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Zweitstudium VWL neben dem Master (LSE,Tilburg)
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erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2012 - 23:14:30    Titel: Zweitstudium VWL neben dem Master (LSE,Tilburg)

Kurzlebenslauf:
-ein Semester VWL
-Wechsel zur Statistik (SS13 bin ich fertig, voraussichtlich mittlerer 1,x Bereich)
-nächstes Semester in Warwick
-Tutor für Mathe, Statistik, Mikroökonomie
Ziel ist akademische Karriere in Richtung Ökonometrie (Versicherung und Banken läge auch nahe, interessiert mich aber leider nicht).

Jetziger Plan:
Ich habe hier in den Wirtschaftswissenschaften (selbe Uni) mittlerweile im Umfang von etwa 3 Semestern Veranstaltungen belegt, sodass ich hier einen zweiten Bachelor in VWL (bzw. WiWi mit VWL-Schwerpunkt) innerhalb von 2 Semestern definitiv schaffen würde. In 2 Semestern bin ich auch mit dem Statistik-Bachelor fertig.

Problem:
1. Ich möchte und kann mich nur zum Wintersemester für WiWI einschreiben. Besagtes Auslandssemester ist aber sehr ungünstig gelegen - 2./3. term, d.h. Januar bis Ende Juni. Verpasse somit hier das Ende des Winter- und den Anfang des Sommersemesters und könnte nicht jetzt schon zum Wintersemester mit WiWi anfangen (zumindest würde es mir nichts bringen, da ich nichts belegen/schreiben kann).
2. Ich darf zu keinem Zeitpunkt mehr als einen zulassungsbeschränkten Studiengang studieren, das gilt wohl auch "übergreifend" zwischen Bachelor und Master.
3. Es wirkt im Lebenslauf wie ein komischer Zickzack: erst VWL abbrechen um Statistik mit Nebenfach VWL zu studieren und dann ein WiWi/VWL-Studium dranhängen.

Mögliche Lösungen:
1. Mache Master hier in Statistik (angeblich zulassungsfrei) parallel zum Bachelor in WiWi. Aber: Wollte den Master allerdings ehrlich gesagt immer woanders machen (Statistics an der LSE oder Econometrics in Tilburg). Attraktiv wäre eventuell das mit einer Aktuarsausbildung zu kombinieren (gibt hier die Möglichkeit relativ viele Scheine schon im Studium zu belegen).
2. Könnte zwei Semester dranhängen in denen ich nur den Bachelor in WiWi mache und würde parallel Praktika absolvieren. Ist aber denke ich nicht plausibel

Sicherlich kein Dilemma - aber vielleicht einer in einer vergleichbaren Situation gewesen? Ich sehe es für eine akademische Karriere durchaus als Plus, würde aber eigentlich nicht noch ein Jahr dafür dranhängen. Aber vielleicht sehen das die werten Herren und Damen hier anders?

PS: Wer sich fragt, warum überhaupt Tilburg und LSE im Titel stehen - weils sonst nicht gelesen wird Wink
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 16:26:07    Titel:

Kriegt man hier nur noch als Troll ne Antwort?
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:12:31    Titel:

Die Frage ist doch wie viel so ein Extra- Bachelor in Vwl an einer 2. Klasse- Uni (Dortmund ist es bei dir glaube ich, oder) wirklich für eine akademische Karriere wert. Das können dir wohl nur Profs und Doktoranden erzählen. aber in einem Forum. Vielleicht schaut Farzado hier mal vorbei Very Happy .

Anscheinend würde dir der Extra- Bachelor viele organisatorische Probleme bereiten und bringt dir relativ wenig Nutzen, aber was weiß ich schon Wink
Elisabert
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:19:32    Titel:

Geht es dir primär um den Doppelabschluss oder um die zusätzlichen Kurse? Ersteres lohnt sich meiner Meinung nach eher nicht. Und wenn dich spezielle Kurse interessieren, vielleicht kannst du die noch extra belegen ohne dich für VWL einzuschreiben? Das könnte evtl. auch reichen um dich für Masterprogramme zu bewerben, die eher Richtung VWL gehen oder 2 Masterprogramme gleichzeitig zu absolvieren. Was fehlt dir denn noch genau im VWL Bereich?

Der Vorteil von einzelnen Kursen wäre, dass du die mathelastigeren Sachen vermutlich problemlos auf gehobenerem Bachelor oder Masterniveau belegen könntest, während du dir Sachen, die für deine Zukunft nicht wichtig sind, sparen kannst.

Dass das wie ein Zickzack wirkt, finde ich nicht. Du hast ja lediglich deinen Schwerpunkt verlagert und bist nicht auf ein völlig fremdes Fach gewechselt.
LoLzeBoB
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 17:45:45    Titel:

Soweit ich weiß gilt die Beschränkung auf nur einen zulassungsbeschränkten Studiengang nur im Inland. D.h. wenn du den Master in UK machst kannst du mWn parallel in einem Bachelor in Deutschland eingeschrieben sein. Allerdings weiß ich nicht genau ob das rechtlich wirklich erlaubt ist, ob es eine Grauzone ist oder ob es tatsächlich untersagt ist aber niemand rausfinden kann, wenn du dich nicht blöd anstellst.
_________________
Oh man, wie abgefuckt die Leute sein müssen, dass die dir glauben!
-Freund über meine Aktivität im Forum (ohne Inhalte zu kennen Wink )
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 18:27:12    Titel:

Ich sags mal im BWLer-Sprech: ich denke es geht mir eher ums Signaling. Fachlich bringt mich das kaum weiter, da ich im Grunde alles was mich interessiert schon belegt habe, außer - man möge mir verzeihen - Rechnungswesen und Investition/Finanzierung und ein zwei VWL-Schwerpunkte.

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: ich könnte innerhalb von 2 Semestern "Fast-Vollzeit" einfach nen WiWi-Bachelor dranhängen, meinen Statistik-Bachelor habe ich in Regelstudienzeit. Allerdings lassen sich diese 2 Semester die ich dranhänge dann für nichts anderes mehr nutzen, außer evtl. ein Praktikum. Und Teilzeit ist wohl problematisch wenn ich woanders den Master bzw. überhaupt einen Master mit Zulassungsbeschränkungen machen möchte (mir wäre auch kein zulassungsfreier Master bekannt).


@hansi:
Ja, Dortmund. Die Fakultät als solches ist definitiv hintere Reihe, aber die paar VWL-Profesoren die hier lehren, sind allesamt sehr forschungsstark, siehe:
http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=77&so=9d&pc=29
hansi111
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 18:47:02    Titel:

Ich denke ein paar euphorische LORs von eben diesen Profs würde dir wohl reichen. Und mal ehrlich ein sehr guter Master an der LSE oder in Tilburg reicht als Signaling doch dicke aus.

Ich denke mal dir geht es vor allem um den Zugang zu den guten Phds. Ob der Wiwi- Bachelor dich wirklich weit nach vorne bringt, kann ich dir aber nicht sagen.
Elisabert
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 18:54:57    Titel:

Naja, dein Ziel ist die wissenschaftliche Karriere. Da denkt aufgrund eines Doppelabschlusses (Bachelor) in 2 eng verwandten Fächern Niemand von dir, dass du der absolut tolle Hecht bist. Gerade, wenn dir Grundlagenfächer wie InFi und Rewe fehlen könnte man auch erwarten, dass du dir das mit einem Buch selbst aneignest (solltest du es jemals brauchen).

Wenn du Mikroökonometrie (als Schnittpunkt zwischen VWL und Statistik) hören würdest, dann wäre das schon eher "Signaling". Oder eben was anderes, das inhaltlich anspruchsvoller ist, das ist von Uni zu Uni unterschiedlich.

Was würdest du antworten, wenn du beim Vorgespräch für eine Grad School (oder Promotionsstelle oder sonstwas) gefragt wirst, wieso du 2 Semester lang bei Grundlagenkursen rumgerödelt bist? Und ich denke mal, dass du das definitiv gefragt werden würdest Wink.

Mal als Frage: Wie theoretisch-mathematisch ist der Statistik Ba in Dortmund? Vergleichbar mit Mathe Bachelor und mit Schwerpunkt auf Statistik oder durchaus anwendungsbezogen? Falls es mit meinem Masterprogramm nicht klappt, könnte das nämlich durchaus eine Alternative sein um die 2 Semester rumzukriegen. Lohnt sich für mich aber nicht, wenn es zu "praxisbezogen" ist.
Mister_X
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Anmeldungsdatum: 19.04.2009
Beiträge: 226

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 19:07:41    Titel:

1.) Ich würde es an deiner Stelle davon abhängig machen, was für eine Art von Master/PhD du machen willst.
Soll es ein reines Methoden-Programm sein, dann bringt dir das Ganze vom Signaling-Effekt eher nichts. Soll es Economics lastiger sein, dann schon. (Financial Economics, Financial Econometrics, etc.)

2.) Ist für dich Praxis noch eine Option? Hier kommt breit aufgestellt sein gut an und Regelstudienzeit interessiert eher keinen, so lange du nicht einfach wegen Faulheit länger brauchst. Höchstens das absolute Alter.

3.) Sind die Noten signifikant besser in VWL, dann kann es dir definitiv Vorteile bringen.

Ich würde vlt. so vorgehen: Bewirb dich dieses Jahr schon bei allen (insbesondere den Wunsch-) Programmen. Kommst du in ein Top-Programm rein, dann würde ich hingehen. Ansonsten den 2. Bachelor noch machen und vlt. weitere Erfahrungen an der Uni sammeln.
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2012 - 20:10:27    Titel:

Elisabert hat folgendes geschrieben:

Wenn du Mikroökonometrie (als Schnittpunkt zwischen VWL und Statistik) hören würdest, dann wäre das schon eher "Signaling". Oder eben was anderes, das inhaltlich anspruchsvoller ist, das ist von Uni zu Uni unterschiedlich.

Was würdest du antworten, wenn du beim Vorgespräch für eine Grad School (oder Promotionsstelle oder sonstwas) gefragt wirst, wieso du 2 Semester lang bei Grundlagenkursen rumgerödelt bist? Und ich denke mal, dass du das definitiv gefragt werden würdest Wink.

Mal als Frage: Wie theoretisch-mathematisch ist der Statistik Ba in Dortmund? Vergleichbar mit Mathe Bachelor und mit Schwerpunkt auf Statistik oder durchaus anwendungsbezogen? Falls es mit meinem Masterprogramm nicht klappt, könnte das nämlich durchaus eine Alternative sein um die 2 Semester rumzukriegen. Lohnt sich für mich aber nicht, wenn es zu "praxisbezogen" ist.

Zur Mikroökonometrie werde ich wohl 1-2 Veranstaltungen in Warwick hören Wink

Zum Statistik Bachelor:
http://www.statistik.uni-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Studium/Studiengaenge-Infos/Bachelor_Statistik.pdf
Analysis I+II werden zusammen mit den Mathematikern gehört, Vektor/Matrizenrechnung ist ne verkürzte LinA I+II mit Fokus auf den ganzen Themenkomplex verallgemeinerte/ g-/Moore-Penrose-Inverse als Grundlage für die linearen Modelle. Stat I ist halt nur deskriptiv und wahrlich keine Herausforderung. Dagegen wird in Stat II (W'keitstheorie) mathematisch gründlich gearbeitet, meine mdl. Prüfung drehte sich eher um Sigma-Algebren/Borel-Mengen, als um "wie wahrscheinlich ist es eine 6 zu würfeln" Wink. In StatIII machst Du den ganzen Bereich schließende Statistik, würde sagen selber Schwierigkeitsgrad. Statistik IV ist dagegen eher easy, es geht halt wirklich nur um die Vorstellung möglichst vieler Verfahren (Nichttparametrische, Multivariate u. Robuste Statistik + logistische Regression). Lineare Modelle = Stoff teilweise schwer und sehr umfangreich, die Prüfung dagegen eher einfach.
Ab dem 5. Semester ist man sehr frei in seiner Wahl - wenn man es mathematisch haben möchte, dann geht auch volles Programm, da die Spezialvorlesungen Bachelor-/Master-übergreifend angeboten werden (Bayes-Statistik, Mehrkriterielle Optimierung, Approximationssätze, Markovketten, Klassifikationsverfahren usw.; daneben noch die Spezialveranstaltungen der Bio/Ökono/Psychometrie)
Der Master ist definitiv sehr mathematisch. Man sagt ja gemeinhin: wer die ersten zwei Semester des Bachelors überlebt, kriegt auch alles weiter hin: aber vor allem Maßtheorie macht im Master vielen schwer zu schaffen.

@Mister_X:
Praxis wäre eine Option, wenn ich keine interessante Stelle kriegen würde. Wie gesagt, als Aktuar scheint man sich ja dumm und dämlich zu verdienen, das wäre mir im Endeffekt lieber, als im Hinterstübchen irgendeiner Dorfuni zu verweilen. Abschluss in Statistik vermutlich sowas wie 1.7-1.9, in VWL wären es vielleicht um 0.5 besser.
Aber Dein Vorschlag klingt erstmal sinnig. Problem ist, dass man sich nur zum WiSe einschreiben kann und die Frist morgen endet Wink
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