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Studium vor dem Aus - letztes fehlendes Modul
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studium vor dem Aus - letztes fehlendes Modul
 
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studi-123
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Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:37:21    Titel: Studium vor dem Aus - letztes fehlendes Modul

Hallo Leute,

ich hatte heute eine Klausur, die leider nicht wie erhofft verlaufen ist. Ich befürchte sogar, dass ich nicht bestanden habe. Das wirklich bittere daran ist, dass es mein dritter und letzer Versuch war. Der Schock bzw. die Enttäuschung sitzt tief.

Zu der Ausgangslage vor der Klausur: Es ist der letzte Schein, der mir noch fehlt. Alle anderen Module habe ich bestanden und befinde mich in meinem Paxissemester und habe schon etwa 3/4 meiner Bachelor-Thesis verfasst.

Zu meiner Frage: meint ihr mein Prof könnte im Fall der Fälle Nachsicht haben und mich bestehen lassen, auch wenn ein paar Punkte fehlen sollten? Meint ihr es ist theoretisch möglich, dass in so einem speziellen Fall wie meinem eventuell ein Auge zugedrückt wird?

Bitte keine Sprüche wie "Hast du dir selbst zuzuschreiben", mir gehts schon beschissen genug. Ich wusste was auf dem Spiel steht und habe mein Möglichstes getan, aber meine Aufregung konnte ich nicht unterdrücken. Die Konzentration hat darunter leider sehr gelitten.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23372

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:43:38    Titel:

Warte doch erst einmal die Korrektur ab. Vielleicht hat sich dann schon alles zum Positiven für dich gewendet. Smile

Wenn nicht, dann geh in die Einsicht und sprich dort mal mit dem Dozenten.


Cyrix
Speedport
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:46:49    Titel:

Lauf zur nächsten Klinik. Du hattest doch heute den ganzen Tag Magendarm und warst nicht prüfungsfähig?

Auf die Gnade eines Profs kannste lange warten.
Nofeys
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Anmeldungsdatum: 08.04.2009
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:56:52    Titel:

Wird man nicht vor Klausuren gefragt, ob man sich gesund fühlt ?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5208

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:58:21    Titel:

beim letztversuch schauen doch die meisten professoren genauer hin und sind großzügiger. ich habe da schon von fällen gehört, wo einem bis zu 5% quasi geschenkt wurden.

ich versteh einfach nicht, wie man bei dem letztversuch so leichtsinnig reingehen kann, dass man zweifelt 50% zu schaffen. aufgeregt ist doch jeder.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 21:59:25    Titel: Re: Studium vor dem Aus - letztes fehlendes Modul

studi-123 hat folgendes geschrieben:
Hallo Leute,

Zu meiner Frage: meint ihr mein Prof könnte im Fall der Fälle Nachsicht haben und mich bestehen lassen, auch wenn ein paar Punkte fehlen sollten? Meint ihr es ist theoretisch möglich, dass in so einem speziellen Fall wie meinem eventuell ein Auge zugedrückt wird?


Ich kenne zwei solcher Fälle an zwei verschiedenen Hochschulen. Beide Studenten waren mit dem Studium fertig, bis auf jeweils eine Klausur im Letztversuch. Beide Fälle landeten vor Gericht und in beiden Fällen haben die Richter gesagt "die Studien- bzw. Prüfungsordnung gibt hier klare Regelungen vor. Da kann man nichts machen".
Es ging zumindest in einem Fall auch um die Art der Korrektur (SPielraum bei den Antworten bzw. Punktvergabe). Ist aber für beide Studenten negativ ausgegangen.

Du könntest, wie schon gesagt wurde, in der Einsicht noch vergessene Punkte rausholen.
Bei Klausuren, wo es nicht um BErechnungen geht sondern um reproduzieren von auswendiggelerntem Wissen, könnte man bei einem Lieben netten Prof sicherlich mal rumheulen. Aber das funktioniert vermutlich nur bei kleinen Hochschulen, wo man engen Kontakt zu den Profs hat.
Von derartigen konkreten Fällen ist mir allerdings nichts bekannt, denn dann muss in der Regel die gesamte Klausur für alle besser bewertet werden.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 22:04:12    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
beim letztversuch schauen doch die meisten professoren genauer hin und sind großzügiger. ich habe da schon von fällen gehört, wo einem bis zu 5% quasi geschenkt wurden.

ich versteh einfach nicht, wie man bei dem letztversuch so leichtsinnig reingehen kann, dass man zweifelt 50% zu schaffen. aufgeregt ist doch jeder.


Ich war noch nie in einer derartigel Situation, aber ein Prof hat uns mal im ersten Semester was gesagt, was ich recht "beeindruckend" fand:

"Beim ersten Mal haben Sie vielleicht zu wenig gelernt und fallen durch. Beim zweiten Versuch fühlen Sie sich an dem Tag vielleicht nicht ganz wohl oder sind nicht in Bestform. Und beim dritten Versuch sind sie so nervös, dass Sie nichts hinbekommen"

Hängt ja wirklich alles von vielen Dingen ab.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23372

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 22:14:18    Titel:

Ein paar Beispiele habe ich da aufgrund der Studien- und Prüfungsordnung in Aachen auch kennen gelernt, wo es um Letztversuche ging.

Dort war es so geregelt, dass man im Notfall nach 3 vergeigten Klausuren noch Anrecht auf eine mündliche Nachprüfung hatte. Und in einigen von diesen Nachprüfungen war ich Beisitzer.

Nun, was soll man sagen. Solche Prüfungen sind zäh, weil man genau weiß, dass man nur auf 4 prüft und es bei dem Studenten darum geht, ob er sein Studium fortsetzen kann.


Was den Bewertungsmaßstab angeht, so hab ich da festgestellt, dass man als Prüfer nur sehr ungern jemanden "rausprüft". Insofern gilt da schon der Ansatz "im Zweifel für den Angeklagten". Aber manchmal tut man dem Prüfling keinen Gefallen, wenn man ihn sich weiter durch ein Studium qüalen lässt, was ihm einfach nicht liegt (allerdings ging es bei uns um grundlegende Vorlesungen, nicht um das letzte Modul; insofern sehe ich da schon, dass man evtl. mit dem Prüfer reden könnte)...


Cyrix
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 22:23:32    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:


Was den Bewertungsmaßstab angeht, so hab ich da festgestellt, dass man als Prüfer nur sehr ungern jemanden "rausprüft". Insofern gilt da schon der Ansatz "im Zweifel für den Angeklagten".

Cyrix


Da kenne ich aber von den Maschinenbauern in Aachen konkrete Fälle, wo es in den mündlichen Prüfungen oft etwas willkürlich lief. Zumindest war es der Eindruck der Studenten und es ist mir natürlich bewusst, dass viel erzählt wird.

Aber man hört ja immer wieder Gerüchte wie "vormittags fallen alle durch, nachmittags bestehen alle" oder "der PRof war so schlecht drauf, er hat nur rumgeflucht und alle durchfallen lassen".

Sicherlich viele Gerüchte und ein paar echte Ego-Trips von Profs dabei.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5208

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2012 - 22:37:20    Titel:

so stelle ich mir aber nur die minderheit der profs vor. die meisten schätze ich vernünftig genug ein, dass sie das leben eines studenten nicht aufgrund irgendeiner laune so ins negative lenken.

ich habe von profs gehört, die in höheren semestern bei mündlichen prüfungen so gut wie niemanden rausprüfen, und teilweise stoff von den ersten semestern abfragen.
mir ist ein fall bekannt, wo jemand im letztversuch betrogen hat und so den anspruch auf eine mündliche verloren hat (war paar plätze neben mir). der war ansonsten komplett fertig und der prof hat beide augen zugedrückt und ihn anschließend eine mündliche prüfung machen lassen. ein anderer hat wegen vier punkten gebettelt und sie bekommen. allerdings kenne ich auch profs, die in prüfungen wie spürhunde sind.
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