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Hohe Abbrecherquote- warum?
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Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 01:59:56    Titel: Hohe Abbrecherquote- warum?

hallo,
ich hab mal gelesen, dass im schnitt jeder 4. sein bwl studium abbricht.
liegt es einfach daran, dass sie es unterschätzen oder dass es einfach zu schwer ist für viele?
oder sind diese knapp 25% die berüchtigten "Ich-weiß-nicht-was-ich-machen-will-also-studiere -ich -BWL" leute?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5214

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 02:13:31    Titel:

erwartest du jetzt ernsthaft eine hilfreiche antwort? meinen subjektiven erfahrungen nach scheitert die große mehrheit am fehlenden fleiß, aber einige kriege auch trotz fleiß den stoff nicht in den kopf. dazu gehören aber nicht zwangsläufig leute, die das bwl studium nur wählen um irgendetwas zu machen. die könnens wie jeder durchschnittsintelligente packen. natürlich wirds schwieriger motivation für etwas aufzubringen, was einen vielleicht gar nicht interessieren, aber 2,x sollte problemlos möglich sein.

übrigens ist 25% nicht hoch. schau dir diesbezüglich mal MINT studiengänge an.
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 03:06:17    Titel:

eine antwort erwart ich weniger denn bei solch einer frage gibts ja kein falsch oder richtig.
mich interessieren die verschiedenen meinungen und ansichten bzgl dieses themas
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 611

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 03:12:15    Titel:

BWL ist populaer, demnach waehlen viele Menschen diesen Pfad aus den falschen Gruenden.

Diese Menschen sind mMn verurteilt zu scheitern, weil sie entweder nicht selbststaendig denken koennen und nur stupide alles nachmachen oder weil sie einfach das Interesse und die Motivation fuer das Fach nicht aufbringen koennen.

Schwer ist das Fach keineswegs, man kann mit Auswendiglernerei sehr weit kommen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5522
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 06:54:04    Titel:

Für eine korrekte Antwort müsstest Du Dir mal eine Studie heraussuchen, wo die Gründe erhoben werden.

Subjektiv würde ich folgende Aspekte nach ganz oben stellen, die hier aber auch schon Teils genannt wurden - wobei sie irgendwie immer auch zusammenhängen:

Arrow BWL gilt allgemein als leichtes Fach, was mit etwas (auswendig-)lernen machbar ist aber gute Jobs und hohe Gehälter verspricht. Völliger Blödsinn. Unterschätzung der fachlichen Materie ist ein wahrscheinlich einer der Hauptgründe für einen Abbruch.

Arrow Viele Leute sehen nur die schillernden Manager, mit viel Geld, teuren Anzügen die in der Welt rumjetten usw. DAS ist aber nicht der typische BWLer und was viele vergessen ist, dass sie, um überhaupt eine Chance dahin zu haben, sie eben wie jeder andere auch Fächer und Dinge lernen müssen, die weit, weit Weg von irgendeinem schillernden Bild ist. Es ist schlicht Arbeit. Kurz gesagt: Man muss durch den Schlamm robben. Das bedenken viele nicht.

Arrow "Wer nichts wird, wird Wirt. Wer überhaupt nichts wird, wird Betriebswirt. Und wenn er es so gar nicht kann, wird er eben Diplom Kaufmann." Dadurch das BWL als so vielseitig aber auch einfach gilt hat es sich zum Standardfach für Leute entwickelt, die entweder nicht wissen was sie eigentlich machen sollen oder keinen anderen Studiengang gefunden haben bzw. dort zugelassen wurden. Hauptsache Studium und zur Not eben als BWLer arbeiten. Wenn man nur keine Lust oder keine große Motivation an der Materie hat, evtl. noch gepaart mit ein paar weiteren Vorurteilen, dann wird auch BWL schnell zur Hölle und nur wenige halten das dann wirklich durch um als unterdurchschnittlicher Absolvent dann meist auch keine Chance am Arbeitsmarkt zu haben.

Ich denke das bzw. eine jeweilige Kombination aus den drei Gründen sollte auf so den wesentlichsten Teil zutreffen.

Grüße
Gozo
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 839

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 06:57:27    Titel:

..

Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 10:29:48, insgesamt einmal bearbeitet
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 2136
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 07:41:56    Titel:

Die Studie ist hier :
www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=597

Bei BWL steht da :
Leistungsprobleme 18 %
finanzielle Probleme 18 %
mangelnde Motivation 19 % (falsche Erwartungen an das Studium)
schlechte Studienbedingungen : 9 % (fehlender Praxisbezug)
nicht bestandene Pruefungen : 12 %
berufliche Neuorientierung: 12 %
familiaere Probleme : 9 %
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5522
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2012 - 09:17:57    Titel:

Spannend! Danke!

Leistungsprobleme und nicht bestandene Prüfungen sind im Grunde eine Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und machen demnach ca. 30% aller Abbrecher aus.

Mangelnde Motivation und berufliche Neuorientierung sind für mich der standardisierte Fehlgriff/Fehleinschätzung (unabhängig davon ob es ein "ich studier einfach mal BWL weil mir nichts einfällt" war oder ob sich jemand bewusst für BWL entschieden hat aber letztlich merkte, dass es nichts ist) - ca. 31%.

Ähm - nur eine Frage: Könntest Du mir kurz die Seite in der Studie verraten für BWL? Ich finde auf die Schnelle irgendwie nur die Fächergruppe und da da Rechtswissenschaften drin sind, ist das wohl etwas verzerrt (und stimmt von den Zahlen auch nicht). Mich würde nämlich mal interessieren ob es Uni und FH große Unterschiede gibt.

Grüße und Danke
Gozo
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