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einsamerwolf Newbie


Anmeldungsdatum: 21.02.2009 Beiträge: 28
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Verfasst am: 02 Jul 2012 - 15:41:35 Titel: Wing vs. TBWL |
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Hallo,
ich habe mich mit dem Hauptantrag als Wing in KL beworben. Mit dem Hilfsantrag für technische BWL. Heute habe ich erfahren, dass TBWL kein NC hat in KL. Ist es somit weniger angesehen als ein WING?
Wie sieht der Stellenmarkt aus für TBWL?
Besten Danke schon mal im Voraus. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4678 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 02 Jul 2012 - 15:56:05 Titel: |
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Mathematik, Physik usw. hat meist auch keinen NC...ist es deswegen schlechter angesehen?
Technische BWL ist schon etwas anderes als W-Ing-Wesen. Ganz grob und entsprechend ungenau gesagt ist TBWL nichts anderes als BWL mit einem mehr oder minder großen Touch Technik. Dieser technische Anteil fällt aber in aller Regel kleiner aus, als der ingenieurwissenschaftliche Part des W-Ing, selbst bei wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung, erst recht bei ingenieurwissenschaftlicher Prägung.
...oder anders gesagt: Es sind eben zwei verschiedene Studiengänge.
Letztlich ist es eine Frage was Dir in Zukunft vorschwebt ob Dir der eine oder der andere Studiengang dem Ziel näher bringt. So dürften die Überschneidungen in den bevorzugten Arbeitsbereichen (bspw. Vertrieb/Marketing/Einkauf und u.U. Controlling) von W-Ings und TBWL recht groß sein, allerdings steht natürlich der TBWLer schneller und klarer in Konkurrenz zu den "Normal-BWLern".
Grüße
Gozo |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2555
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Verfasst am: 02 Jul 2012 - 21:51:20 Titel: |
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Ohne TBWL zu kennen, behaupte ich mal, dass Wings "richtige" Ingenieure sind und TBWLer halt normale BWLer, die vielleicht später mal im technischen Einkauf arbeiten können. Das können die Wings sicherlich auch, aber das Studium eines Ingenieurs verfolgt ja ganz andere Ziele. Bei einem Wing Studium geht es ja darum etwas "schaffen" zu können, also eine ingenieurmäßige "Denkweisen" zu erlernen.
Das ist jetzt sehr schwammig, aber so ist meine Vermutung. Auch wenn die Jobs nachher ähnlich sind. |
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einsamerwolf Newbie


Anmeldungsdatum: 21.02.2009 Beiträge: 28
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Verfasst am: 02 Jul 2012 - 23:07:53 Titel: |
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danke euch beiden, für die guten erklärungen.
warum hat tbwl in kaiserslautern kein nc? ist die nachfrage zu gering oder selektieren die an anderen sachen wie dem nc?
edit: weil ich hab mich ja an der fh beworben, nicht an der uni! |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 02 Jul 2012 - 23:25:23 Titel: |
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kein nc kann viele gründe haben. beispielsweise hat die fh an meinem heimatort mal einen riesen neubau aus dem boden gestampft, so dass danach die kapazitäten deutlich erhöht werden konnten und es für ein paar semester keine nc's mehr gab.
ein anderer grund kann der technische anteil in tbwl sein. viele wählen bwl gerade, weil sie keine bessere alternative (schwierigkeitsgrad + zukunftsperspektive) gefunden haben und/oder studiengänge mit hohem mathe-anteil vermeiden wollen. letzteres trifft auf technische fächer nicht zu, auch wenn tbwl wahrscheinlich gar nicht viel mehr anspruchsvolle mathematik haben wird. es wirkt trotzdem so auf diese leute.
der nc sagt jedenfalls nichts über die qualität der hochschule aus. das ist bloß eine grenze um studienplätze der nachfrage entsprechend an die "besten" zu verteilen.
btw, ich bin ein angehender wirtschaftsingenieur in einem eher techniklastigen-studiengang und der vorteil ist, dass ich auch rein-technische abschlussarbeiten schreiben kann, also entsprechend auch als ing in dem bereich arbeiten kann oder auch einen rein-ingenieurwissenschaftlichen master dranhängen kann. mit dem studiengang technische bwl stehst du eher mit den bwlern und bwl-lastigen wirtschaftsingenieuren in konkurrenz und wirst diese möglichkeiten nicht haben. dafür hast du andere möglichkeiten im bereich bwl, wo techniklastige wings nicht so einfach reinkommen. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 06:17:39 Titel: |
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Also bei uns haben ja ne ganze Menge Leute vom reinen Ingenieurswesen zum Wirtschaftsingenieurswesen gewechselt, weil sie damit die richtig schweren Knacker umgehen konnten. Wer weiss wo ich studiert habe, wird das bestätigen bei Abkürzungen wie TEM, HSP, IED1, IED2. Die Wirtschaftsingenieure konnten sich da schön die Rosinen als Wahlpflicht rauspicken (und haben das auch reihenweise getan)...
Insofern finde ich es reichlich merkwürdig, dass sich Wirtschaftsingenieure für richtige Ingenieure halten und ihrerseits auf die BWLer eindreschen. Ich bezweifle einmal, dass man BWL wirklich nur aus reiner Planlosigkeit wählt, weil man was einfaches und mathematikloses studieren will. Zumal BWL nun nicht unbedingt mathematiklos ist... |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 07:26:43 Titel: |
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hier hat keiner auf bwler eingedroschen. es wurde klar gesagt, dass jeder seine bereiche hat. versuch doch als energietechniker mal ins konzernrechnungswesen zu kommen. das ist auch für einen techniklastigen wing nicht einfach.
wenn lek mit dazugehörigen labor, gwm + lab, drehfeld usw. als rosinen zu bezeichnen sind, bin ich schuldig in lek hab ich übrigens auch vergleichsweise nur wenig energietechniker gesehen (keine 10 mann, 3 wing), obwohl es ein so wichtiges und zukunftträchtiges gebiet für sie ist. woran das wohl liegen mag
in bwl brauchst an einer fh nach mathe1, 2 und statistik kein mathe mehr. da zählen andere dinge und dreisatz reicht völlig aus.
es wechseln auch genug von wing auf bwl, also was soll das aussagen?
normalerweise haben wings einen einteil von 50/50. bei uns liegt er bei 70 (Bachelor of Engineering), im neuen studiengang 75. meine bewerbungen auf ausgeschriebene arbeiten für reine ings gingen jedenfalls auf, während ich einen energietechniker mit 1,7 kenne, der nichts gefunden hat. dort wurde mir auch im anschluss schon übernahme angeboten, also wenn ich eine stelle als ing besetze, dann bin ich doch wohl auch ein ing, unabhängig von einem rein-ingenieurwissenschaftlichen master, den ich wahrscheinlich noch mache. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4678 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 07:56:28 Titel: |
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| wasp hat folgendes geschrieben: |
| Ohne TBWL zu kennen, behaupte ich mal, dass Wings "richtige" Ingenieure sind |
Das solltest Du besser keinem Ingenieur sagen und ist so nicht korrekt. Wirtschaftsings sind eben Wirtschaftings und keine normalen oder "richtigen" Ingenieure. W-Ing-Studiengänge können sehr stark variieren. Teilweise haben sie 90% Ingenieurwesen und 10% BWL oder auch 90% BWL und 10% Ingenieurwesen und ähneln dann eher einem TBWL-Studium ohne es so nennen zu wollen. Meist liegt die Anteilsverteilung irgendwo zwischen den Extrema, in aller Regel zwischen 70/30 bzw. 30/70. Von vielen "reinen" BWLern/Ingenieuren wird der W-Ing als nichts halbes und nichts ganzes gesehen. Aber auch die TBWLer sind von ihrem reinen Verständnis keinen reinen oder normalen BWLer mehr.
Ob und wie weit sich ein TBWL-Studium von einem W-Ing unterscheidet muss man sich daher genau angucken. Im Zweifel gar nicht.
| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
| Insofern finde ich es reichlich merkwürdig, dass sich Wirtschaftsingenieure für richtige Ingenieure halten und ihrerseits auf die BWLer eindreschen. |
Hat hier ja keiner getan aber ich verstehe was Du meinst. Viele W-Ing die ich kenne sind in ihrem Selbstverständnis auch Ingenieure, die den "reinen" Ingenieuren in nichts nachstehen, glauben aber auch die gesamte BWL verstanden zu haben. Interessanterweise kenne ich aber keinen W-Ingler, selbst unter denen die wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtet waren, die vom eigenen Verständnis "BWL"er sind. Irgendwie hat dieses Fach für sie etwas minderwertiges.
Kommt vielleicht auch von dem riesigen Vorurteil, dass viele glauben, dass W-Ing-Studenten beide Seiten absolvieren als wäre es jeweils ein eigenes Vollzeitstudium...was natürlich völlig Bullshit ist.
| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
| Ich bezweifle einmal, dass man BWL wirklich nur aus reiner Planlosigkeit wählt, weil man was einfaches und mathematikloses studieren will. Zumal BWL nun nicht unbedingt mathematiklos ist... |
Leider viel zu viele. Ich würde sagen gut 20% aller Studienbeginner in BWL haben das Fach gewählt, weil es "leicht" ist und sie nicht wussten was sie sonst studieren sollen oder dort keinen Platz bekommen haben. Dazu kommt ein guter Teil der es bewusst gewählt hat aber keine Ahnung hatte was auf ihn zukommt. Das ist auch der Grund warum BWL erstaunlich hohe Abbruchquoten hat. |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2555
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 13:02:45 Titel: |
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| Gozo hat folgendes geschrieben: |
| wasp hat folgendes geschrieben: |
| Ohne TBWL zu kennen, behaupte ich mal, dass Wings "richtige" Ingenieure sind |
Das solltest Du besser keinem Ingenieur sagen und ist so nicht korrekt. Wirtschaftsings sind eben Wirtschaftings und keine normalen oder "richtigen" Ingenieure. W-Ing-Studiengänge können sehr stark variieren. Teilweise haben sie 90% Ingenieurwesen und 10% BWL oder auch 90% BWL und 10% Ingenieurwesen und ähneln dann eher einem TBWL-Studium ohne es so nennen zu wollen. Meist liegt die Anteilsverteilung irgendwo zwischen den Extrema, in aller Regel zwischen 70/30 bzw. 30/70. Von vielen "reinen" BWLern/Ingenieuren wird der W-Ing als nichts halbes und nichts ganzes gesehen. Aber auch die TBWLer sind von ihrem reinen Verständnis keinen reinen oder normalen BWLer mehr.
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Als ich den Beitrag geschrieben habe, war mir bereits bewusst, dass es ein Fehler ist.
Ich habe ja selbst Maschinenbau studiert und weiß ebenfalls, dass bei Wirt-Ings der Studienaufbau sehr unterschiedlich sein kann. Die haben zum Teil nochmal speziell Fächer in abgespeckter Version im Vergleich zu den Ings (Konstruktion, Thermodynamik,). Also bei uns war es so.
Aber ich behaupte mal, ein Wirt-Ing an einer Hochschule mit sagen wir mal 70% Technik-Anteil ist auch ein Ingenieur, zumindest in meinen Augen. An vielen Hochschulen können sich die WIngs ja nicht die Rosinen aussuchen und müssen die gleichen schweren Grundlagen wie die Ings machen.
SChließen wir diese Diskussion besser ab, es gibt zu viele verschiedene Studienpläne. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4678 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 13:27:58 Titel: |
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| wasp hat folgendes geschrieben: |
| An vielen Hochschulen können sich die WIngs ja nicht die Rosinen aussuchen und müssen die gleichen schweren Grundlagen wie die Ings machen. |
Ein Kumpel - seineszeichens Ing (ich glaube Elektrotechnik) - würde jetzt sagen: JA, aber NUR bei den Grundlagen.
| Zitat: |
| SChließen wir diese Diskussion besser ab, es gibt zu viele verschiedene Studienpläne. |
Sollte keine werden - sorry, wenn es den Anschein hatte. Aber besser ist das.  |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 18:25:44 Titel: |
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| konstantin87 hat folgendes geschrieben: |
hier hat keiner auf bwler eingedroschen. es wurde klar gesagt, dass jeder seine bereiche hat. versuch doch als energietechniker mal ins konzernrechnungswesen zu kommen. das ist auch für einen techniklastigen wing nicht einfach.
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Weshalb sollte ein Ingenieur ins Konzernrechnungswesen wollen!?!
| Zitat: |
wenn lek mit dazugehörigen labor, gwm + lab, drehfeld usw. als rosinen zu bezeichnen sind, bin ich schuldig in lek hab ich übrigens auch vergleichsweise nur wenig energietechniker gesehen (keine 10 mann, 3 wing), obwohl es ein so wichtiges und zukunftträchtiges gebiet für sie ist. woran das wohl liegen mag
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Daran, dass es zu dem Zeitpunkt nicht mehr Energietechniker gibt. Leistungselektronik ist nämlich Pflichtfach. Im Übrigen sind das durchaus Rosinen. Ein wirklicher Kracher ist die Hochspannungstechnik und die Schaltungstechnik (für Energietechniker). Da hab ich nie einen Wi-Ing gesehen... never
(Auch bei elektrischen Netzen, da wo es dann mal ansatzweise rund geht mit Leitungsgleichung, symmetrische Komponenten, usw., hat man plötzlich keinen Wi-Ing mehr gesehen. Die haben alle nur Energieversorgung gehört, weils da schön einfach war )
Nimms mir nicht übel, ich meins nicht böse. Aber das ein Wi-Ing eine vernünftige breite Energietechniker-Ausbildung kriegt, ist einfach nicht korrekt. Einen Ingenieur zeichnet aber nunmal aus, dass er auch Wissen in der Breite besitzt und nicht nur Antriebe oder Netze kennt. So zumindest meine Überzeugung...
| Zitat: |
in bwl brauchst an einer fh nach mathe1, 2 und statistik kein mathe mehr. da zählen andere dinge und dreisatz reicht völlig aus.
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Aha. Ich hab auch ganz selten mal ein Integral gebraucht. Stell es bitte nicht so dar, als würde man im Ingenieurswesen im Hauptstudium noch hochtrabende Mathematik machen...
| Zitat: |
meine bewerbungen auf ausgeschriebene arbeiten für reine ings gingen jedenfalls auf, während ich einen energietechniker mit 1,7 kenne, der nichts gefunden hat. |
Möglicherweise sucht er in einem anderen Bereich oder hats einfach nicht drauf sich zu bewerben. Alles kein Beleg dafür, dass Wi-Ings echte Ingenieure sind... |
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sm00ther Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.01.2008 Beiträge: 4389
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 21:37:06 Titel: |
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Hallo xmisterDx,
du wirst es mir sicherlich nachsehen, dass ich diese Frage stellen werde, aber zwei deiner Beiträge haben mich ein wenig stutzig gemacht.
| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
| ...weil sie damit die richtig schweren Knacker umgehen konnten. Wer weiss wo ich studiert habe, wird das bestätigen bei Abkürzungen wie TEM, HSP, IED1, IED2. |
| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
| Aha. Ich hab auch ganz selten mal ein Integral gebraucht. Stell es bitte nicht so dar, als würde man im Ingenieurswesen im Hauptstudium noch hochtrabende Mathematik machen... |
Was war denn nun so schwer an den von dir genannten Fächern?
Betrachte die Frage bitte aus reinem Interesse gestellt, weil es mich interessiert, wie der Unterricht an anderen Hochschulen verglichen zu meinem FH-Bachelor aussieht.
Ich danke dir.
Gruß |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 04 Jul 2012 - 09:13:00 Titel: |
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Die Schwierigkeit bestand in diesen Fächern in erster Linie darin, dass die Professoren sehr anspruchsvolle Klausuren stell(t)en und darüber hinaus auch noch sehr streng bewerten. Insofern gilt das natürlich nur für diese eine Fachhochschule, aber ich weiss halt, dass unser konstantin dort auch studiert
Die eigentliche Kernaussage ist die, dass Wirtschaftsingenieure gerne auf die BWLer schimpfen, weil die sich angeblich einen totaaaaaal seichten Studiengang aussuchen... im Endeffekt umgehen sie selbst aber auch einen Großteil der wirklichen Exmatrikulator-Klausuren und kriegen mitnichten die komplette Breite eines reinen Ingenieurs.
In Wahrheit können sie sich schön um die wirklichen Knaller herumlavieren und machen in der Regel nur das, was sich recht leicht bestehen lässt. Genau das also, was man den BWLern vorwirft
Im Endeffekt isses egal... mich stört nur dieses ewige Gehacke auf die (technische) BWL und das Selbstverständnis der Wirtschaftsingenieure, dass sie natürlich vollwertige Ingenieure seien, als ob da gar kein Zweifel bestehen würde
PS:
Und ja, ich weiss wie es in der freien Wirtschaft aussieht, keine Sorge... |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 04 Jul 2012 - 12:49:11 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
Die eigentliche Kernaussage ist die, dass Wirtschaftsingenieure gerne auf die BWLer schimpfen, weil die sich angeblich einen totaaaaaal seichten Studiengang aussuchen... im Endeffekt umgehen sie selbst aber auch einen Großteil der wirklichen Exmatrikulator-Klausuren und kriegen mitnichten die komplette Breite eines reinen Ingenieurs.
In Wahrheit können sie sich schön um die wirklichen Knaller herumlavieren und machen in der Regel nur das, was sich recht leicht bestehen lässt. Genau das also, was man den BWLern vorwirft
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damit die fh uns den bachelor of engineering verleihen kann, muss ein gewisser grad an technischen veranstaltungen erfüllt sein. ihr habt doch auch bwl und nichttechnische fächer, aber deswegen seid ihr doch trotzdem ingenieure.
hier schimpft auch keiner auf bwler. jeder hat seine existenzberechtigung. das beste produkt bringt nichts in einem schlecht-funktionierenden unternehmen. trotzdem gibt es, wie gozo bestätigte, bei den bwlern einen erheblichen anteil, die das nur wählen, weil sie es als "leicht" ansehen und die perspektive vergleichsweise gut ist. es hat keiner gesagt, dass ALLE wings oder ings ihren studiengang aus überzeugung gewählt haben (z.b. maschinenbau ist gerade auch ein "trendstudiengang").
zum thema anspruch: in meiner lek-lerngruppe, wo ich der einzige wing war, musste ich den energietechnikern den unterschied zwischen diode, thyristor und transistor erklären. die haben bloß versucht die aufgaben auswendig zu lernen, ABER die ganzen von dir genannten schwierigen fächer haben sie schon geschafft
gerade lek wäre doch extrem wichtig für energietechniker, und was wählen die meisten als wahllabor? ähnlich sieht es bei den nichttechnischen fächern aus, nicht nach interesse, hauptsache gechillt eine gute note. sei mal ehrlich, wie viele der energietechniker würden hochspannung oder das rgt-labor freiwillig wählen, wenn es kein pflichtmodul wäre? letztens habe ich sogar bei einem wirtschaftsprojekt 4 energietechniker gesehen, der eine engagiert sich im studierendenparlament und hat echt gute noten. seine erklärung war: "bei uns erfordern kleine projekte einfach viel mehr arbeit als dieses große hier". ist er jetzt auch kein richtiger ing mehr?
eine erklärung, warum wir wINGs nicht alle eure schwierigen fächer haben, ist, dass wir eben auch noch 30% andere veranstaltungen haben. es ist nicht genügend spielraum vorhanden, um ALLES von antriebstechnik UND netze, hochspannung usw. zu wählen. ich habe mich z.b. für antriebstechnik entschieden, aber kenne auch welche, die dann die volle breite in richtung energieversorgung, netze und hochspannung gemacht haben.
im letzten vorstellungsgespräch wurde mir wegen dem hohen technischen anteil empfohlen auf der schiene zu bleiben. ich hab selbst den einwand gebracht, dass mir ja noch einige veranstaltungen zum ing fehlen und wie ich mich auf das zweite gespräch vorbereiten könnte. da meinte er: "ach die paar veranstaltungen machen keinen unterschied, relevantes lernen sie hier. wegen dem gespräch machen sie sich keine sorgen, es geht da um die themenfindung. fachlich können wir auch den 1,0-kandidaten schlecht dastehen lassen. es kommt mir auf das potenzial an".
du hast doch selbst mehrfach erwähnt, dass die studieninhalte aus dem studium in der praxis größtenteils nicht gebraucht werden, sondern man sich on the job viel mehr aneignen muss, warum sollte das ein wing nicht schaffen? wegen den 5-6 prüfungen, die unter zwang wahrscheinlich der großteil der wings auch gepackt hätte? ja stimmt, 5-6 veranstaltungen machen einen ing aus
wenn ich als ing arbeite, bin ich auch ein ing. mehr muss dazu nicht gesagt werden. |
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