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Warnung vor univativ GmbH - Leiharbeit für Studenten!
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Foren-Übersicht -> Community-Forum -> Warnung vor univativ GmbH - Leiharbeit für Studenten!
 
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servicewueste
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Anmeldungsdatum: 23.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2012 - 09:24:39    Titel: Warnung vor univativ GmbH - Leiharbeit für Studenten!

Hallo,

möchte euch vor der univativ GmbH warnen. Es handelt sich um ein Leiharbeitsunternehmen für Studenten welches sich nicht an die geltenden Arbeitsrechte und das AÜG Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung hält.

univativ bezahlt an die Studenten keine gesetzlich vorgeschriebene Lohnfortzahlung im Urlaub und auch einen untertariflichen Lohn!


http://www.univativ.de

Nachdem Ich die Missstände bei der univativ GmbH mit meinem Chef klären wollte, wurde ich illegal außerordentlich fristlos ohne Angaben von Gründen gekündigt obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch Krankgeschrieben war.

Es wurde bereits eine Klage erhoben und ich stehe mit verdi in Kontakt.

Mehr unter:

http://www.servicewueste-frankfurt.de/2012/06/in-eigener-sache-kundigung-trotz.html

http://www.servicewueste-frankfurt.de/2012/06/beschwerden-wegen-verstoen-gegen-das.html

http://www.servicewueste-frankfurt.de/2012/06/2te-kundigung-durch-univativ-gmbh.html
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2012 - 21:34:13    Titel: Re: Warnung vor univativ GmbH - Leiharbeit für Studenten!

servicewueste hat folgendes geschrieben:
univativ bezahlt an die Studenten keine gesetzlich vorgeschriebene Lohnfortzahlung im Urlaub und auch einen untertariflichen Lohn!

Das tun Hochschulen die studentische Hilfskräfte beschäftigen üblicherweise auch nicht.




servicewueste hat folgendes geschrieben:
Nachdem Ich die Missstände bei der univativ GmbH mit meinem Chef klären wollte, wurde ich illegal außerordentlich fristlos ohne Angaben von Gründen gekündigt obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch Krankgeschrieben war.

1. Da macht jemand, der gefeuert wurde, eine Firma schlecht - sehr glaubwürdig. Rolling Eyes
2. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, das man während Krankheit nicht gekündigt werden kann. Im Extremfall kann Krankheit sogar ein Grund für deine Kündigung sein.


servicewueste hat folgendes geschrieben:
Es wurde bereits eine Klage erhoben [...]

Lass' uns wissen, wie es ausgegangen ist.


servicewueste hat folgendes geschrieben:
[...]und ich stehe mit verdi in Kontakt.

Und, muss man jetzt vor Ehrfurcht erzittern? - Ich mag Verdi nicht!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23405

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 13:32:12    Titel: Re: Warnung vor univativ GmbH - Leiharbeit für Studenten!

2,71828 hat folgendes geschrieben:

Im Extremfall kann Krankheit sogar ein Grund für deine Kündigung sein.


Lange, krankheitsbedingte Fehlzeiten sind kein Kündigungsgrund. Einzig und allein die wahrscheinliche Aussicht auf weitere, längere solche Fehlzeiten rechtfertigt eine nicht-betriebsbedingte Kündigung.

Cyrix
nitro89a
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Anmeldungsdatum: 29.02.2012
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 15:48:33    Titel:

Zitat:
2,71828 hat folgendes geschrieben:

Im Extremfall kann Krankheit sogar ein Grund für deine Kündigung sein.


Lange, krankheitsbedingte Fehlzeiten sind kein Kündigungsgrund. Einzig und allein die wahrscheinliche Aussicht auf weitere, längere solche Fehlzeiten rechtfertigt eine nicht-betriebsbedingte Kündigung.

Cyrix


Irrtum:

Interessenbeeinträchtigung: Die langandauernde Krankheit muß betriebliche oder wirtschaftliche Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigen [....] Der Arbeitgeber muß daher eine erhebliche Beeinträchtigung betrieblicher Interessen darlegen, die sich aus organisatorischen Problemen bei der zeitlich begrenzten Einstellung von Ersatzkräften ergeben kann. Steht ausnahmsweise einmal fest, daß eine Genesung in den nächsten 24 Monaten auszuschließen ist, liegt eine Interessenbeeinträchtigung (wie bei der Kündigung wegen dauernder Leistungsunfähigkeit) in der Regel ohne weiteres vor.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23405

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 15:50:17    Titel:

Nochmal meinen Beitrag lesen, und sich dann bewusst werden, dass deine Begründung für die Aussage "Irtum" diesem nicht widerspricht...

Cyrix
nitro89a
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Anmeldungsdatum: 29.02.2012
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 15:56:20    Titel:

Zitat:
Nochmal meinen Beitrag lesen, und sich dann bewusst werden, dass deine Begründung für die Aussage "Irtum" diesem nicht widerspricht...

Cyrix


Lies bitte deinen Beitrag selber nocheinmal durch.
Oder weißt du was, bevor das noch länger dauert machen wir es zusammen.

Dein Beitrag:

Zitat:
Lange, krankheitsbedingte Fehlzeiten sind kein Kündigungsgrund. Einzig und allein die wahrscheinliche Aussicht auf weitere, längere solche Fehlzeiten rechtfertigt eine nicht-betriebsbedingte Kündigung.


Du hast geschrieben, dass
1. lange, krankheitsbedingte Fehlzeit kein Kündigungsgrund ist. Irrtum, sie ist ein Kündigungsgrund.
2. "Einzig und allein ..." S.o. stimmt nicht, es ist nicht "einzig ung allein" die zu erwartende Fehlzeit, die eine Kündigung rechtfertigt, sondern ebenso ein durch Krankheit entstandender Interessenskonflikt. Irrtum.



Klicke hier, um den Artikel bei Amazon.de anzuschauen.


Zuletzt bearbeitet von nitro89a am 26 Jun 2012 - 15:58:45, insgesamt einmal bearbeitet
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23405

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 15:58:38    Titel:

nitro89a hat folgendes geschrieben:
Steht ausnahmsweise einmal fest, daß eine Genesung in den nächsten 24 Monaten auszuschließen ist, liegt eine Interessenbeeinträchtigung (wie bei der Kündigung wegen dauernder Leistungsunfähigkeit) in der Regel ohne weiteres vor.


Unterstreichung von mir. Offenbar geht es nicht um die bisherige Fehlzeit, sondern die zu erwartende zukünftige.

Weitere Erklärung, weshalb ich damit einem Irtum unterliege, ist erwünscht.


edit: http://www.n-tv.de/ratgeber/Gericht-schuetzt-Arbeitnehmer-article5009091.html

Zitat:
Das LAG wertete die Kündigung als voreilig. Der Arbeitgeber habe nicht schlüssig dargelegt, wieso er auch in Zukunft davon ausgehe, dass bei der Klägerin mit Fehlzeiten von mehr als sechs Wochen im Jahr zu rechnen sei. Denn maßgeblich für die soziale Rechtfertigung einer krankheitsbedingten Kündigung sei nicht die Vergangenheit, sondern die gesundheitliche Zukunftsprognose.



Aktenzeichen und Gericht stehen im Artikel. Ich nehme an, dass man den genauen Wortlaut der Urteilsbegründung auch finden kann...


Cyrix
nitro89a
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Anmeldungsdatum: 29.02.2012
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 16:02:16    Titel:

---

Zuletzt bearbeitet von nitro89a am 26 Jun 2012 - 21:27:57, insgesamt einmal bearbeitet
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23405

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 16:03:08    Titel:

Dann lies bitte noch einmal den editierten Beitrag. Nichts anderes als dort geschrieben, habe ich auch nicht behauptet...

Cyrix
servicewueste
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Anmeldungsdatum: 23.06.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 20:35:52    Titel:

Ich war nur insgesamt circa 3 Wochen krankgeschrieben. Wollte in der Woche eigentlich wieder anfangen weiterzuarbeiten, bis dann die Kündigung kam...

Meinem Chef bei dem Leihbetrieb wurde gesagt, dass Ich angeblich krankheitsbedingt länger ausfallen würde. Umso überraschst sollte er sein, wenn ich bei bester Gesundheit morgen vorbeikommen werde und die Zugangskarte abgebe.

Ich habe 3 mal bei univativ angefragt, warum man mir gekündigt hat: Keine Antwort und kein Rückruf trotz Hinweis auf:

"§ 626 Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund (2) Die Kündigung kann
nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem
Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung
maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Der Kündigende muss dem anderen
Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen."
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