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Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?
 
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konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 12:14:13    Titel:

es kann auch posiitiv ausgehen. ein bekannter hat sich vergessen umzumelden, hatte bloß ein zimmer unter der hand angemietet und beim erstellen der steuererklärung fiel ihm noch auf, dass die fahrtkosten seine werbungskosten entsprechend erhöhen... Very Happy
Ol@f
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Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 593

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 13:26:58    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
wie kontrollieren die das denn? stelle ich mir persönlich schwierig vor, als student ist man doch eh nie in der bude und ob jetzt in der vorlesung, bei den eltern oder im club kann doch keiner feststellen, dazu müsste dich ja jemand über einen repräsentativen zeitraum quasi täglich kontrollieren.

Ich kenn einige, die nach einigen Monaten vom Studentenwohnheim verpetzt wurden. Very Happy Die haben dann von der Stadt aber nur eine Verwarnung erhalten.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 14:19:43    Titel:

3,30 EUR am Tag für Lebensmittel ist schon ziemlich wenig Geld. Das liegt ja schon fast unter dem Level, den man einem ALGII-Empfänger pro Tag zugesteht. Für das Geld darf man sich wirklich so gut wie nie mal was gönnen. Nichtmal am Sonntag nen Döner oder nen Stück Kuchen vom Bäcker...

Kosmetikartikel und Friseur... du bist weiblich oder? Wink
Glaub ich nicht, dass da 35 EUR im Monat reichen, wenn ich mir so angucke, was bei Freundinnen/Bekannten so alles im Bad rumsteht. Und beim Friseur zahlt man ja selbst für ne Männerfrisur schon um die 10 EUR...

Im Gegensatz dazu sind 120 EUR für Freizeit schon schneidig Geld. Insbesondere wenn man bedenkt, dass du dafür eine ähnliche Summe einplanst, wie für Hygiene, Kosmetik und Lebensmittel zusammen...

50 EUR für Bücher ist definitiv zuviel. Ich weiss nicht was du studieren willst, aber selbst Geisteswissenschaftler, die ich kenne, haben sich im Endeffekt fast nie ein Buch gekauft. Die Bilibothek bietet in der Regel Alles, was du brauchst...

Urlaub sollte man allerdings ohnehin vergessen. Das ist was für Zeiten, in denen man Geld hat und nicht jeden Cent umdrehen muss. Also für die Zeit nach dem Studium Wink
Puuhbär
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Anmeldungsdatum: 05.07.2008
Beiträge: 432

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 17:26:33    Titel:

.........


Zuletzt bearbeitet von Puuhbär am 08 Jul 2012 - 16:02:43, insgesamt einmal bearbeitet
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 17:37:54    Titel:

Puuhbär hat folgendes geschrieben:


Mit Pille, Kondomen, Putzzeug, etc. werde ich wohl wirklich mit 35€ Probleme haben, [...]


Weniger vögeln macht das Leben günstiger Wink

*Scherz*

Puuhbär hat folgendes geschrieben:

Empfindet ihr 50€ für Bücher und lernbezogenen Verbrauchsmaterialien als wirklich zu hoch: Bleistifte, Fineliner, Textmarker, Briefclips, Füllfederhalter, Kugelschreiber, Blöcke, Papier, Toner, Kopierkarten, etc. kosten doch echt viel Geld, auch wenn ich nicht bei Pelikan, Stabilo und Faber Castell zugreife!
Außerdem dachte ich, dass man die relevante Studienliteratur sich kaufen sollte und nicht auf die Bibliothek setzen darf - auch wenn wir in Mannheim eine neue BWLer Bibliothek spendiert bekommen haben.
[...]



Eigentlich muss man sich im gesamten Studium kein einziges Buch kaufen, denn die meisten Bibliotheken sollten ordentlich ausgestattet sein. Gewisse Bücher kann man kaufen, wenn man sie wirklich oft braucht. Aber das hält sich sehr im Rahmen und ist auch nicht nötig. Von daher kann man die Kostenpunkt für Bücher fast komplett streichen.

Was die anderen Schreibmaterialien angeht, kommt es sicherlich darauf an, wie man es gerne möchte. Ich persönlich bin stets mit ein paar billigen Blöcken, nen paar Ordner/Hefter und zahlreichen (kostenlosen) Werbekugelschreiben und eventuell ein paar Finelinern zurechtgekommen.

Wenn man aber in jedem Auswendiglernfach Karteikarten kauft und ansonsten ganz viel Utensilien benötigt, ist es sicherlich teurer. Aber das sollte sich eigentlich in Grenzen halten.
Ich muss aber dazusagen, dass ich auf großartige Ordnung, Sauberkeit und Farbe in meinen Mitschriften nicht allzuviel Wert lege, hauptsache ich finde alles und kann es lesen Very Happy
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 21:18:01    Titel:

Zitat:
Mit Pille, Kondomen, Putzzeug, etc. werde ich wohl wirklich mit 35€ Probleme haben, vor allem wenn ich ab und an zur Mani- und Pediküre oder zum Wellness (Zupfen, Massage, Sauna, etc.) gehe.


Also Kondome sollte doch der Mann mitbringen - also wieder Geld gespart Wink
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2012 - 21:22:06    Titel: Re: Wie viel Geld braucht ihr resp. habt ihr zum studieren?

Puuhbär hat folgendes geschrieben:


Ekelt ihr euch auch so vor Wohnheimen und Wohngemeinschaften: Küche und - vor allem! - das WC, die Dusche mit euch unbekannten Leuten teilen. Ich habe da die Schreckensvorstellung, dass einer der MitbewohnerInnen total unordentlich wäre, bspw. ihre/seine Haare nach der Rasur den Abfluss verstopfen, die Küche jeden Tag in einem desolaten Zustand vorzufinden wäre etc. Arrogante, uneinsichtige und egoistische MitbewohnerInnen die einem das - eigentlich als schönste Zeit des Lebens gedachte - Ersti-Leben vermiesen!



Ich wohne jetzt in meinem zweiten Wohnheim und kenne von Freunden noch einige andere in verschiedenen Städten.
Man muss sagen: Wohnheim ist nicht gleich Wohnheim. Das kommt sehr auf die Organisation an. Es gibt Wohnheime mit 3er bis 7er WGs, die wirklich wie "richtige" WGs sind und wo die Mitbewohner sogar ein Mitspracherecht haben bei Neueinzügen und die Leute casten dürfen. Und es gibt die Wohnheime mit 10 bis 20 Zimmers auf einem Flur, mehreren Küchen und mehreren Bädern. Viele Wohnheime haben Putzfrauen, die täglich kommen und zumindest das Bad und die Küchen grob wischen; anscheinend ist diese "Vorsorgemaßnahme" billiger für das Studentenwerk.

Wenn man sich die Mitbewohner nicht aussuchen kann, ist das alles natürlich ein gewisses Glücksspiel. Da Wohnheime oft günstiger sind, findet man hier (meiner Erfahrung nach) eher Ausländer, das ist nicht negativ gemeint (!), aber wenn man Pech hat, spricht niemand auf der Etage deutsch und es herrscht totale Anonymität. So habe ich es in meinem ersten WOhnheim erlebt. Andererseits ist diese Multikultur gar nicht schlecht, ich kenne mich jetzt zumindest etwas besser mit dem muslimischen Glauben aus ^^
Das Leben in so einem Wohnheim hängt im Gegensatz zu privaten WGs sehr von den Mitbewohnern ab. Gibt es zum Beispiel keine/wenige Leute auf der Etage, die die Initiative für gemeinsame Unternehmungen (Parties, gemeinsam Kochen, etc) haben, kann sehr schnell totale Anonymität herrschen und keiner kennt seinen NAchbarn.

Deine Befürchtungen bezüglich uneinsichtigen und arroganten Mitbewohnern sind berechtigt. Es kann sein, dass man wahre Dreckfinken dabei hat, die alles schmutzig und eklig hinterlassen. Wenn dann eh kaum Etagengemeinschaft vorhanden ist, ist es ein fast unlösbares Problem. Wenn man wirklich viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung legt, dann ist ein WOhnheim meiner Erfahrung nach nichts, es sei denn es sind wirklich kleine WGs.
Andererseits kann alles auch super funktionieren mit wechselnden Putzplänen und regelmäßigen Etagenparties.

Es herrscht also ein gewisses Risiko, aber wenn man Glück hat, ist so ein Wohnheim eine super Gemeinschaftssache und man lernt viele Leute kennen. Man sollte sich also im Vorfeld mal die Etage/das Wohnheim ansehen, wenn noch Zeit ist. Um zum Studienbeginn eine billige Unterkunft zu haben, ist es vielleicht ein Sprungbrett; kann aber im worst case auch sehr deprimierend sein.
FariniMandarini
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Anmeldungsdatum: 17.07.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2012 - 10:16:40    Titel:

Wow ... also ich bin echt überrascht, wie ihr das alle so hinbekommt...

Bin ab Oktober (wenn alles gut geht) BIS - Studierende in LU, verdiene über 1000 euro netto und weiß nicht wie ich mein Unterhalt bestreiten soll, ob es funktionen kann Embarassed

Miete 400 - 500 Euro, Auto inkl. Sprit, Versicherung und Steuer ca. 350 Euro, Nahrungsmittel, Drogerieartikel ... Ich komme nur an den Gedanken daran ins Schwitzen
Surprised
Bin es nach einem Jahr Vollzeitangestellte einfach nicht mehr gewöhnt Very Happy
Da sieht man mal wie schnell man sich an einen gewissen Standard gewöhnen kann...

Aber an alle die wirklich zu kämpfen haben: Respekt!
Shocked Shocked


Zuletzt bearbeitet von FariniMandarini am 17 Jul 2012 - 11:42:58, insgesamt einmal bearbeitet
Elisabert
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2012 - 11:05:52    Titel:

3,50 € pro Tag können (!) durchaus und auch auf Dauer für Essen reichen. Zumindest wenn man vegetarisch lebt und Gemüse innerhalb der Saison kauft. Zur Uni muss man sich dann eben was mitnehmen. Den Eiweißbedarf kann man über sowas decken:
http://www.vegan-wonderland.de/catalog/vegan-wonderland-9kg-soja-granulat-p-1049.html?osCsid=90f59edb657d714070e3adb387401533
(das wird mit Suppe übergossen, die fertige Menge verdoppelt sich ca.). Oder über Hülsenfrüchte und Quark.

Natürlich kann man dann nicht unterwegs eine Cola trinken und sich nach der Uni eine Pizza holen. Es ist auch ziemlich zeitintensiv IMMER zu kochen, also ist die Frage ob es nicht sinnvoller ist, wenn du dir einen Nebenjob suchst.

Als ich Probleme mit dem Bafög-Amt hatte, weil es zeitlich nicht mit meinen Nachweisen geklappt hat (Klausurenkorrektur dauert eben manchmal..) habe ich innerhalb von 2 Wochen nur 5 € für Essen ausgegeben, weil ich ganz einfach nichts hatte. Hat auch funktioniert, war aber glaube ich nicht sonderlich gesund und ist auf Dauer nicht zu empfehlen.

Im Allgemeinen würde ich sagen, dass man nach Abzug der Fixkosten (Miete, Krankenversicherung, monatlicher Anteil des Semesterbeitrags, Sportverein, ..., Handy, was eben dazu kommt) mit 10 € pro Tag rechnen sollte. Damit ist auch hin und wieder ausgehen drin. Und auch wenn man keine Bücher kauft, man sollte die Kosten für das Ausdrucken der Unterlagen nicht unterschätzen. In manchen Semestern habe ich 30 € pro Woche für das Drucken bezahlt. Außerdem ist es echt stressig, wenn man auf die Bib angewiesen ist und man potenziell nicht die Basislektüre vor der Klausur ausleihen kann, weil es nur 20 Exemplare für 200 Personen gibt.

Problematisch wird das nur, wenn größere Ausgaben dazu kommen:
- Du willst ein Praktikum machen -> angemessene Kleidung
- Waschmaschine/Kühlschrank/Laptop geht kaputt
- Nebenkostennachzahlung

Ansonsten kommt es wirklich stark auf die Stadt an, in der du studierst und deine eigenen Bedürfnisse. Seitdem ich einen Nebenjob habe, weiß ich die Sicherheit des Geldes erst richtig zu schätzen. Vorher hatte ich permanent Angst, dass meine Kleidung noch löchriger und endgültig untragbar wird.
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