Chemieingenieurwissenschaften
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Herb2012 Newbie


Anmeldungsdatum: 07.07.2012 Beiträge: 5 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 07 Jul 2012 - 19:32:32 Titel: Chemieingenieurwissenschaften |
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Hallo, uni-protokolle.de - Community.
Zurzeit besuche ich noch ein Gymnasium und möchte mich schon vorab über die Chemieingenieurwissenschaften informieren.
Ich habe mich schon eine geraume Zeit aus Interesse darüber informiert und möchte hier unter anderem nachfragen, ob die Informationen die ich "aufgeschnappt" habe der Wahrheit entsprechen oder nicht.
Einerseits wird mir oft gesagt, dass technische Berufe, besonders im Ingenieurswesen, gefragte Berufe sind. Dadurch dass angeblich viele Ingenieure ins Ausland wanderten und heute noch wandern, fehlt es dort an Ingenieuren. Auch wird gesagt, dass ein Ingenieur sofort bei Studienabschluss mehrere Angebote kriegen sollen, bzw. sogar schon bei Studienbeginn für einen Beruf.
Genauso wie mir gesagt wurde, dass der Studiengang des Ingenieurs kein NC haben soll, weil angeblich zu wenig Leute sich für diese Studiengänge bewerben/einschreiben.
Mein zurzeit aufgeschnappter Wunsch wäre es im Bereich der Chemieingenieurwissenschaften an der Technischen Universität in Berlin zu studieren (diese werden dort unter anderem angeboten).
Jetzt ist die Frage, weil ich das auch irgendwo im Internet mal gelesen habe, wie man sein Studium finanziert? Einerseits gibt es die Möglichkeit durch BAföG (muss man zurückzahlen?) eine finanzielle Stütze zu erhalten sowie zinsgünstige Kredite aufzunehmen ("Studienkredite"), andererseits angeblich auch die Möglichkeit des dualen Studiums. Der duale Studiengang soll schwerer sein als der normale Studiengang, da dieser mehr Zeit in Anspruch nehmen soll und schwieriger sein soll durch die zusätzliche Belastung.
Jedoch soll, so habe ich das noch im Kopf, durch das duale Studium möglich sein, sein ganzes Studium finanziert zu bekommen, sowie gleichzeitig Geld zu verdienen zu können durch die anbei ablaufende Arbeit im Betrieb.
Das ist alles, was ich zurzeit im Kopf habe. Inwiefern stimmen diese mit der Realität überein? Da stellt sich mir auch die Frage, ob man überhaupt an der Technischen Universität in Berlin ein duales Studium absolvieren kann im Bereich der Chemieingenieurwissenschaften.
Informationen wären sehr hilfreich, auch wenn ein Studium noch ein bisschen entfernt wäre (~2 Jahre).
Informationsseiten im Internet anbei wären auch eine Hilfe.
Ich bedanke mich schon einmal vorher für die Antworten.
Mit freundlichen Grüßen,
Herb2012. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 07 Jul 2012 - 20:50:19 Titel: |
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Mit der Realität stimmt das alles grob überein, auch wenn einige Details recht seltsam sind. Ohne jetzt auf ihnaltliche Schwächen deiner Aussagen einzugehen (nicht böse gemeint, du hast halt noch keine Ahnung) werde ich mal ein paar Sachen dazu sagen.
* Aussichten für Chemieingenieure sind nach Aussagen meiner Bekannten, die das Fach studiert haben, aktuell und in naher Zukunft gut.
* NC: Ist n langes Thema. Unterm Strich: Auch mit mäßigem Abi sollte das Studium möglich sein. Das ist denke ich deine Hauptfrage.
* BAFög ist zu 50% geschenkt und muss zu 50% zurückgezahlt werden. Nähere Infos im Netz, google einfach. AUch nach den Kriterien, denn BAFög bekommt nicht jeder.
* Duales Studium = Du arbeitest die Hälfte der Zeit in einer Firma und bist die andere Hälfte an der Hochschule (grob vereinfacht). Istnicht schwerer als ein normales Studium, aber recht stressig. Außerdem musst du dich dafür bei einer Firma bewerben wie für eine Ausbildung. An der TU wirst du das nicht machen können, Duale Studiengänge gibt es so weit ich weiss nur an FHs oder BAs. Ist für einen Chemieingenieur eine gute Idee, da du direkt viel praktische Erfahrung bekommst. |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2548
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Verfasst am: 07 Jul 2012 - 22:47:12 Titel: |
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| an manchen Unis kann man auch dual studieren. allerdings habe ich da gerade keine im Kopf. Schau mal bei den Unis in Dresden, Leipzig, Chemniz und so |
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Herb2012 Newbie


Anmeldungsdatum: 07.07.2012 Beiträge: 5 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 08 Jul 2012 - 11:19:23 Titel: |
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| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| Mit der Realität stimmt das alles grob überein, auch wenn einige Details recht seltsam sind. Ohne jetzt auf ihnaltliche Schwächen deiner Aussagen einzugehen (nicht böse gemeint, du hast halt noch keine Ahnung) werde ich mal ein paar Sachen dazu sagen. |
Gut zu wissen, danke.
| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| * Aussichten für Chemieingenieure sind nach Aussagen meiner Bekannten, die das Fach studiert haben, aktuell und in naher Zukunft gut. |
Gut, dass ist mir sehr wichtig.
| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| * NC: Ist n langes Thema. Unterm Strich: Auch mit mäßigem Abi sollte das Studium möglich sein. Das ist denke ich deine Hauptfrage. |
Wie definierst du ein "mäßiges" Abitur. Also eine realistische Eingrenzung wäre ein Abitur bei mir von 1,5 bis 2,5 im Schnitt. Ich frage, weil in der Medizin wäre auch ein 1,5er Schnitt ein relativ mäßges Abitur.
| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| * BAFög ist zu 50% geschenkt und muss zu 50% zurückgezahlt werden. Nähere Infos im Netz, google einfach. AUch nach den Kriterien, denn BAFög bekommt nicht jeder. |
Mit den Kriterien wusste ich, aber das mit den 50% nicht.
| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| * Duales Studium = Du arbeitest die Hälfte der Zeit in einer Firma und bist die andere Hälfte an der Hochschule (grob vereinfacht). Istnicht schwerer als ein normales Studium, aber recht stressig. Außerdem musst du dich dafür bei einer Firma bewerben wie für eine Ausbildung. An der TU wirst du das nicht machen können, Duale Studiengänge gibt es so weit ich weiss nur an FHs oder BAs. Ist für einen Chemieingenieur eine gute Idee, da du direkt viel praktische Erfahrung bekommst. |
Nicht schwerer als ein normales Studium? Wenns nur um Stress geht, wäre es super. Ich würde hauptsächlich ein duales Studium anstreben, weil wie schon gesagt ich mir sorgen um die Finanzierung mache und ich hoffe dass es sich bewahrheitet, dass das Studium einerseits bezahlt wird und andererseits man sich nebenbei das Leben selber finanzieren kann durch die Arbeit im Betrieb.
Ich hab auch schon gehört, dass die praktische Erfahrung eines dualen Studiums gleich kommt (bzw. fast gleich kommt) mit der Erfahrung im Beruf, also dass man gleich in einen Unternehmen einsteigt mit beruflicher Erfahrung.
Ich danke dir erstmal für die Information.
Mit freundlichen Grüßen,
Herb2012. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 08 Jul 2012 - 15:05:26 Titel: |
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Mäßiges Abi für Ingenieure ist >2.5, sprich durchschnittsnote Befriedigend oder schlechter. Mit Abi von 1.5-2.5 solltest du an den allermeisten, meiner Ansicht nach sogar an allen Unis Chemieingenieurwesen studieren können. Selbst wenn hier und da ein NC eigeführt wird (NCs für Ingenieure sind lokal, das heisst du bewirbst dich nicht zentral wie für Medizin... wie gesagt, langes Thema), sollte er etwa bei 2.5 bis 3 liegen. Von daher bist du gut unterwegs.
Vom Ihnalt her ist ein duales Studium nicht schwerer als ein normales Vollzeitstudium, im Zweifel sogar etwas leichter weil du weniger Vorlesungszeit und damit weniger Stoff hast. Die dualen ETler, die ich kenne, haben alle weniger Stoff gehabt als ich an der TU. Da du wegen der Arbeit aber auch viel weniger Zeit zum Lernen hast musst du unterm Strich mehr Stoff pro Zeit aufarbeiten.
| Zitat: |
| Ich hab auch schon gehört, dass die praktische Erfahrung eines dualen Studiums gleich kommt (bzw. fast gleich kommt) mit der Erfahrung im Beruf, also dass man gleich in einen Unternehmen einsteigt mit beruflicher Erfahrung. |
Das ist meiner Ansicht nach auch wahr. Chemieingenieure arbeiten sehr anwendungsbezogen, und wenn du dann aus dem Studium mit mehrjähriger Berufserfahrung kommst kommt das sehr gelegen. In der Regel bekommen BA-Studenten von dem Untermehmen, in dem sie ausgebildet worden sind, ein Übernahmeangebot. Daher ist es schwerer in das Studium zu kommen als in einen normalen Studiengang, weil du durch einen Bewerbungsprozess im Unternehmen musst. |
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Mechatronik_Student Newbie


Anmeldungsdatum: 30.06.2012 Beiträge: 34
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 07:56:30 Titel: |
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| wenn du dann aus dem Studium mit mehrjähriger Berufserfahrung |
Das ist de facto falsch. Man kann erst Berufserfahrung sammeln, nachdem man das Studium abgeschlossen hat. Das liegt daran, dass du ohne den Abschluss den Beruf nicht aussüben kannst. Und Ausbildungszeit != Berufserfahrung. Das wird bei BA-Studenten firmenintern als gleichwertig angesehen, aber nicht firmenextern.
Diese Info habe ich aus den VDI-Nachrichten, da wurde mal genau die Frage gestellt.
Das nächste Thema ist: Die Praxisszeit bei einem BA-Studium würde ich nicht zu überbewerten. Die Realität sieht so aus:
50% von den 3 Jahren bist du im Betrieb. Das sind 18 Monate. In den 18 Monaten hast du noch einmal 90 Tage Urlaub, was einer Zeit von ca 4 Monaten entspricht: Praxiszeit = 18 Monate - 4 Monate = 14 Monate
Bei einem FH-Studium hast du 6 Monate Praxissemester + 6 Monate Abschlussarbeit + 3 Monate Vorpraktikum - 2 Monate Urlaub = 13 Monate
(Ich kann hier das Vorpraktikum dazuaddieren, weil ein BA-Student in den ersten 3 Monaten auch nur in der Lehrwerkstatt rumhockt)
Dann kommt noch dazu, dass ein FH/Uni-Student eventuell die Abschlussarbeit und das Praxissemester in zwei unterschiedlichen Firmen macht. Dadurch bekommt er einen besseren Einblick, wie ein BA-Student, weil er einfach mehr sieht. Zudem sind die Blöcke länger, d.h. man kann an größeren Projekten arbeiten.
Mein Bruder betreut BA-Studenten bei einem großen Softwarekonzern. Er sagt, dass er die BA-Studenten irgend einen Scheiß machen lässt, ihnen am Ende auf die Schulter klopft und dann alles in der Schublade verschwinden lässt. Der Grund ist, dass der BA-Student nur 3 Monat in der Abteilung ist und man mit ihnen in nur drei Monaten nix anfangen kann.
Tada..... wem fällt was auf ? |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2548
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 11:56:25 Titel: |
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Einer meiner Profs, der laut eigener Aussage früher selbst Personal eingestellt hat, meinte zu uns, dass man die Studienzeit (nicht nur bei BA Studium) durchaus als Berufserfahrung sehen kann.
Daher würden in vielen Stellenanzeigen auch sehr junge Leute mit Berufserfahrung gesucht, was ja sonst kaum jemand erfüllt.
Er meinte, dass es bei denen in der Firma die Regel was dies so zu betrachten und dass es allgemein so wäre. Ob's stimmt würd mich auch mal interessieren.
edit
Anmerkung:
die von Mechatronikstudent aufgestellte Rechnung bezüglich der Praxiszeiten bei FH Studenten stimmt so nicht mehr immer. An manchen FHs hat man ein Praxissemester und eine Abschlussarbeit von jeweils 2 x 6 Monaten. Bei uns konnte man es sich aussuchen, oft wird aber beides zusammen auf 6 Monate angesetzt im Bachelorstudium.
(Nur als Ergänzung) |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 12:14:27 Titel: |
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Da betreut der Bruder irgendwo BA-Studenten und schon ist man selbst ausgewiesener Experte dafür
Unsere dualen Studenten arbeiten in realen Projekten mit, da verschwindet nix in der Schublade. Können wir uns gar nicht leisten, die für die Tonne arbeiten zu lassen... |
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Mechatronik_Student Newbie


Anmeldungsdatum: 30.06.2012 Beiträge: 34
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 14:50:06 Titel: |
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Ich kann gerne die VDI-Zeitung raussuchen und die Textstelle zitieren.
Es ist aber eigentlich schon im Wort selber erklärt: Berufserfahrung.
Wie kann ein Student Berufserfahrung haben, wenn er noch keinen Beruf erlent hat ?
Bei meiner Aussage bzgl die Projekte von BA-Studenten beziehe ich mich auf ein Unternehmen. Das wird vermutlich auch in jeder Abteilung anders sein. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 16:46:26 Titel: |
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Pfennigsfuchserei, typisch für nen Uni-Studenten  |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 19:08:25 Titel: |
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| Nach dem was ich hier sehe gobt es offenbar große Unterschiede, was den Einsatz von BA-Studenten im Betrieb angeht. Ich kann mich konkret auf einen großen Chemiekonzern beziehen, bei dem ich eine Zeit lang neben dem Studium gearbeitet habe. Hier werden BA-Ingenieure im Feld mit den gleichen Aufgaben betraut wie Lehrlinge - ich rede hier zwar von Mechatronikern und Automatisierungstechnikern, aber auf den OP dürfte auch ähnliches zukommen. Im letzten Lehrjahr machen die Leute also nahezu alles, was in so einem Werk anfallen kann. Dazu kommen noch Tätigkeiten wie Planen und Auslegen von Reglern, die die Elektriker gar nicht können/dürfen. Natürlich wird alles nochmal vom Betreuer durchgesehen, aber nützlich sind die Jungs auf jeden Fall. Von denen geht keiner nach 12 Wochen Feldeinsach nach Hause ohne etwas sinnvolles geschafft zu haben. Außerdem haben sie lange mit den Leuten im Werk gearbeitet und werden für voll genommen - wer hier eine Ausbildung in einem Werk mitgemacht hat, der weiss was mit einem Ingenieur passiert, den die Handwerker auf dem Kieker haben. |
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Speedport Newbie


Anmeldungsdatum: 02.04.2010 Beiträge: 14
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 22:59:09 Titel: |
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Seltsam, dass dual immer wieder in den Himmel gelobt wird. Immerhin ist es letztendlich ein FH-Abschluss. Berufserfahrung ist schön und gut, man hat aber auch nach dem Studium noch mehr als 40 Jahre zeit sich einzuarbeiten.
Irgendwann stößt man dann halt an eine gläsernde Decke und wenn dann kein Master oder ähnliches von der Firma gefördert wird steht man halt im Regen.
Dann kommen eben die frischgebackenen Verfahrenstechniker und Chemieingenieure mit einem Master oder sogar einem Doktor und machen selbstverständlich schneller Karriere.
Was ich dem Threadersteller auch noch mit auf dem Weg geben kann ist, dass Chemieingenieurwissenschaft in den ersten Jahren ein ganz normales Maschinenbaustudium ist. Es lohnt sich also doch, erstmal im Maschbau einzuschreiben und danach weiter zu schauen.
Es kann ja passieren, dass es einem doch eher liegt Autos oder Flugzeuge zu bauen als Chemikalien zu panschen.
Ich finde es gut, dass du dich schon jahre vor dem Abi damit beschäftigst, das zeigt reife. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 09 Jul 2012 - 23:49:56 Titel: |
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| Das mit dem Limit für FH-Ing stimmt leider noch. Es gibt viele Jobs, da braucht man fast zwingend nen TU-Abschluss oder einen Dr.Ing. - sonst kann es sein, dass mit 40 das Ende der Karriereleiter erreicht ist. |
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Herb2012 Newbie


Anmeldungsdatum: 07.07.2012 Beiträge: 5 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 10 Jul 2012 - 11:43:56 Titel: |
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Kann man auch sein Bachelor in der FH machen und anschließend den Master an der TU anschließen um Geld zu sparen?
Mfg |
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Morii Full Member


Anmeldungsdatum: 03.06.2010 Beiträge: 146
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Verfasst am: 10 Jul 2012 - 12:33:42 Titel: |
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wenn man beachtet, dass die meisten TU's entsprechende Regeln haben für die Zulassung zum Master, geht das in der Theorie schon.
Es ist z.b. üblich einen Mindestumfang von >25 CP in Mathe zu fordern, diese Forderung erfüllen aber soweit mir bekannt ist fast keine FH's (da ist nach 19 CP meist schluß).
Also wenn du wirklich damit planst den Master an einer TU zu machen, dann rate ich dir dringend an einer solchen auch den Bachelor zu absolvieren.
Und mir ist auch nicht ganz klar wie du an einer FH gegenüber einer TU Geld sparen willst. Studiengebühren existieren fast nicht mehr und der Semesterbeitrag sollte sich zwischen FH und Uni nicht viel geben. |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3601
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Verfasst am: 10 Jul 2012 - 13:46:48 Titel: |
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| ich habe im bekanntenkreis einige mit einem bachelor von einer fh, die nun ihren master an der tu braunschweig, tu dortmund und leibniz uni hannover absolvieren. die noten sind teilweise sogar besser geworden. einige mussten 2-3 veranstaltungen aus dem bachelor der tu nachholen, aber da reicht es zu bestehen und die note fließt eh nicht in die note vom master ein. das praxissemester der fh wurde als industriepraktikum des masters anerkannt. |
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xmisterDx Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 11.11.2008 Beiträge: 7573
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Verfasst am: 10 Jul 2012 - 14:32:13 Titel: |
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Das ist doch vollkommen normal, dass der Großteil der FH-Ingenieure irgendwann das Ende der Karriereleiter erreicht hat? Jeder Abschluss führt den Großteil nur bis zu einer bestimmten Sprosse, dann ist Schluss...
Das betrifft Ungelernte, Facharbeiter, Meister, staatl. gepr. Techniker, warum sollten gerade Ingenieure eine Ausnahme sein?
Man muss sich halt im Klaren sein, was man will, wenn man sich zwischen BA, FH und Universität bzw. Bachelor/Master entscheidet. Manche Entscheidungen muss man früher treffen, Einige erst später. Aber treffen muss man sie. Und das hat dann natürlich irgendwann Konsequenzen...
Mir ist immer wieder schleierhaft, warum sich (meist mittelmäßige) FH-Ingenieure wundern, dass sie nicht so schnell Karriere machen wie Jemand, der 2-3 Jahre länger durch ein wesentlich härteres Studium marschiert ist oder gar noch 3-4 Jahre promoviert hat.
Das ist doch logisch!?!
PS:
Und in die wirklich hohen Positionen kommt man ohnehin nur durch Leistung, Beziehungen und das Talent sich gut zu verkaufen. Das hat halt nicht Jeder drauf, insofern kommt ohnehin nicht jeder dorthin. Unabhängig vom Abschluss... |
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Herb2012 Newbie


Anmeldungsdatum: 07.07.2012 Beiträge: 5 Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am: 13 Jul 2012 - 18:36:55 Titel: |
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Hallo, ich danke erstmal für die vielen Antworten.
Ich habe mich nochmals erkundigt und mir wurde ans Herz gelegt, weil es angeblich auch möglich sein soll, an einer TU zu studieren mit einem Dualstudium (soll auch gehen).
Stimmt das? Und wenn ja, bezahlen die dann auch das Studium?
MFG |
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