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Konstruktion im Ingenieurswesen
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emohengst
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Anmeldungsdatum: 28.03.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 18:33:36    Titel: Konstruktion im Ingenieurswesen

Hallo zusammen!
ich befinde mich gerade in den letzen Zügen meines 2. Semesters Maschinenbau und habe eine Frage an ältere Semester und/oder Absolventen:

In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass meine Interessen vor allem in dem mathematischen Wesen des Maschinenbaus stecken (vor allem eben Mathe und Technische Mechanik - andere theoretische Fächer wie Thermodynamik usw. habe ich noch nicht). Das klassische Maschinenbau-Modul Maschinenkonstruktionslehre mit Dichtungen, Wellenmutter, usw weckt zwar ab und an mein Interesse aber ich merke, dass diese Themen nicht so sehr mein Fall ist. Das Konstruieren und berechnen am PC mit CAD gefällt mir jedoch eigentlich recht gut.

Nun die Frage: gibt es denn nach dem (eben nicht in allen Belangen interessanten) Grundstudium Möglichkeiten speziell für mich, dass die Studiumsinhalte meine Interessen eher tangieren als bisher? Ich möchte mich eben nicht täglich nicht so sehr mit den ganzen Maschinenelementen beschäftigen, eher mit den physikalischen Berechnungen, auf die man in diesem Kontext trifft.

Ich hoffe man versteht worauf ich hinaus will und freue mich auf Anregungen und Tipps!
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2702

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 21:29:04    Titel:

Also durch geeignete Schwerpunktwahl kann man dem Thema Konstruktion/Maschinenelemente fast komplett aus dem Weg gehen.


Aber verstehe ich es richtig, dass du auf der einen Seite konstruieren willst, aber auf der anderen Seite nicht diese Maschinenelemente-Sachen haben willst?

So ganz verstehe ich das noch nicht. Wenn du noch keine Thermodynamik hattest befindest du dich vermutlich maximal im 2. Semester. Da berechnet man mit CAD ja auch noch nichts; FEM wirst du vermutlich (noch) nicht haben. Also verstehe ich nicht genau, was du meinst. In dem reinen Fach Maschinenelemente hat man es doch, genauso wie in der Mechanik, mit Lastfällen zu tun, die Berechnet werden müssen und für die man dann die Maschinenelemente auslegt.

Ich kenne ja deinen Studienplan nicht, aber wenn du einen Schwerpunkt wie Konstruktion/Entwicklung wählst, wirst du es wahrscheinlich mit diesen ganzen Berechnungstools wie FEM (=Finite Elemente MEthode) zu tun haben. Suchst du sowas?

Soweit ich es von Freunen gehört habe ist der Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik sehr mathematiklastig/physiklastig in deinem Sinne, weil man nochmal richtig Thermodynamik, Strömungslehre, Dynamik, Aerodynamik und so komplizierten Kram macht. Ist angeblich auch eine der schwersten Vertiefungen. Auf den ersten Blick geht das in die Richtung, die du suchst. Fahrzeugtechnik wird vermutlich ähnliche Akzente setzen, oder halt klassisch Konstruktion/Entwicklung.

Einen Bogen würde ich dann an deiner Stelle um alles machen, was mit Produktion/Fertigung/Logistik zu tun hat. Die Verfahrenstechnik schließe ich dann ebenfalls aus. Aber das ist nur eine subjektive Einschätzung, ich kenne ja nicht alle Bereiche.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2702

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 21:39:11    Titel:

Wenn du dich hier durchklickst, kannst du dir die Module und deren Inhalte von den reinen Studiengängen Luft- und Raumfahrttechnik und Fahrzeugtechnik ansehen. An anderen Hochschulen ist es ja eine Vertiefung oft.

https://lsf.uni-stuttgart.de/qisserver/rds?state=modulBeschrGast&moduleParameter=modDescr&struct=auswahlBaum&navigation=Y&next=tree.vm&nextdir=qispos/modulBeschr/gast&nodeID=auswahlBaum|abschluss%3Aabschl%3D81&expand=0&lastState=modulBeschrGast&asi=&asi=


Vielleicht hilft es dir ja.
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 21:42:38    Titel:

Das hier könnte dir gefallen. Ist aber eine derbe harte Nummer, selbst für Aachener Verhältnisse.
http://www.ces.rwth-aachen.de/
Vielleicht gibt es vergleichbare Studiengänge bzw. Schwerpunkte an anderen Hochschulen. Schau dich mal um.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2702

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2012 - 22:31:47    Titel:

frischell1990 hat folgendes geschrieben:
Das hier könnte dir gefallen. Ist aber eine derbe harte Nummer, selbst für Aachener Verhältnisse.
http://www.ces.rwth-aachen.de/
Vielleicht gibt es vergleichbare Studiengänge bzw. Schwerpunkte an anderen Hochschulen. Schau dich mal um.


Dazu kann ich noch beisteuern, dass ein ehemaliger Mitschüler das angefangen hat und nach einem Semester zum normalen Maschinenbaustudium gewechselt ist. Dieses hat er dann in Regelzeit mit guten Noten geschafft, er scheint also nicht auf den Kopf gefallen zu sein. Zu CES meinte er damals nur im direkten Vergleich zu Mtschinenbau "viel zu krass, was die da gemacht haben". Damit meinte er glaube ich auch die Mechanikvorlesungen der CES'ler, die wohl sehr theoretisch sind.
emohengst
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Anmeldungsdatum: 28.03.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:09:01    Titel:

Danke für die Hinweise schon einmal.
Von CES hatte ich bereits gehört und ich finde das ein wenig zu heavy, unter anderem auch, weil mir der Informatikanteil doch ein wenig zu groß ist für meinen Geschmack und ich außerdem keinen Hochschulwechsel anstrebe (CES scheint es ja nur in Aachen zu geben - bin in Karlsruhe).

Meine Frage zielte in der Richtung ab, ob ich als Maschinenbauer im Beruf später höchstwahrscheinlich mit den zuvor genannten Elementen umgehen muss, oder ob ich mich auf jeden Fall schon im Studium dahingehend spezialisieren kann, dass für mich dieses Modul "Konstruktionselemente"/"Maschinenelemente"/... (hat ja überall unterschiedliche Namen) von geringerer Bedeutung ist? Klar kann man das nicht generell sagen und hängt von der Hochschule ab aber mir geht es ja auch um meine spätere Tätigkeit und ich wäre zumindest nicht glücklich wenn ich eine Stanze oder sonst irgend etwas konstruieren müsste.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2702

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:31:59    Titel:

Ich verstehe deine Frage ehrlich gesagt noch nicht ganz, kann aber an mir liegen.
Daher frage ich nochmal konkreter:

1) Was genau wünschst du dir im Studium? Welche Inhalte möchtest du hier gerne viel haben und welche möchtest du wenig haben?

2) Was genau wünschst du dir im Beruf? Welche Tätigkeiten willst du dort am liebsten machen und welche am liebsten gar nicht.

Willst du denn nach jetzigem Stand in den Bereich Konstruktion/Entwicklung nachher?
emohengst
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Anmeldungsdatum: 28.03.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:46:53    Titel:

Ich habe eben in den beiden Semestern gemerkt, dass ich eher auf die theoretischen Studieninhalte abfahre und weniger darauf, welche Dichtung ich für welchen Anwendungsfall benutze beispielsweise.
Daher würde ich mich gerne in den nächsten Semestern eher in diese Richtung orientieren. Und ich würde sagen, dass ich trotz diesen vielleicht ungewöhnlichen Vorlieben nicht falsch bin in diesem Studiengang (?)

Was ich im Beruf später tun will, kann ich noch nicht sagen. Aber ich denke, wenn einem das Studium gefällt (eben indem man es an seine Interessen anpasst), wird man sicher auch eine Stelle finden, die einem zusagt, oder nicht?
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2702

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 18:42:57    Titel:

okay

Dann gilt vermutlich immer noch das, was ich im ersten post geschrieben habe.
emohengst
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Anmeldungsdatum: 28.03.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 20:25:33    Titel:

Danke für deine Einschätzungen. Falls noch jemand eigene Erfahrungen zu dem Thema hat, möge er/sie gerne vortragen.
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