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Bachelornote einklagen
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gepardspike87
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 102
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 10:36:37    Titel:

Ich habe jetzt ein eigenes Protokoll geschrieben über alles was bei der Benotung falsch lief bzw. bei der Präsentation. Liege da jetzt schon bei 6 Seiten, und das ohne überhaupt die Prüfung eingesehen zu habe, da habe ich nun Antrag gestellt. Habe auch die Erlaubnis Kopien anzufertigen laut der Prüfungskomission. Das werde ich nutzen und dann das Protokoll bzw. die Notenrechtfertigung mit meinem Protokoll abgleichen und einen entsprechenden Widerspruch bei der Uni einreichen.

Nun ich könnte hier schon die Arbeit hochladen immerhin habe ich auch wichtige Sachen raußgenommen um sie in die Bibliothek stellen zu können.
Allerdings auf Grund von Anonymität würde ich sie nur auf Anfrage dem ein oder anderen als PDF schicken. Außerdem müsste ich auf fast jeder Seite das Unternehmen wo ich mich drauf beziehe vorher unkenntlich machen.

Ich liege jetzt mit der BA-Benotung auf 2,51 und rutsche damit komplett auf 3,0 ein Masterstudienplatz an einer guten Uni ist damit nicht möglich.
(PS: In dem Schwerpunkt wo ich die BA geschrieben habe lag ich bei 1,0)

Wer meinen zweiten Thread evt. verfolgt hat: ich bewerbe mich nun um ein technisches Zweitstudium - ist denk auch nicht verkehrt, parallel arbeite ich eh schon seit 2 Jahren, evt. ist es auch ok so wies gelaufen ist, da es mich in die technische Bahn ,,drängt" - allerdings habe ich nun viel Zeit um die Benotung anzufechten, an den nötigen Rechtsstreitkosten soll es nicht scheitern.
Das wird kein Spaß für den Prof. (aufwandstechnisch) vllt. wird er darauß lernen und in Zukunft gerechter bewerten. Den kommenden Studenten tu ich auch jeden Fall einen Gefallen damit. - er soll lernen das man nicht so leichtfertig und willkürlich über die ,,Zukunft" von jungen Menschen richten darf/kann.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten sobald ich das Protokoll vom Kolloquium und meiner BA-Benotung eingesehen habe.
Epimetheus
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 194

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 10:51:55    Titel:

Da wünsch ich dir viel Erfolg bei der Geschichte. Das ist ja mal echt ätzend gelaufen...

Manchmal ist das Leben echt unfair. Aber wenn du gut bist, wird dich das nicht wesentlich aus der Bahn werfen. Gerade da du schreibst, dass du schon seit 2 Jahren arbeitest, dürfte deren Arbeitszeugnis für dein späteren Werdegang größere Relevanz haben, als die Note deine BA Arbeit.

Kopf hoch!

Gruß

PS: Um etwas emotionalen Ausgleich zu erzeugen würde ich empfehlen eine brennende Tüte mit Hundeausscheidungen vor der Tür des Profs zu platzieren Wink
gepardspike87
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 102
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 19:37:18    Titel:

Ich arbeite allerdings selbstständig, also habe ich bedauerlicherweise keine Lehre oder sonstiges in der Hand, außer ein paar Praktika und Lehrgänge die ich gemacht habe:)

Ich habe allerdings einiges durch die BA gelernt was mir keiner nehmen kann.

Das technische Studium was ich nun beginnen werde wird mir denk eh mehr bringen als ein Master in BWL. (hoffe ich zumindest)

Es ist einfach nur sehr sehr schade.

Wie gesagt, ich werde darum kämpfen und habe auch von meinen Freunden/der Firma wo ich geschrieben habe/ und Familie große Unterstützung, die wissen was ich geleistet habe und (unter)stützen mich da doch sehr.

Danke euch auch!
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2012 - 21:38:16    Titel:

zählt die BA bei euch wirklich so viel, dass sie so einen Einfluss auf die Endnote hat?
Jan.ST
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 98
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2012 - 10:33:13    Titel:

Das klingt m.E. nicht plausibel mit der Gesamtnote. Ich kenne es so, dass die Bachelorarbeit 12-15 ECTS von 180 hat.

Selbst wenn ich annehme sie hätte 30 ECTS (was schon eine MA wäre), komme ich bei 150*2,51 + 30*4,0 im Schnitt auf 2,75. Das ist als Wortnote zwar tatsächlich 'befriedigend' statt 'gut' (bis 2,5), aber immer noch weit entfernt von 3,0.

Oder täusche ich mich?

P.S: Der Umstand 'externe Arbeit' war mir vorher nicht aufgefallen. Das macht natürlich alles etwas komplizierter und könnte auch so einiges erklären...
gepardspike87
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 102
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2012 - 11:06:52    Titel:

Es sind 12 CP, aber mit doppelter Gewichtung,

ich stand vorher auf 2,32

Es ist natürlich keine glatte 3,0 aber es wird ab 2,51 aufgerundet, also steht auf meinem Zeugnis ,,befriedigend"

Das die Arbeit (zu)viel zählt will ich auch ganz sicher nicht in Frage stellen.

Ich meine allein vom Arbeitsaufwand habe ich mit der BA mehr Zeit verbracht als für den Lernaufwand von 15 Prüfungen, wenn nicht mehr (je nach dem welches Fach man nimmt)
surfdozi
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Anmeldungsdatum: 28.04.2012
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2012 - 11:11:03    Titel: Re: Bachelornote einklagen

Kurze Anregungen zu deinen Fragen:

kennt sich zufällig jemand aus mit dem Einklagen einer BA Note?

--- Gehe davon aus, dass Wohnort = Studienort, deshalb ist ein Besuch
der Fachschaft (gesammelte Studentenerfahrungen mit den Prüfungen und wahrscheinlich auch mit den Prüfern) eine gute Wahl, um an Infos zu kommen

--- die Rechtsanwälte von der BaFöG und Sozialberatung (ASTA-Angebot) haben einen sehr guten Ruf, wenn es darum geht, die Rechte und Fristen für betroffene Studierende zu klären. Für das Gespräch vorab die Unterlagen und eigene Überlegungen mitnehmen.

--- Expertenmeinungen außerhalb des Fachbereiches (s. Krähen) könnte man sicherlich auch von der Studierwerkstatt erhalten. Da sitzen ja Fachleute für wissenschaftliche Arbeiten und deren Beurteilung; fragt doch einfach mal den/die Expertin aus dem naheliegensten Fach

--- Experten einer anderen Uni raussuchen (auf vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation achten) und im Notfall kontaktieren...

Die anderen Schritte wie
- Überprüfung der Fristen,
- Einsicht in das Protokoll / Einsicht in die beiden Gutachten ggf. kopieren
- Mitglieder des zuständigen Ausschusses recherchieren (ggf. ist ja doch ein möglicher Anprechpartner dabei?)
- Alternative: Problem mit dem Studienberater besprechen (natürlich nur, wenn nicht identisch mit den Prüfern)

Ich drücke dir die Daumen!
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