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Wie richtiges Studium finden
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Victor19_88
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Anmeldungsdatum: 26.06.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 13:53:52    Titel: Wie richtiges Studium finden

Hallo. Ich habe mich erst diese Woche entschieden, mein Jurastudium nach zwei Jahren hinzuschmeißen. Leider bleibt mir jetzt sehr wenig Zeit mich umzuorientieren und ich kann so nicht zur richtigen Studienberatung und muss mir im Internet Informationen zusammenschaufeln.

Es wäre echt nett, wenn ihr, falls ihr in derselben Situation (gewesen) seid, mir da weiterhelfen und ein paar Internetlinks posten könntet, die euch bei eurer Studienwahl geholfen haben; ganz egal, was - Zeitungsberichte, Blogeinträge, Statistiken und Insidertipps zum Personalbedarf und Aufstiegsschancen oder sonst was.

Weil das einzige, was ich über den Arbeitsmarkt weiß, ist dass IT-Leute und Ingeneure gebraucht werden - und in die Richtung wollte ich mich auch umsehen. Die meisten Ex-Juristen gehen natürlich eher in Richtung BWL, aber ich hätte da wegen meinen schlechten Führungsqualitäten schnell verspielt. Falls es für mich in Richtung IT geht, wird es wohl auf "Softwaretechnik" hinauslaufen, aber ich würde mich halt gerne zuvor informieren, was es sonst noch Gutes zur Auswahl gibt.
Und die Auswahl von den weniger allgemeinen Studiengängen ("Schiffbau" z.B) ist eben so groß, dass ich gar nicht weiß, wo ich zu suchen anfangen soll. Wie seid ihr denn da klargekommen?
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:12:42    Titel: Re: Wie richtiges Studium finden

Eine Studienentscheidung nach dem Arbeitsmarkt sollte man vermeiden. Die grobe Fachrichtung muss man nach den eigenen Interessen festlegen. Der Arbeitsmarkt sollte erst bei Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen Beachtung finden.



Victor19_88 hat folgendes geschrieben:
Hallo. Ich habe mich erst diese Woche entschieden, mein Jurastudium nach zwei Jahren hinzuschmeißen. Leider bleibt mir jetzt sehr wenig Zeit mich umzuorientieren und ich kann so nicht zur richtigen Studienberatung und muss mir im Internet Informationen zusammenschaufeln.

Wer Student ist und sich Umorientieren möchte sollte die Studienbratung nutzen, sich bei Studenten (und der Fachschaft) anderer Fachrichtungen ihr Fach erklären lassen und auch mal ein paar Vorlesungen der in Frage kommenden Studiengänge besuchen.

Wenn du nicht mal Zeit für die Studienberatung hast, dann vergiss' das Studieren. Du würdest nur vom Regen in die Traufe kommen und wieder das Falsche wählen.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:15:14    Titel: Re: Wie richtiges Studium finden

Victor19_88 hat folgendes geschrieben:


Weil das einzige, was ich über den Arbeitsmarkt weiß, ist dass IT-Leute und Ingeneure gebraucht werden - und in die Richtung wollte ich mich auch umsehen.


Rolling Eyes


Victor19_88 hat folgendes geschrieben:

Die meisten Ex-Juristen gehen natürlich eher in Richtung BWL, aber ich hätte da wegen meinen schlechten Führungsqualitäten schnell verspielt.


Und wieso braucht ein BWLer mehr Führungsqualitäten als ein Ingenieur? Weil BWLer grundsätzlich Abteilungsleiter bzw. Top-Manager werden? Rolling Eyes


Victor19_88 hat folgendes geschrieben:

Falls es für mich in Richtung IT geht, wird es wohl auf "Softwaretechnik" hinauslaufen, aber ich würde mich halt gerne zuvor informieren, was es sonst noch Gutes zur Auswahl gibt.


"gut" inwiefern?


Victor19_88 hat folgendes geschrieben:

Und die Auswahl von den weniger allgemeinen Studiengängen ("Schiffbau" z.B) ist eben so groß, dass ich gar nicht weiß, wo ich zu suchen anfangen soll. Wie seid ihr denn da klargekommen?


Besorg dir den grünen Studienführer oder wie dieses Buch heißt. Gibt es beim Arbeitsamt vermute ich.



Dafür dass du bereits zwei JAhre studiert hast und bei deinem aktuellen Studiengang anscheinend etwas falsches gewählt hast, wirkt dein Versuch jetzt krampfhaft etwas neues zu finden irgendwie sehr .....planlos,unüberlegt und gefährlich.
Vor allem weil deine Kriterien, wie sie sich hier herauslesen, alles andere als überdacht sind.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5737
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:17:49    Titel: Re: Wie richtiges Studium finden

wasp hat folgendes geschrieben:
... wirkt dein Versuch jetzt krampfhaft etwas neues zu finden irgendwie sehr .....planlos,unüberlegt und gefährlich.
Vor allem weil deine Kriterien, wie sie sich hier herauslesen, alles andere als überdacht sind.

Unterschreibe ich sofort...
Victor19_88
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Anmeldungsdatum: 26.06.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:33:28    Titel:

Ja, ich weiß, dass ich sehr unbeholfen daherkomme, aber wie die meisten Jurastudenten habe auch ich das Fach gewählt, weil ich sowohl in Natur- wie Geisteswissenschaften in der Schule im 2-3er Durschnitt war und etwas nehmen wollte, wo es nicht so auf fachliche Stärken ankommt.
Ich war da mit 8 Punkten im Klausurenschnitt auch gar nicht so schlecht - leider reicht das bei dem Arbeitsmarkt eben nicht aus, insbesondere wenn man kein guter Redner ist. Ich finde das Kriterium des Arbeitsmarkts deswegen auch gar nicht so abwegig, auch wenn ein Job fürs Leben natürlich auch Spaß machen muss.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:41:37    Titel:

Victor19_88 hat folgendes geschrieben:
Ja, ich weiß, dass ich sehr unbeholfen daherkomme, aber wie die meisten Jurastudenten habe auch ich das Fach gewählt, weil ich sowohl in Natur- wie Geisteswissenschaften in der Schule im 2-3er Durschnitt war und etwas nehmen wollte, wo es nicht so auf fachliche Stärken ankommt.


Das mit den fachlichen Stärken verstehe ich nicht, denn die braucht man ja überall.


Das mit den Noten klingt ja schonmal nicht schlecht, also besteht keine Abneigung gegen Naturwissenschaften(/Technik).
Aber wofür du dich genau interessierst, musst du letztendlich selbst wissen. Wenn du kein Interesse an Technik hast, fällt auch das Schiffbaustudium (=Maschinenbau) weg.

Außerdem bestehen zwischen Softwaretechnik (=Informatik?) und z.B. Maschinenbau sehr große Unterschiede.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5737
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:46:52    Titel:

Victor19_88 hat folgendes geschrieben:
Ja, ich weiß, dass ich sehr unbeholfen daherkomme, aber wie die meisten Jurastudenten habe auch ich das Fach gewählt, weil ich sowohl in Natur- wie Geisteswissenschaften in der Schule im 2-3er Durschnitt war und etwas nehmen wollte, wo es nicht so auf fachliche Stärken ankommt.

Wie um Himmels Willen kommst du darauf, dass man für Jura keine "fachliche Stärke" braucht?! Sie liegen nur anders als in den Naturwissenschaften. Übrigens würde man, je nach Gliederung, die Rechtswissenschaften unter die Kultur- oder die Geisteswissenschaften subsumieren.

Zitat:
Ich war da mit 8 Punkten im Klausurenschnitt auch gar nicht so schlecht - leider reicht das bei dem Arbeitsmarkt eben nicht aus, insbesondere wenn man kein guter Redner ist. Ich finde das Kriterium des Arbeitsmarkts deswegen auch gar nicht so abwegig, auch wenn ein Job fürs Leben natürlich auch Spaß machen muss.

Spaß ist der Punkt. Du schmeißt hier das Handtuch, weil Du im Grunde, wie soviele Juristen, durchschnittlich bist. Möchtest aber jetzt in einem völlig anderen Bereich anfangen (IT/Ingnieurswissenschaft), weil dort die Leute gesucht werden. Wer sagt Dir, dass Du dort nicht auch nur durchschnittlich bist oder mangels Spaß an der Materie, die ja nicht sonderlich ausgeprägt sein kann, wenn Du Dich damals für Jura entschieden hast, evtl. sogar das Studium gar nicht bestehst? Leute, die letztlich nur Bulemielernen um das Studium zu bestehen aber ohne Motivation und Ehrgeiz im Beruf Dienst nach Vorschrift machen, braucht keiner und so würdest Du genauso viele oder wenige Chancen haben wie als demotivierter Jurist.

Abgesehen davon kann keiner das Wetter sicher für 5 Tage vorhersagen. Was meinst Du wie "wahrscheinlich" heute Prognosen für den Arbeitsmarkt in mind. 3 Jahren sind?!

...vielleicht solltest Du Dir auch einfach mal Gedanken machen, ob ein STUDIUM überhaupt das Richtige für Dich ist.

Nur mach nicht einen erneuten Fehler nur auf den Arbeitsmarkt zu schielen um einen anderen zu korrigieren. Sonst sitzt Du in wenige Semestern vor der nächsten großen Frage: Was jetzt?

Grüße
Gozo
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2007

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:52:41    Titel: Re: Wie richtiges Studium finden

Victor19_88 hat folgendes geschrieben:
Weil das einzige, was ich über den Arbeitsmarkt weiß, ist dass IT-Leute und Ingeneure gebraucht werden - und in die Richtung wollte ich mich auch umsehen. Die meisten Ex-Juristen gehen natürlich eher in Richtung BWL, aber ich hätte da wegen meinen schlechten Führungsqualitäten schnell verspielt. Falls es für mich in Richtung IT geht, wird es wohl auf "Softwaretechnik" hinauslaufen, aber ich würde mich halt gerne zuvor informieren, was es sonst noch Gutes zur Auswahl gibt.
Und die Auswahl von den weniger allgemeinen Studiengängen ("Schiffbau" z.B) ist eben so groß, dass ich gar nicht weiß, wo ich zu suchen anfangen soll. Wie seid ihr denn da klargekommen?


Als erstes haben die allerwenigsten BWLer Führungsqualitäten und noch weniger brauchen diese auch.

Aber zu deiner eigentlichen Frage: Ich hab mir den Studiengang ausgesucht der mich am meisten interessiert hat und in dem ich mir vorstellen konnte länger zeit zu arbeiten. Alles andere wird nicht funktionieren.
DelphiMann
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 1217

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 14:54:19    Titel:

Zieh das jetzige Studium durch!!! Lass Dich nicht von den Arbeitsmarktbedingungen beeinflussen (hast ja sowieso noch viel Zeit bevor Du 'richtig' arbeitest).
Victor19_88
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Anmeldungsdatum: 26.06.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2012 - 15:05:34    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:
...


Es stimmt, ich möchte kein zu überforderndes Studium bei dem ich mich kaputtlernen würde. Am Ende würde es auch keine guten Noten und damit keine Masterzulassung ergeben. Aber ich habe schon eine Ausbildung und das, was ich da gelernt habe, ist so monoton und geistig unterfordernd, dass ich schon einen universitären Beruf anstreben möchte. Lohn ist für mich auch nicht wichtig, hauptsache man hat Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und ich glaube, was das angeht, sind Prognosen im gewissen Maß doch angebracht, da gewisse Arbeitsplätze einfach schwerer nach China zu exportieren sind als andere.
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