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Freuds erstes Hauptwerk?
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physik-player
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Anmeldungsdatum: 10.01.2011
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2012 - 09:41:15    Titel: Freuds erstes Hauptwerk?

Hallo,

wüsste jemand den Namen von Sigmund Freuds erstem Hauptwerk über seine psychologischen Erkentnisse, geschweige denn ob er sowas überhaupt verfasst hat?

Vielen Dank für jeden Hinweis
physik-player
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2012 - 18:23:40    Titel:

Das ist tatsächlich nicht ganz einfach zu beantworten. Aber im Allgemeinen "Die Traumdeutung" (1900)
PsyBoy1987
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Anmeldungsdatum: 28.05.2012
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2012 - 22:09:53    Titel: Re: Freuds erstes Hauptwerk?

physik-player hat folgendes geschrieben:
Hallo,

wüsste jemand den Namen von Sigmund Freuds erstem Hauptwerk über seine psychologischen Erkentnisse, geschweige denn ob er sowas überhaupt verfasst hat?

Vielen Dank für jeden Hinweis
physik-player





Einiges muss hier klar gestellt werden:

1.) Freud war kein Psychologe, sondern Mediziner. Freud ist auch kein Begründer der modernen Psychologie.

2.) Wenn dann psychoanalytische Erkenntnisse und nicht psychologische Erkenntnisse.

3.) Ich studiere Psychologie und was ich lerne hat soviel mit Freud gemeinsam wie Pommes und Kaviar. Die meisten Erkenntnisse Freuds sind zudem eher Philosophie und nicht wirklich wissenschaftlich empirisch-quantitativ fundiert. Das sagen fast alle Psychologieprofs, die etwas auf sich haben. Keiner würde Freud zitieren; es sei denn er ist Psychoanalytiker. Diese sind aber so gut wie gar nicht an Psychologielehrstühlen vertreten und wenn führen sie nur ein kläglich beschattes Nischendasein.


Zu deiner Info:




Zitat:

Die Psychologie wird eigenständiges universitäres Forschungsgebiet



Der Beginn der Psychologie als akademische Disziplin ist wohl auf die Gründung des ersten Labors zur Erforschung psychologischer Phänomene im Jahre 1879 durch Wilhelm Wundt an der Universität Leipzig zu datieren. In seinen ersten Versuchen beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Erforschung der Wahrnehmungsphysiologie und begründete die sog. Leipziger Schule. Der Ansatz Wundts wird deshalb als Beginn der akademischen Psychologie angesehen, weil hier erstmals ein explizit empirisch-methodischer, an den experimentellen Naturwissenschaften orientierter und ausgerichteter Zugang methodologisch herausgearbeitet wurde.

Die Psychologie als eigenständige Wissenschaft begann ihren Siegeszug von Deutschland aus an andere Universitäten; auf der ganzen Welt entstanden Psychologische Institute an den Universitäten. In den USA engagierte sich William James. Im Oktober 1875 begann Wilhelm Wundt seine Lehrtätigkeit als Professor in Leipzig denn auch mit der Vorlesung „Logik und Methodenlehre mit besonderer Rücksicht auf die Methoden der Naturforschung“. Er war auf diese Professur berufen worden, weil Leipzig diese neue „Idee“, nämlich die, „dem Einfluss der Naturwissenschaft auf die Philosophie Geltung zu verschaffen“, fördern wollte.

Basierend auf einer methodologischen Auseinandersetzung, deren Ausgestaltung durch die sinnesphysiologischen Herangehensweisen geprägt worden war, die Methoden der Naturwissenschaften für philosophische Gegenstandsbereiche allgemein zu nutzen, galt Wundts besonderes Interesse dabei psychologischen Fragestellungen. Von Beginn an hatte Wundt engen Kontakt zum Physiker Gustav Theodor Fechner, der selbst bis 1874 Vorlesungen an der Philosophischen Fakultät zu Leipzig gehalten hatte. Mit ihm besprach er auch seinen Plan zur Gründung eines psychologischen Instituts, zu der es wie beschrieben 1879 kam - zunächst als Privatinstitut, ab 1883 als offizielles Universitätsinstitut.

Grundsätzlich folgte die Psychologie dem oben genannten Selbstverständnis, weshalb Wundt und seine Kollegen die Psychologie auch als neue Disziplin der Naturforschung ansahen, die aus der Zusammenfügung von (Experimental-) Physik, der (experimentellen) Physiologie (damals vornehmlich ein Teilgebiet der Zoologie) und der (Angewandten) Mathematik unter strenger Beibehaltung des naturwissenschaftlichen Ansatzes und durch Anwendung dieser methodischen Prinzipien zwecks Erforschung psychologischer Phänomene geboren worden war.

Dieser Ansatz war so neu, dass Wissenschaftler dieser Disziplinen aus aller Welt begeistert nach Leipzig kamen, um bei Wundt zu studieren. In der Hochzeit hatte Wundt allein fast 40 wissenschaftliche Assistentenstellen. In diesen frühen Jahren entwickelten sich u. a. auch die psychologischen Disziplinen der Psychophysik und der Psychologischen Diagnostik, was wiederum für die Angewandte Mathematik und Statistik sehr fruchtbar war.


physik-player
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Anmeldungsdatum: 10.01.2011
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 21:03:39    Titel:

Danke für eure antworten gyrus und PsyBoy1987!

zu psyboy:
ich hasse haarspalterei. ich sehe zwischen psychologie und psychoanalyse nur im namen den unterschied. alle komplexe, die freud meinte zu entdecken haben, haben doch verdammt nochmal etwas mit der menschlichen psyche zu tun, ob es dir die uni eintrichtert oder nicht! soweit darf man doch denken!
ausserdem sehe ich einen menschen, der die psyche von menschen versucht zu verstehen, als psychologen oder -analytiker an, egal ob er sich selbst als mediziner bezeichnet oder ob das andere tun. du vergisst vielleicht, dass damals das wort "psychologe" oder "psychoanalytiker" nicht so gerne und offen verwendet wurde wie "mediziner". newton wurde nie als physiker bezeichnet, sondern als philosoph. den begriff "physiker" gab es damals nur im speziellen. ist er deshalb in deinen augen kein physiker?
Dissonanz2
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2012 - 19:56:41    Titel:

Newton war ein Physiker auf die gleiche Weise auf die Freud kein Psychologe war.
Sibille63
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Anmeldungsdatum: 18.08.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2012 - 10:35:55    Titel:

Hallo Psyboy,
ich muss auch sagen - du wirfst hier mit Begriffen um dich, die ganz verschiedene Bedeutungen und Wertigkeiten haben, das ist nicht nur haarspalterisch, sondern teilweise auch schlicht falsch.

Ich studiere Psychologie und was ich lerne hat soviel mit Freud gemeinsam wie Pommes und Kaviar.“


Welches Semester? Sorry, aber das kann ich mir nicht verkneifen. Und wenn das so ist, hast du glaube ich wesentliche Theorien, wie sie sich bis heute entwickelt haben, vielleicht noch nicht im Ganzen verstanden und solltest doch noch mal nachfragen bei deinen Profs ... Wink

Du kannst auch nachlesen, hier nur eine vernünftige Quelle von sehr vielen:

Keine psychologische Theorie hatte einen größeren Einfluss auf die westliche Kultur und ihr Denken über Persönlichkeit und soziale Entwicklung, als die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds", das sagen nicht nur Entwicklungspsychologen wie hier Siegler et al., sondern sogar feministische Freud-Gegnerinnen erkennen die Leistungen Freuds in seiner Zeit und auch als Grundlage heutiger Forschung an. Ich vermute mal, du verwechselst hier die Psychoanalyse als Therapie mit der Psychoanalyse (und deren geschichte) als Wissenschaft.

Und wenn du schon so betonst, dass Freud kein Psychologe war, warum zitierst du denn aus Wiki die „Geschichte der Psychologie“, um Wilhelm Wundt als maßgeblichen Vorreiter zu nennen? Eine Quellenangabe wäre übrigens nett gewesen.

Und wenn du schon aus wiki zitierst, dann doch besser den Beitrag zitieren, um den es hier eigentlich ginge, um die Fragen des TE zu beantworten, also wenn überhaupt, wiki, dann: http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud, und dort zum Stichwort „Erbe“ besonders nochmal nachlesen.

Denn insgesamt gibt es hier mehr Informationen über Freud, als unter der Rubrik „Geschichte der Psychologie“, ist doch klar. Aber besonders wissenschaftlich ist es nicht, Theorien, die einem nicht "behagen", indirekt als Unfug zu klassifizieren und sie abwertend mit einer frittierten Kartoffel zu vergleichen Wink

Nix für ungut!
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2012 - 14:36:17    Titel:

Da muss ich Psyboy aber nun doch ein wenig in Schutz nehmen. Die Psychoanalyse ist tatsächlich nicht Teilgebiet der Psychologie (worauf übrigens auch die Psychoanalyse großen Wert legt, da sie mit der Psychologie ein ebenso großes Problem hat, wie die Psychologie mit ihr!!!). EINIGE Modelle der Psychoanalyse werden in der Psychologie HISTORISCH rezipiert.

Ich habe in meinem Studium (Diplom) ein Kapitel über psychoanalytische Modelle in der Enwicklungspsychologie *wahlweise*(!) lesen KÖNNEN(!) - nicht müssen. Ansonsten drei Seiten in einem einführenden Lehrbuch im Fach Persönlichkeitspsychologie (eher ein Verriss der Psychoanalyse, als eine Darstellung). Je ca. 20 Minuten in Geschichte der Psychologie und Methodenlehre (ebenfalls als Verrriss) und ca. 30 Minuten in Wissenschafgtstheorie (hier zum Verriss noch die Popper'schen Vorwürfe der Pseudowissenschaft und deren moderne Nachfolger insbes. des modernen Skeptizismus). In Klinischer Psychologie waren es dann sage und schreibe noch mal 10 Minuten in der ersten Vorlesung mit dem Schlusssatz "darüber werden Sie also, ich gehe davon aus für alle nachvollziehbarer Weise, nichts weiter hier hören"; in der Begleit- und Prüfungsliteratur tauchte nichts mehr auf.

Auch Freud hat sich als Arzt einerseits und als Kulturtheoretiker (heute würde man wohl Kulturwissenschaftler sagen) andererseits, nicht als Psychologe gesehen. Bereits 1895 hat er sich entschieden, sich von der Psychologie ganz abzuwenden, nachdem er mit einer Integration seiner Ansätze und Theorien auf psychologischer Basis gescheitert ist. Stand er als ehemaliger Neuro- und Sinnesphysiologie bis dahin noch der Psycholgie recht nahe, insbes. dann natürlich der französischen psychologie nouvelle, v.a. Alfred Binets, so konnte er eine Integration nicht leisten, scheiterte daran, lies seinen "Entwurf einer Psychologie" in der Schublade verschwinden (die Arbeit wurde erst sehr spät und unter Protesten in Briefveröffentlichungen, schließlich im Nachtragsband der Gesammelten Werke veröffentlicht) und verwarf daraufhin die Psychologie als taugliche Wissenschaft zur Beschreibung, Erforschung und Erklärung des menschlichen Seelenlebens, allzumal des pathologischen. Ähnliches widerfuhr C. G. Jung, der anfangs brillante experimentelle psychologische Forschungen durchführte, dann aber diese nicht mit Psychoanalyse und vice versa übereinbringen konnte, bzw. ebenfalls daran scheiterte. Insofern verfügt die Psychoanalyse über ihre eigene Psychologie (als Sammlung aller metapsychologischen und psychopathologischen Theorien, die mit der Untersuchungsmethode der Psychoanalyse gewonnen wurden).

Die Trennung ist also auch historisch beidseitig. Von Seiten der Psychoanalyse kategorisch, von Seiten der Psychologie etwas später, als Integrationsversuche, nachdem nicht-bewusste Prozesse in die Psychologie als Untersuchungsgegenstand einbezogen wurden, auch von Seiten der Psychologie auf mehreren Ebenen scheiterten. Letztlich bleiben beide, v.a. jeweils aus wissenschafts- u. erkenntnistheoretischen Gründen, inkompatibel.

Freu sah, wie gesagt, kaum bis keinen Nutzen in der Psychologie. Er selbst vertraute (als gelernter Physiologe, Neuropathologe und Nervenarzt) darauf, dass seine Konzepte irgendwann neurologisch erklärbar werden (heute würde man neurowissenschaftlich sagen). Insofern gibt es zwar kaum Austausch zwischen Psychologie und Psychoanalyse, aber dem gegenüber sehr wohl einen regen Austausch zwischen den (insbes. medizinischen) Neurowissenschaften und Psychoanalyse, einschl. einer neuen Teildisziplin der Psychoanalyse, der Neuropsychoanalyse.
Sibille63
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Anmeldungsdatum: 18.08.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2012 - 15:27:45    Titel:

Hallo gyrus,
was Psychoanalyse ist und was nicht, lernt ein Student doch im Psychologiestudium. Oder wo sonst? Sag mir einen Studiengang, der besser geeignet ist.

Es ist Haarspalterei, was hier teilweise im Forum betrieben wird, auch in anderen threads, die ich mir heute mal so durchgelesen habe... Ich muss mich erstmal daran gewöhnen, denke ich. Oder auch nicht.

Worum geht es dir eigentlich? Auch bei dir vermisse ich übrigens Quellenangaben. Auf jeden Fall ist es schade, dass du in deinem Diplomstudium so wenig über Psychoanalyse gelernt hast; bei mir in meinem Diplomstudiengang war das ganz anders. Ich vermute, dass es auch mit dem persönlichen interesse zu tun hat, welche Veranstaltungen man sich auswählt. Bei mir war das jedenfalls so.

Nochmal, vielleicht hatte ich mich unklar ausgedrückt: die Psychoanalytiker haben irgendwann die Konzentration auf die Triebtheorie aufgegeben und die soziale Entwicklung in den Vordergrund gerückt, und das zeigt sich sowohl in der Forschung, als auch in der Therapie. Vor allem heute in der Therapie. Die Krankenkassen zahlen ja auch nur psychoanalytische Therapien neben der Verhaltenstherapie, oder liege ich da falsch? (Ich bin keine Therapeutin).

Ein Zitat von Zimbardo, der ja wohl unstrittig Psychologe ist, und hier auch nur exemplarisch für alle in meinen Augen seriösen Lehrbuchautoren steht "Niemand hat einen größeren Einfluß auf das psychologische Denken gehabt als Freud. Zu den Gebieten, die er nachdrücklich beeinflußt hat, gehören die kindliche Entwicklung, Traum, Gedächtnis, unbewußte Motive, Struktur und Dynamik der Persönlichkeit, neurotische Störungen und die analytische Therapie."
(Zimbardo, Philip (1992): Psychologie. Modelle des Menschen: Das psychodynamische Modell. Springer, S. 7.)

Aber es lesen "Kinder" mit Wink), deshalb: Egal, nimm irgendein gutes psychologisches LEHRBUCH, du wirst überall das psychodynamische Modell als Thema finden, nicht nur die Stufentheorie von Erikson, sondern auch bei anderen Stufen- und Entwicklungstheoretikern. Und selbstverständlich ist die Psychoanalyse in ihrer Theorie ein Bereich, der in das Studienfach Psychologie gehört!

Hätte ich Zeit und Lust, würde ich jetzt meine Bibliothek durchgehen und dir 50 andere Quellen nennen, dass die Psychoanalyse Freuds in wichtiger Weise die gesamte psychologische Forschung nach ihm geprägt hat und somit ganz sicher Teilgebiet der psychologischen Theorien ist.

Ich denke aber, dass viele Menschen immer noch Psychologie mit Psychotherapie verwechseln, das lese ich öfter in Foren, und sie weniger als Wissenschaft sehen. Aber auch die psychoanalytische Psychotherapie basiert ja zumindest auf der analytischen Grundlage Freuds, die in der reinen Form selbstverständlich nicht mehr angewandt wird, schließlich gab es eine Entwicklung seit Freud, wie ich schon schrieb.

Verzeih, ich will hier nicht kämpfen, aber genauer lesen, was ich wirklich schrieb, würde helfen. Du brauchst auch niemanden "in Schutz" nehmen, geschweige denn will ich hier írgendwie streiten oder kämpfen. Aber nur weil einige Professoren (Profs! - Nicht die UNIs!) Freud nicht gern behandeln, daraus zu schließen, er hätte keinen Wert für die Psychologie, und so kam der Kartoffelvergleich rüber, und immer noch - entgegen des Trends - psychoanalytische Theorien von psychologischen künstlich abgrenzen zu wollen, das ist nicht nur falsch, sondern verharrt auch unnötigerweise im Gestern.

Ich könnte jetzt auch seitenweise aus irgendeinem Buch zitieren, um dir zu erwidern, aber ich würde dies - für mich zumindest- für eine leicht narzisstische Foren-Verbalakrobatik halten, etwa um zu zeigen, dass ich "Recht" habe, aber das ist nicht mein Stil und dazu hab ich auch keine Lust. Deshalb können wir gern differenziert über Freud diskutieren, das würde mir Spaß machen, denn ich habe da durchaus auch meine Kritikpunkte Wink ; - um Selbstverständlichkeiten aber möchte ich nicht mehr "streiten" wollen.
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2012 - 08:24:46    Titel:

Es wundert mich doch sehr, dass Psychoanalyse bei deinem Diplom Teilgebiet des Studiums gewesen sein soll (außer Bremen bis vor ein paar Jahreen fällt mir da eine Uni ein).

Ich denke, ich habe verstanden, dass Du es so siehst, dass Psychoanalyse ein Teilgebiet der Psychologie ist. Leider findet sich das aber z.B. nicht in der Rahmenordung für Diplom Psychologie und auch nciht in den DGPs Empfehlungen für Bachelor und Masterstudiengänge.

Ich habe im Zimbardo nochmals nachgelesen. Den Satz finde ich in meiner Ausgabe so nicht. Das, was er dann an Modellen des psychodynamischen Ansatzes, wie er es nennt, erläutert (z.B. in Entwicklungspsychologie), entspricht im Wesentlichem dem, was ich ausgesagt habe, nämlich: kurz und knapp, historisch hergeleitet, und eher ein Verrriss (weil auch in der Regel nicht Falsifizierbar und nicht messbar (operationalisierbar).

Ich sehe da also keinen Widerspruch zu meinen Aussagen und keine Belege, dass Psychoanalyse ein Teilgebiet der Psychologie ist.

Die Bemerkung, ih würde Psychotherapie und Psychologoie verwechseln, habe ich übrigens nicht verstanden.
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