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Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?
 
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RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 09:25:29    Titel:

FlyingCircus hat folgendes geschrieben:
RumsDiBumssss hat folgendes geschrieben:
Puuhbär hat folgendes geschrieben:

PS.: Wieso darf ich mir die GEZ sparen, bin ich als Student dazu nicht verpflichtet? Fernseh hab' ich keins - zumindest nicht 'offiziell'. Aber eine Abgabe für das Internet wollte ich doch bezahlen. Ab 01.01.2013 ist es sowieso obsolet, Haushaltsabgabe sei Dank.

Wieso überhaupt ummelden? Ich hab mich zwar selbst umgemeldet, aber was hat man davon? Nichts. Nur Arbeit. Wenn du eine ganz normales Verhältnis zu deinem Elternhaus hast, sehe ich keinen Grund dafür, außer dein rechtsverständnis.


Stichwort Zweitwohnsitzsteuer. Auch als Student muss man GEZ grundsätzlich zahlen. Eine Befreiung bekommt man u.a. wenn man BAföG-Empfänger ist.

Deswegen gar nicht ummelden, dann spart man sich den aufwand mit sämtlichen Formularen....
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 09:50:09    Titel:

In Frankfurt (da weiß ich es zufällig, weil ich es auf einem offiziellen Wisch damals stehen hatte), beträgt die Strafe für das nicht rechtzeitige Ummelden bis zu 500 EUR.

Allerdings wird es erst richtig problematisch, wenn man durch unterlassen der Um- bzw. Ab- und Anmeldung quasi nicht mehr polizeilich zu ermitteln ist. Kurz, wenn also der alte Erstwohnsitz nicht mehr existiert und man längst weitergezogen ist.

Auch problematisch, kenne es aus leidvoller Erfahrung von engen Bekannten, ist es, wenn der Zweitwohnsitz nicht angemeldet wurde in Regionen mit Zweitwohnsitzsteuer. Da reagieren die echt empfindlich, weil dann auch das Strafverfahren wg. Steuerhinterziehung kommen kann. In dem Moment würde ich einfach schlicht den Erstwohnsitz verlegen. Dort ist es übrigens so, dass Studenten und Auszubildende grundsätzliche keine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen müssen....allerdings ist das so am Arsch der Welt (hochschultechnisch gesehen), dass es dort fast gar keine Studenten gibt. Dieses zur Not abklären.

Ich persönlich war noch vier oder fünf Jahre nach dem Auszug bei meinen Eltern mit Erstwohnsitz gemeldet und hatte auch den Zweitwohnsitz (in einem anderen BL) nicht angemeldet. Und? Als ich dann meine Zelte im Heimatort endgültig als abgebrochen angesehen habe und dann loszog mich ganz umzumelden haben die mit den Achseln gezuckt und fertig.

Das einzige, was mich in der Zeit immer genervt hat war, dass ich nicht an meinem eigentlichen Lebensmittelpunkt wählen durfte. Aber das interessiert die meisten ja wahrscheinlich nicht einmal.

Einem Freund in Frankfurt, der sich ungefähr 9 Monate nach Studienbeginn umgemeldet hat, dem haben sie erst nach langem hin und her eine Strafe in Höhe von EUR 125 erlassen - daher mein obiges Wissen.

Grüße
Gozo
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:14:44    Titel: Re: Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?

Puuhbär hat folgendes geschrieben:

Ich ziehe von Westdeutschland nach Süddeutschland zum studieren und finde einfach kein annehmbares Appartement für 300€ - werde wohl eines mieten zwischen 400€ und 500€ / Monat warm.

100€ / Monat Essen + Trinken - Leitungswasser, Tee, Mensa-Essen, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Hackfleisch sind nicht so teuer, 3,30€ am Tag würden mir wohl reichen - braucht ihr mehr, oder weniger?

50€ / Monat - Bücher, Unizeug (Blöcke, Stifte, Druckerpapier, Toner, etc. pp.)

120€ / Monat - Freizeit: Theater-, Oper-, Kinobesuche; Billard, Bowling, Schwimmbad, Restaurantbesuche, Alkohol, Eintritte für Clubs, kaffee 2 go.... - ist das genug, wenn man das Studium fokusiert und nicht 2 x die Woche in die Disko muss? Wie viel gebt ihr hierfür so aus?

+ ?? € /Monat - Versicherungen, GEZ - ?? Keine Idee...

+35€ / Monat - Friseur, Kosmetikartikel, Putzzeug

Das wären dann grob 350€ / Monat für den Lebensunterhalt - dann würden mir noch 50€ zum sparen bleiben.

Und für Kleidung, Urlaub, Anschaffungen (Laptop, Handy, 'n Kleid, Geschenke) müsste ich mir einen 400€ Job suchen.


ich würde zuerst ein studentenwohnheim empfehlen und anschließend kannst du mit kommilitonen mit denen du dich verstehst eine wg gründen. da kommt man dann auch mit 200-250 warm monatlich hin.

ich zahle aktuell in hannover warm 270€ monatlich und teile mir eine 3-zimmer-wohnung mit einem kommilitonen. für essen kannst du mindestens 150 einplanen, als mann sogar eher 200-250€. gez zahlen wir gar nicht, gibts auch bald nicht mehr. 50€ für bücherzeug und uni halte für übertrieben, du brauchst eigentlich nur blöcke und am anfang des semesters skripte ausdrucken, denn bücher brauch man meist eh nur für ein semester und dann leihe ich sie lieber für paar monate aus (inzwischen gibts ja auch e-books, e-learning usw.). 35€ für hygiene-artikel passt, 120€ für freizeit auch und versicherungen brauchst du wahrscheinlich keine, also ich bin in der krankenversicherung, rechtschutz, unfall, hausrat usw. bei meinen eltern mitversichert, da offiziell mein erstwohnsitz noch bei den eltern ist und ich am studienort den zweitwohnsitz gemeldet habe (für studenten gibts keine zweitwohnsitzsteuer).

ingesamt komm ich mit 650 monatlich aus, obwohl ich noch studiengebühren zahlen muss. in den lern- und prüfungsphasen brauche ich weniger kohle als in den semesterferien Smile gerade im süden sind die lebenshaltungskosten höher, also ich würde an deiner stelle 750-800€ monatlich einplanen.
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:28:38    Titel:

Zitat:

Auch problematisch, kenne es aus leidvoller Erfahrung von engen Bekannten, ist es, wenn der Zweitwohnsitz nicht angemeldet wurde in Regionen mit Zweitwohnsitzsteuer. Da reagieren die echt empfindlich, weil dann auch das Strafverfahren wg. Steuerhinterziehung kommen kann. In dem Moment würde ich einfach schlicht den Erstwohnsitz verlegen. Dort ist es übrigens so, dass Studenten und Auszubildende grundsätzliche keine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen müssen....allerdings ist das so am Arsch der Welt (hochschultechnisch gesehen), dass es dort fast gar keine Studenten gibt. Dieses zur Not abklären.

Ich persönlich war noch vier oder fünf Jahre nach dem Auszug bei meinen Eltern mit Erstwohnsitz gemeldet und hatte auch den Zweitwohnsitz (in einem anderen BL) nicht angemeldet. Und? Als ich dann meine Zelte im Heimatort endgültig als abgebrochen angesehen habe und dann loszog mich ganz umzumelden haben die mit den Achseln gezuckt und fertig.

Man spart sich uU die Zweitwohnungssteuer, aber bei der Abmeldung gehen dann oft Dinge wie Versicherungsschutz bei den Eltern und andere finanzielle Vergünstigungen flöten. Da lohnt sich das Nachrechnen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:37:10    Titel:

Das muss jeder für sich entscheiden.

Allerdings stellt das "Sparen der Zweitwohnsitzsteuer" in dem Fall eine vorsätzliche Straftat dar und wird allgemein als Steuerhinterziehung verfolgt. Viele Gemeinden kontrollieren verschiedentlich ob es solche "Sparer" gibt. Hier geht es dann um weit mehr als nur eine pisselige Ummeldung. Die dagegen ist ziemlich harmlos - zur Not bezahlt man eben die paar Kröten und fertig. Danach kräht kein Hahn mehr danach.

Gerade wenn evtl. die Zweitwohnsitzsteuer ins Spiel kommt würde ich es mir ernsthaft überlegen, was letztlich teurer wird (oder werden kann).

Grüße
Gozo
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:45:29    Titel:

wie kontrollieren die das denn? stelle ich mir persönlich schwierig vor, als student ist man doch eh nie in der bude und ob jetzt in der vorlesung, bei den eltern oder im club kann doch keiner feststellen, dazu müsste dich ja jemand über einen repräsentativen zeitraum quasi täglich kontrollieren.

ich habe damals bei der anmeldung des zweitwohnsitzes einfach angegeben, dass ich in der vorlesungsfreien zeit, an feiertagen und den wochenenden bei meinen eltern bin, was mehr als 50% des jahres wäre und das hat dort keinen gejuckt.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:57:31    Titel:

Bei den Bekannten war es die Türklingel - so als Beispiel. Unter dem Namen war an der Adresse niemand gemeldet.
RumsDiBumssss
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Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 10:58:46    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:
In Frankfurt (da weiß ich es zufällig, weil ich es auf einem offiziellen Wisch damals stehen hatte), beträgt die Strafe für das nicht rechtzeitige Ummelden bis zu 500 EUR.

Allerdings wird es erst richtig problematisch, wenn man durch unterlassen der Um- bzw. Ab- und Anmeldung quasi nicht mehr polizeilich zu ermitteln ist. Kurz, wenn also der alte Erstwohnsitz nicht mehr existiert und man längst weitergezogen ist.

Auch problematisch, kenne es aus leidvoller Erfahrung von engen Bekannten, ist es, wenn der Zweitwohnsitz nicht angemeldet wurde in Regionen mit Zweitwohnsitzsteuer. Da reagieren die echt empfindlich, weil dann auch das Strafverfahren wg. Steuerhinterziehung kommen kann. In dem Moment würde ich einfach schlicht den Erstwohnsitz verlegen. Dort ist es übrigens so, dass Studenten und Auszubildende grundsätzliche keine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen müssen....allerdings ist das so am Arsch der Welt (hochschultechnisch gesehen), dass es dort fast gar keine Studenten gibt. Dieses zur Not abklären.

Ich persönlich war noch vier oder fünf Jahre nach dem Auszug bei meinen Eltern mit Erstwohnsitz gemeldet und hatte auch den Zweitwohnsitz (in einem anderen BL) nicht angemeldet. Und? Als ich dann meine Zelte im Heimatort endgültig als abgebrochen angesehen habe und dann loszog mich ganz umzumelden haben die mit den Achseln gezuckt und fertig.

Das einzige, was mich in der Zeit immer genervt hat war, dass ich nicht an meinem eigentlichen Lebensmittelpunkt wählen durfte. Aber das interessiert die meisten ja wahrscheinlich nicht einmal.

Einem Freund in Frankfurt, der sich ungefähr 9 Monate nach Studienbeginn umgemeldet hat, dem haben sie erst nach langem hin und her eine Strafe in Höhe von EUR 125 erlassen - daher mein obiges Wissen.

Grüße
Gozo

Nicht irgendwo im Hinterland, sonder z.b auch in Muc. Da musst du dann immer irgendwelche Formulare ausfüllen, damit du es als Student erlassen bekommst. Deswegen Aufwand sparen Wink
Das "normale" Bußgeld beträgt 50€, wenn sie dich erwischen - wenn. Sowas kommt eh nie raus, sofern man nicht, wie du bereits erwähnt hast, straffällig wird etc.
Das Wählen ist auch das Einzige was mich stört....
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 11:18:08    Titel:

In HD gibt es keinen Erlass der Zweitwohnsitzsteuer für Studenten.
Im Übrigen gibt es die GEZ weiterhin, nur werden die Gebühren nicht mehr für jeden berechnet, sonder eben pauschal gezahlt. Außerdem kann das Nichtzahlen ebenfalls sehr teuer werden.
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 13:01:18    Titel:

Zitat:
Das "normale" Bußgeld beträgt 50€, wenn sie dich erwischen - wenn. Sowas kommt eh nie raus, sofern man nicht, wie du bereits erwähnt hast, straffällig wird etc.

Die fordern noch eine Nachzahlung, das kann im Einzelfall teuer werden. Aus meinem Bekanntenkreis weissich, dass man sich wirklich ohne Anmeldung durchmogeln kann, aber ich kenne mehrere Leute, bei denen das irgendwann beim Umzug, Auslandssemester, Versicherungsfall etc. aufgeflogen ist und die zig oder sogar hunderte von Euro zahlen mussten. Ich weiss ausserdem nicht, inwiefern das Nichtanmelden des Zweitwohnsitzes bei vorhandener Zweitwohnungssteuer einen Straftatbestand wegen Steuerhinterziehung darstellen kann, daher sollten wir uns mit Tipps und Hinweisen dazu zurückhalten.
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