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BWL vs Wirtschaftsrecht
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Kyries
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Anmeldungsdatum: 22.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 11:03:37    Titel: BWL vs Wirtschaftsrecht

Hey,

ich hoffe, dass diees Thema in dem Bereich hier am besten aufgehoben ist.
Diese Fragestellung habe ich in den letzten Wochen/Monaten bereits sehr oft gelesen, meist sind die wirklich intensiven Diskussionen dazu aus den Jahren 05-08, und daher in der Regel nur noch bedingt zu gebrauchen.


Kurz zu mir:
Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und habe bereits eine Berufsausbildung hinter mir und war 2 Semester für an einer FH (Angewandte Informatik) immatrikuliert (eigentlich eher als Überbrückung gedacht, da ich bei den anderen FHs die Anmeldefristen versäumt hatte durch einen 2-jährigen Australienaufenthalt).
Dieser Studiengang ist partout nichts für mich - was mir jedoch vorher klar war.


Ich möchte unbedingt etwas im (Groß)Bereich Wirtschaft studieren, da sowohl meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich, als auch meine Fachoberschule im Bereich der Wirtschaft war und ich gemerkt habe, dass dort meine Interessen und Stärken liegen, ich aber mehr sein möchte als ein Sachebarbeiter mein Leben lang.


BWL ist daher immer so mein erster spontaner Gedanke (und ich kann mich mit dem durchaus anfreunden). Der andere Gedanke ist Wirtschaftsrecht (mein insgeheimer Wunsch war es immer Jura zu stuiderne, was aufgrund des fehlenden Abiturs aber unmöglich ist); ich könnte dort also je nach FH mehr oder weniger begrenz Jura mit BWL vermischen.
Jedoch bin ich total unentschlossen und so langsam läuft mir die Zeit (3 Wochen) zum Bewerben davon.
Je mehr ich im Internet lese, desto verwirrter bin ich - ich hoffe daher, dass ich hier noch ein paar aktuellere Meinungen einfangen kann, die mich vielleicht in die eine oder andere Richtung bestärken könnten.
Da ich ja bereits 25 bin, hab ich nicht mehr alle Zeit der Welt um herumzuprobieren, wenn ich jetzt nochmal etwas studiere, muss es definitiv der finale Studiengang sein - irgendwann will man ja auch mal anfangen vernünftig Geld zu verdienen bzw. zu arbeiten. Wink


Was ich immer wieder lese und mir dann auch selber denke (wenn auch manchmal etwas übespitzt), sind die typischen Dinge wie:

- BWLer gibt es gefühlte 20.000 pro Jahr, die aus dem Studium kommen und den Markt derart überfluten, dass sie entweder arbeitslos sind oder minderqualifizierte Arbeit annehmen, die man auch mit einer gewöhnlichen Ausbildung machen könnte. Am Ende würde ich mir vielleicht wünschen, nicht im Einheitsbrei mitgeschwommen zu sein.

- Wirtschaftsrecht ist nicht halbes und nichts ganzes - jeder Jurist hat im rechtlichen Bereich deutlich mehr Ahnung, jeder BWLer hat im Wirtschaftsbereich mehr zu bieten. Hier würde imir vielleicht immer wieder denken "ach hättest du doch lieber BWL genommen, dann hättest du den Bereich besser abedecken können".

- laut Bekannten und diversen Erfahrungsberichten haben es die Wirtschaftsrechtler leichter einen Job zu finden, sind dann aber entweder karrieretechnisch eingeschränkt da wenig Perspektive voranzukommen (als Beispiel in großen Konzernen, wo sie den Volljuristen zuarbeiten) oder müssen sich in Richtung Steuerrecht oder Insolvenzrecht spezialisieren, was die Vielfalt einschränkt

- BWLer haben eine große Auswahl an Möglichkeiten durch die diversen Vertiefungsmöglichkeiten im Studium, sodass später eine Arbeitsstelle in großer Breite möglich ist



Das sind so grob die ersten Dinger, die mir einfallen. Mir würden also durchaus beide Studiengänge gefallen, an beiden schreckt mich aber auch immer wieder etwas ab, sodass ich mich nicht wirklich festlegen kann.




Ich hoffe, dass mir hier jemand helfen und ich die ein oder andere Meinung (vielleicht hat ja jemand beides studiert und kann Vergleiche machen oder hat Bekannte die beides oder eins der beiden studieren) noch einfangen kann und entschuldige mich für den langen Text. Smile
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 12:34:29    Titel: Re: BWL vs Wirtschaftsrecht

Kyries hat folgendes geschrieben:
ich aber mehr sein möchte als ein Sachebarbeiter mein Leben lang.

Den Zahn möchte ich Dir gerne sofort ziehen. Glaub nicht, dass jeder Akademiker irgendwann man vom Sachbearbeiter zur Führungskraft wird. Die meisten bleiben in der Sachbearbeitung ein Leben lang. Gehobene Sacharbeit aber eben keine Führungsposition.
Anders ausgedrückt: Alleine das Studium reicht nicht um der Sachbearbeitung zu entfliehen...oder...man kann es auch ohne Studium erreichen.


Zitat:
BWL ist daher immer so mein erster spontaner Gedanke (und ich kann mich mit dem durchaus anfreunden). Der andere Gedanke ist Wirtschaftsrecht (mein insgeheimer Wunsch war es immer Jura zu stuiderne, was aufgrund des fehlenden Abiturs aber unmöglich ist); ich könnte dort also je nach FH mehr oder weniger begrenz Jura mit BWL vermischen.
Jedoch bin ich total unentschlossen und so langsam läuft mir die Zeit (3 Wochen) zum Bewerben davon.
Je mehr ich im Internet lese, desto verwirrter bin ich - ich hoffe daher, dass ich hier noch ein paar aktuellere Meinungen einfangen kann, die mich vielleicht in die eine oder andere Richtung bestärken könnten.
Da ich ja bereits 25 bin, hab ich nicht mehr alle Zeit der Welt um herumzuprobieren, wenn ich jetzt nochmal etwas studiere, muss es definitiv der finale Studiengang sein - irgendwann will man ja auch mal anfangen vernünftig Geld zu verdienen bzw. zu arbeiten. Wink

Vielleicht erst einmal eine grundsätzliche Frage: Hast Du Dich mal ausgiebiger mit Gesetzestexten etc. auseinander gesetzt? Liegt Dir das?

Zitat:
- BWLer gibt es gefühlte 20.000 pro Jahr, die aus dem Studium kommen und den Markt derart überfluten, dass sie entweder arbeitslos sind oder minderqualifizierte Arbeit annehmen, die man auch mit einer gewöhnlichen Ausbildung machen könnte. Am Ende würde ich mir vielleicht wünschen, nicht im Einheitsbrei mitgeschwommen zu sein.

Es sind wahrscheinlich sogar noch einige mehr als 20.000 pro Jahr. Allerdings muss man auch klar sehen, dass es auch entsprechend viel Nachfrage nach den Absolventen gibt. Die ALQ bei BWLer 12 Monate nach dem Abschluß ist deutlich unterdurchschnittlich und nur wenig schlechter als bspw. bei Ingenieuren. Also nix von minderqualifizierter Arbeit oder Arbeitslosigkeit...

Zitat:
- Wirtschaftsrecht ist nicht halbes und nichts ganzes - jeder Jurist hat im rechtlichen Bereich deutlich mehr Ahnung, jeder BWLer hat im Wirtschaftsbereich mehr zu bieten. Hier würde imir vielleicht immer wieder denken "ach hättest du doch lieber BWL genommen, dann hättest du den Bereich besser abedecken können".

Bedingt richtig, ja. Wirtschaftsrechtler haben vor allem dort Vorteile wo sie ihre Stärken ausspielen können. Die Bereiche sind allerdings recht eingegrenzt, vor allem weil bspw. klassische Wirtschaftsrechtsbereiche, bspw. Steuerrecht, Rechnungslegung etc. auch von den BWLern belegt werden. Mit den Volljuristen zu konkurrieren macht auch wenig Sinn, zumal die einen nicht für voll nehmen, dafür kann man aber zumindest rechnen.

Ich habe jahrelang viel mit Wirtschaftsrechtlern zu tun gehabt. In den WPG werden sie ganz gerne gesehen in vielen Bereichen. Die allermeisten sagen aber über kurz oder lang, dass sie doch besser entweder Jura oder BWL studiert hätten. Nur wenige würden sich wieder für ein Wirtschaftrechtsstudium entscheiden. Repräsentativ ist das natürlich nicht als Ergebnis.

Zitat:
- laut Bekannten und diversen Erfahrungsberichten haben es die Wirtschaftsrechtler leichter einen Job zu finden

Würde ich aus meiner Erfahrung heraus nicht behaupten. Hängt auch immer stark mit der Frage zusammen in welchem Bereich.

Zitat:
sind dann aber entweder karrieretechnisch eingeschränkt da wenig Perspektive voranzukommen (als Beispiel in großen Konzernen, wo sie den Volljuristen zuarbeiten)

Das hängt davon ab, wie aufgeschlossen die Unternehmen sind. In den WPG bspw. ist es egal ob BWLer, WRler, Jurist etc. Wer aber irgendwann bspw. mal die Abteilungsleitung der Rechtsabteilung oder den Syndikus miemen möchte, der wird als WRler immer hinter den Volljuristen herhinken. Wirkliche Aufstiegschancen haben sie nur dort, wo die Schlüsselstellen nicht gewünscht oder zwingend mit Volljuristen besetzt werden. Das ist häufig in Bereichen der Fall, wo auch BWLer sich tummeln.

Zitat:
oder müssen sich in Richtung Steuerrecht oder Insolvenzrecht spezialisieren, was die Vielfalt einschränkt

Das passiert Dir in jedem Beruf, auch als BWLer. In aller Regel spezialisierst Du Dich irgendwann auf irgendetwas anstatt in allem unter Durchschnitt zu sein. Wenn Du FRW machst oder Marketing ist das als BWLer also gar nicht anders.

Zitat:
- BWLer haben eine große Auswahl an Möglichkeiten durch die diversen Vertiefungsmöglichkeiten im Studium, sodass später eine Arbeitsstelle in großer Breite möglich ist

Es gibt vielleicht mehr Auswahl in den Funktionen, eine "breitere" Arbeitsstelle ist damit aber noch nicht gemeint. In den seltensten Fällen sind Arbeitsstellen für BWLer funktions- oder abteilungsübergreifend.


Was mir bisher fehlt ist erst einmal eines:

Du bist ausgebildeter Kaufmannsgehilfe? Dann solltest Du doch ungefähr eine Vorstellung haben, was Du später einmal machen möchtest, als was Du später einmal arbeiten willst. DAS ist der entscheidende Faktor sich zu überlegen ob WR oder BWL. Nicht für alles wären beide Studiengänge gleichgut geeignet....und nur der heimliche Wunsch Jura zu studieren kann es ja nicht sein. Irgendwas wirst Du damit ja wohl verbinden.

Grüße
Gozo
Kyries
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Anmeldungsdatum: 22.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 13:01:06    Titel:

Hey,

danke für deine wirklich hilfreiche Antwort.
Ich bin gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel und bin in einem Textilunternehmen momentan (Ausbildungsbetrieb = aktueller Betrieb). Ich war anfangs in der Personalabteilung und bin nun im Einkauf, wobei mir der Einkauf deutlich weniger Spaß macht.

Gesetzestexte liegen mir und interessieren mich, das würde ich spontan so behaupten. Ich war jetzt mehrere Male bei einem Kumpel an der FH Westküste/Heide zu Besuch und hab mich mal in ein paar Vorlesungen im Urlaub dazugesetzt, um einen kleinen Einblick zu bekommen.
War dort z.B. im Steuerrecht/Bilanzierungsrecht und Wirtschaftsprivatrecht und fand das äußerst spannend - kann mir das also durchaus vorstellen.
Hab mich dann auch in einige BWL Vorlesungen gesetzt aus dem ersten und dritten Semester und kam auch dort problemlos mit (ist natürlich nicht aussagekräftig sowas, aber mir gehts da ums Grobe) und konnte mir vieles durch Allgemeinwissen und meine praktische Erfahrung verinnerlichen und gut einprägen, um es auch wirklich verstanden zu haben.


Wohin mein Weg in der fernen Zukunft gehen soll, weiß ich spontan ehrlich gesagt nicht. Im Moment möchte ich mir einfach nur eine weiter Tür offenhalten bzw. generell öffnen mit einem wirtschaftsorientierten Studium, da mich mein Beruf momentan weder begeistert noch geistig in irgendeiner Art und Weise fordert.
Dass ich weder als BWLer noch WRer komplett neue Gebiete erkunden werde, ist mir durchaus bewusst - ich denke da ganz realistisch.
Aber der momentane Stand macht mich einfach unglücklich und ich will nicht in 30 Jahren zu mir sagen müssen "Grandios jetzt hab ich 30 Jahre lang Absagen in der Personalabteilung geschrieben oder 20 Bestellungen für neue Pullover pro Woche gemacht".


Dadurch dass ich nicht mehr unbedingt der Jüngste bin und auch nicht unnötig Zeit damit verschwenden will diverse Studiengänge auszutesten habe ich die Wahl auf diese beiden beschränkt. Bevor ich also so Sachen wie Chemie oder Maschinenbau studiere (um mal extreme und unrealistische Beispiele zu nennen) ausprobiere und dort erstmal die Basics erlernen bzw. auffrischen müsste, um überhaupt die erste Woche verstehen zu können, will ich gerne im Bereich der Wirtschaft bleiben, wo ich mich bereits etwas auskenne und wofür ich mich interessiere.
Das Problem ist einfach, dass mir rein logisch gesehen Wirtschaftsrecht mehr gefällt durch den erhöhten Juraanteil im Gegensatz zu BWL - im Hinterstübchen hab ich aber immer wieder das Gefühl mit BWL weiterzukommen; ich kanns ehrlich gesagt nicht wirklich erklären und genau das macht mir die Wahl auch so schwer. Sad
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 13:22:20    Titel:

Hallo Kyries... ich empfehle Dir folgenden Post von Hugo, um dir zumindest einen kleinen Einblick in die Thematik "Wirtschaftsrecht vs. BWL vs. Jura" zu geben.

http://blockierte-url/foren/viewtopic.php?f=35&t=3663
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 14:01:51    Titel:

dann mach doch einen stinknormalen bwl bachelor und wenn dich die recht veranstaltungen in diesem mehr interessieren als der rest, kannst du dich entsprechend im master vertiefen. unternehmens- oder steuerberater wäre auch noch eine möglichkeit.

btw jura hat recht wenig mit den für juristen zum schreien einfachen rechtveranstaltungen eines bwl-studiums zutun. bei denen ist das ganze schon ein neue nummer härter. trotzdem, wenn das dein wunsch ist, würde ich mit deiner fachhochschulreife in die 13 klasse einer fachoberschule oder berufsoberschule einsteigen, um anschließend jura studieren zu können. du kannst aber davon ausgehen, dass das ganze länger dauern wird als ein bwl studium und die jobperspektive aktuell nicht besser ist.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 14:26:59    Titel:

Kyries hat folgendes geschrieben:

Gesetzestexte liegen mir und interessieren mich, das würde ich spontan so behaupten. Ich war jetzt mehrere Male bei einem Kumpel an der FH Westküste/Heide zu Besuch und hab mich mal in ein paar Vorlesungen im Urlaub dazugesetzt, um einen kleinen Einblick zu bekommen.
War dort z.B. im Steuerrecht/Bilanzierungsrecht und Wirtschaftsprivatrecht und fand das äußerst spannend - kann mir das also durchaus vorstellen.

Das ist schon einmal gar nicht schlecht.


Zitat:
Wohin mein Weg in der fernen Zukunft gehen soll, weiß ich spontan ehrlich gesagt nicht. Im Moment möchte ich mir einfach nur eine weiter Tür offenhalten bzw. generell öffnen mit einem wirtschaftsorientierten Studium, da mich mein Beruf momentan weder begeistert noch geistig in irgendeiner Art und Weise fordert.

Das macht die Sache hingegen wieder nicht ganz so einfach. Denn letztlich bietet Dir, rein auf die Funktionen bezogen, BWL natürlich die größere Auswahl als ein Zwitterstudiengang. Wenn Du aber jetzt sagen würdest, dass Dein Traum die Vertragsgestaltung in der Rechtsabteilung eines Unternehmens ist, dann ist BWL wohl nicht das Wahre.


Zitat:
Das Problem ist einfach, dass mir rein logisch gesehen Wirtschaftsrecht mehr gefällt durch den erhöhten Juraanteil im Gegensatz zu BWL - im Hinterstübchen hab ich aber immer wieder das Gefühl mit BWL weiterzukommen; ich kanns ehrlich gesagt nicht wirklich erklären und genau das macht mir die Wahl auch so schwer. Sad

Mach das, was Dir am meisten liegt und was für Deine inneren Ziele das vielversprechendere Ist. Wenn es Wirtschaftsrecht ist, dann wirst du damit Deinen Weg finden. Wenn BWL, dann eben so.

Tendentiell würde ich es aber wie Konstantin sehen - in dubio pro BWL. Rechtslastige Bereiche kannst Du da auch wählen, falls diese Dich dann aber auch interessieren.

Der Beitrag von Hugo ist auch ziemlich fundiert, einzig bei der Annahme des Überangebots verkennt er die Realitäten derzeit. Juristen haben es in der Tat schwer. Wenn man von den Spitzengehältern der Top-Absolventen absieht, die auch locker bei 100.000 EUR für den Anfänger beginnen, liegt der Durchschnittsjurist bei ca. 35.000 EUR und einem erheblich längerem Studium. Viele machen aus Mangel an Jobs auch ihre eigene Kanzlei auf und verdienen noch einmal weniger, denn Rechtsanwälte haben wir genug.

Letztlich bietet der Wirtschaftsjurist nur dann Vorteile, wenn Du in einen Bereich möchtest, wo Du diese auch ausspielen kannst...

Grüße
Gozo
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 15:05:19    Titel:

[quote="Gozo"]
Kyries hat folgendes geschrieben:


Letztlich bietet der Wirtschaftsjurist nur dann Vorteile, wenn Du in einen Bereich möchtest, wo Du diese auch ausspielen kannst...

Grüße
Gozo


So sehe ich dies auch, es kommt auf das Ziel an. Wenn man nicht weiß was genau man machen möchte, dann ist man bei einem BWL Studium etwas flexibler.
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