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Islam-Schulbuch in Deutschland
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Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2012 - 15:37:57    Titel: Islam-Schulbuch in Deutschland

http://www.spickmich.de/news/201207011500-islam-schulbuch-in-deutschen-grundschulen

Was haltet ihr davon?

Ich meine, der Religionsunterricht sollte außerhalb der Schule stattfinden und schon gar nicht als Vorrückungsfach gelten.
Es sollte vielmehr der Ethikunterricht ausgebaut werden, in dem unter Anderem alle Weltreligionen vorgestellt werden.

Idea
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23433

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2012 - 16:25:51    Titel:

Das sieht das GG aber anders, was Religion als ordentliches Schulfach deklariert (Außnahme Berlin)...

Cyrix
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2012 - 18:26:27    Titel: Re: Islam-Schulbuch in Deutschland

Lieber Klimperkasten

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
http://www.spickmich.de/news/201207011500-islam-schulbuch-in-deutschen-grundschulen

Was haltet ihr davon?

Wenn ein Muslim vom Schlage eines Mouhanad Khorchide ein solches Buch schreibt, dann ist das sehr begrüssenswert, denn dieser Mann hat erkannt, wie gefährlich der Islam für die Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte ist.

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
Ich meine, der Religionsunterricht sollte außerhalb der Schule stattfinden und schon gar nicht als Vorrückungsfach gelten.
Es sollte vielmehr der Ethikunterricht ausgebaut werden, in dem unter Anderem alle Weltreligionen vorgestellt werden. Idea

Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung.
Im Falle der religiösen Erziehung von Muslimen begrüsse ich es, wenn der Staat seinen Finger draufhält, andernfalls Islamisten diese Aufgabe an sich reissen.
Dabei wäre es nötig, dass die kritischen Punkte der islamischen Grundsätze nicht einfach übergangen, sondern ebenfalls zur Sprache gebracht würden. Früher oder später werden die Kinder in ihrem muslimischen Umfeld mit dem demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Gedankengut des Islam konfrontiert.

GIL
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2012 - 19:27:51    Titel:

Ich meine: Religion sollte reine Privatsache sein und bleiben, es sei denn, Eltern schicken ihre Kinder auf eine von einer der Kirchen/Moscheen geförderten Schule. -
Eine staatliche Schule ist ursprünglich ja nicht aus der Kirche heraus entstanden, und so sollte auch der Religionsunterricht dort nicht finanziert werden.
Wink
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 11:40:45    Titel:

Ich finde auch, dass Religion Privatsache ist. Was hat die Schule mit Mythen zutun? Das muss sie nicht auch noch unterrichten.
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2012 - 16:36:44    Titel:

Liebe Clarice

Clarice hat folgendes geschrieben:
Ich finde auch, dass Religion Privatsache ist. Was hat die Schule mit Mythen zutun? Das muss sie nicht auch noch unterrichten.

Spätestens wenn eine Religion das Ziel verfolgt, langfristig einen Gottesstaat zu installieren, merken wir, dass Religion nicht in jedem Fall eine Privatsache ist, sondern unter anderem auch Gesellschaftsideologie.

So schlecht find ich's nicht, wenn die Schule eine Hand 'drauf hält.
Immerhin betreibt sie Gewaltprävention, Drogenprävention etc. und vermittelt auch sonst zentrale ethische Werte. Also warum nicht auch den Religionsunterricht staatlich kontrolliert führen.

GIL
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2012 - 16:58:36    Titel:

@Gott ist Liebe: Nicht ganz!
Wird die Schule von einer Kirche getragen, so hat sie selbstverständlich ein Recht darauf, IHREN Religionsunterricht dort in den Lehrplan mit einzubeziehen, das heßt, die Kinder katholisch, evangelisch, jüdisch,....zu erziehen. - Wird sie aber vom Staat getragen, so sollte man m.E.. Ethikunterricht in den Lehrplan einbeziehen, in dem unter Anderem ALLE Religionen der Welt vorgetsellt werden, die Kinder aber NICHT von einer einzigen Relgion beeinflusst werden. - Die Religionsfindung sollten die Kinder später, wenn sie reif genug sind, für sich und ihr Leben vornehmen.
Wäre das nicht die gerechteste Lösung für alle?

Idea
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:57:22    Titel:

@ Gott ist Liebe: Naja, das mit dem Gottestaat ist eine Sache, aber wenn der Islam an Schulen nicht gefördert werden würde, hält der Staat doch die Hand drauf. Das heißt aber niccht, dass statt dessen schristlicher Religionsunterricht angeboten werden muss. Ethische Werte gut und schön, aber die sind zentral und nicht nur im Christentum zu finden. Außerdem geht Religionsunterricht, der über Jahre angeboten wird, doch darüber hinaus. Und wer soll entsccheiden, welche Schwerpunkte dort angeboten werden? Es gibt verschiedene Religionen und in jeder Religion zahlose Strömungen. Ich gehöre eine Glaubensbewegung an, die nicht institutionalisiiert ist und deshalb auch nirgends gelehrt wird. Damit kann ich gut leben. Also für mich gilt: Religion sollte Privatsache sein.
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 14:19:22    Titel:

@Gott ist Liebe

Irre ich mich, oder lautet nicht auch die christliche Botschaft, dass Jesus wiederkehrern und das Reich Gottes auf Erden installieren wird?

Matthäus 16,27-28
"Denn es wird geschehen, daß der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.
Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."

Das ist kein demokratisches Reich. Und Jesus wird vergelten, nicht der Rechtsstaat. (Auch) das Christentum ist in seinem Kern antidemokratisch.

(Und natürlich auch kannibalistisch - es wird rituell der Leib Christi verspeist und sein Blut getrunken.)

Haben wir ein Glück, dass wir in der Zeit nach Nietzsche, Darwin etc. leben ... Smile
Jens Blume
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Anmeldungsdatum: 14.02.2009
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 18:59:06    Titel:

johnruizone hat folgendes geschrieben:
...
(Und natürlich auch kannibalistisch - es wird ... der Leib Christi verspeist und sein Blut getrunken.)...


Reale Organtransplantationen und Bluttransfusionen wären demnach erst recht als Kannibalismus zu werten.
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