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Effektivwert / Gleichrichtwert
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Timos11
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Anmeldungsdatum: 22.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2012 - 13:56:52    Titel: Effektivwert / Gleichrichtwert

Hi,
ich habe eine Frage. Falls ich nun ein Netzwerk gegeben habe, in dem der Strom i(t) = 1 Wurzel(2) A * cos (omega * t) einen Widerstand R und eine Spule L durchläuft, frage ich mich, wie ich diesen Strom umzurechnen habe. Wann benutz ich den Effektivwert, wann den Gleichrichtwert?
Ist der Gleichrichtwert überhaupt relevant für die Netzwerkberechnung?
Vielen Dank im Voraus.
elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 689
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2012 - 00:22:23    Titel:

Deine Frage betrifft offensichtlich Netzwerke, die mit Wechselspannung gespeist werden.
Hier kann man grundsätzlich beliebige Kurvenform voraussetzen. Davon abhängig ist dann der Aufwand, der zum Lösen eines solchen Falles erforderlich ist. Besonders einfach wird der Lösungsweg, wenn sinusförmige Spannungen bzw. Ströme vorliegen. Dann kann man sich die komplexe Rechnung zunutze machen und braucht nicht den Weg über die Differenzialgleichungen zu beschreiten. Hier ist dann eigentlich egal, ob man für die Beschreibung der Wechselgrößen den Scheitelwert oder den Effektivwert nimmt. Beide unterscheiden sich ja nur durch den Faktor Wurzel aus 2. In der Netzwerkberechnung ist es üblich, den Effektivwert zu benutzen. Der Gleichrichtwert hat nur Bedeutung in der Leistungselektronik, wo die Wechselgrößen nicht mehr als sinusförmig vorausgesetzt werden können.
In deinem Beispiel handelt es sich offensichtlich um sinusförmige Spannung, die einen Stromkreis mit linearen Widerständen verschiedener Art speist. Der Strom ist deshalb selbst auch sinusförmig. Hier mit dem Gleichrichtwert zu arbeiten, hat wenig Sinn.
Timos11
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Anmeldungsdatum: 22.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2012 - 21:48:08    Titel:

Vielen dank.
Eine weitere Frage, die ich habe ist, wie ich dann u(t) = 100V cos(100Pi 1/s t) umgehen soll. Heißt es nur, dass meine Frequenz 100Pi beträgt und für omega dann gilt 100Pi * 2Pi ?
Zudem wollte ich fragen, ob ich für die Kompensationskreisfrequenz den gleichen Ansatz in meiner Rechnung ansetze, wie für die Resonanzkreisfrequenz. Also dass ich die Gleichung nach dem Omega umforme, für die der Imaginärteil verschwindet.
Vielen Dank.
MeVsTheWorld88
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Anmeldungsdatum: 24.06.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 01:39:38    Titel:

Timos11 hat folgendes geschrieben:
Vielen dank.
Eine weitere Frage, die ich habe ist, wie ich dann u(t) = 100V cos(100Pi 1/s t) umgehen soll. Heißt es nur, dass meine Frequenz 100Pi beträgt und für omega dann gilt 100Pi * 2Pi ?
Zudem wollte ich fragen, ob ich für die Kompensationskreisfrequenz den gleichen Ansatz in meiner Rechnung ansetze, wie für die Resonanzkreisfrequenz. Also dass ich die Gleichung nach dem Omega umforme, für die der Imaginärteil verschwindet.
Vielen Dank.


Hi, also bei u(t)=100V cow(100pi 1/s t) ist dein omega=100pi, omega= 2 pi f, umstellen nach f und du hast deine Frequenz
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