Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Verschenktes Deutschland
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Verschenktes Deutschland
 
Autor Nachricht
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 12:07:34    Titel:

Hmmm... Geburtenkontrolle vor 1960... Na klar gabs die. War in der Regel aber nicht so gut wie die Pille. Oder um es mal salopp zu sagen, wir sind ja erwachsen:
Würdest du dich ohne Pille und Verhüterli drauf einlassen mot der Technik "Ich zieh vorher raus" zu verhüten? Ich nicht...
Clarice
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 591

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 19:47:49    Titel:

Ich glaube, die Frauen damals hatten so ihre Mittelchen und mussten sich nicht nur auf den ci verlassen, der natürlich unsicher ist. So viel ich weiß, gibt es Kondome schon sehr viel länger. Auch heute gibt es Frauen, die die Pille nicht vertragen und anders verhüten müssen. Aber natürlich hat die Pille das Sexualleben revolutioniert, klar.
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 20:01:40    Titel:

Im Endeffekt war das auch nur ein Nebenkriegsschauplatz. Das Hauptfeld ist und bleibt, dass wir in der heutigen Zeit zu 98% über selbsterwählte Liebesbeziehungen sprechen und noch vor 100 Jahren die Zweck-Ehe an der Tagesordnung war...

Da liegt der Kern des "Problems". Wenn man es denn als Problem betrachten möchte, dass Frauen (und Männer) alleine bleiben, weil sie ihre Ansprüche unrealistisch hoch hängen Wink
Clarice
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 591

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 20:21:58    Titel:

98%? Wo hast du denn die genaue Zahl her?

Klar sind die Beziehungen, zumindest in unserer Kultur, heute eher selbst gewählt. Früher wurden Ehen oft arrangiert. Die Frage ist aber, ob deshalb heutzutage tatsächlich viele Menschen allein bleiben. Ich glaube nicht. Oder kennst du sehr viele dauerhafte Singles? Ich weiß, eigene Erfahrungen im eigenen Umfeld sind nicht besonders repräsentativ, aber ich glaube eben nicht, dass der demographische Wandel auf ein erhöhtes Singledasein zurück zu führen ist. Oder zumindest nicht hauptsächlich. Die meisten Menschen sind doch nur vorübergehend allein. Die lebenslange Ehe gibt es sicher nicht mehr so häufig wie früher, doch denke ich, es ist für viele Männer und Frauen heutzutage auch eine bewusste Entscheidung, weniger oder sogar keine Kinder zu bekommen.
Issomad
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 18:33:13    Titel:

Auch bei einer Geburtenquote von 1.3 stirbt Deutschland nicht aus. Das ist nur eine Momentaufnahme und kann in ein paar Jahrzehnten schon anders sein.

Deutschland ist immer noch dicht bevölkert und es gibt sowieso nicht Arbeit für alle. Wenn also die Bevölkerungszahl sinkt und für eine ordentliche Bildung und Ausbildung der Nachkommenschaft gesorgt wird, kann das sogar zur Verbesserung der Lebensqualität des Einzelnen führen.

Zudem entfällt der Druck auf dem Arbeitsmarkt, was zu dem Zusammenbruch des 'Arbeitssklavensystems' führt ...
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7763
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 19:39:51    Titel:

Mit der sinkenden Bevölkerungszahl sinkt aber auch die heimische Nachfrage nach Produkten und das Potential an qualifizierten Arbeitskräften. Schön, dass dann jeder arbeitslose Vollhorst theoretisch eine freie Ingenieursstelle besetzen könnte... klappt aber wohl eher nicht.

Da das Problem in allen Industrieländern auftritt, wird die Menge an Produkten, die nachgefragt wird, wohl auch abnehmen. Es sei denn die Produktivitätssteigerungen reißen es mal wieder raus.

Insgesamt stimmt die Theorie, dass dünn besiedelte Länder weniger Arbeitslose haben, wohl eher nicht. Ganz im Gegenteil.

Gruß
Pauker
_________________
and remember: the light at the end of the tunnel may be you!
veteran
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 22:35:53    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ich sehe es so, dass wir uns gesund schrumpfen...

Obwohl in Baden-Württemberg weniger Menschen geboren werden, steigt die Bevölkerungszahl. Zahlreiche Einwanderer aus dem Ausland hätten das Geburtendefizit mehr als ausgeglichen, teilte das Statistische Landesamt am Montag mit.

Die Bevölkerungszahl in Baden-Württemberg wuchs im vergangenen Jahr um rund 32.300 auf 10,79 Millionen. Allerdings hat die Zahl der Geburten einen historischen Tiefststand erreicht: 2011 gab es knapp 88.800 Neugeborene, 1.900 weniger als im Vorjahr. Weil mehr Menschen gestorben sind als geboren wurden, würde die Zahl der Baden-Württemberger ohne Zuwanderer deutlich schrumpfen.

swr.de
_________________
There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
Filzstift
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5791
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 23:58:28    Titel:

veteran hat folgendes geschrieben:

Obwohl in Baden-Württemberg weniger Menschen geboren werden, steigt die Bevölkerungszahl. Zahlreiche Einwanderer aus dem Ausland hätten das Geburtendefizit mehr als ausgeglichen, teilte das Statistische Landesamt am Montag mit.

Die Bevölkerungszahl in Baden-Württemberg wuchs im vergangenen Jahr um rund 32.300 auf 10,79 Millionen. Allerdings hat die Zahl der Geburten einen historischen Tiefststand erreicht: 2011 gab es knapp 88.800 Neugeborene, 1.900 weniger als im Vorjahr. Weil mehr Menschen gestorben sind als geboren wurden, würde die Zahl der Baden-Württemberger ohne Zuwanderer deutlich schrumpfen.

swr.de


http://www.asv-nienborg.de/fachberichte-fischerei/fachberichte/gefahr-fuer-die-edelkrebse
_________________
06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
Clarice
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 591

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2012 - 11:34:20    Titel:

Genau, und unsere heimische Marienkäferart ist auch schon fast von einer neuen Art aus Asien verdrängt worden. Evil or Very Mad
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2012 - 20:10:20    Titel:

Das ist nahezu korrekt... die Frage ist nur, was du uns damit sagen willst?

Bevölkerungsstrukturen verändern sich. Menschen verändern sich. Tiere verändern sich. Die Welt verändert sich...

Die USA waren vor 300 Jahren noch ein dünn besiedeltes Land, in dem vielleicht 10 Millionen "Indianer" lebten. Heute leben dort mehr als 300 Millionen Menschen...

Wieso sollte es die BRD in ihren Grundfesten erschüttern, wenn in 50 Jahren "nur" noch 70 Millionen Menschen hier leben? Was hat das für eine Relevanz?

Ok, viele afrikanische Völker haben schon andeuten lassen, dass sie auch nicht mehr wollen, wenn es die Deutschen nicht mehr gibt (sinngemäßes Zitat von Volker Pispers). Aber was hat das für eine Relevanz?

Wieso kann es Deutschland nur gut gehen, wenn wir unsere 85 Millionen Einwohner exakt halten? Kann es überhaupt gut gehen, wenn wir diese halten? Geht es nicht vllt sogar besser, wenn wir weniger werden?

Fragen über Fragen...
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5225
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2012 - 17:26:04    Titel:

Problem erkannt, Problem gebannt.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/demographie-deutschland-erstmals-seit-neun-jahren-wieder-mit-einwohnerplus-11831370.html
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
veteran
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2012 - 18:51:28    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ich sehe es so, dass wir uns gesund schrumpfen...

Bevölkerungszahl ist erstmals seit Jahren wieder leicht angestiegen.
Die Zahl der Geburten war 2011 in Deutschland so niedrig wie nie zuvor.

taz.de
_________________
There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
Aristoteles1
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.08.2012
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2012 - 19:05:43    Titel:

Hitler sprach auch davon , daß der Osten den Westen überholen wird.
Es mangelt dem Westen an Respekt und Disziplin.
Die Menschen sind satt geworden, während sie anderswo hungern.
Deutschland gehts zu gut.
Die Zeit für den Wechsel ist gekommen.
Westeuropa steht mit dem Rücken an der Wand und andere spüren die Schwäche und werden angreifen!
Eurasien gehört die Zukunft.
Die Machtachse verschiebt sich nach Osten in sein natürliches Zentrum:
Istanbul, Athen, Makedonien, Rom, Teheran, Moskau
Julius_Dolby
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3096

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2012 - 22:52:51    Titel:

Aristoteles1 hat folgendes geschrieben:
Westeuropa steht mit dem Rücken an der Wand und andere spüren die Schwäche und werden angreifen!
Eurasien gehört die Zukunft.
Die Machtachse verschiebt sich nach Osten in sein natürliches Zentrum:
Istanbul, Athen, Makedonien, Rom, Teheran, Moskau

- Istanbul - gut möglich. Die Türkei ist ein islamisches Land, wobei Istanbul und der Westen aber relativ stark vom Laizismus profitiert(e).
- Athen - das soll wohl ein Witz sein? Ein Land, das pleite ist, keine international relevante Industrie oder Dienstleistungen hat?
- Makedonien - gut, kenne ich nicht gut genug.
- Rom - auch das... ein Scherz? Auch die Italiener sind pleite, und kämpfen mit einem wirtschaftlich schwachen und unterentwickelten Süden. Wenngleich der Norden wirtschaftlich nicht so schlecht dasteht...
- Teheran - haben Öl. Aber unterliegen dem Würgegriff einer fortschrittsfeindlichen Religion.
- Moskau - ja auch das gut möglich

- Warschau möchte ich hinzufügen!
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 03:52:58    Titel:

Was für ein absurder Schwachsinn (sorry)...

Athen kann froh sein, wenn die in 20-30 Jahren mal auf dem Niveau sind, wo der EU-Durchschnitt heute liegt...

Rom? Rom liegt westlicher als Berlin. (von wegen Achse verschiebt sich nach Osten blabla...)

Makedonien? Ein 2 Millionen Einwohner-Land?

Teheran bezieht seine Macht im Wesentlichen aus den fossilen Ressourcen, die es verkauft. Der Krieg gegen den Irak hat allerdings gezeigt, dass sich bestimmte Länder diese Ressourcen im Notfall auch mit Gewalt holen. Teheran fällt daher auch weg...


Hitler sprach davon, dass der Osten den Westen überholen wird. Als Folge haben die dekadenten Demokratien die straff geführten Völker des Ostens aber erst einmal in den finanziellen Ruin wettgerüstet. Das ist passiert...

Und wer tatsächlich meint, dass Disziplin und Respekt zu Hochtechnologie, Konkurrenzfähigkeit, kreativem Ingenieurswesen/erfolgreicher Forschung und Innovation führen, der sollte sich vielleicht erstmal einmal selbst ein Bild vom asiatischen Raum machen. Dann ändert sich diese Meinung nämlich ziemlich schnell ins Gegenteil...


Keine Frage. Europa und die USA werden international an Bedeutung verlieren. Aber der Untergang des Abendlandes wird wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen...
Issomad
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 04:43:04    Titel:

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
Aristoteles1 hat folgendes geschrieben:
Westeuropa steht mit dem Rücken an der Wand und andere spüren die Schwäche und werden angreifen!
Eurasien gehört die Zukunft.
Die Machtachse verschiebt sich nach Osten in sein natürliches Zentrum:
Istanbul, Athen, Makedonien, Rom, Teheran, Moskau

- Istanbul - gut möglich. Die Türkei ist ein islamisches Land, wobei Istanbul und der Westen aber relativ stark vom Laizismus profitiert(e).
- Athen - das soll wohl ein Witz sein? Ein Land, das pleite ist, keine international relevante Industrie oder Dienstleistungen hat?
- Makedonien - gut, kenne ich nicht gut genug.
- Rom - auch das... ein Scherz? Auch die Italiener sind pleite, und kämpfen mit einem wirtschaftlich schwachen und unterentwickelten Süden. Wenngleich der Norden wirtschaftlich nicht so schlecht dasteht...
- Teheran - haben Öl. Aber unterliegen dem Würgegriff einer fortschrittsfeindlichen Religion.
- Moskau - ja auch das gut möglich

- Warschau möchte ich hinzufügen!


Man muss schon weiter nach Osten schauen ...

- Indien entwickelt sich immer weiter, hat ein riesiges Potential an Arbeitskräften (auch qualifizierte) und wird in die Top 3 der Welt aufsteigen
- China ist jetzt schon ein Machtfaktor auf der ganzen Welt
- Südostasien (einige Staaten dort) ist auf dem Sprung
- Japan ist bereits ein Machtfaktor und wird es auch bleiben, wenn sie sich vom Fukushima-Schock und den Folgen erholen
- Europa wird in der Zukunft nur weiter im Konzert der Großen mitspielen können, wenn sie sich zusammenschließen
Aristoteles1
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.08.2012
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 12:25:15    Titel:

[quote="xmisterDx"]Was für ein absurder Schwachsinn (sorry)...

Athen kann froh sein, wenn die in 20-30 Jahren mal auf dem Niveau sind, wo der EU-Durchschnitt heute liegt...

Rom? Rom liegt westlicher als Berlin. (von wegen Achse verschiebt sich nach Osten blabla...)

Makedonien? Ein 2 Millionen Einwohner-Land?

Teheran bezieht seine Macht im Wesentlichen aus den fossilen Ressourcen, die es verkauft. Der Krieg gegen den Irak hat allerdings gezeigt, dass sich bestimmte Länder diese Ressourcen im Notfall auch mit Gewalt holen. Teheran fällt daher auch weg...


Hitler sprach davon, dass der Osten den Westen überholen wird. Als Folge haben die dekadenten Demokratien die straff geführten Völker des Ostens aber erst einmal in den finanziellen Ruin wettgerüstet. Das ist passiert...

Und wer tatsächlich meint, dass Disziplin und Respekt zu Hochtechnologie, Konkurrenzfähigkeit, kreativem Ingenieurswesen/erfolgreicher Forschung und Innovation führen, der sollte sich vielleicht erstmal einmal selbst ein Bild vom asiatischen Raum machen. Dann ändert sich diese Meinung nämlich ziemlich schnell ins Gegenteil...


Keine Frage. Europa und die USA werden international an Bedeutung verlieren. Aber der Untergang des Abendlandes wird wohl noch ein Weilchen auf sich warten lassen...[/quote]
Das ist kein totaler Schwachsinn.
Schwachsinn ist dein schlechter Stil und deine Überheblichkeit.
Aristoteles1
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.08.2012
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 12:31:23    Titel:

Von fünf Weltreichen lagen vier auf der Eurasischen Achse.:
- das Persische
- das Babylonische ( heutiges Irak)
- das Makedonisch- Griechische
- das Römische
- das Europäische

Den fernöstlichen Kulturkreis seh ich als Ergänzung.
Wer soviel kopiert dem fehlt es an Führungsstörke.
Die Westeuropäische Kultur wird auch meiner Meinung
nicht untergehen, sie verliert einfach wieder an Bedeutung.
Also nicht zu viel Beachtung geben fürs Klima- und Rassismusthema
und den Industrieprodukten, die nach nur 10 Jahren kaputt sind.
Gaisler
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1209

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 15:00:03    Titel:

Salopp: Was laberst du für einen Müll?

Es gab nie ein "europäisches Reich", und die von dir beschriebenen Reiche lagen Jahrtausende auseinander. Alle haben von allen kopiert.
Und die Liste deiner "5 Weltreiche" umfasst nur die europäischen Reiche bzw. die im Mittelmeerraum und ignoriert alle asiatischen und weiteren Reiche, z.B. das der Mongolen, das Arabische, das der Mogulkaiser, das Chinesische etc.
Völkern Führungsstärke wegen der Leistungen, die Leute, die vor Jahrtausenden im selben Gebiet lebten, vollbracht haben, zu- oder abzusprechen ist an Albernheit auch nicht zu überbieten. Nenne doch bitte mal ein Phänomen, ein Ereignis etc. das den (Wieder-)Aufstieg der von dir genannten Gebiete irgendwie begründen könnte außer deiner griechisch-patriotischen Phantasie.
veteran
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2012 - 08:59:24    Titel:

Geburtenziffer für Ostdeutschland:
1980: 1,94
2000: 1,21

Quelle: Statistisches Bundesamt



Zitat:
Wikipedia:

Die Geburtenrate Deutschlands ist somit die niedrigste innerhalb der Europäischen Union, mit 8,1 Neugeborenen pro 1.000 Einwohner im Jahr 2009. In dem Jahr kamen 665.126 Kinder zur Welt. Die zusammengefasste Geburtenziffer, die die Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter abschätzt, lag im Jahr 2010 bei 1,39. Dabei zeigt sich, dass die Geburtenrate der Frauen mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich ist. Im Jahr 2008 hatten Frauen der Jahrgänge 1959–1973 ohne Migrationserfahrung im Schnitt 1,44 Kinder, diejenigen mit Migrationserfahrung 1,95 (darunter Frauen türkischer Staatsangehörigkeit durchschnittlich 2,60 Kinder). Am wenigsten Kinder hatten deutsche Frauen ohne Migrationshintergrund der Jahrgänge 1974–1992 (0,33), am meisten türkische Frauen der Jahrgänge 1933–1958 (3,59).



_________________
There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2012 - 09:20:45    Titel:

Aristoteles1 hat folgendes geschrieben:
Von fünf Weltreichen lagen vier auf der Eurasischen Achse.:
- das Persische
- das Babylonische ( heutiges Irak)
- das Makedonisch- Griechische
- das Römische
- das Europäische

Den fernöstlichen Kulturkreis seh ich als Ergänzung.
Wer soviel kopiert dem fehlt es an Führungsstörke.
Die Westeuropäische Kultur wird auch meiner Meinung
nicht untergehen, sie verliert einfach wieder an Bedeutung.
Also nicht zu viel Beachtung geben fürs Klima- und Rassismusthema
und den Industrieprodukten, die nach nur 10 Jahren kaputt sind.


Meiner ist größer als deiner!

Nein, deiner ist kleiner als meiner!

Nein, seiner ist größer als unserer!

Vor 2000 Jahren lebte jemand, der hatte einen ganz, ganz Großen!

Aber der war nicht größer als meiner!

Nein, seiner wird bald größer als unser!

Nein, meiner wird bald größer als eurer!

Nein, denn seiner war schon vor Jahrhunderten viel, viel größer!

_________________
Ein Geist aus der Flasche ist besser als gar keiner. Prost!
App_consulting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 760

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2012 - 19:59:59    Titel:

generell ist es kein Problem, wenn wir weniger werden. Nur die Verteilung zwischen jungen und alten ist das Problem.

Wenn in 50 Jahren auf einen Arbeitnehmer ein Rentner kommt, wird es zu einem Problem kommen. Der Film vom zdf "2030 Aufstand der Alten" bzw. "2030 Aufstand der Jungen" lässt grüßen ! vieles davon ist vllt etwas überzeichnet aber gar nicht so sehr unrealistisch !

wie sehr man das mit Zuwanderung auffangen kann ist fraglich. In der gesamten EU sind die Geburtenquoten niedrig, nur Frankreich hat eine Quote von ca. 2.

Um eine Geburtenquote von 1,3 wieder auf 2,1 ( was nötige wäre damit sich eine Gesellschaft erhählt ) zu bringen, bräuchte man fast 100 Jahre. 1,3 bedeutet, dass sich jede Generation ca. halbiert !


Man müsste dann langfristig Menschen aus ganz anderen Ländern nach Deutschland bekommen. Das aber verursacht erstmal hohe Integrationskosten, ein Mensch ist kein Schiffscontainer den man einfach von A nach B versetzen kann. Und ob die ganze Welt zu uns will, ist auch fraglich. Ein Afrikaner der gering qualifiziert ist, für den haben wir auch keine Arbeit hier. Und ob jeder hochqualifizierte, auswanderungswillige Inder zu uns will ? das ist auch wieder fraglich.

China übrigens hat auch ein Überalterungsproblem, Japan sowieso. In China ist das durch die 1 Kind Politik der Fall. Dazu kommt, dass dieses 1 Kind in China meist ein Junge ist, da weibliche Föten oft abgetrieben werden. D.h. die haben dort auch noch einen Mangel an Frauen, was wiederum für ein weiteres absinken der Geburtenquote führt.


Jedenfalls viele gut verdienende Paare die ich kenne, wollen keine Kinder, einfach weil sie ihren Lebenstandard haben und diesen nicht senken wollen. Mit gut verdienend meine ich, beide zusammen ein Brutto von mind 100 k Euro. Dann hat man eine kinderunfreundliche Penthouse Deisgner Wohnung, fliegt 3 - 4 mal im Jahr in Urlaub, trägt nur Designer Klamotten, alle paar Jahren dickes Auto, das ist leider vielen wichtiger als Kinder.

Die unteren sozialen Schichten dagegen haben auch statistisch gesehen weit mehr Kinder als die oberen.
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2012 - 21:53:26    Titel:

App_consulting hat folgendes geschrieben:
generell ist es kein Problem, wenn wir weniger werden. Nur die Verteilung zwischen jungen und alten ist das Problem.


Der einzig denkbaren Lösung, die uns u.a. die Automatisierung auf Wegen des technologischen Fortschrittes bietet, wenden wir jedoch nicht an, da technikfeindlich.

Jedem das, was ihm gebührt. In diesem Sinne: viel Spaß beim Untergehen.
_________________
Ein Geist aus der Flasche ist besser als gar keiner. Prost!
App_consulting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 760

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2012 - 00:18:55    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
App_consulting hat folgendes geschrieben:
generell ist es kein Problem, wenn wir weniger werden. Nur die Verteilung zwischen jungen und alten ist das Problem.


Der einzig denkbaren Lösung, die uns u.a. die Automatisierung auf Wegen des technologischen Fortschrittes bietet, wenden wir jedoch nicht an, da technikfeindlich.

Jedem das, was ihm gebührt. In diesem Sinne: viel Spaß beim Untergehen.


diese Lösung ist schwer zu realisieren ! auch mit technikfreundlichkeit !

der Wohlstand Deutschlands wird in erster Linie von guten Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Facharbeitern erwirtschaftet ! diese kann man nicht so ohne weiteres durch Technik ersetzen ! Forscher und Erfinder zwei mal nicht.

Und selbst in "einfachen" Berufen wie Pflege ist das nicht so ohne weiteres möglich. Auch ist das eine soziale Frage, ob man sich im Alter von einem Roboter pflegen lassen will. Sicherlich für einige Dinge könnte ich mir das bei mir selbst vorstellen, aber alles kann man nicht ersetzen.


Es ist dann auch die Frage, ob wir dann als veraltetes Land überhaupt noch attraktiv sind für qualifizierte Zuwanderer. Es kann sein dass bis dahin z.B. Indien so stark aufgehohlt hat, dass wir gar nicht mehr interessant sind.

Auch z.B. Länder wie die USA haben kein Geburtenproblem wie hier, daher werden die in 30 - 50 Jahren immer noch eine ähnliche Altersstruktur haben wie heute und sind auch dann immer noch interessanter für Fachkräfte als wir.
veteran
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2013 - 19:04:39    Titel:

Zitat:
Landauf, landab gibt es Musikhochschulen in deren Klassen für Klavier kein einziger Deutscher mehr lernt. Die begehrten Studienplätze sind an Studierenden aus Fernost vergeben.

swr.de
_________________
There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
Issomad
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 13.05.2012
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2013 - 02:44:56    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ich denke das Problem liegt wohl tatsächlich eher bei der Frau als beim Mann. Aber nicht derart, dass Frauen keine Kinder möchten. Sie sind im Gegensatz zu vergangenen Jahrhunderten einfach viel unabhängiger und wählerischer geworden...

Das "Wunschkind" ist eine Erfindung der 60-Jahre. Vorher gabs keine Wunschkinder, man brauchte Kinder bzw. konnte es gar nicht vermeiden...


Das Problem ist wohl eher, dass die meisten Frauen in Deutschland immer später ein Kind wollen ...

Man macht eben erst mal Ausbildung und Karriere und merkt dann Mitte-Ende 30, dass man zur 'Komplettierung' des Lebens doch noch ein Kind will ...
Mal abgesehen davon, dass es in diesem Alter und wenn man so unter Druck steht, unbedingt ein Kind zu bekommen, es oft nicht klappt, bleibt es ansonsten meist bei diesem einen Wunschkind ...

Andere Länder hingegen, z.B. Frankreich, zeigen hingegen, dass Beruf und Kinder auch miteinander vereinbar sind, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden z.B. durch staatliche Eingriffe.
Unternehmen müssen dann auch flexibler werden, indem sie z.B. Teilzeitmodelle zulassen oder betriebseigene Kindergärten führen ...

Das Problem in Deutschland ist nunmal, dass starre Strukturen in Unternehmen herrschen, dass der Arbeitnehmer sich strikt nach dem Unternehmen zu richten hat und nicht umgekehrt das Unternehmen den Arbeitnehmern entgegenkommt ...

Angesichts einer zukünftigen Arbeitskräfteknappheit werden sich also deutsche Unternehmen einem Umstrukturierungsprozess unterwerfen müssen, der entweder eine steigende Automatisierung beinhaltet oder eine Schaffung von arbeitnehmerfreundlicherer Umgebung ...
Der dritte Weg ist derjenige, ausländische Arbeitskräfte reinzuholen, aber das führt zu weiteren Problemen und ist auch nicht endlos machbar. Wenn deren Heimatländer wirtschaftlich stärker werden, versiegt der Strom der Arbeitskräfte ... Das hatten wir z.B. bei polnischen Arbeitern gemerkt ...
steak2
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.05.2012
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2013 - 09:09:52    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Das Problem wirst du auch nur um ein paar Jahre nach hinten verschieben, wenn du die Lebensarbeitszeit verlängerst. Die Grundstruktur bleibt: es gibt weniger Kinder. Wenn du alle 65-jährigen in Zukunft mit 85 in Rente schickst, hast du das Problem eben um 20 Jahre vertagt.

Und nein: die Zukunft unserer Sozialsysteme ist nicht unbedingt ein Grund Kinder zu bekommen - für mich zumindest nicht. Das Problem wird dadurch aber eben auf uns zukommen.

Bei der Einwanderung müsste aber ein starker Gesinnungswandel erfolgen. Zum Einen müssten wir bereits heute die Schleusen aufmachen. Zum anderen brauchen wir ja Qualitätseinwanderung. Wo sind sie die hochgebildeten Akademiker, die gerne nach Deutschland strömen? Ein paar Spanier derzeit... aber wie gut sind deren Ingenieure?

Gruß
Pauker


Warum sollte ich als Ingenieur oder sonstige Fachkraft nach D einwandern? Um hier in unser Rentensystem, welches viel zu hohe Renten für heutige Seinioren abwirft durchzufütternn und selbst fast gar nichts zu bekommen? Um Grenzsteuersätze von 50% (oder noch mehr, falls Linke, Grün, SPD regieren) zu zahlen? Um stagnierenden Löhnen bei immer höheren Mieten gegenüber zu stehen (die niedrigen Mieten sind ja bislang ein ausgleich für unser recht niedriges netto gewesen). Um ein Sozialsystem, welches von gewissen leuten gnadenlos ausgenutzt wird zu finanzieren? Nein, dass zu uns keine Fachkräfte sondern Nettoleistungsbezieher kommen ist vollkommen logisch. Und wird sich auch nicht ändern.

Und mal so nebenbei, auch eine höhere Geburtenrate schiebt unser demographisches Problem nur nach hinten. Angenommen wir gebären jetzt alle fleissig Kinder, wer soll dann DEREN Rente zahlen? Noch mehr Kinder der übernächsten Generation und so weiter? Und wenn das alle so machen? Wir sind schon sehr dicht bevölkert. Unser Problem ist der Babyboom nach dem 2. WK und die verfehlte Rentenpolitik (Man dachte der Wohlstand der 60er kann extrapoliert werden und hat auf dieser Basis Rentenhöhen festgelegt). Um einen Babyboom auch in der Rente ernähren zu können kann man eben nicht immer wieder auf einen weiteren Babyboom hoffen, damit der vorherige im Alter ernährt und gepflegt werden kann. Und wenn man dann auch noch eine zu hohe Rente zahlt, nur weil es in den 60ern mal ein gutes Jahrzahnt gab, dann hat man eben ein Problem. Und an diesem Problem will sich eben der Einwanderer nicht beteiligen. Warum auch. Die einzig sinnvolle Option ist es sich gesund zu schrumpfen um diesen Kreislauf aus Babyboom und daraus folgenden Rentnern, die wiederum eine hohe Geburtenrate nötig machen zu durchbrechen.
showcase
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 629

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2013 - 11:30:23    Titel:

Ja,das ist ein Problem.Die zu hohen Renten sind ein riesiges Problem.Nur wer will sich grob gesagt mit seinen Großeltern,die man normal liebt,anlegen?
Die jungen Politiker sind hier wehrlos.Mißfelder und andere werden aufs Übelste attackiert,sobald sie dieses Problem ansprechen.
EldoradoO
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 01.10.2009
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2013 - 18:49:46    Titel:

Steak 2 hat geschrieben:

Zitat:
Warum sollte ich als Ingenieur oder sonstige Fachkraft nach D einwandern? Um hier in unser Rentensystem, welches viel zu hohe Renten für heutige Seinioren abwirft durchzufütternn und selbst fast gar nichts zu bekommen? Um Grenzsteuersätze von 50% (oder noch mehr, falls Linke, Grün, SPD regieren) zu zahlen? Um stagnierenden Löhnen bei immer höheren Mieten gegenüber zu stehen (die niedrigen Mieten sind ja bislang ein ausgleich für unser recht niedriges netto gewesen). Um ein Sozialsystem, welches von gewissen leuten gnadenlos ausgenutzt wird zu finanzieren? Nein, dass zu uns keine Fachkräfte sondern Nettoleistungsbezieher kommen ist vollkommen logisch. Und wird sich auch nicht ändern.


Das würde ich ändern:

1. Senkung jeglicher Steuern z.B. Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer etc
Der Staat geht grundsätzlich falsch mit unserem Geld um daher kürzen.

2. Sozialleistungen kürzen bzw. begrenzen für Leute die nie gearbeitet haben (z.B. Leistungen nur 6 Monate lang danach nichts mehr) Damit werden auch die ganzen Schnorrer abgeschreckt sowhohl die, die in DE leben als auch die die aus der EU kommen.

3. Abschaffung der Verkürzung der 12 Jahre bis zum Abi dh. wieder zurück zu den 13 Jahren bis zum Abi.

4. Das Haushaltsbudget auf wichtigere Sachen verwenden als Flughäfen und Bahnhöfe. Mehr Lehrer und Professoren einstellen. Kleinere Klassen. Mehr Kitas und Kindergärten. Ganztagsschulen flächendeckend einführen.

5. Mindestlöhne einführen für bestimmte Branchen um die Diskrepanz zwischen Verdienst und Lebensunterhalt zu verringern.

Schade, dass keine Partei das durchsetzten kann.
App_consulting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 760

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2013 - 19:10:23    Titel:

showcase hat folgendes geschrieben:
Ja,das ist ein Problem.Die zu hohen Renten sind ein riesiges Problem.Nur wer will sich grob gesagt mit seinen Großeltern,die man normal liebt,anlegen?
Die jungen Politiker sind hier wehrlos.Mißfelder und andere werden aufs Übelste attackiert,sobald sie dieses Problem ansprechen.


hohe Renten ? der Eckrentner in Deutschland bekommt 1200 Euro pro Monat. Dafür muss man durchschnittlich lange einbezahlt und durchschnittlich verdient haben. Also kaufkraftbereinigt ca. 32 tsd Euro pro Jahr und das ca. 45 Jahre lang. Wer weniger verdient und / oder weniger lange gearbeitet hat, bekommt weniger.

Allerdings ist es schon so, dass die heutige Rentnergeneration zu den reichsten gehört die wir wohl jemals haben werden.

Wofür ich als eher wirtschaftsliberaler wäre : Senkung der Einkommensteuer, dafür massive Erhöhung der Erbschaftssteuer.

Jeder Deutsche, vom Baby bis zum Greis erbt pro Monat im Schnitt 2000 Euro. Das nahezu steuerfrei. Würde man für alle Erben, egal welcher Verwandschaftsgrad, einfach die Kapitalertragsteuer einführen, hätte der Staat pro Person 500 Euro mehr pro Monat, damit könnte man die EInkommensteuer massiv senken.

Gerecht wäre das weil : man würde Einkommen niedriger besteuern, somit die eher fleißigen belohnen und dafür sorgen dass mehr Menschen von unten nach oben kommen.

Erbe dagegen wird man durch nichtstun. Dafür muss man gar nichts leisten und es ist im Prinzip ein Kapitalertrag. Wer als Kind ein Haus schuldenfrei im Wert von 400 tsd Euro erbt, zahlt keinen Cent Steuern aber wird auf einen Schlag um 400 tsd Euro reicher. Gerecht ist das nicht.

Auch sind Vermögen in Deutschland weitaus ungleicher verteilt als die Einkommen, aber die Linken stürzen sich fast nur auf Einkommensgerechtigkeit.

Jedenfalls wird der Geburtenschwund diese Ungleichheit noch verstärken, da immer mehr Vermögen auf immer weniger Menschen vererbt wird.
veteran
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 551

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2013 - 19:28:39    Titel:

steak2 hat folgendes geschrieben:
Wir sind schon sehr dicht bevölkert.

Die einzig sinnvolle Option ist es sich gesund zu schrumpfen um diesen Kreislauf aus Babyboom und daraus folgenden Rentnern, die wiederum eine hohe Geburtenrate nötig machen zu durchbrechen.


Zitat:
In Deutschland droht bald akuter Fachkräftemangel. Die Koalition ist alarmiert und will die Bundesrepublik deshalb für Einwanderer attraktiver machen

Die Bundesregierung sieht auf Deutschland eine alarmierende Fachkräftelücke zukommen und will die Zuwanderung in Arbeit forcieren. Das geht aus der Demografiestrategie der Bundesregierung hervor
focus.de

Zitat:
Der neue Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags Eric Schweitzer ... plädierte für mehr Zuwanderung: „Wir brauchen jährlich etwa 120.000 zusätzliche Fachkräfte aus dem Ausland. Da Neuankömmlinge ihre Familien mitbringen, wären das 300.000 Zuwanderer pro Jahr.“ Mit Blick auf mögliche Ressentiments seitens der Bevölkerung sagte Schweitzer: „Im Boot ist viel Platz“.
fazfinance.net
_________________
There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
Higher_Consciousness
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.03.2013
Beiträge: 409

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2013 - 20:46:38    Titel:

Der arbeitsfaule, dafür aber redefreudige Geschäftsherr kann nie genug billiges Humankapital zur Versklavung und Luftverpestung importieren. Na ja, soll er doch. Irgendwann kommt dann konsequenterweise die dritte große Säuberungswelle der Neuzeit. Zuvielisation musste schon im Altertum auf ein allgemein verträgliches Maß schrumpfen, zur Not gingen dafür ganze Kulturen unter.
App_consulting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 760

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2013 - 22:07:35    Titel:

[quote="Higher_Consciousness"]Der arbeitsfaule, dafür aber redefreudige Geschäftsherr kann nie genug billiges Humankapital zur Versklavung und Luftverpestung importieren. Na ja, soll er doch. Irgendwann kommt dann konsequenterweise die dritte große Säuberungswelle der Neuzeit. Zuvielisation musste schon im Altertum auf ein allgemein verträgliches Maß schrumpfen, zur Not gingen dafür ganze Kulturen unter.[/quote

etwas hart ausgedrückt, aber da steckt durchaus ein wahrer Kern. Es gibt zwar in ganz bestimmen Regionen und dort in ganz bestimmen Bereichen einen Mangel an bestimmen Fachkräften mit Erfahrung, aber so krass wie teils in den Medien dargestellt, ist es einfach nicht.

In meinem Bereich werden z.B. erfahrene Leute per Headhunter gesucht, da fließt dann einiges an Vermittlungsprovision. Berufsanfänger dagegen sind keine dringend gesuchten Fachkräfte.

Ebenso ist das auch in anderen Bereichen. Einfach mal pauschal 100 - 300 k Menschen aus dem Ausland pro Jahr nach Deutschland zu locken, kann negative Folgen haben. Zuerst sollte man die Leute die wir hier haben, ausreichend qualifizieren bzw. in Arbeit bringen. Bei Berufen, wo es nachweislich am deutschen Arbeitsmarkt zu wenige qualifizierte Bewerber gibt, können von mir aus gerne Menschen aus dem Ausland kommen.
showcase
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 629

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2013 - 22:23:14    Titel:

Das frage ich mich bei der ganzen Debatte auch.

Ich verstehe die Argumente nicht ganz.
Es gibt arbeitslose Akademiker,wir haben viele Leute die man weiterbilden kann und so weiter.

Selbst wenn angenommen Ingenieure zu wenig sind,dann muss eben das Gehalt steigen,dann werden auch mehr Leute diesen Beruf ergreifen.

Man wird mir entgegnen,dass es mehr Leute gibt,die es wegen dem Geld machen.
Na und? Die ausländischen Fachkräfte machen das auch wegen dem Geld.

Und ich denke sogar,dass in den Berufen in denen händeringend Leute gesucht werden es so sein muss,denn nur so wissen Abiturienten "das ist gesucht" und studieren das dann auch.
Dafür wird man dann auch entlohnt.
Aber vielleicht will genau das die Wirtschaft selbst nicht.Lieber die Löhne drücken und dafür Ausländer reinholen.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Verschenktes Deutschland
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum