Verschenktes Deutschland
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veteran Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005 Beiträge: 555
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 12:42:44 Titel: Verschenktes Deutschland |
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Die Geburtenrate ist weiterhin rückläufig (faz: Geburtenrückgang).
In seiner berühmten Rede hat Adolf Hitler gesagt:
„In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes. Wenn wir selbst dieses deutsche Volk emporführen durch eigene Arbeit, durch eigenen Fleiß, eigene Entschlossenheit, eigenen Trotz, eigene Beharrlichkeit, dann werden wir wieder emporsteigen, genau wie die Väter einst auch Deutschland nicht geschenkt erhielten, sondern selbst sich schaffen mussten.“
Heute sieht die Lage so aus, dass das deutsche Volk Deutschland nach und nach an andere Völker verschenkt.
Heute redet man über den Fachkräftemangel (Handelsblatt: Fachkräftemangel weitet sich dramatisch aus ). Aber früher war alles genau umgekehrt. Da belieferte deutsche Nation andere Länder mit verschiedenen Fachkräften – von Bauer bis Kaiser. _________________ There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 06 Jul 2012 - 12:51:04 Titel: |
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| Ich sehe es so, dass wir uns gesund schrumpfen... |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 07 Jul 2012 - 11:35:51 Titel: |
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Hitler musste es ja wissen, er hat Deutschland ja komplett an die Wand gefahren.
Ansonsten gebe ich XmisterDx recht. |
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Blaubarschbube Senior Member


Anmeldungsdatum: 20.08.2006 Beiträge: 655
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Verfasst am: 07 Jul 2012 - 12:55:41 Titel: |
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Also wenn man eine "berühmte" Rede Adolf Hitlers als Argument für Geburtenrückgang benutzen muss, dann muss auch die Hirntätigkeit stark rückläufig sein !
 _________________ Guten Tag, mein Name ist Lose , ich möchte hier einkaufen ! |
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Jan999 Full Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 265 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 12 Jul 2012 - 22:44:36 Titel: |
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http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/70249/geburtenrueckgang-23-01-2006
http://www.lichtblick99.de/ticker796_05.html
http://www.cicero.de/berliner-republik/geburtenrueckgang-geburtenzahl-sinkt-zurueck-zur-familie/51160
Es gehen auch heute noch viele deutsche Fachkräfte ins Ausland weil sie dort besser verdienen können. Das kann man den Leuten aber nicht zum Vorwurf machen. Ich kenne die unsichere Situation auch und habe durch meine Meisterschule auch viel zu tun und gehe gleichzeitig Vollzeit arbeiten, da bleibt nicht viel Zeit für Privatleben. So geht es vielen, viele studieren oder lernen auch nach ihrer Ausbildung weiter. Und die die arbeiten haben meist sehr viel Arbeit und damit auch weniger Zeit für Privatleben. Das hält die einen davon ab sich Kinder anzuschaffen und die die schon Kinder haben, haben wenig Zeit für ihre Kinder. Ich höre auch oft aus dem privaten Kreis dass es schwierig ist Beruf und Privatleben zu vereinbaren, insbesondere bei denen die Kinder haben. So ist es halt momentan. Nur wie will man das ändern oder wollen die Mächtigen in unserer Gesellschaft das wirklich ändern? Und wieso verschenken wir Deutschland durch die schwachen Geburten an andere Völker? Verstehe ich nicht so ganz? |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 13 Jul 2012 - 08:42:05 Titel: |
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| Jan999 hat folgendes geschrieben: |
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/70249/geburtenrueckgang-23-01-2006
http://www.lichtblick99.de/ticker796_05.html
http://www.cicero.de/berliner-republik/geburtenrueckgang-geburtenzahl-sinkt-zurueck-zur-familie/51160
Es gehen auch heute noch viele deutsche Fachkräfte ins Ausland weil sie dort besser verdienen können. Das kann man den Leuten aber nicht zum Vorwurf machen. Ich kenne die unsichere Situation auch und habe durch meine Meisterschule auch viel zu tun und gehe gleichzeitig Vollzeit arbeiten, da bleibt nicht viel Zeit für Privatleben. So geht es vielen, viele studieren oder lernen auch nach ihrer Ausbildung weiter. Und die die arbeiten haben meist sehr viel Arbeit und damit auch weniger Zeit für Privatleben. Das hält die einen davon ab sich Kinder anzuschaffen und die die schon Kinder haben, haben wenig Zeit für ihre Kinder. Ich höre auch oft aus dem privaten Kreis dass es schwierig ist Beruf und Privatleben zu vereinbaren, insbesondere bei denen die Kinder haben. So ist es halt momentan. Nur wie will man das ändern oder wollen die Mächtigen in unserer Gesellschaft das wirklich ändern? Und wieso verschenken wir Deutschland durch die schwachen Geburten an andere Völker? Verstehe ich nicht so ganz? |
Wenn das die Erklärung wäre, dann müßten vor 30 bis 40 Jahren die Geburtenraten noch schlechter gewesen sein. Oder sagen wir mal so, die Einführung der 35 und 30 Stunden Woche für viele Arbeitnehmer hatte entweder keinen oder sogar negativen Einfluss auf die Geburtenrate. Was sich so über viele Leistungen aus der Familienförderung sagen lassen würde.
Die Ursache ist für mich eine andere und dagegen helfen auch keine Gesetze und Gebährprämien. Die Menschen entscheiden sich eben bewußt für oder gegen ein Kind, man wird heutzutage nicht mehr so einfach plötzlich schwanger, Frauen planen heutzutage eine Karriere oder Familie, oder beides und das unabhängig von Kindergeld oder Elterngeld. Wurde man früher mit Anfang 20 Eltern ist man heute schon 30 oder älter. Bekam man früher 3-4 Kinder sinds heute 1,2.
Da diese Entwicklung weltweit in allen Staaten mit steigendem Wohlstand oder einem Wohlstand auf hohem Niveau zu beobachten ist, scheint es nicht an einzelnen Faktoren, wie staatliche Unterstützung oder Kindergärten zu liegen. Global gesehen hat dieser Effekt aber auch seinen Nutzen, schließlich wissen wir ja jetzt, dass die Welt doch nicht wegen Überfüllung geschlossen werden muß, da über kurz oder lang alle Menschen so gebährfaul werden. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 13 Jul 2012 - 14:02:02 Titel: |
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| Gebärfaul - tolles Wort. Vielleicht sind auch die Männer zeugungsfaul? Und unsere Demographie und Wohlstandsentwicktlung auf die Dritte Welt übertragen, naja ch weiß nicht...Hier in Europa beginnt doch der Wohlstand auch schon zu wackeln, siehe Griechenland. |
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Pauker Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7763 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 13 Jul 2012 - 19:39:27 Titel: |
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Ich ergänze noch zu dem was König Ludwig gesagt hat:
Ein Kind ist heute auch nicht mehr Quelle des Lebensglücks. Heutzutage definiert man sich weniger über Familie als über Karriere Geld und Job. Mit 60k Jahreseinkommen macht man mehr her als mit drei Kindern und 400 Euro-Job.
Das ist auch ein Einstellungsproblem. Auch das löst man nicht mit Wohltaten.
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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urbanh Full Member


Anmeldungsdatum: 04.09.2006 Beiträge: 133
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 00:35:00 Titel: |
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Richtig was ihr da sagt...
Nur, denke ich, und was vielen nicht ganz bewusst ist, wir verursachen damit eine bestimmte Situation in unserem Land die uns selbst vielleicht nicht ganz lieb ist.
Wir beschweren uns ueber alle moeglichen Dinge die uns fremd sind: andere Kulturen und Traditionen die hereingebracht werden von Menschen die zu uns kommen und diese Luecke ausfuellen.
Deswegen ist auch das Wort gesundschrumpfen voellig fehl am Platz wie ich denke.
Sich ueber das uns Fremde zu beschweren und keine Kinder mehr bekommen wollen passt nicht zusammen.
Das Vakuum das wir hinterlassen wird sich fuellen ! _________________ Es ist nicht sehr tolerant, gegen das Intolerante vorzugehen. Genausowenig es liberal ist das Unliberale zu bekaempfen. |
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Jan999 Full Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 265 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 05:11:07 Titel: |
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Ich denke auch dass an dem Wertewandel der Menschen was dran ist. Karriere, Geld und Job spielen heute eine größere Rolle als früher, was logischerweise die Bemühungen der Menschen mindert eine Familie zu gründen. So ist man mindestens länger mit der Karriereplanung und beruflichen Ausbildung beschäftigt und hat später Kinderwünsche oder man verzichtet ganz auf Kinder weil einen der Job zusammen mit Freunden und Hobbys auch glücklich macht und ausfüllt. Es ist Realität, es ist nur die Frage ob diese Einstellung wirklich mehr Lebensglück bringt, aber auch das muss schließlich jeder für sich selbst entscheiden und nach dieser Entscheidung handeln. Mit den Folgen der eigenen Entscheidungen muss man ja auch selber leben.
Natürlich sind auch Frauen nicht nur "gebärfaul" sondern auch weniger Männer wollen Kinder und oft auch später erst Kinder. Da kann man den Frauen nicht alleine die Schuld geben.
Ist aber nur meine Meinung, ich kann nicht für andere sprechen. Was ich aber wirklich oft höre ist die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Kollegen (und ich arbeite als Zeitarbeiter in vielen und hauptsächlich großen Unternehmen). Der Kollegenkreis ist bei mir nicht gerade klein.
Die deutsche Kultur kann durch neue Einflüsse von anderen Kulturen nur lernen. Sicher gibt es auch Einflüsse die weniger wünschenswert sind, wie z.B. der Einfluss radikaler Islamisten (nicht Muslime sondern die radikalen Splittergruppen dieser Religion und Kultur) oder Scientology; aber zum Beispiel ist ja gegen den Einfluss afrikanischer Kulturen, der schwedischen oder holländischen Kultur nichts zu sagen. Ohne neue Einflüsse können sich in einer Gesellschaft auch keine neuen Ideen entwickeln, sie befruchten den Dialog innerhalb der Gesellschaft indem sie das gängige Leitbild infrage stellen. Setzt sich dann das Leitbild durch und kommt dabei ohne Repressalien aus kann diese Kultur und Gesellschaftsform nicht falsch sein. Und gegen kleine Veränderungen in der Gesellschaft ist auch nichts einzuwenden. Ich denke also wir sehen in Deutschland gar kein "Vakuum", sondern wir sehen den ganz normalen Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung in einer freien Gesellschaft. |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 12:32:37 Titel: |
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| Jan999 hat folgendes geschrieben: |
Ich denke auch dass an dem Wertewandel der Menschen was dran ist. Karriere, Geld und Job spielen heute eine größere Rolle als früher, was logischerweise die Bemühungen der Menschen mindert eine Familie zu gründen. So ist man mindestens länger mit der Karriereplanung und beruflichen Ausbildung beschäftigt und hat später Kinderwünsche oder man verzichtet ganz auf Kinder weil einen der Job zusammen mit Freunden und Hobbys auch glücklich macht und ausfüllt. Es ist Realität, es ist nur die Frage ob diese Einstellung wirklich mehr Lebensglück bringt, aber auch das muss schließlich jeder für sich selbst entscheiden und nach dieser Entscheidung handeln. Mit den Folgen der eigenen Entscheidungen muss man ja auch selber leben.
Natürlich sind auch Frauen nicht nur "gebärfaul" sondern auch weniger Männer wollen Kinder und oft auch später erst Kinder. Da kann man den Frauen nicht alleine die Schuld geben.
Ist aber nur meine Meinung, ich kann nicht für andere sprechen. Was ich aber wirklich oft höre ist die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Kollegen (und ich arbeite als Zeitarbeiter in vielen und hauptsächlich großen Unternehmen). Der Kollegenkreis ist bei mir nicht gerade klein.
Die deutsche Kultur kann durch neue Einflüsse von anderen Kulturen nur lernen. Sicher gibt es auch Einflüsse die weniger wünschenswert sind, wie z.B. der Einfluss radikaler Islamisten (nicht Muslime sondern die radikalen Splittergruppen dieser Religion und Kultur) oder Scientology; aber zum Beispiel ist ja gegen den Einfluss afrikanischer Kulturen, der schwedischen oder holländischen Kultur nichts zu sagen. Ohne neue Einflüsse können sich in einer Gesellschaft auch keine neuen Ideen entwickeln, sie befruchten den Dialog innerhalb der Gesellschaft indem sie das gängige Leitbild infrage stellen. Setzt sich dann das Leitbild durch und kommt dabei ohne Repressalien aus kann diese Kultur und Gesellschaftsform nicht falsch sein. Und gegen kleine Veränderungen in der Gesellschaft ist auch nichts einzuwenden. Ich denke also wir sehen in Deutschland gar kein "Vakuum", sondern wir sehen den ganz normalen Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung in einer freien Gesellschaft. |
naja wie ich bereits sagte, die reine Arbeitszeit ist in den letzten Jahrzehnten eher gesunken als gestiegen. Von daher reicht das nicht als Begründung.
Aber mal ehrlich, wir werden die Gebährfreude nicht erhöhen können jeder dort investierte Euro ist ein verschenkter Euro. Sinnvoler wäre es, dieses Geld in die Folgen der sinkenden Geburtenraten zu investieren. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 12:53:02 Titel: |
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| @ König_Ludwig, es ist schon etwas seltsam wie du an den Wörtern gebährfaul und gebährfreudig festhältst. Meines Wissens gehören zum Kinderkriegen immer noch zwei. Viele Männer sind auch bindungscheu und der moderne Arbeitsmarkt mit seinen Unsicherheiten lädt auch nicht gerade zur Fortpflanzung ein, wenn man den Kindern etwas mehr bieten will als die Grundsicherung. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 13:03:10 Titel: |
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Ich denke das Problem liegt wohl tatsächlich eher bei der Frau als beim Mann. Aber nicht derart, dass Frauen keine Kinder möchten. Sie sind im Gegensatz zu vergangenen Jahrhunderten einfach viel unabhängiger und wählerischer geworden...
Das "Wunschkind" ist eine Erfindung der 60-Jahre. Vorher gabs keine Wunschkinder, man brauchte Kinder bzw. konnte es gar nicht vermeiden... |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 13:58:27 Titel: |
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Wer von den letzten Diskutanten hat denn eigene Kinder?
Oder sind das nur theoretische Erwägungen?
Wenn nein, wollt ihr welche und wenn nicht, was sind eure persönlichen Gründe dagegen?
xmisterDx letzte beiden Sätze treffen den Kern und sind zielführend. _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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Jan999 Full Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 265 Wohnort: Leipzig
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Pauker Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7763 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 20:42:29 Titel: |
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Das Problem sollte man eben nicht nur von der finanziellen Seite, wie bisher anpacken.
Ich habe ein Kind. Und die Entscheidung dafür war bestimmt nicht abhängig von Geldern oder Kindertagesstätten. Die sind nämlich für das erste Jahr sowieso nicht gedacht. Insofern würden sie erst danach helfen. Ob das dann aber entscheidungsrelevant ist?
Die Bekannten, die keine Kinder haben, haben diese aus freier Entscheidung nicht. Da würde ich sogar dringend abraten. Die leben ihren Job.
Die Entscheidung gegen das zweite Kind fällt häufig, weil das erste schon anstrengend genug ist. Da sind wir wohl alle auch etwas bequemer geworden, oder wir stellen an uns sehr hohe Anforderung bezüglich der Förderung und Bespaßung unserer Kinder, wie das in Zeiten mit mehr Kindern schlicht auch nicht üblich war.
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 15 Jul 2012 - 20:52:11 Titel: |
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Ich habe ein mittlerweile schon erwachsenes Kind, welches wir mit Anfang 20 bekamen, als Kinder bekommen einfach noch zu einer jungen Familie dazugehörte und 24-jährige Frauen medizinisch schon als Spätgebärende galten.
Insofern kann ich die Situation heute nur aus der potentiellen-Opa-Situation betrachten.
Die Entwicklung ist m.E. auch den längeren Ausbildungszeiten und dem Zeitgeist, unbedingt nichts verpassen zu wollen und der damit oft verbundenen Verlängerung der "Jugendzeit" bis zum 30. Lebensjahr geschuldet. Zu anderen Zeiten hier und in anderen Gesellschaften heute ist diese bereits vorm Erreichen 20. Lebensjahres beendet und die Frauen dort haben 10 Jahre gesunden Vorsprung zur "Nachwuchserzeugung".  _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 07:42:19 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
| @ König_Ludwig, es ist schon etwas seltsam wie du an den Wörtern gebährfaul und gebährfreudig festhältst. Meines Wissens gehören zum Kinderkriegen immer noch zwei. Viele Männer sind auch bindungscheu und der moderne Arbeitsmarkt mit seinen Unsicherheiten lädt auch nicht gerade zur Fortpflanzung ein, wenn man den Kindern etwas mehr bieten will als die Grundsicherung. |
Sobald die erste Sendung ala Bäuerin sucht händeringend Mann....über den Funk ins Haus kommt denk ich drüber nach. Bis dahin gelten gerade bei der Anbahnung des sexuellen Ausstausches ja wohl noch alte Geschlechterrollen und nach diesen ist es eben die Frau die sich zu zieren hat und das auch genüsslich zelebriert. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 09:30:00 Titel: |
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| koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: |
| Bis dahin gelten gerade bei der Anbahnung des sexuellen Ausstausches ja wohl noch alte Geschlechterrollen und nach diesen ist es eben die Frau die sich zu zieren hat und das auch genüsslich zelebriert. |
Auch wenn uns Gender und Mainstream etwas anderes beibringen wollen (mit deinem "noch" unterstreichst du das gerade), sind diese alten Geschlechterrollen die Grundlage unseres Lebens und des Fortbestandes der Menschheit. Denn ohne die wäre der Mensch kein Mensch mehr. Dazu gehört nämlich auch das unlogische, unerklärbare, rein vernunftwirtschaftlich oft völlig sinnlose, was sich zwischen den Geschlechtern zur Anbahnung einer dauerhaften Verbindung abspielt.
Und diese Nein der Frau welches als Ja gemeint ist, gehört zweifellos dazu.  _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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nAim Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 2024
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 10:01:03 Titel: |
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Was hat die Bundeskanzlerin, die Familienministerin oder meine Nachbarn zu interessieren, wie meine Familienplanung aussieht?
Das mit dem Geld ist übrigens kein Argument, bei uns bekommen die Leute mit Geld weniger Kinder als die Armen und wir sind eines der reichsten Länder der Welt. Also kann man eigentlich nur argumentieren das Geld der Fruchtbarkeit im Weg steht. Und Hitler ist ein Idiot der in zwei Sätzen drei Falsche Behauptungen aufstellt. Deutschlands Zuunft liegt in Europa. Wenn Südländer sich innerhalb der nächsten 10-20 Jahren gesund sparen und die Wirtschaftsunion kommt, können sie uns dann auch helfen die Renten zu Schultern.
Die Geburtenrate können und sollten wir nicht steuern. Und wenn wir dann bis 70-75 arbeiten müssen ist es doch auch in Ordnung die "Jugendzeit" noch ein paar Jahre zu strecken. Man muss ja nicht schon mit anfang zwanzig in einem Alltag landen der einen bis zur Rente begleitet und langweilt. |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 10:19:16 Titel: |
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| nAim hat folgendes geschrieben: |
Die Geburtenrate können und sollten wir nicht steuern. Und wenn wir dann bis 70-75 arbeiten müssen ist es doch auch in Ordnung die "Jugendzeit" noch ein paar Jahre zu strecken. Man muss ja nicht schon mit anfang zwanzig in einem Alltag landen der einen bis zur Rente begleitet und langweilt. |
Wen ein "Alltag" mit Partner und Kind(ern) langweilt, der sollte sich gar nicht erst darauf einlassen.
Solange eigene Kinder nur einen hinteren Rang nach egoistischen unverbindlichen Vergnügungen(hier Jugendzeit genannt) haben, wird unsere Gesellschaft sich hoffnungslos kaputtschrumpfen.
Biologisch ist die Chance gesunde Kinder zu bekommen, für Frauen numal die Zeit in den 20er Lebensjahren. Das können Gender und Mainstream auch nicht ändern. _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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nAim Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 2024
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 10:37:40 Titel: |
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| Und wo ist da jetzt das Problem? |
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Pauker Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7763 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 10:44:09 Titel: |
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Das Problem wirst du merken, wenn du mit deinen Altersgenossen im Pflegeheim dahinvegetierst und es schlichtweg keinen mehr gibt, der die Volkswirtschaft am Laufen hält um euch ein Auskommen zu verschaffen. Von qualifizierten Pflegekräften reden wir mal gar nicht.
Das Aussterben einer Gesellschaft ist für mich per se auch kein Problem. Aber es wird ganz konkret zu einem, weil der Zusammenbruch für alle Beteiligten sehr schmerzhaft wird.
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 10:46:10 Titel: |
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| nAim hat folgendes geschrieben: |
| Und wo ist da jetzt das Problem? |
Es ist ein rein biologisches. Im Gegensatz zu den "ungebildeteten", "stark religiösen", bzw. Gesellschaften ohne staatliche Altersvorsorge, gebären unsere Frauen im Schnitt 10 Jahre später - wenn überhaupt.
Ob man später bis 70 arbeiten muss oder unbedingt 15 Jahre Jugend genießen will, ändert nichts an der Tatsache, dass das biologische Zeitfenster zum Kinderkriegen gleich bleibt. _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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nAim Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 2024
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 11:20:53 Titel: |
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| Pauker hat folgendes geschrieben: |
Das Problem wirst du merken, wenn du mit deinen Altersgenossen im Pflegeheim dahinvegetierst und es schlichtweg keinen mehr gibt, der die Volkswirtschaft am Laufen hält um euch ein Auskommen zu verschaffen. Von qualifizierten Pflegekräften reden wir mal gar nicht.
Das Aussterben einer Gesellschaft ist für mich per se auch kein Problem. Aber es wird ganz konkret zu einem, weil der Zusammenbruch für alle Beteiligten sehr schmerzhaft wird.
Gruß
Pauker |
Die Altersvorsorge zu sichern ist jetzt aber auch nicht der beste Grund um Kinder zu kriegen. Ausserdem sind wir ein Einwanderungsland, je weniger "Ureinwohner" es gibt, desto mehr Menschen werden aus anderen Ländern zum arbeiten kommen. Die Pflegekräfte kommen auch jetzt schon zum großen Teil aus Osteuropa. Und solange wir weiter die europäische Integration betreiben wird es auch Hilfe aus Nachbarländern geben. In 30 Jahren werde uns die jungen belächeln wenn wir an unserem alten Nationalressitements hängen, so wie wir jetzt die Leut belächeln die immer noch eine Trennung von Ost und Westdeutschland wollen. Hoffentlich |
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Justav Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 2683
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 11:48:20 Titel: |
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Ich gebe an dieser Stelle mal frei eine Aussage von Volker Pispers wieder - da ging es auch darum, ob wir deutschen Aussterben. Es gäbe ja nur noch 80 Millionen Deutsche, und in 50 Jahren sind es vielleicht nur noch 50 Millionen? Wieviele Norweger gibt es denn? Nichtmal 5 Millionen - geht es dafür den Norwegern jetzt schlecht? Sind nicht die Länder, mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte auch die mit der höchsten Lebensqualität? (Skandinavien, Kanada, Australien, ...)
Hinsichtlich der vorhandenen Ressourcen ist es doch sowieso besser, wenn die Bevölkerung der Erde abnimmt. Sie wächst ja leider massiv, nur wir Deutschen werden immer weniger - vielleicht sollten wir lieber die anderen überzeugen, dass nicht ewiges Bevölkerungswachstum die Lösung für Probleme wie Armut ist, anstatt und selbst Sorgen um unsere Vermehrung zu machen?. Ich weiß es nicht.
Das größte Problem ist ja nicht die reine Anzahl der Bevölkerung sondern die Verteilung - sehr viele Alte und wenige Junge. Da muss sicherlich eine Lösung gefunden werden, die für die Alten eine lebenswerte Existenz zusichert, gleichzeitig aber auch die Jungen nicht zu sehr belastet. Ich denke die Lösung muss man dann auch gesamteuropäisch finden und nicht jeder Nationalstaat in Europa für sich. Wir haben einen Fachkräftemangel und zu wenig junge Leute, andere Länder wie Spanien haben eine enorme Jugendarbeitslosigkeit. .. |
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Kölner_VWLer Senior Member


Anmeldungsdatum: 09.08.2007 Beiträge: 1614
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:24:11 Titel: |
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| Zitat: |
| Die Menschen entscheiden sich eben bewußt für oder gegen ein Kind, man wird heutzutage nicht mehr so einfach plötzlich schwanger |
doch doch das geht schon  |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:24:30 Titel: |
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| Pauker hat folgendes geschrieben: |
Das Problem wirst du merken, wenn du mit deinen Altersgenossen im Pflegeheim dahinvegetierst und es schlichtweg keinen mehr gibt, der die Volkswirtschaft am Laufen hält um euch ein Auskommen zu verschaffen. Von qualifizierten Pflegekräften reden wir mal gar nicht.
Das Aussterben einer Gesellschaft ist für mich per se auch kein Problem. Aber es wird ganz konkret zu einem, weil der Zusammenbruch für alle Beteiligten sehr schmerzhaft wird.
Gruß
Pauker |
Ja das wird aber auch nur passieren, wenn wir weiterhin der Meinung sind, immer später ins Berufsleben einzusteigen und obwohl wir bis dahin im Schnitt 100 werden mit 55 die Rente anstreben. Da gebe ich Dir recht, das würde uns beim Schrumpfen kaputt machen. Dann allerdings auch zu recht. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Pauker Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005 Beiträge: 7763 Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 20:58:43 Titel: |
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Das Problem wirst du auch nur um ein paar Jahre nach hinten verschieben, wenn du die Lebensarbeitszeit verlängerst. Die Grundstruktur bleibt: es gibt weniger Kinder. Wenn du alle 65-jährigen in Zukunft mit 85 in Rente schickst, hast du das Problem eben um 20 Jahre vertagt.
Und nein: die Zukunft unserer Sozialsysteme ist nicht unbedingt ein Grund Kinder zu bekommen - für mich zumindest nicht. Das Problem wird dadurch aber eben auf uns zukommen.
Bei der Einwanderung müsste aber ein starker Gesinnungswandel erfolgen. Zum Einen müssten wir bereits heute die Schleusen aufmachen. Zum anderen brauchen wir ja Qualitätseinwanderung. Wo sind sie die hochgebildeten Akademiker, die gerne nach Deutschland strömen? Ein paar Spanier derzeit... aber wie gut sind deren Ingenieure?
Gruß
Pauker _________________ and remember: the light at the end of the tunnel may be you! |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 21:29:26 Titel: |
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| koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: |
Sobald die erste Sendung ala Bäuerin sucht händeringend Mann....über den Funk ins Haus kommt denk ich drüber nach. Bis dahin gelten gerade bei der Anbahnung des sexuellen Ausstausches ja wohl noch alte Geschlechterrollen und nach diesen ist es eben die Frau die sich zu zieren hat und das auch genüsslich zelebriert. |
Was, bitte, ist das denn für eine Logik? Was hat die Wirklichkeit mit rtl-Blödsendungen zu tun?? Daran machst du fest, welche Geschlechterrollen gelten? Armes Deutschland! Wenn es so wäre, hätten wir doch eher keinen Geburtenrückgang. Und was helfen die alten Rollenvorstellungen, wenn die ökonomische Situation zu unsicher ist? Und Rollen hin, Rollen her, ob Frauen sich am Anfang der Beziehung zieren oder sich sonst wie bei der Anbahnung verhalten, ist doch hierfür total irrelevant. Das Kinderkrieg-Thema tritt doch meist erst auf, wenn Frau und Mann schon zusammen sind. Und da zählt schließlich auch, ob Männer auch Kinder wollen. Also hört auf, es nur den Frauen in die Schuhe zu schieben. Männer müssen genauso zu Kindern stehen und sie haben wollen. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 21:33:30 Titel: |
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Hehe... Nur kommt es heute eben längst nicht mehr so oft zu festen Beziehungen, weil Frauen unabhängig sind und nicht schon fast zwingend einen Mann brauchen, um zu überleben...
Das ist keine Schuldzuweisung. Wer es als solche empfindet, fühlt sich vielleicht ertappt?  |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 21:35:22 Titel: |
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| Filzstift hat folgendes geschrieben: |
Auch wenn uns Gender und Mainstream etwas anderes beibringen wollen (mit deinem "noch" unterstreichst du das gerade), sind diese alten Geschlechterrollen die Grundlage unseres Lebens und des Fortbestandes der Menschheit. Denn ohne die wäre der Mensch kein Mensch mehr. Dazu gehört nämlich auch das unlogische, unerklärbare, rein vernunftwirtschaftlich oft völlig sinnlose, was sich zwischen den Geschlechtern zur Anbahnung einer dauerhaften Verbindung abspielt.
Und diese Nein der Frau welches als Ja gemeint ist, gehört zweifellos dazu.  |
Komisch, wenn ich nein sage, meine ich nein. Wenn ich ja sage, meine ich ja. Und warum wir für die Fortpflanzung altbackende Rollenvorstellungen brauchen, verstehe ich auch nicht. Überdies sind diese Rollenvorstellungen nicht in allen Kulturen gleich. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 21:43:17 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
Hehe... Nur kommt es heute eben längst nicht mehr so oft zu festen Beziehungen, weil Frauen unabhängig sind und nicht schon fast zwingend einen Mann brauchen, um zu überleben...
Das ist keine Schuldzuweisung. Wer es als solche empfindet, fühlt sich vielleicht ertappt?  |
Nein, das stimmt so nicht. Oder willst du damit sagen, Männer wollen alle händeringend Kinder und Frauen wollen Single sein? Hatte wir dieses Thema hier nicht schon mal? In meinem, recht großen, Freundes- und Bekanntenkreis sind die Singles in der absoluten Minderzahl. Und so gut wie alle Frauen, die ich kenne, haben Kinder oder wollen welche. Vielleicht fühlt ihr Männer euch ja ertappt? Oder werden solche kruden Thesen von Männern aufgestellt, die keine finden? Heiraten und Kinder stehen übrigens bei jungen Leuten durchaus auf der Wunschliste. Aber wie gesagt, dafür braucht man ein relativ sicheres ökonimisches Umfeld. Mein Vater, z.B., war noch vierzig Jahre lang bei einer Firma. Davon kann man doch heute nur noch träumen, zumnidest die Mehrheit. |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:00:49 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Komisch, wenn ich nein sage, meine ich nein.
Wenn ich ja sage, meine ich ja. |
Du bist eine Frau!? Wir müssen hier doch wohl kaum eine Abhandlung über die Tücken der Komunikation zwischen Frauen und Männer anfangen.
Während Männer eigentlich nur ein nein kennen, haben Frauen üblicherweise ein Repertoire von neins. Das dürfte mir jeder erwachsene Mann hier bestätigen können.
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
| Und warum wir für die Fortpflanzung altbackende Rollenvorstellungen brauchen, verstehe ich auch nicht. Überdies sind diese Rollenvorstellungen nicht in allen Kulturen gleich. |
Fast jede noch so emanzipierte deutsche Frau fühlt sich durch längst überkommenen Rollenvorstellungen, wie "Tür aufhalten", "aus dem Mantel helfen", "Rose geschenkt bekommen" etc. geschmeichelt.
Ist das bei dir etwa anders?
Und eine geschmeichelte Frau ist der Fortpflanzung bzw. der damit verbundenen körperlichen Betätigung mit einem Mann zugetaner als eine verärgerte.  _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:18:30 Titel: |
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| Filzstift hat folgendes geschrieben: |
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Komisch, wenn ich nein sage, meine ich nein.
Wenn ich ja sage, meine ich ja. |
Du bist eine Frau!? Wir müssen hier doch wohl kaum eine Abhandlung über die Tücken der Komunikation zwischen Frauen und Männer anfangen.
Während Männer eigentlich nur ein nein kennen, haben Frauen üblicherweise ein Repertoire von neins. Das dürfte mir jeder erwachsene Mann hier bestätigen können.
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
| Und warum wir für die Fortpflanzung altbackende Rollenvorstellungen brauchen, verstehe ich auch nicht. Überdies sind diese Rollenvorstellungen nicht in allen Kulturen gleich. |
Fast jede noch so emanzipierte deutsche Frau fühlt sich durch längst überkommenen Rollenvorstellungen, wie "Tür aufhalten", "aus dem Mantel helfen", "Rose geschenkt bekommen" etc. geschmeichelt.
Ist das bei dir etwa anders?
Und eine geschmeichelte Frau ist der Fortpflanzung bzw. der damit verbundenen körperlichen Betätigung mit einem Mann zugetaner als eine verärgerte.  |
Aber das würde doch gerade dafür sprechen, dass Frauen (auch wenn sie emanzipiert sind) Kinder wollen, was ich auch glaube (von einer Minderheit abgesehen). Aber ich glaube, du machst hier den Fehler, es zu sehr auf die Ebene die der sexuellen Verfügbarkeit zu reduzieren. Denn ich glaube kaum, dass wir den Geburtenrückgang haben, weil emanzipierte Frauen weniger Sex oder keinen Mann haben wollen, sondern es ist oft eine gemeinsame Entscheidung von Paaren, weil die ökonomischen Bedingungen ungünstig sind. Aber in unserer komlizierten modernen Welt reichen vielen Paare heute ein oder zwei Kinder. Deswegen aber zu sagen, Frauen wären gebährfaul finde ich sehr simpel. Oder möchten Männer gern lesen, sie seien zeugungsfaul? |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:23:43 Titel: |
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| Filzstift hat folgendes geschrieben: |
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Komisch, wenn ich nein sage, meine ich nein.
Wenn ich ja sage, meine ich ja. |
Du bist eine Frau!? Wir müssen hier doch wohl kaum eine Abhandlung über die Tücken der Komunikation zwischen Frauen und Männer anfangen.
Während Männer eigentlich nur ein nein kennen, haben Frauen üblicherweise ein Repertoire von neins. Das dürfte mir jeder erwachsene Mann hier bestätigen können.
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Bei mir ist es so, wie gesagt, ich sage ja, wenn ich ja meine und umgekehrt. Für andere Frauen kann ich da nicht sprechen, aber ich finde, auch manche Männer drücken sich undeutlich aus  |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:23:57 Titel: |
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Naja gut, wenn das in deinem Freundeskreis so ist, dann muss das natürlich überall so sein. Der ist schließlich recht groß...
Warum florieren Partnervermittlungen ins Ausland eigentlich so gut? Weil deutsche Frauen mit ihrer Unabhängigkeit und Ansprüchen der Traum aller Männer sind?
Das spiegelt im Übrigen nicht meine persönliche Präferenz wieder. Aber im Außendienst erlebst du so einiges. Der Tenor deutscher Männer, die mal länger in China oder so waren ist "Nie wieder ne Deutsche". Aber was weiss ich schon
PS
Jetzt kommt bestimmt gleich das Argument, dass das alles häßliche Versager sind  |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:30:31 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
Naja gut, wenn das in deinem Freundeskreis so ist, dann muss das natürlich überall so sein. Der ist schließlich recht groß...
Warum florieren Partnervermittlungen ins Ausland eigentlich so gut? Weil deutsche Frauen mit ihrer Unabhängigkeit und Ansprüchen der Traum aller Männer sind?
Das spiegelt im Übrigen nicht meine persönliche Präferenz wieder. Aber im Außendienst erlebst du so einiges. Der Tenor deutscher Männer, die mal länger in China oder so waren ist "Nie wieder ne Deutsche". Aber was weiss ich schon  |
Naja, aber das wäre dann eher das Thema, dass die deutschen Männer keine deutschen Frauen wollen. Oder soll ich das so verstehen, dass deutsche Männer lieber Ausländerinnen wollen, weil die eher Kinder wollen? Dass viele deutsche Frauen heute andere Ansprüche an die Beziehung mit einem Mann haben als früher, heißt nicht, dass sie keine Kinder wollen. |
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Filzstift Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 5832 Wohnort: im Osten unseres Landes
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 22:45:01 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Naja, aber das wäre dann eher das Thema, dass die deutschen Männer keine deutschen Frauen wollen. |
Das ist wohl kaum die Mehrheit und spielt sich doch eher im Privat-TV oder xmisterDx`ns Lebensumfeld ab.
Der Großteil der partnerschaftlichen Beziehungen spielt sich doch wohl im eigenen Kulturkreis bzw. zwischen hier Aufgewachsenen ab.
Die Exotenfrauenliebhaber sind doch eher diejenigen, die aufgrund eigener Defizite keine vernünftige Frau mehr abbekommen haben, absurde Vorstellungen von ihrem eigenen "Marktwert" haben bzw. mit denen keine hier sozialisierte Frau eine Beziehung eingehen möchte.
Seis drum.
Dein Hinweis mit der Gebärfaulheit ist bei mir übrigens an der falschen Adresse, da ich diesbezügliches nie geäußert habe.
Ich bin derjenige, der die 10 Jahre, in denen Frauen bei uns noch in Ausbildung sind bzw. ihre Jugend ohne Verpflichtungen genießen wollen und denen dieses 10 fruchtbaren Jahre fehlen, ins Spiel gebracht hat. _________________ 06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..." |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 23:03:07 Titel: |
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| Filzstift hat folgendes geschrieben: |
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Naja, aber das wäre dann eher das Thema, dass die deutschen Männer keine deutschen Frauen wollen. |
Das ist wohl kaum die Mehrheit und spielt sich doch eher im Privat-TV oder xmisterDx`ns Lebensumfeld ab.
Der Großteil der partnerschaftlichen Beziehungen spielt sich doch wohl im eigenen Kulturkreis bzw. zwischen hier Aufgewachsenen ab.
Die Exotenfrauenliebhaber sind doch eher diejenigen, die aufgrund eigener Defizite keine vernünftige Frau mehr abbekommen haben, absurde Vorstellungen von ihrem eigenen "Marktwert" haben bzw. mit denen keine hier sozialisierte Frau eine Beziehung eingehen möchte.
Seis drum.
Dein Hinweis mit der Gebärfaulheit ist bei mir übrigens an der falschen Adresse, da ich diesbezügliches nie geäußert habe.
Ich bin derjenige, der die 10 Jahre, in denen Frauen bei uns noch in Ausbildung sind bzw. ihre Jugend ohne Verpflichtungen genießen wollen und denen dieses 10 fruchtbaren Jahre fehlen, ins Spiel gebracht hat. |
Ja, stimmt, das kam von König_Ludwig. Mit den späteren Kinderkriegen hast du ja recht, aber ich glaube, es ist eher ein komplexerer Grund. Vor allem haben sich die Menschen auch an einen höheren Lebensstandard gewöhnt und wenn man nicht weiß, ob man in einem Jahr noch Arbeit hat...Ich hatte z.B. fast nur befristete Verträge und vielen anderen geht es auch so. |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 08:14:24 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
| Filzstift hat folgendes geschrieben: |
| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Naja, aber das wäre dann eher das Thema, dass die deutschen Männer keine deutschen Frauen wollen. |
Das ist wohl kaum die Mehrheit und spielt sich doch eher im Privat-TV oder xmisterDx`ns Lebensumfeld ab.
Der Großteil der partnerschaftlichen Beziehungen spielt sich doch wohl im eigenen Kulturkreis bzw. zwischen hier Aufgewachsenen ab.
Die Exotenfrauenliebhaber sind doch eher diejenigen, die aufgrund eigener Defizite keine vernünftige Frau mehr abbekommen haben, absurde Vorstellungen von ihrem eigenen "Marktwert" haben bzw. mit denen keine hier sozialisierte Frau eine Beziehung eingehen möchte.
Seis drum.
Dein Hinweis mit der Gebärfaulheit ist bei mir übrigens an der falschen Adresse, da ich diesbezügliches nie geäußert habe.
Ich bin derjenige, der die 10 Jahre, in denen Frauen bei uns noch in Ausbildung sind bzw. ihre Jugend ohne Verpflichtungen genießen wollen und denen dieses 10 fruchtbaren Jahre fehlen, ins Spiel gebracht hat. |
Ja, stimmt, das kam von König_Ludwig. Mit den späteren Kinderkriegen hast du ja recht, aber ich glaube, es ist eher ein komplexerer Grund. Vor allem haben sich die Menschen auch an einen höheren Lebensstandard gewöhnt und wenn man nicht weiß, ob man in einem Jahr noch Arbeit hat...Ich hatte z.B. fast nur befristete Verträge und vielen anderen geht es auch so. |
Ja und parallel geben die Deutschen in Umfragen an noch nie so wenig Zukunftsangst gehabt zu haben. Noch nie wurden Familien mit so viel Geld gefördert, bis auf die DDR gab es nie ein dichteres Netz zur Kinderbetreuung in Deutschland, Die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt, immer mehr werden flexible Arbeitszeitmodelle genutzt, und trotz alledem, die Geburtenrate sinkt weiter. Da die Rate der Scheidungen steigt, sehe ich eher darin die Ursache aber das sind persönliche Entscheidungen, die lassen sich nicht per Gesetz lösen. Normalerweise würde ich hier an die persönlichen Einstellung eines jeden appellieren aber das wäre auch Schwachfug, man kann ja froh sein nicht mehr in solchen familiären Zwängen leben zu müssen aus Gründen einer wirtschaftlichen Abhängigkeit oder mangelnder Versorgung im Alter.
Deshalb wäre es zielführender, sich auf die Einwanderung zu konzentrieren und natürlich auf die Lösung der daraus entstehenden demographischen Effekte. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 12:52:30 Titel: |
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| koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: |
Ja und parallel geben die Deutschen in Umfragen an noch nie so wenig Zukunftsangst gehabt zu haben. Noch nie wurden Familien mit so viel Geld gefördert, bis auf die DDR gab es nie ein dichteres Netz zur Kinderbetreuung in Deutschland, Die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt, immer mehr werden flexible Arbeitszeitmodelle genutzt, und trotz alledem, die Geburtenrate sinkt weiter. Da die Rate der Scheidungen steigt, sehe ich eher darin die Ursache aber das sind persönliche Entscheidungen, die lassen sich nicht per Gesetz lösen. Normalerweise würde ich hier an die persönlichen Einstellung eines jeden appellieren aber das wäre auch Schwachfug, man kann ja froh sein nicht mehr in solchen familiären Zwängen leben zu müssen aus Gründen einer wirtschaftlichen Abhängigkeit oder mangelnder Versorgung im Alter.
Deshalb wäre es zielführender, sich auf die Einwanderung zu konzentrieren und natürlich auf die Lösung der daraus entstehenden demographischen Effekte. |
Das hat ja schon eher Hand und Fuß, was du hier schreibst, statt es nur auf die Frauen abzuwälzen. Sicher gibt es auch Effekte, die Famiilienplanung begünstigen, aber ich glaube, es bräuchte auch mehr Kita-Plätze, denn selbst wenn ein Elternteil gern zu Hause bleiben und sich um die Kids kümmern will, sind für einen mittleren Lebensstandard oft zwei Einkommen nötig. Wie gesagt, Kinder wollen die Leute schon noch meiner Ansicht nach, aber eben nur ein bis zwei, nicht mehr drei bis vier wie vor Jahrzehnten. Trotzdem sind die Zeiten auch unsicher. Wo hast du das gelesen mit der abnehmenden Zukunftsangst? Kann sein, dass junge Menschen zuversichtlicher sind, aber ich glaube das schwangt auch, je nach Studie. Überdies finde ich Deutschland ziemlich dicht bevölkert, aber das ist wohl eher ein subjektives Gefühl. Und da wir die alten Menschen nun mal haben, müsste alles dafür getan werden, dass die Menschen länger fit bleiben. |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 12:59:37 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
| koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben: |
Ja und parallel geben die Deutschen in Umfragen an noch nie so wenig Zukunftsangst gehabt zu haben. Noch nie wurden Familien mit so viel Geld gefördert, bis auf die DDR gab es nie ein dichteres Netz zur Kinderbetreuung in Deutschland, Die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt, immer mehr werden flexible Arbeitszeitmodelle genutzt, und trotz alledem, die Geburtenrate sinkt weiter. Da die Rate der Scheidungen steigt, sehe ich eher darin die Ursache aber das sind persönliche Entscheidungen, die lassen sich nicht per Gesetz lösen. Normalerweise würde ich hier an die persönlichen Einstellung eines jeden appellieren aber das wäre auch Schwachfug, man kann ja froh sein nicht mehr in solchen familiären Zwängen leben zu müssen aus Gründen einer wirtschaftlichen Abhängigkeit oder mangelnder Versorgung im Alter.
Deshalb wäre es zielführender, sich auf die Einwanderung zu konzentrieren und natürlich auf die Lösung der daraus entstehenden demographischen Effekte. |
Das hat ja schon eher Hand und Fuß, was du hier schreibst, statt es nur auf die Frauen abzuwälzen. Sicher gibt es auch Effekte, die Famiilienplanung begünstigen, aber ich glaube, es bräuchte auch mehr Kita-Plätze, denn selbst wenn ein Elternteil gern zu Hause bleiben und sich um die Kids kümmern will, sind für einen mittleren Lebensstandard oft zwei Einkommen nötig. Wie gesagt, Kinder wollen die Leute schon noch meiner Ansicht nach, aber eben nur ein bis zwei, nicht mehr drei bis vier wie vor Jahrzehnten. Trotzdem sind die Zeiten auch unsicher. Wo hast du das gelesen mit der abnehmenden Zukunftsangst? Kann sein, dass junge Menschen zuversichtlicher sind, aber ich glaube das schwangt auch, je nach Studie. Überdies finde ich Deutschland ziemlich dicht bevölkert, aber das ist wohl eher ein subjektives Gefühl. Und da wir die alten Menschen nun mal haben, müsste alles dafür getan werden, dass die Menschen länger fit bleiben. |
http://www.wir-familienunternehmer.eu/nachrichten/studie-deutsche-blicken-zuversichtlich-auf-persnliche-zukunft-1176/23/28/
hier zum Beispiel habe ich das gelesen.
und das zur Jugend:
http://www.pnn.de/wissen/635733/
hierbei ist spannend, dass Jugendliche aus prekären Verhältnissen eher pessimistisch sind, gleichzeitig aber wissen wir aber, dass es eben doch gerade diese Gruppe sein wird, die später die meisten Kinder und diese am frühesten bekommen werden. Insofern passt die These der Zukunftsangst (Durch Berufsleben) als Verhütungsmittel gar nicht mehr. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 13:21:58 Titel: |
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Das passt in der Tat nicht, da gebe ich dir Recht. Aber auch besser gebildete Menschen haben heute häufiger befristete Verträge und sind zumindest vorübergehend immer mal wieder arbeitslos. Klar, das muss nicht heißen, keine Kinder, aber vielleicht dann eher ein bis zwei, statt drei bis vier. Vor allem, wenn beide Elternteile arbeiten wollen oder müssen. |
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koenig_ludwig73 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 30.07.2009 Beiträge: 5332 Wohnort: Neuschwanstein
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 13:37:35 Titel: |
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| Clarice hat folgendes geschrieben: |
Das passt in der Tat nicht, da gebe ich dir Recht. Aber auch besser gebildete Menschen haben heute häufiger befristete Verträge und sind zumindest vorübergehend immer mal wieder arbeitslos. Klar, das muss nicht heißen, keine Kinder, aber vielleicht dann eher ein bis zwei, statt drei bis vier. Vor allem, wenn beide Elternteile arbeiten wollen oder müssen. |
Noch etwas spannendes zum Thema, wir kennen ja auch die Fälle, wo ruhebedürftige Rentner es schafften Kindergärten aus Wohngebieten zu klagen:
>>Paradoxerweise fürchten die Deutschen laut aktuellen Studien sogar die Kinderfeindlichkeit und soziale Kälte im eigenen Land. Zu diesem Thema hat die Hamburger BAT Stiftung für Zukunftsfragen bei Repräsentativumfragen in neun Ländern 11.000 Menschen befragt. Herausgekommen ist, dass gerade wir Deutsche vor diesen zwei Entwicklungen am meisten Angst haben, im Gegensatz zu unseren Nachbarn. Im Vergleich zu Frankreich, Schweiz, Finnland, Italien, Großbritannien, Russland, Belgien und Ungarn klagt die deutsche Bevölkerung den Ergebnissen zufolge am meisten über kinderfeindliche Tendenzen und soziale Kälte im eigenen Land. Auf die Frage nach den größten Sorgen, wenn man an die Zukunft seines Landes denkt, gaben 15 Prozent der Ungarn Kinderfeindlichkeit an - aber 40 Prozent der Deutschen. Soziale Kälte fürchteten 24 Prozent der Italiener - und 58 Prozent der Deutschen.
Kinder machen glücklich
Wenn so viele Deutsche Angst vor Kinderfeindlichkeit im Land haben, warum scheint das Problem immer größer zu werden? Jeder kann doch mit seinem Verhalten zeigen, dass er oder sie sich über Kinder freut und sie als wichtigen Bestand unserer Gesellschaft sieht. Doch leider ist die eigene Bequemlichkeit noch immer der Richtungsweiser, obwohl die Vernunft möglicherweise schon etwas anderes sagt. Schließlich ist es wirklich nervig, in einem Café zu sitzen und vor lauter Kindergeschrei sein eigenes Wort nicht zu verstehen. Oder im Bus zu sitzen und sich die Nase zuhalten zu müssen, weil es aus dem Buggy stinkt. Und trotzdem ist es wichtig, dass wir (wieder) lernen, alle Teile unserer Gesellschaft zu akzeptieren oder noch besser zu lieben.<<
http://eltern.t-online.de/so-kinderfeindlich-ist-deutschland/id_46130110/index
jetzt also doch der Appell an alle. 3-4 Kinder will keiner mehr, weil er um seinen guten Ruf bei den Nachbarn und Angehörigen fürchtet. _________________ Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 11:05:20 Titel: |
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| Das verstehe ich auch nicht. Ich wohne gegenüber von einem Kindergarten, da ist es mitunter schon mal sehr laut. Aber das stört mich kaum, eher die Autos oder anderer Lärm. Was manchmal stört, sind schlecht erzogene Kinder, auf die die Eltern nicht achten. Aber das ist ja dann auch eher die Schuld der Eltern und nicht der Kinder. Alte Menschen sind manchmal schon komisch und regen sich über Kinder schnell auf. |
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Nickelson Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.02.2007 Beiträge: 95
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 17:46:03 Titel: |
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| xmisterDx hat folgendes geschrieben: |
Ich denke das Problem liegt wohl tatsächlich eher bei der Frau als beim Mann. Aber nicht derart, dass Frauen keine Kinder möchten. Sie sind im Gegensatz zu vergangenen Jahrhunderten einfach viel unabhängiger und wählerischer geworden...
Das "Wunschkind" ist eine Erfindung der 60-Jahre. Vorher gabs keine Wunschkinder, man brauchte Kinder bzw. konnte es gar nicht vermeiden... |
Das ist der Punkt. Ich kenne mehrere attraktive Frauen, die einen guten Beruf haben, eine Familie gründen würden, aber nur dann, wenn der Mann mithilft. Und diese Männer scheint es einfach nur selten zu geben. _________________ Einmal ist kein Mal. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 19 Jul 2012 - 17:33:04 Titel: |
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Nein, diese Männer sind nicht selten. Sie fallen halt nur nicht in das "Jagdrevier" erfolgreicher Karrierefrauen...
Und bevor man jetzt wieder Klischees bemüht werden von wegen "Jaja, das sagen die, die keine abkriegen, blabla". Nein, völlig falsch. Das ist Evolution...
Jahrhundere, nein Jahrtausende lang, musste sich der Mann um Frauen keinerlei Sorgen machen. Frauen waren abhängig, sie konnten ohne Mann nicht überleben und (der entscheidende Punkt) sie wurden schwanger und konnten dagegen absolut nichts tun. Spätestens mit einem Kind waren sie absolut ausgeliefert, denn unsere Biologie ist nunmal darauf ausgelegt, dass wir alle unsere Wünsche/Nöte/Sorgen hinten anstellen, wenn es um das Beste für unseren Nachwuchs geht...
(in Teilen der Welt werden Witwen nach dem Tod des Mannes immer noch verbrannt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Anno Domini 2012 verbrennt man Frauen, weil ihr Mann tot ist...)
Das hat sich im 20. Jahrhundert abrupt geändert. Plötzlich konnten Frauen selbstbestimmt leben und auch ohne Mann ein schönes, erfülltes und abgesichertes Leben führen...
Nun hatten die Männer aber kaum Zeit sich darauf einzustellen. Sehen wir es realistisch, so wie es ist. Ein Familienmensch, der auf Harmonie aus ist und seiner Frau alles Recht machen möchte, ist uninteressant.
Genau diese Männer wären ideale Familienväter, weil sie sich kümmern...
Aber sie sind fürs andere Geschlecht einfach nicht so interessant, wie der Supermacho, der in der Discothek pro Abend 50 Telefonnummern einsammelt und auf der Tanzfläche den Alleinunterhalter spielt
Evolutionsbiologisch betrachtet sind wir Steinzeitmenschen. Deswegen wird uns vor wichtigen Veranstaltungen so komisch (Fluchtreflex) und deswegen haben viele Männer Schiss, wenn sie Frauen ansprechen (weil es damals im Stamm lebenswichtig war, dass man bei der einzigen Frau landen kann)...
Das ist nicht Schuld der Männer, das ist nicht Schuld der Frauen. Aber es ist nunmal so, dass Frauen und Männer heutzutage so schlecht zusammenpassen wie nie zuvor in der Geschichte. Und deswegen finden starke Frauen so oft keinen Partner, während ihre "schwachen" Gegenstücke oft schon mit 18 einen Kinderwagen schieben...
PS:
Und das ist auch der Grund, warum sich entsprechende Männer lieber abhängige Frauen in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern suchen, als hier auf die Jagd zu gehen... |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 11:42:56 Titel: |
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@ xmisterdx: Also, ich habe nichts gegen einen harmoniebedürftigen, häuslichen Mann einzuwenden. Ich mag eher die ruhigen, zurückhaltenden Männer. Oft haben diese auch mehr Tiefe. Ich mag Männer, die diese ganzen Geschlechterstereotype hinterfragen. Angebermachos habe ich schon miit 17 in den Discotheken doof gefunden. Kann aber sein, dass andere Frauen darauf stehen, aber beileibe nicht alle.
Deine Steinzeitthese ist etwas fraglich. Damals gab es die bürgerliche Kleinfamilie noch gar nicht. Die Überlebensgarantie war der Stamm und nicht der einzelne Mann. Und die Jagd- und Sammlerthese wird auch inzwischen von Fachleuten angezweifelt. Das alles liegt viel zu weit in der Vergangenheit, als das man das heute zuverlässig rekonstruieren könnte. Und was die Fürsorge für die Kinder angeht, liegst du auch hier falsch. Es stimmt zwar, dass die Menschen sich um ihren Nachwuchs gekümmert haben, sonst wären wir längst wieder ausgestorben. Aber den Wert, den Kinder heute haben, den hatten sie früher nicht. Noch im Mittelalter hat man Kinder weitgehend sich selbst überlassen, da die meisten Menschen Bauern waren und auch die Frauen auf den Feldern arbeiten mussten. Die "Entdeckung" der Kindheit und der bürgerlichen Kleinfamilie, die Romantisierung der Ehe, und die klassische Rollenverteilung sind ein Produkt des Industriezeitalters, als die private und öffentliche Sphäre sich auszudifferenzieren begann. Männer hatten schon Zeit, sich darauf einzustellen. Die Frauenbewegung begann Mitte des 19. Jahrhunderts. Frauen dürfen seit Anfang der 20. Jahrunderts studieren und sind seit 1949 gleichberechtigt, auch wenn einzelne Gesetze erst später nachzogen. |
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Clarice Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 592
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 11:46:13 Titel: |
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| Und PS.: Geburtenkontrolle gab es auch schon vor den 1960ern, wenn es auch dann durch die Pille wesentlich einfacher wurde. Übrigens ga es auch schon in früheren Jahrhunderten viele Frauen, die unverheiratet und kinderlos blieben, da gar nicht jedermann und jedefrau heiraten durfte. |
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