst schreib mir ne PM.

- Die wenigsten Leute arbeiten während des Assessments. Danach dafür umso mehr. Das Risiko im ersten Jahr rauszufliegen ist schon nicht zu unterschätzen - wenn du eine Prüfung zwei Mal nicht bestehst bist du weg. Mit genügend Disziplin ist es aber sicher möglich auch im ersten Jahr nebenher zu arbeiten (siehe Malile Wink)

- Es kommt drauf an, die schauen ja nicht nur auf die Noten. Grundsätzlich ist alles über 5.0 okay. Wenn du aber einen 5er Schnitt hast und nichts nebenher, das ihn quasi "erklärt" ist das schlecht. Was ich für IB schon gehört habe ist, dass es zwischen 5.2 und 5.8 quasi keinen Unterschied macht wo du genau stehst. Alles darunter wird nicht näher angeschaut, alles darüber bekommt Bonuspunkte.

- Du kannst die Noten nicht so vergleichen. Ja, der Unterschied ist tatsächlich so enorm.
Malile
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Anmeldungsdatum: 17.02.2011
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2012 - 18:29:36    Titel:

Danke Aristokrates.

Habe ihm eine ausführliche PN geschrieben Smile

LG
Penetrator 3.0.
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Anmeldungsdatum: 08.06.2012
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2012 - 20:07:27    Titel: ---

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Zuletzt bearbeitet von Penetrator 3.0. am 02 Aug 2012 - 18:47:17, insgesamt einmal bearbeitet
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1336

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2012 - 20:18:33    Titel:

Penetrator 3.0. hat folgendes geschrieben:
Ziehe ab September ebenfalls nach Zürich. Gibt's hier eventuell eine Art Geheimtipp bezüglich der Zimmersuche? Habe einige Unterkünfte ab 350 Franken gefunden, vermute aber, dass es nicht unbedingt einfach ist, an diese heranzukommen.
Was haltet ihr davon, in den ersten Monaten in ein halbwegs akzeptables Studentenwohnheim zu ziehen und danach weiterzusuchen? Ist der Ansturm nach Semesterbeginn immer noch so enorm?

Um 350 CHF? Können nur WOKO-Wohnungen sein, oder? Oder irgendwo in der Agglo, aber in Zentrumsnähe sind 350CHF sonst utopisch. Wenn du eh nur ein Zimmer willst schau einfach immer wieder auf die offizielle UZH/ETH Wohnungsvermittlungsseite und auf WGZimmer.ch.
Eigentlich solltest du gerade jetzt was finden, weil die ganzen Studenten die dieses Semester fertig werden oder ins Ausland/Praktikum/whatever gehen ihre Wohnungen/Zimmer auf den Markt werfen. Sobald das Semester angefangen hat hast du das nur noch sporadisch und bei öffentlichen Wohnungsausschreibungen auf Homegate etc. hast du normalerweise leicht über 20 Bewerber pro Wohnung und somit besonders als Deutscher wenig Chance.
Penetrator 3.0.
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Anmeldungsdatum: 08.06.2012
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2012 - 20:24:59    Titel: -

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Zuletzt bearbeitet von Penetrator 3.0. am 02 Aug 2012 - 18:47:45, insgesamt einmal bearbeitet
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