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Welches Studium?
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Biju
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Anmeldungsdatum: 13.07.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 12:37:00    Titel: Welches Studium?

Hallo Leute,
da ich im nächsten Jahr mein Abitur machen werde,geht das natürlich darum,was ich danach machen werde.

Interessant ist für mich das Studium zum Wirtschaftsingenieur,weil ich sowohl in Technik als auch in Wirtschaft interessiert bin. Meine Frage dazu ist,lohnt es sich noch,das zu studieren hinsichtlich Berufschancen,Gehälter,Aufstiegschancen und Jobsicherheit in naher Zukunft? Ja,ich weiß,ich sollte das machen,was mir Spaß macht,schon klar,jedoch sind die Sachen meiner Meinung nach wichtig,werden wohl auch die meisten verstehen. Wink Interessant finde ich es,ob es mir später Spaß machen würde,kann man ja jetzt schlecht sagen.

Dazu würde mich interessieren,wo ich dieses Fach dann studieren sollte. Für mich waren bis jetzt die Universitäten Aachen und Dortmund interessant und da ich in NRW wohne und auch nicht sehr weit wegziehen würde,sollte sich die Uni schon in NRW befinden. Wink

Desweiten frage ich mich,ob ich als Wirtschaftsingenieur entscheidende Vorteile gegenüber "normalen" Ingenieuren habe (ein reines Wirtschaftsstudium kommt für mich wahrscheinlich nicht in Frage), außer das ich eben auch wirtschaftliches Wissen damit besitze. Weil sonst könnte ich ja auch ein reines Ingenieurstudium machen, sollte ich dadurch bessere Zukunftsmöglichkeiten haben.


Ein weiter Studiengang ist die Psychologie,könnte mir dazu jemand genauere Informationen geben,z.B. was man damit später für Alternativen hat und auch wie die Aussichten auf die Verdienstmöglichkeiten sind.

Klar kann man nicht abschätzen,wie es in 5-10 Jahren aussieht,aber ein Anhaltspunkt wäre doch irgendwie nicht schlecht. Smile
Morii
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Anmeldungsdatum: 03.06.2010
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 12:50:50    Titel:

Zitat:
Desweiten frage ich mich,ob ich als Wirtschaftsingenieur entscheidende Vorteile gegenüber "normalen" Ingenieuren habe (ein reines Wirtschaftsstudium kommt für mich wahrscheinlich nicht in Frage), außer das ich eben auch wirtschaftliches Wissen damit besitze. Weil sonst könnte ich ja auch ein reines Ingenieurstudium machen, sollte ich dadurch bessere Zukunftsmöglichkeiten haben.


Naja du musst beachten, dass du als WING ja eigentlich nicht mit richtigen Ingenieuren in Konkurrenz trittst hinsichtlich der späteren Jobs. Ein reiner Ingenieur wird immer ehr Stellen im F&E, Inbetriebsetzung etc. suchen und bei diesen eben Aufgrund seiner besseren technischen Kenntnisse meist auch gegenüber WING's bevorzugt. Gleiches gilt umgekehrt natürlich auch für Stellen bei denen eben ein WING besser geeignet ist.

Du musst dir vorher überlegen wo die Reise hingehen soll. Also ob du lieber in irgendwelchen Entwicklungsabteilungen die Technik von morgen schaffen willst, oder eben ob es dir wichtig ist auch einen wirtschaftlichen Anteil im späteren Job zu haben.

Ein Wing ist also nicht einfach ein Ingenieur in besser, sondern eben einfach eine Mischung aus Ingenieur und BWL'er.

In Hinsicht auf das Studium geben sich denke ich beide Studiengänge nicht viel, im Grundstudium musst du als Wing genauso durch die Grundlagen wie jeder normale Ingenieur. Nur vertiefst du dieses technische Wissen eben nicht weiter, sondern bleibst bei den Grundlagen, erhälst dafür aber zusätzliches Wissen in BWL.
Biju
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Anmeldungsdatum: 13.07.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:06:33    Titel:

Danke schonmal für die Antwort!

So war das auch eigentlich nicht gemeint,also dass ich irgendwie als WING bessere Chancen bei dem und dem Job habe,sondern ob ich allgemein als WING bessere Chancen habe,einen Job zu finden oder eben mehr verdiene.Beide Studiengänge finde ich interessant und auch von beiden Berufen bin ich nicht abgeneigt,da ich mich ja sowohl für Technik als auch Wirtschaft interessiere.

Genau das weiß ich eben nicht,ich könnte mich nur in der Technik sehen,aber auch in der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft. Deshalb wollte ich meine Entscheidung von den Zukunftsaussichten ausmachen,welcher Studiengang bessere Berufschancen mit sich bringt und mit welchem man mehr verdienen kann (klar ist das von Fall zu Fall unterschiedlich,trotzdem gibt es da ja vllt. allgemeine Aussagen die man treffen kann)

Was ich mir vorstellen kann ist,später auch in Führungspositionen zu arbeiten,die evtl. mit Management zu tun haben,vllt. geht das aber auch überhaupt nicht mit den Studiengängen ?!
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
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BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:23:35    Titel: Re: Welches Studium?

Biju hat folgendes geschrieben:

Meine Frage dazu ist,lohnt es sich noch,das zu studieren hinsichtlich Berufschancen,Gehälter,Aufstiegschancen und Jobsicherheit in naher Zukunft?

Warum sollte es nicht?

Karriere und Gehalt hängen weniger von dem Studienabschluß ab als davon, was Du daraus machst. Der Studienabschluß kann nur helfen den richtigen Fuß auf die Leiter zu bekommen. Hochsteigen musst Du schon selbst.


Zitat:
Desweiten frage ich mich,ob ich als Wirtschaftsingenieur entscheidende Vorteile gegenüber "normalen" Ingenieuren habe (ein reines Wirtschaftsstudium kommt für mich wahrscheinlich nicht in Frage), außer das ich eben auch wirtschaftliches Wissen damit besitze. Weil sonst könnte ich ja auch ein reines Ingenieurstudium machen, sollte ich dadurch bessere Zukunftsmöglichkeiten haben.

Wie Morii schon andeutete...es kommt drauf an was Du machen möchtest.

Bitte erlieg nicht der Illusion vieler Wirtschaftsingenieure, dass sie danach die besseren Ings oder BWLer sind. Auch bitte nicht, dass sie stofflich mehr machen als die anderen beiden Reinformen. Das ist schlicht nicht der Fall. Der Wirtschaftsingenieur ist ein Zwitter mit, je nach Studiengang wirtschaftswissenschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung.
Jeweils an die Quantität und Qualität der Ausbildung der Reinformen kommt er nicht heran.

Und damit haben wir im Grunde schon den größten Vor- und Nachteil. W-Ingler haben immer dort Vorzüge, wo es darauf ankommt, dass jemand wirtschaftswissenschaftliche Verständnis mit technischem paart. Typische Gebiete sind technischer Einkauf, Vertrieb und Marketing sowie Projektmanagement und in gewissem Rahmen Controlling. In allen anderen Bereichen oder in Bereichen wo der technische Bezug wenig oder gar nicht ausgeprägt sein muss, sind BWLer im Vorteil, bei Bereichen wo vornehmlich reine Ingenieure arbeiten diese. In den Bereichen sind W-Ing nicht Fisch, nicht Fleisch.

Du solltest Dir also schon überlegen wohin für Dich die Reise gehen könnte oder soll.

Es könnte übrigens auch sinnvoll sein erst "reines" Ingenieurwesen zu studieren und später die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, evtl. berufsbegleitend, durch einen zusätzlichen Master wie bspw. ein MBA anzueignen. Umgekehrt, erst BWL danach Ingenieurwissenschaften, ist erheblich schwerer.

Zitat:
Dazu würde mich interessieren,wo ich dieses Fach dann studieren sollte. Für mich waren bis jetzt die Universitäten Aachen und Dortmund interessant und da ich in NRW wohne und auch nicht sehr weit wegziehen würde,sollte sich die Uni schon in NRW befinden. Wink

Zwischen Aachen und Dortmund liegen ja noch einige Hochschulen. Auch wenn ich Dir persönlich nur raten kann auszuziehen und vielleicht auch mal mehr als 100 km zwischen Dich und Dein Elternhaus zu bringen. Das wird Deiner Persönlichkeitsentwicklung nicht abträglich sein.

Desweiteren würde ich mir überlegen ob wirklich eine Uni sinnvoll ist oder ob mir das System an der FH nicht besser liegen könnte. Von Beginn an ausschließen ist wenig sinnvoll.

Zitat:
Ein weiter Studiengang ist die Psychologie,könnte mir dazu jemand genauere Informationen geben,z.B. was man damit später für Alternativen hat und auch wie die Aussichten auf die Verdienstmöglichkeiten sind.

Psychologie und Wirtschaftsingenieurwesen im Fokus?!? Ok...

Erster großer Haken - solltest Du kein Abitur von 1,5 oder besser bekommen ist die Chance einen Studienplatz zu bekommen recht gering.

Ansonsten sind die Alternativen und Aussichten sehr vielfältig. Psychologen arbeiten in Unternehmen oder auch selbstständig, von Coaching bis Therapeut, von Sozialarbeiter bis Unternehmensberater usw. Schwer das in ein paar Varianten auszudrücken..

Zitat:
Klar kann man nicht abschätzen,wie es in 5-10 Jahren aussieht,aber ein Anhaltspunkt wäre doch irgendwie nicht schlecht. Smile

Anhaltspunkte? Weißt Du ob in 6 Monaten in Griechenland noch mit dem Euro bezahlt wird? Nein? Gut, ich auch nicht. Alle zukunftsbezogenen Anhaltspunkte kannst Du mit dem Zeitraum von x-Jahren also getrost halbwegs in der Pfeife rauchen.

Grüße
Gozo
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
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BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:30:33    Titel:

Biju hat folgendes geschrieben:
So war das auch eigentlich nicht gemeint,also dass ich irgendwie als WING bessere Chancen bei dem und dem Job habe,sondern ob ich allgemein als WING bessere Chancen habe,einen Job zu finden oder eben mehr verdiene.

Nein, nicht grundsätzlich.

Das geht auch als BWLer oder Ingenieur oder Psychologe um bei den dreien zu bleiben.

Zitat:
Genau das weiß ich eben nicht,ich könnte mich nur in der Technik sehen,aber auch in der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft.

Dann ist im Zweifel der Weg über den Ingenieur mit evtl. BWL- Zusatz besser, weil größere Freiheiten offenbleiben als W-Ing von Beginn an. Je nach Ausrichtung könnten Dir dann die Ingenieurmaster mehr oder weniger verschlossen bleiben.

Zitat:
Deshalb wollte ich meine Entscheidung von den Zukunftsaussichten ausmachen,welcher Studiengang bessere Berufschancen mit sich bringt und mit welchem man mehr verdienen kann (klar ist das von Fall zu Fall unterschiedlich,trotzdem gibt es da ja vllt. allgemeine Aussagen die man treffen kann)

Das ist genau das Problem. Stand heute, jetzt, liegst Du bei beiden mit allem ungefähr gleich. Arbeitslos solltest Du nicht sein wenn Du Dich nicht dämlich anstellst und auch der Verdienst ist i.O. und die Aufstiegsmöglichkeiten da. Beide Varianten - wie auch die reinen BWLer - werden gebraucht, auch in näherer Zukunft, den Prognosen folgend.
Eines ist allgemein gehalten nicht besser als das andere. Der Rest ist von Dir abhängig.

Davon ungeachtet könnte es in drei Jahren alles zwischen Boom und einem Wirtschaftstal geben, wie es selbst zur Weltwirtschaftskrise oder das Wirtschaftswunder es nicht herausgebracht hat.

Zitat:
Was ich mir vorstellen kann ist,später auch in Führungspositionen zu arbeiten,die evtl. mit Management zu tun haben,vllt. geht das aber auch überhaupt nicht mit den Studiengängen ?!

Geht mit beiden...

Im "Management" zu arbeiten bedeuted nicht, dass Du "Management" oder "Wirtschaft i.w.S." studiert haben musst.

Grüße
Gozo
Biju
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Anmeldungsdatum: 13.07.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:42:26    Titel:

Naja,es gibt im Internet immer wieder gegenteilige Informationen,mal,dass WINGs eine rosige Zukunft haben und mal,dass sie doch wieder auf dem Abstellgleis stehen,deswegen frage ich nur.

Ja was ich machen will,ist gerade die schwerste Frage. Ich weiß es eben einfach nicht genau,weil ich mir beides vorstellen kann.
Und nein,keine Sorge,dieser Illusion erlige ich nicht,kann ich überhaupt nicht beurteilen, da ich überhaupt keine Erfahrung in dieser Hinsicht habe. Und auch nicht,dass WINGs besser sind als Ingenieure oder BWLer,geht in der gleichen Studienzeit ja auch schlecht.

Wenn dann hatte ich mir überlegt das Fach mit ingenieurswissenschaftlicher Ausrichtung zu studieren.

Zitat:
Es könnte übrigens auch sinnvoll sein erst "reines" Ingenieurwesen zu studieren und später die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, evtl. berufsbegleitend, durch einen zusätzlichen Master wie bspw. ein MBA anzueignen.


Dann wäre man theoretisch doch ein "besser Ingenieur",oder? Was genau ist ein "MBA"? Wenn man dies macht,ist man dann sowas wie ein Wirtschaftsingenieur?

Wie gesagt,ich würde schon gerne mal in einer Führungsposition arbeiten die was mit Management zu tun hat,sodass ich eben auch einen wirtschaftlichen Anteil in der Arbeit habe,deswegen tendiere ich eher zum WING.


Ob Uni oder FH,da hab ich mir nie Gedanken drüber gemacht,ich hab studieren immer mit einer Uni verbunden,deshalb weiß ich auch nicht ob eine FH so in Frage kommt,keine Ahnung aus welchem Grund ich so denke.


Psychologie,ja,ich war mal in einer Vorlesung und fand's auf Anhieb interessant,den Zusammenhang meiner Interessen versteh ich auch nicht Very Happy
Das mit dem Abitur wird zwar schwer,ist bei mir momentan aber nicht unmöglich und ich versuche auch,den Schnitt am Ende zu erhalten.
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 13:55:14    Titel:

Zitat:
Das mit dem Abitur wird zwar schwer,ist bei mir momentan aber nicht unmöglich und ich versuche auch,den Schnitt am Ende zu erhalten.


Wow, ich bin immer wieder überrascht, wieviele Überflieger hier in Uniprotokolle unterwegs sind. Das 1,0 Abi wird aus dem Ärmel geschüttelt und dann wird gleich die Führungsposition in der Wirtschaft eingenommen... Ja, ne is klar.... Ach ja, aber schön bei Mami und Papi morgens noch die Stulle geschmiert bekommen und dann mit der Regionalbahn zum Studium fahren...

Zitat:
Ob Uni oder FH,da hab ich mir nie Gedanken drüber gemacht,ich hab studieren immer mit einer Uni verbunden,deshalb weiß ich auch nicht ob eine FH so in Frage kommt,keine Ahnung aus welchem Grund ich so denke.

Kann ich Dir sagen. Weil Du zu den Leuten gehörst, denen im Abi wohl alles "zufliegt" und die "nie haben lernen müssen". Das wird sich an der Uni schon drastisch ändern.
Uni = zum Großteil nur reine Theorie
FH= Praxissemester vertiefen das theoretische Wissen des FH-Studiums.

Psychologie mag sicherlich auch ein interessanter Weg sein - nur was kommt nach dem Studium? Entweder Einsatz im klinischen Bereich oder in etwas entfernteren Bereichen wie Einstellungstest, Uni-Karriere etc.
Biju
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Anmeldungsdatum: 13.07.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 14:04:14    Titel:

Wieso nimmst du dir bitte das Recht,so über fremde Leute zu urteilen? Hätte ich ein Abi was nicht im 1,x Bereich liegt würde ich mich sicherlich nicht für Psychologie interessieren. Außerdem hast du doch absolut keine Ahnung,ob mir im Abi alles "zufliegt" oder nicht. Ich hab im letzten Jahr umheimlich viel für meine Noten getan im gegensatz zu Anderen,die es nicht für notwendig halten zu lernen.
Ich weiß,wie man seinen Arsch hochbekommt,sich an den Schreibtisch setzt und lernt.

Habe absolut kein Verständnis für solche Aussagen,klar gibt es im Internet viele,wahrscheinlich über 90%,die ihren Abitur-Schnitt erfinden,aber ich befasse mich nciht umsonst so intensiv was ich in einem Jahr studieren will und welchen Beruf ich danach ausüben will,um meinen Abitur-Schnitt zu erfinden und Anerkennung zu bekommen,die mir im Internet von fremden Leuten absolut nichts bringt
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 14:11:42    Titel:

Biju hat folgendes geschrieben:
Naja,es gibt im Internet immer wieder gegenteilige Informationen,mal,dass WINGs eine rosige Zukunft haben und mal,dass sie doch wieder auf dem Abstellgleis stehen,deswegen frage ich nur.

Da ist viel Glaubenssache dabei...

Zitat:

Dann wäre man theoretisch doch ein "besser Ingenieur",oder? Was genau ist ein "MBA"? Wenn man dies macht,ist man dann sowas wie ein Wirtschaftsingenieur?

Ich muss die Frage zweiteilen - besser die Antwort:
Wirtschaftsingenieurwesen ist ein wie auch immer gearteter Mix aus BWL und Ingenieurwissenschaften. Davon abgrenzen sollte man Ingenieure mit Zusatzaus- bzw. Weiterbildung. Sie sind erst einmal klare Ingenieure (zu 100%), Bachelor, Master, egal, die dann noch einmal zusätzlich sich mit BWL oder Managementlehre gemacht haben. Wie kann sehr unterschiedlich sein, u.U. ein Master zum W-Ing oder ein nicht-konsekutiver Master of Arts in BWL usw. Damit haben sie natürlich nicht die Qualifikation eines BWLers auf einmal aber können meist nicht schlechter mitreden als die reinen W-Ingler.

Ein MBA ist ein Master of Business Administration. Es ist ein Studiengang der ausdrücklich für Nichtwirtschaftswissenschaftler konzipiert ist und Managementelehreansätze vermittelt - letztlich auf eine Führungsposition abziehlt, diese mit den wichtigsten Fakten in BWL vertraut zu machen ohne eine BWL-Fachkraft draus zu machen. Im Grunde ist es den Aufbaustudiengängen zum Master Wirtschaftsingenieur für Ingenieure nicht unähnlich. Dieses sind aber meist, typisch deutsch, auf mehr Grundlagen aus und weniger aus dieser Managementsicht bestückt. Kann auch Vorteile haben. Muss man eben aus der jeweiligen Situation entscheiden.

Zitat:
Wie gesagt,ich würde schon gerne mal in einer Führungsposition arbeiten die was mit Management zu tun hat,sodass ich eben auch einen wirtschaftlichen Anteil in der Arbeit habe,deswegen tendiere ich eher zum WING.

Oder eben zum Ing plus MBA o.ä. Dieser Weg wäre eher meiner. Denn damit kannst Du letztlich den Ingenieur- sowie W-Ingbereich abdecken, während Du als W-Ing eben vornehmlich Deine Vorteile nur in diesem engen Bereich zwischen BWL und Ingenierwesen ausspielen kannst.

Zitat:
Ob Uni oder FH,da hab ich mir nie Gedanken drüber gemacht,ich hab studieren immer mit einer Uni verbunden,deshalb weiß ich auch nicht ob eine FH so in Frage kommt,keine Ahnung aus welchem Grund ich so denke.

Solltest Du über Bord schmeißen.

Zitat:
Psychologie,ja,ich war mal in einer Vorlesung und fand's auf Anhieb interessant,den Zusammenhang meiner Interessen versteh ich auch nicht Very Happy

Schau Dir mal ein Psychologiestudium wirklich an und mach es nicht von einer Vorlesung abhängig. Eine Vorlesung lang kann auch Anglistik spannend sein...wenn Du verstehst, was ich ausdrücken möchte.

Vielleicht guckst Du Dir aber im gleichen Zusammenhang auch Wirtschaftspsychologie mal an.

Zitat:
Das mit dem Abitur wird zwar schwer,ist bei mir momentan aber nicht unmöglich und ich versuche auch,den Schnitt am Ende zu erhalten.

Viel Glück...

Grüße
Gozo
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2012 - 14:14:31    Titel:

Biju hat folgendes geschrieben:
Wieso nimmst du dir bitte das Recht,so über fremde Leute zu urteilen? Hätte ich ein Abi was nicht im 1,x Bereich liegt würde ich mich sicherlich nicht für Psychologie interessieren.

Da möchte ich jetzt aber kurz zurückschießen: Was nimmst Du Dir das Recht heraus zu urteilen, dass man, wenn man kein 1,x-Abi hat, sich nicht für Psychologie interessieren kann?

Auch dann gibt es Möglichkeiten das Ziel zu erreichen, vielleicht nur nicht so direkt.

Ansonsten kann ich nur sagen: Ruhig bleiben. Aufregen lohnt nicht.

Grüße
Gozo
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