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Maschinenbaustidum oder doch Meister/Techniker
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sven_fkb
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Anmeldungsdatum: 09.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 23:04:02    Titel: Maschinenbaustidum oder doch Meister/Techniker

Hallo erstmal,
So erstmal zu meinem Werdegang:
Ich habe bis jetzt eine Ausbildung abgeschlossen und habe dann inder Wochenendschicht gearbeitet, anfangs Samstag und Sonntag + einen Tag unter der Woche.
Dann beschränkte ich das auf Sa & So und versucht mich an meinem Fachabi, naja zugegeben es klappt nicht und das war nur die faulheit.

Jedoh bin ich jetzt fest entschlossen doch nochmal was zu starten.
Ich hatte vor anschließen zu studieren im Bereich Maschinenbau und dann in die Fahrzeugtechnik zu gehen, da der Bereich für mich schon sehr Interessant ist.
Jedoch hörte ich jetzt immer wieder das man mit einem Techniker oder Meister theoretisch genau so gut dran ist, da man das gleiche verdient und der Aufwand viel geringer ist. Nunja hab hier etwas zu dem Thema gelesen und so richtig einig wurde sich da keiner.

Ich könnte natürlich auch wenn es hart wäre am, Wochenende weiter arbeiten Fh wäre ca ne Stunde entfernt und mit 1500 Netto für Sa/So arbeiten wäre das doch noch ganz ok oder? Very Happy

Oder ich wage mich an einen Meister/Techniker und wag mich erst gar nicht mehr ans Fachabi heran. Teilweise ist es auch schwer überhaupt wegzugehen, anderseits verdien ich selbst bei denn 3 Tagen ca 1900 Netto und habe einfach eine super Schicht und wer kann das schon sagen? ^^ Anderseits könnte ich noch zusätzlich unter der Woche arbeiten(aber wer will schon die nächsten 40 Jahre am We arbeiten?) Wiederrum sind hier alle Kumpels, jedoch reitzt es mich auch weg von hier: München/Ostsee etc und dann zu nem Autobauer und da zu arbeiten wo man mit interessanten Themen zu tun hat.
Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen Razz
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 23:31:55    Titel:

du bist also am fachabi gescheitert? woran lag es? das studium erfordert DEUTLICH mehr arbeit.

gibt es denn in deinem unternehmen die möglichkeit mit einer weiterbildung meister/techniker ähnliche stellen wie ein ingenieur zu besetzen?

die techniker-weiterbildung ist immer mehr als hochschulzugangsberechtigung anerkannt (am besten mal bei den wunsch-hochschulen schauen). du könntest dich damit sozusagen absichern, falls du danach doch nicht mehr lust auf ein studium hast oder scheiterst.

ein bachelorabsolvent mit 43000 einstiegsgehalt ist schon gut dabei und da bleibt bei steuerklasse 1 irgendwas um die 2100€ netto übrig, aber du bist auch mindestes 3 jahre im "rückstand". solltest du jetzt bei steuerklasse 1 bereits auf 1900€ netto kommen, musst du wissen, ob du das studium machen willst.
sven_fkb
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Anmeldungsdatum: 09.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 23:36:45    Titel:

Ja, mir ist klar das es deutlich mehr arbeit erfordert, jedoch ist der Wille irgendwo da in denn Fahrzeugbau zu gehen und schließlich will ich in 10 Jahren mal mehr wie 1900 verdienen^^

Ja ich denke es würde die möglichkeit geben über die Firma Meister oder Techniker zu absolvieren jedoch liegt mir da immer irgendwo der kleine hintergedanke eigentlich willst du ja Fahrzeugbau was machen oder Regenerative Energiequellen wäre bestimmt auch interessant. Ich müsste richtig reinhauen aber ich denke wenn ich mich aufn Arsch setze wäre das kein Problem zu schaffen ^^
sven_fkb
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Anmeldungsdatum: 09.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 23:38:09    Titel:

Ich hätte morgen auch nen Gespräch mitm Personalchef, da könnte ich ja mal ansprechen was für möglichkeiten es gäbe und wo meine Gebeite dann liegen würden.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2012 - 23:59:29    Titel:

schritt für schritt. zunächst brauchst du eine hochschulzugangsberechtigung, also entweder wieder fachabi oder du probierst es über eine weiterbildung (techniker). ich würde letzteres bevorzugen, vor allem wenn das unternehmen dabei unterstützung zusagt.

du solltest aber auch realistisch sein. ich habe einige leute im studium scheitern sehen, die das fachabi locker gepackt haben, auch fleiß kann davor nicht in jedem fall schützen. dann kann es schwierig werden wieder auf die alte gut bezahlte stelle mit ordentlichem betriebsklima zu kommen. deshalb sollte man sich das gut überlegen. hier hättest du mit dem techniker etwas in der hinterhand.
sven_fkb
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Anmeldungsdatum: 09.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 00:10:29    Titel:

Naja bei Fachabi würde ich ein Jahr sparen, das ich ja schon eh verschwendet habe
christian 89
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Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 13:48:10    Titel:

Ich würde dir zu einem Studium raten, aber dann auch nur das. Denn das Studium nimmt viel Zeit in Anspruch und da hast du kaum Zeit zum arbeiten, weil du sehr viel lernen musst. Das ein Techniker oder Meister genau so gut bezahlt wird wie ein Ingenieur, glaube ich nicht. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, wenn man jetzt z.b Betriebsingenieur ist, dann könnte ich mir vorstellen das, das Gehalt ungefähr gleich ist. Aber als Ingenieur hast viel bessere Aufstiegsmöglichkeiten. Du kannst in allen möglichen Berreichen arbeiten, wo du nach einer gewissen Zeit deutlich mehr verdienst, als irgendein Meister/Techniker.
sven_fkb
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Anmeldungsdatum: 09.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 13:55:34    Titel:

Das denke ich auch, hab allerdings zwei Arbeitskollegen die jetzt so ca am ende ihres Studiums sind und durchgehend am Wochenende gearbeitet haben^^^

Naja man muss halt dann mal auf nen paar Partys verzichten.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 14:03:15    Titel:

Für mich ist das Problem hier tiefer und etwas, worüber man sich dringend vorher klar werden muss. Wenn jemand an der FHR aus Faulheit scheitert, sehe ich kaum bis keine Chance ein Studium zu überstehen, inbesondere wenn man die Wochenenden, die eigentlich auch zu Lernen dienen sollten, noch mit Schichtarbeit vollgeklatscht werden sollen. Neben der schon erhöhten Abbruchgefahr, mangels Oberstufenvorkenntnissen, sehe ich dadurch diese noch deutlich erhöht. Ich bezweifel sehr stark, aus Erfahrung, dass sich Leute so um 180 Grad drehen können. Klar gibt es solche, ich kenne auch den einen oder anderen, aber viel mehr scheitern an den eigenen Zielen, weil sie nicht erreichbar waren, sondern eher aus Selbstüberschätzung entstanden sind.

Mir scheint es als nimmst Du, Sven, es etwas auf die leichte Schulter, auch wenn Arbeitskollegen das geschafft haben, solltest Du Dir sehr klar werden, ob Du die identischen Voraussetzungen mitbringst.

Techniker-Meister wäre eine mögliche Alternative, zumal Du nach dem Techniker oder auch nach dem Meister immer noch zum Studium könntest. In nicht wenigen Unternehmen sind Bachelor und Meister, teilweise auch Techniker grundsätzlich recht ähnlich allerdings muss man klar sehen, dass die Aufstiegmöglichkeiten für Bachelor in the long run besser sind.

Ein Studium würde ich nur in der Situation anfangen, wenn Du es Dir 130%ig zutraust. Es wird nicht alles spannend und Zuckerschlecken sein und der Anspruch die FHR weit übertreffen. Wenn Du meinst, dass du das kannst?! Versuch es....ich würde nicht darauf wetten.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 14:15:54    Titel:

Sehe das ähnlich wie Gozo. Wenn du das Fachabitur schon wegen Faulheit geschmissen hast, wird es an der FH nicht funktionieren. Ohne das Vorwissen aus dem Fachabitur und eine 180°-Drehung in Sachen Arbeitseinstellung schon gar nicht...

Aber es sei dir auch versichert, dass der staatl. gepr. Techniker in Vollzeit/Teilzeit alles Andere als einen Sonntagsspaziergang darstellt.
Der liegt problemlos auf dem Niveau der Fachoberschule...

Und auch den Arbeitsaufwand für den Meister solltest du nicht unterschätzen. Der kostet obendrein noch schneidig Geld...
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