Verunsicherung, Panik vor dem Studieren?
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:00:12 Titel: Verunsicherung, Panik vor dem Studieren? |
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Hallo Leute,
ich brauche irgendwie gerade alteingesessene Studenten, die mir die Angst nehmen. Ich bin total verunsichert wegen meines Studienanfangs!
Ich hab 2010 schon mein Abitur gemacht (sogar ein relativ gutes, 1,8 im Schnitt) und muss mir irgendwie immer wieder einreden dass ich wohl daher gar nicht so blöd sein kann. Mein Problem? ich wollte damals Medizin studieren, hat natürlich nicht geklappt mit dem Schnitt. Auch der Test für Mediziner hat nichts gebracht. Damals war ich total am Boden zerstört und hab aus Kurzschlussreaktion panisch schnell mich in Raumplanung eingeschrieben, was der totale Fehler war! Ich bin absolut kein Teamplayer, die Materie hat mich total gelangweilt, ich wurde depressiv, hatte nur unfähige Leute in meinen Gruppen (und das Studium besteht wirklich zu gefühlten 80% aus Gruppenarbeiten..) und habs nach nicht Mal 8 Wochen hingeschmissen und mich über 6 Monate in die Depression verkrochen..
Seitdem geht mein Selbstvertrauen immer mehr flöten, ich hab das Gefühl gar nichts zu können! Ich hab so an mir gezweifelt, dass ich mich für alle möglichen Ausbildungsberufe beworben habe (und nur Absagen bekam) aus lauter Frust und Angst, dass ich zu blöd für ein Studium sei, und ich mir ja alles ganz anders vorgestellt hatte.
Nun möchte ich eigentlich im Herbst Bio-, Pharma und Medizintechnik an einer FH studieren - und habe schreckliche Angst vorm Versagen.
Bio hat mir in der Schule wahnsinnig Spaß gemacht, aber ich hab schreckliche Angst vor Physik, Mathe etc.
Dann sagen immer alle "Kopf hoch, FH ist ja nicht so schlimm wie eine TU!" aber irgendwie nimmt mir das die Angst nicht. Meine Eltern haben wenig Verständnis für meine Situation und mein Vater übt ungemein Druck auf mich aus, von wegen "wehe das klappt wieder nicht" und "wehe du wirfst hin" und "das machst du jetzt!" dass sich mir der Magen umdreht.
Ich bin eher ein Einzelgänger und schließe einfach schwer neue Freundschaften etc. und habe einfach Angst, dass ich dort alleine als Außenseiter stehe und mir fachlich z.B. in Physik sehr schwer tue.. ich habe auch schon beschlossen, nicht hinzuziehen (sind nur 30 Minuten Fahrt, die Mietkosten rentieren sich nicht..) sondern erstmal zu Hause zu bleiben, um nicht ganz aus meiner "Welt gerissen zu werden" - wenn ihr versteht was ich meine.
Mache ich mir selber diese Probleme und lege mir Steine in den Weg, oder gibt es wirklich Leute, die zwar gutes Abi hinkriegen, aber an der Uni total versagen? Irgendwie kam mir alles total befremdlich vor.. ich weiß auch nicht, wie ich mich vorbereiten soll, sowohl fachlich als auch psychisch. Ich hab ja auch schon seit fast 2 Jahren im Grunde nix mehr richtig gelernt. Ob ich jemals wieder reinfinde???  |
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Justav Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 2648
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:13:50 Titel: |
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Hola,
Wenn du damals schon nach 8 Wochen hingeschmissen hast, hattest du überhaupt einen Nachweis über deine Leistungen? Nur weil du in Gruppenarbeiten oder Übungen vorher nicht alles geschafft hast, und an dir gezweifelt hast, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass am Ende in den Klausuren auch alles schiefläuft.
Wenn ich mich an meinen eigenen Studienbeginn erinnere, hatte ich schon im Mathe-Vorkurs Panik das Studium nicht zu schaffen, weil ich mich einfach noch gar nicht auf die Situation eingestellt hatte, alles mir viel zu schwer und theoretisch vorkam. Nach ein paar Monaten kamen dann die Klausuren und ich habe trotz aller Zweifel alle einigermaßen gut bestanden, oftmals waren diejenigen die in den Übungen schon alles konnten und die größten Töne gespuckt haben, am Ende die, die in den Klausuren durchgefallen sind. Wichtig ist einfach die richtige Strategie.
| Zitat: |
| Dann sagen immer alle "Kopf hoch, FH ist ja nicht so schlimm wie eine TU!" |
Das kommt immer drauf an, auf die Hochschule, auf den Studiengang, und am meisten auf einen selbst. Wenn du sagst, dass du eher Einzelgänger bist und keine Gruppenarbeiten magst, dann solltest du natürlich Studiengänge mit einem hohen Anteil davon vermeiden. Ich hatte in meinem gesamten Bachelor-Studium keine einzige Gruppenarbeit, nur Vorlesung->Übung->Prüfung und das wars. Generell scheinen FHs eher verschulter zu sein, daher bin ich mir nicht sicher ob eine TU wirklich die schlechtere Wahl ist. Kommt natürlich immer drauf an, wie der Studiengang gestaltet ist.
Viel Erfolg. |
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:21:06 Titel: |
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Hallo,
ja, 8 Wochen - und Klausuren habe ich demnach keine geschrieben. Es hat mich von Anfang an kaum interessiert, auch die Vorlesungen selbst nicht. Ich fand es katastrophal, in Gruppen zu arbeiten, mit Leuten, die alles immer "zusammen" machen wollten, und das darin resultierte, dass ich alleine alles gemacht habe. Selbst als es Krach gab und ich die Dinge angesprochen habe die mich stören, hat sich der Partner nicht geändert. Dann bin ich zum Prof und bekam nur ein "Pech gehabt, machs alleine" zu hören - also 100% Arbeitsaufschlag zusätzlich. Das hat nicht funktioniert. Ich saß bis abends um 11 am Schreibtisch und hab geheult, weil ich mit nichts fertig wurde, keine Freizeit mehr hatte und ich den Ekel vor dem nächsten Tag hatte.
Daher habe ich große Angst, dass es mir wieder so geht.
Ich weiß nicht, wie groß der Anteil an Gruppenarbeiten in Pharma-Medizin-Biotechnik ist. Ich weiß auch nicht, wie sich das ganze in FH/TU unterscheidet.. ganz vergessen kann ich es wohl leider nicht.
Ich hab generell Angst davor, wieder mich darauf einzulassen. Am Ende schwänze ich nach 2 Wochen schon die Vorlesungen oder so.
Am liebsten würde ich einen Fernstudiengang machen, aber da sind meine Eltern nicht einverstanden. Die denken, dass sei längst nicht anerkannt bzw. (und das sehe ich ja noch ein) macht es sich auch vielleicht beim späteren Arbeitgeber nicht so gut, der sich dann auch denkt "warum ist sie nicht zur Uni, sie hat doch keine Kinder etc.?)
Ich bin verdammt menschenscheu und zweifele derzeit einfach total an meinem Können und meiner Belastbarkeit. Ich hab Angst, wieder jeden Abend bis 23 Uhr "alleine" an irgendwelchen nie endenden Arbeiten zu sitzen, fürchte ich  |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:44:51 Titel: |
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| wo liegt die schwierigkeit darin für den neuen studiengang den anteil von gruppen- und laborarbeiten zu ermitteln? schau im studienhandbuch oder frag per email nach. generell wird es aber sehr schwierig einen praxisorientierten studiengang an einer fh zu finden, der in dem bio-/pharma-/medizin-bereich keinen laboranteil hat. |
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nAim Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 2021
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 12:47:37 Titel: |
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Jeder student den ich kenne bewertet es positiv zu Hause ausgezogen zu sein. Gerade wenn dir deine Eltern soviel Druck machen. Du musst selbst Entscheiden was du machen willst und ich würde dir dazu raten dich ein wenig von deinen Eltern zu emanzipieren wenn da nur so ein scheiß Feedback kommt.
Ein großer Vorteil ist vor allem, wenn du in der Stadt wohnst in der du studierst, am besten noch in einer WG lernst du sehr schnell viele nette Leute kennen.
Mach dir keinen allzugroßen Stress, genieße noch ein wenig den Sommer. Wichtig ist eigentlichnur, dass du etwas machst, dass dir auch gefällt, dann kommt der Rest von alleine und dann ist es auch nicht mehr ganz so schlimm wenn es beim lernen mal länger wird, ne Woche später sitzt du mit deinen Freunden dann in der Bar und lachst. |
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 13:08:03 Titel: |
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von zu Hause weg möchte ich derzeit eigentlich nicht.. ich bin absolut kein WG Mensch, ich brauche meine Ruhe. Ich denke wenn ich zuviel Umbrüche auf einmal in Kauf nehme, komme ich gar nicht klar.
zum Studium : Ja, Laboranteil ist wohl schon dabei, ab Semester 2. Ist das auch immer in Gruppen? Ich kenne mich damit ja nicht aus, woher auch? welcher Studiengang hat denn wenig bis keine Gruppenarbeitsvorgänge?
Natürlich habe ich auch überlegt an der TU hier zu bleiben - allerdings sind hier wirklich ausschließlich technische Fächer zu belegen, und Bio alleine hat allgemein keine tollen Jobaussichten, was man hört. Und mir dann ein Schwerpunktsstudium in Chemie oder Physik an einer TU antun, davor habe ich zu großen Respekt! Das traue ich mir derzeit überhaupt nicht zu.
Ich hab halt auch die Probleme, dass ich nicht weiß, was ich wirklich will. Was in die Bio-Medizin-Richtung fände ich toll, viel mehr "Technik" habe ich schon wieder Angst davor, Geisteswissenschaften eher langweilig und öde, aber ich würde mich eher als Allrounder bezeichnen. Ich war in der Schule überall ganz gut, aber nirgends top, außer Biologie und Englisch - und das zu studieren? wo stehe ich da in 10 Jahren? |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 13:21:57 Titel: |
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labore sind gruppenarbeiten mit einem oder sogar zwei partnern (bei uns an der fh). in der praxis läuft heutzutage oftmals auch nichts mehr ohne teamwork, also solltest du dich daran schon mal gewöhnen. teamwork bedeutet nicht, dass du alles erledigst.
also glaubst du ernsthaft alle angehenden biologen werden taxifahrer, oder was? es ist ziemlich sinnfrei seinen wunschstudiengang zu umgehen, vor allem weil in bio die jobperspektive bei weitem nicht so schlecht ist wie in genug anderen studiengängen.
sieh es anders, bio schaffen und mit etwas örtlicher flexibilität arbeit finden ODER andere studiengänge eventuell gar nicht schaffen, weil du mangels interesse nach 2 wochen keine vorlesungen mehr besuchst oder bereits nach 2 monaten vor der ersten prüfung abbrichst? ich empfand den druck im ersten semester jedenfalls nicht so hoch wie im hauptstudium, da musste man keine laborberichte parallel zum lernen verfassen, sondern sich bloß um die vorlesungen kümmern.
übrigens kochen die an der tu auch alle nur mit wasser. ich habe einige im bekanntenkreis, die in ihrem tu master (nach fh bachelor) sogar noch bessere noten haben, auch wenn das sicher kein guter vergleich ist. laut deren aussage ist es theoretischer, aber das wird durch weniger prüfungen und mehr zeit zum lernen ausgeglichen. die kommen übrigens aus der realschule, einer sogar hauptschule, also mach dir wegen LK usw. keinen kopf. das ist alles machbar.
kümmer dich unbedingt mal um dein selbstbewusstsein, denn 1,8 im abi hatte bei euch doch nicht jeder, oder? |
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11.11 Senior Member


 Anmeldungsdatum: 26.01.2009 Beiträge: 639
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 13:31:20 Titel: |
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Arbeite an Dir ! Ich bin kein Therapeut, jedoch ist diese Aussage "ich bin verdammt menschenscheu" schon sehr hart. Du wirst im Studium immer mit Menschen zusammenkommen, die du nicht kennst, die du nicht magst oder die auch dich nicht mögen. Das gleiche Spiel auch später im Berufsalltag. Du hast ein tolles Abi, sei etwas selbstbewusster, auch wenn ich bemerkt habe, dass das Abi im Studium keine Aussage hat. Ich kenne Leute, die ein 3er Abi haben und besser abschneiden als Leute mit einem 1er oder 2er Abi. Wenn du etwas machst, was dir Spaß bereitet, dann wird das Studium laufen. Ich würde mir keine großen Gedanken machen.
Bein den Eltern würde ich nicht wohnen bleiben. Egal wie gut das Verhältnis ist. Irgendwann muss man von zu Hause weg und ein eigenes Leben aufbauen. Also erwachsen werden, weniger pessimistisch sein und noch die freie Zeit vor dem Studium genießen.
Ps. die ersten zwei Semester sind an nahezu jeder Uni sehr hart. Lass dich nicht direkt nach dem ersten Semester abschrecken, nach den paar "harten" Fächern läuft alles wie gewünscht. Und ganz wichtig (!): Ich habe im Studium immer mit Leuten zusammengelernt. Das hat mir unheimlich viel gebracht und auch der Gruppe. Ohne das Gruppenlernen hätte ich mein Studium sicher nicht so zügig und mit den entsprechenden Noten beendet. Es ist sicher nicht so leicht, ein Studium alleine zu stemmen. Du wirst sehr große Probleme haben, das Studium alleine zu packen und auch wirst du keinen großen Spaß verspüren. Die Studentenzeit soll doch die beste Zeit deines Lebens werden
Ich wünsch Dir viel Erfolg und vor allem Mut ! _________________ Bombing for Peace is Like Fucking for Virginity |
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Puuhbär Full Member


 Anmeldungsdatum: 05.07.2008 Beiträge: 432
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 15:56:05 Titel: |
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An deiner Stelle würde ich einfach mal in die Sprechstunde eines Psychiaters gehen. Der kann dir die Angst nehmen und dich unterstützen nicht wieder in Depression zu verfallen - wenn du regelmäßig hingehst.
Einen Psychiater zu konsultieren ist schon lange kein Stigma mehr, mit dem man zu kämpfen hat. Ich kenne viele die zum Psychiater gehen oder gehen sollten.
Ich wünsche dir alles gute. _________________ Bete, dass deine Einsamkeit der Stachel werde, etwas zu finden, wofür du leben kannst - groß genug, um dafür zu sterben (Dag Hammarskjöld) |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22645
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 16:10:35 Titel: |
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| Puuhbär hat folgendes geschrieben: |
Einen Psychiater zu konsultieren ist schon lange kein Stigma mehr, mit dem man zu kämpfen hat. |
Versuche mal eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen oder verbeamtet zu werden...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 16:11:08 Titel: |
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Kann den Vorschreibern nur zustimmen. Deine Grundeinstellung ist schon falsch, wie soll das Ganze besser werden?
1. Zu Hause ausziehen. Diese ganzen - nicht böse gemeint - Nerds mit ihren oft zum Teil auch eingeredeten Problemen erfahren zu Hause keinerlei Besserung ihrer Probleme. Der Frust über Eltern etc. steigt nur an.
2. Such Dir ein machbares Studienfach aus - warum nicht gleich Quantenpyhsik oder Mathestudium - ironie off? Wenn ich schon so Probleme mit grundsätzlichen Dingen habe (Grupppenarbeiten wirst Du auch im FH-Bereich sehr oft finden), solltest Du auch hier Anpassungen vornehmen.
3. Schule bietet nur wenig Anhaltspunkte dafür, ob man gut in einem Studium ist oder nicht. Ansonsten auch ruhig mal die Geisteswissenschaften bzw. auch mal Jura und die Verwaltungsberufe anschauen. Vorteil dort: Du verdienst schon mal Geld, kommst zu Hause raus und wirst im Verwaltungsstudium auch gut gefordert. _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2555
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 18:35:14 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
| Puuhbär hat folgendes geschrieben: |
Einen Psychiater zu konsultieren ist schon lange kein Stigma mehr, mit dem man zu kämpfen hat. |
Versuche mal eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen oder verbeamtet zu werden...
Cyrix |
Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ein Vermerk über eine Therapie wird erst ab einer bestimmten (allerdings geringen) Anzahl von Therapiestunden gemacht.
Falls es nur zu einer Stabilisierung durch Medikamente kommen sollte (!), sollte das keine Auswirkungen haben.
Was ich sagen will:
Wenn der Treadersteller wirklich so große Probleme hat auf Menschen zuzugehen, sollte man sich vielleicht bei einem Therapeuten zumindest mal beraten lassen. Anscheinend muss das Selbstbewusstsein ein wenig gestärkt werden. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22645
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 19:40:18 Titel: |
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Nun, ich sage explizit NICHT, dass man sich nicht professionelle Hilfe auch im Bereich psychischer Belastungen holen sollte, wenn man sie benötigt.
Aber es ist bei Weitem nicht so, dass dies so unproblematisch wäre, wie einmal einen Arzt bei einer etwas heftigeren Erkältung aufzusuchen.
Sowohl bei Berufsunfähigkeitsversicherungen als auch vor einer Beamtung wird man nach seinen gesundheitlichen Daten gefragt. Bei den Versicherungen ist es momentan noch m.W. üblich nur nach Ereignissen in den letzten 5 Jahren zu fragen, aber auch das ist sehr im Fluss.
Gibt man dort an, aufgrund eines psychischen Leidens (z.B. einer Depression, eines Burnouts, oder ähnliches) in Behandlung gewesen zu sein, kann man es vergessen diese Versicherung zu bekommen (und in Zukunft eine ähnlich geartete, weil man nämlich später auch angeben muss, ob man schon einmal irgendwo abgelehnt wurde, was dann gleich die nächste Ablehnung rechtfertigt) und auch verbeamtet zu werden.
Denn, klar, wer einmal an einer solchen Situation gelitten hat, der hat ein erhöhtes Risiko aus ähnlichen Gründen in Zukunft wieder auszufallen, ist also mit höherer Wahrscheinlichkeit jemand, der (vorfristig) Leistungen empfängt, also teuer und damit abzulehnen...
Und verschweigt man ähnliches, wird die Versicherung ziemlich sicher generell nicht zahlen, sondern den Vertrag kündigen, weil man falsche Angaben gemacht hat, auch wenn der Eintritt des Versicherungsfalls ursächlich NICHTS mit eben jener früheren Behandlung psychischer Leiden zu tun hat (beispielsweise Invalidität aufgrund Arbeitsunfalls).
Die Welt ist weder fair noch rosarot. Mehr wollte ich mit obigem Beitrag nicht aussagen. Nichtdestotz: Wer Hilfe braucht, sollte sich nicht scheuen sie auch in Anspruch zu nehmen; dafür ist sie da!
Cyrix _________________ Die Wurzel
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2555
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Verfasst am: 16 Jul 2012 - 21:23:55 Titel: |
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@cyrix
Danke. so genau wusste ich es natürlich nicht |
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 09:33:10 Titel: |
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Hallo Leute,
danke für eure aufbauenden Worte.
Vermutlich lege ich mir selbst alle Steine in den Weg - ich habe einfach nur Versagensangst. Ich bin bei einer Psychotherapeutin in Behandlung, jetzt wieder, war das vor 1,5 Jahren schon einmal. Natürlich nicht ohne Grund, ich weiß, dass ich Hilfe brauche, denn allein komme ich so zur Zeit nicht zurecht.
Das mit dem Ausziehen würde mir schwer fallen. Ich habe einen Hund, wenig Freunde, schließe nicht schnell neue Freundschaften und auch generell eher ein Einzelgänger der mal seine Ruhe braucht (deswegen kommt ein Wohnheim mit WG-Zimmern auch nicht in Frage für mich). Ich habe einfach das Gefühl, es wäre zu viel Umbruch auf einmal, versteht ihr? Vielleicht kommt dieser Entschluss ja 2 Semester später, wenn ich alles "gebacken bekommen habe".
Generell habe ich schon große Angst, vor allem vor Gruppenarbeiten mit unfähigen Faulpelzen (und dann vom Prof wieder allein gelassen zu werden) und vor schweren Prüfungen. Ich bin eher der "Allein-Lerner" - ich sehe wenig Sinn hinter Gruppenlernen, denn was bringt es mir denn? Die Klausur muss ich ja auch ohne Hilfe schreiben!
Vielleicht sollte ich mich wirklich über Fernstudiengänge informieren, ich weiß aber wirklich nicht, wie anerkannt sowas heute ist, gerade als alleinstehender, junger Mensch ohne parallelen Beruf???
Verwaltung habe ich mir angeschaut - nichts für ungut, diese Menschen sind von einer anderen Welt. Da werde ich niemals reinpassen. Mir fällt es schwer, etwas zu finden. Generell fände ich etwas "geisteswissenschaftliches" ja schon "leichter", weil es oft heißt, es ist mehr Lernaufwand, weniger Verständnis (darin war ich in der Schule auch am besten, in reinen Lernfächern) - aber ich will nicht irgendetwas studieren, was total überlaufen ist oder mir später Schwierigkeiten macht, einen Job zu finden, versteht ihr? Da denke ich mir immer "dann kannst du auch Bankkauffrau lernen"...
Habe auch schon darüber nachgedacht, einen Medizinstudienplatz einzuklagen - oder hättet ihr Ideen für "Abiturientenausbildungen" (also ein entsprechendes Level und Gehalt), die im Frühjahr beginnen? Ihr seht, ich male mir jetzt schon aus, "was jetzt?", sollte ich nach dem 1. Semester durch die Prüfungen sausen. |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 17 Jul 2012 - 14:52:19 Titel: |
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Hi!
Irgendwie finde ich es total interessant, was Du schreibst.
Du bist total von Selbstzweifeln zerfressen, verfügst über kaum Selbstbewusstein, hast Angst, unter Menschen zu gehen und was Du mal werden willst, weisst Du auch nicht.
Sieht mir schwer nach pubertärer Selbstfindungsphase aus.
Wobei Du schon Anfang 20 sein müsstest, was man so aus Deiner bisherigen Historie herausliest.
Du bist scheinbar genauso so ein Spätzünder wie ich, nur Deine Noten sind besser!
Ich habe damals, vor 13 Jahren, mein Abi geschmissen, da ich selten zur Schule gegangen bin, mich für Kumpels und Mädels mehr interessiert und entsprechende Noten produziert habe. Mein Abgangszeugnis der 12ten Klasse hatte einen Durchschnitt von 4,125 - das nennt man VERSAGEN!
Du solltest tief in Dich gehen, deine Interessen ausloten und schauen, ob die sich in einem Beruf wiederfinden lassen. Sich jetzt auf "Teufel komm' raus" irgendwo einzuschreiben, um dann festzustellen, dass das überhaupt keinen Spass macht, bringt niemandem etwas - am Wenigsten Dir, denn das verursacht bei Dir nur Selbstzweifel!
Du willst Medizin studieren... aber warum? Weil's Spass macht, Organe heraus- und aufzuschnippeln, stinkenden Menschen zu helfen, Neues zu erforschen, ...?
Mir scheint es so, als seist Du ein kluger Mensch, der unglaublich emotional auf seine Umwelt reagiert und deswegen das soziale Umfeld so gut es geht meidet. Du selektierst anscheinend gewisse Menschen heraus, denen Du vertrauen kannst und die deinen Anforderungen entsprechen, die Du an Deine Umwelt stellst.
Naja... das ist anfürsich ok, wenn Du mal Einsiedler werden möchtest.
Deine angesprochene Therapie ist ein wichtiger und guter Schritt! Es dauert aber Jahre, bis Du dort soweit bist, dass Du selbstständig, selbstbewusst und deine Umwelt tolerierend "von der Couch hüpfst". Wunder geschehen nur in der Bibel, alles Andere braucht Zeit.
Wovor hast Du genau Angst?
Oder anders gefragt:
Was nährt Deine Versagensängste?
Du hast ein Abitur mit einem Schnitt von 1,8... hast Du da versagt? - Sieht mir nicht so aus!
Du hast einen Studiengang geschmissen! - Und? Die Welt dreht sich doch immer noch weiter, also als Erfahrung abhaken!
Du hast keinen Freundeskreis bestehend aus 300 Leuten. - Who cares? Von den 300 wären doch eh nur eine Handvoll echte Freunde, die mit einem durch dick und dünn gehen!
Und bei Mama und Papa wohnen, die Dir Druck machen, ist auch nicht gerade ideal!
Meine Mutter war ein Hausdrache, deswegen bin ich eine Woche nach dem 18ten Geburtstag aus dem "Nest" geflüchtet... gute Entscheidung!
Ich vermute, Dir fehlt einfach ein Fundament im Leben, auf dem Du bauen kannst (ruhiges, gesichertes und stressfreies Zuhause) und einen roten Faden, an dem Du Dich durchhangeln kannst (zielorientierte Ausbildung anhand eigener Interessen)... aber so was kannst Du nur selbst umsetzen.
Vielleicht erst eine Lehre machen und dann ein Studium dranhängen!?
Wäre eine Alternative, bevor Du noch weiter planlos herumgeisterst.
Oder ein freiwilliges, soziales Jahr (falls es das noch gibt), damit Du im Lebenslauf keine grosse Lücke hast, die Du dann den Rest Deines Lebens erkären darfst.
Oder generell irgendwo arbeiten und Dich während des Jobs orientieren.
Macht sich immer besser als "Hab bei Mama und Papa gewohnt und hing orientierungslos in der Luft... zwei Jahre lang!".
Ich würde erstmal das machen, was das Nächstgreifbare ist, um nicht zu Hause die Füsse auf dem Tisch zu haben.
Dann würde ich mir Gedanken zu mir und meinen Interessen machen, notieren, was ich kann, was ich will und wo ich in fünf bis 10 Jahren sein möchte.
Auf dem Arbeitsmarkt schauen, was wird gebraucht, was kann ich bieten, was liegt mir/macht mir Spass.
Danach einen Plan schmieden, wie ich das Ziel in fünf bis 10 Jahren erreichen kann, ggf. noch einen Plan B entwickeln, wenn Plan A scheitert, wobei Plan B von Plan A abzweigen sollte und nicht einen kompletten Neustart bedarf (Du wirst nicht jünger).
In Deinem Fall wäre eine Intensivierung der Therapie auf Deine persönlichen Differenzen mit Dir selbst anzuraten. Denn ich vermute, wenn Du mit Dir im Reinen bist, geht's mit der Umwelt auch besser.
Ansonsten sei noch zu sagen:
Mach Dich nicht selber fertig und lasse Dich nicht fertig machen!
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, alle haben irgendwo mal versagt. Die Kunst ist, nach dem Scheitern nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern gestärkt aus dem Sumpf des Versagens herauszukommen und es im zweiten Versuch besser zu machen!
Dumm sind die, die nicht versuchen, mehr zu erreichen!
Man soll immer nach dem Höchsten streben, tief stapeln kann man hinterher immernoch!  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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FOM - Frankfurt am Main - Wintersemester 2012
Blog - Mein Weg zum Wirtschaftsinformatiker |
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 23:12:11 Titel: |
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Danke unattended79, gerade fühle ich mich richtig verstanden..
Ich weiß, die Therapie ist ein guter Ansatz. Teilweise merke ich aber, dass meine Probleme schon richtig tief gehen, auch wenn sie scheinbar erst die letzten 2 Jahre quasi zum Vorschein kamen. Mir wurde auch schon zu stationärer Therapie geraten, Kur so quasi - aber noch 3, 4, wer weiß wieviele Monate opfern? Und erklär sowas mal einem potenziellen Arbeitgeber.
Es fällt mir schwer mich zu finden. Absolut. Ich war klasse in Englisch! Ich hatte Spaß daran. Anglistik studieren? Mag ich nicht, hab ich Angst vor evtl. Arbeitslosigkeit danach.
Ich war gut in Bio, das Lernen war "interessant" (wenn ihr versteht, man musste sich dafür nicht so aufraffen wie für andere Fächer)
Bio studieren? Angst vor den Perspektiven und auch vor der Chemie, Physik, Mathe im Studium.
Was kann ich sonst? Gut auswendig lernen. Jura studieren? Wäre mir zu trocken. Im Studium geht ja alles noch 10x tiefer in die Materie als in der Schule.
Generell habe ich Angst vor Veränderung. Ich habe jetzt fast 2 Jahre "nichts" erreicht und befürchte, ich werde mir verdammt schwer tun, irgendwo wieder in einen Trott zu kommen, versteht ihr? Aufstehen, durchhalten, bis abends spät lernen oder Vorlesungen haben.. das war ich von einer "Halbtagsschule" NIE gewohnt und die letzten 2 Jahre erst recht nicht. Und versucht das mal irgendwie positiv zu sehen, wenn ihr an Depression leidet bzw. euch die Lebensfreude fehlt.
Ja, mir fehlt ein Fundament. Dieses Fundament wäre irgendwie etwas geordnetes im Leben. Eine Ausbildung, ein Studium. So gings ja 13 Jahre Schule auch einigermaßen gut. Aber genau davor habe ich Angst. Quasi bekämpfe ich mich selbst, sehe es irgendwo ein, kann mich aber nicht "befreien". Ich weiß auch nicht. Ich denke jetzt schon wieder daran, was ich ab Frühjahr tun könnte, wenn ich im Studium scheitere. Ist das denn normal?!
Alternativ zur Einklage vom Medizinstudienplatz (welchen ich wirklich mit Herzblut angehen würde, weil seit ich 14 bin ich mir eingeredet hatte, das will ich - bis alle Träume zerstört wurden und mir klar wurde, ich werde mit 35 noch studieren, bei den Wartezeiten, was ich mir finanziell etc. nicht leisten kann und will..) dachte ich auch an Ausbildungen. Aber was passt zu mir? Nicht mal die Berufsberatung konnte mir wirklich weiterhelfen.
Was haltet ihr von Europasekretär, Fremdsprachensekretär, sowas?
Oder fallen euch andere Ausbildungsberufe ein, die ihr euch für mich vorstellen könnt?  |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2555
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Verfasst am: 19 Jul 2012 - 00:07:56 Titel: |
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| Schau mal bitte in deine privaten Nachrichten foxy |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 09:35:16 Titel: |
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Hi foxy,
eine Therapie ist kein Zuckerschlecken.
Meine Freundin macht auch eine Therapie, da ihr Vater früh verstorben ist (sie war 10 Jahre) und sie hat aufgrunddessen sehr beziehungsgefährdende Charaktereigenschaften entwickelt (an der Gunst anderer Männern hat sie reges Interresse gehabt, sie hat viel gelogen, etc.).
Mittlerweile, nach ca. 1,5 Jahren Therapie, hat sich das stark gebessert, aber "sauber" ist das alles noch nicht, ab und an gibt es "Rückfälle".
Ich selber habe eine beschi***ne Kindheit mit viel Prügel und Psycho-Strafen hinter mir. Aus diesem Sumpf habe ich mich zwar selbst herausgezogen, aber selbst heute, nach gut 10 Jahren der Selbsttherapie, muss ich sagen, dass noch Diverses bearbeitet werden muss. Früher oder später muss ich mich auch in professionelle Hände begeben, denn allein schaffe ich das nicht.
Du siehst, psychisch-gestörte Menschen gibt es überall, nur die Wenigstens erkennen ihre Störung, geschweige denn, dass sie daran arbeiten. DU bist denen um Meilen voraus!
Wenn es etwas bringt, nimm diese Kur in Anspruch!
Es bringt Dir nichts, fünf Jahre therapeutisch an der Oberfläche zu kratzen, um dann ins Kernproblem vorzustossen, wenn Du innerhalb von vier Monaten die Ursache bearbeiten kannst.
Aber Du musst das entscheiden, ob Dir das etwas bringt.
Und Angst davor, schreckliche Dinge in Dir zu finden, die Du verdrängt und vergessen hast, solltest Du nicht haben. Diese Dinge machen Dich zu dem, was Du bist, und wenn Du sie besiegt hast, hast Du einen stärkerer Charakter und bist eine gefestigtere Persönlichkeit als vorher, denn ein Kampf mit sich selbst ist schwerer als gegen jemand Anderen anzukämpfen. Ausserdem bist Du nicht allein... es ist mindestens der Therapeut bei Dir, der Dich unterstützt, den Knoten in Dir selbst zu lösen!
Dass Du beruflich orientierungslos bist, ist zwar nicht gut, aber auch kein Beinbruch!
Du willst in die Medizin?
Warum nicht eine Ausbildung zur (Tier-)Arzthelferin/Krankenschwester/o. ä. machen?
Damit bekommst Du einen Einblick in die Branche, das dort vermittelte Wissen ist nicht für die Katz', dass kannst Du, solltest Du immernoch Medizin studieren wollen, als Basis nutzen, was Dir evtl. einen Vorteil im Studium einbringt, denn Du hast vieles schon von dem gesehen, was der Prof da vorne erzählt.
Ein Plan könnte so aussehen:
- Therapie-Kur angehen (für Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist es schon etwas spät)
- Bewerbung als XY für nächstes Jahr schreiben
- Dich parallel in einer Uni für ein Medizin-Studium einschreiben
- Ausbildung durchziehen
- evtl. noch etwas arbeiten
- Studium dranhängen
- Frau Doktor bis zur Rente mit 70 sein
Wenn Du dann mit dem Studium fertig bist, hast Du zwar die 30 überschritten, aber was soll's? Viele Akademiker haben schon ein Alter erreicht, wenn sie von der Uni purzeln, bei dem man sich fragt: "Was hast Du die ganzen Jahre gemacht?"
Du kannst es wenigstens mit einer Ausbildung belegen... die Jahre davor erklärst Du mit Problembewältigungs- und Selbstfindungsphase.
Vorteil des Plans:
- Du setzt Dich mit deinen Problemen auseinander und löst sie
- Als "etwas befreiterer Mensch" hast Du den Kopf frei(er) (Die Kur ist keine Wunderpackung, aber sollte besser helfen, als zweimal im Monat auf der Couch zu liegen)
- Du setzt Dich mit Deiner Wunsch-Materie, der Medizin, in der Light-Version auseinander
- Nach Abschluss der Ausbildung hast Du eine Basis erworben, auf die Du immer zurückgreifen kannst
- Die Ausbildung hat Deine Wartesemester überbrückt
- Studium beginnen
- ... the rest is up to you...
Warum Dein Medizin-Traum zerstört wurde, ist mir nicht klar.
Hat irgendjemand gesagt, Du darfst Medizin nicht studieren, weil Du nicht qualifiziert bist?
Wenn nicht, dann ist ein Abschluss in der Medizin immernoch ein erreichbares Ziel!
Wenn ich das richtig verstanden habe, "gammelst" Du zu Hause herum!?
Wenn dem so ist, dann ist das kontraproduktiv, denn Deine Umgebung zieht Dich ja noch weiter runter. Zudem brauchst Du einen Rhythmus, der Dich als Deinem Trott herausholt und an dem Du Dich entlang hangeln kannst. Sprich:
Du brauchst einen Job!
Muss ja nichts Anspruchvolles sein, aber etwas Geld verdienen, regelmässig aufstehen, irgendwohin fahren und knechten sollte Dir wieder etwas Antrieb geben. Und so lernst Du auch, was Du bestimmt NICHT den Rest Deines Lebens machen willst!
Du bist jung, Dir steht alles offen!
Nur entscheiden, wohin die Reise geht, solltest Du Dich noch vor der 30. Wie lange die Reise dauert, ist eher sekundär, solange Du alles, was Du tust, sinnvoll verknüpfen und argumentieren kannst.
In diesem Sinne...
... schmeiss den Ofen an und schmiede Dir Deine Zukunft!
Zu spät ist nichts, es ist noch alles offen!  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 10:41:03 Titel: |
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Sie hat Angst vor Veränderung... also ein Studium im Ausland ist eine derart gigantische Veränderung, ich weiss nicht, ob das in ihrer Situation optimal ist.
Ich fürchte, sie geht im Ausland ganz verloren und bekommt gar nichts mehr auf die Reihe, da ihr die direkten sozialen Kontakte fehlen, eine neue Mentalität und Kultur, sowie eine ganz andere Sprache auf sie einprasseln.
Sie könnte daran zerbrechen...
Für ein Auslandsstudium muss man der entsprechende Typ sein, aber wenn man nicht so kontaktfreudig ist, dann wird's echt schwer.
Das könnte man durchaus ins Auge fassen, wenn die persönlichen Probleme bearbeitet wurden. _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 13:51:08 Titel: |
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Hallo,
ein Studium im Ausland strebe ich nicht an.. nein, davor habe ich, wie unattended schon richtig erkannt hat, wirklich zu viel Angst. Außerdem liebe ich meine Heimat, ich würde mich als extrem heimatverbunden beschreiben. Ich könnte mir nicht mal vorstellen, für ein Studium 600km weg in eine andere deutsche Stadt zu ziehen! Viel zu sehr würde ich meine Familie (auch wenn sie mir es manchmal nicht leicht macht, allerdings ist es eher mein Vater der mich studientechnisch unter Druck setzt, und das auch, irgendwo verständlicherweise nur, weil er sich sorgt, und ich irgendwann eben auch selbst für meine Brötchen aufkommen muss) viel zu sehr vermissen.
Es ist für mich schwierig, weil ich mich in einer Falle sehe. Einerseits weiß ich, ich bin mit mir selbst nicht im Reinen und eine Therapie, vielleicht sogar stationär, wäre besser für mich - andererseits habe ich Angst, noch mehr Zeit zu verlieren, noch ein Jahr, 23 zu sein, DANN erst anzufangen, das wieder meinem Vater zu erklären, und so weiter..
Ich habe allerdings über eine Studienplatzklage nachgedacht und werde zumindest mit meinem Vater darüber reden. Die 1000-1500 Euro (nach erster Info) kann ich alleine sowieso nicht einfach so aufbringen - und gewiss ist mir damit auch kein Platz.
"Zerstört" meinte ich im Sinne von "kalt erwischt" - ich war 2010 ernsthaft dumm genug, zu glauben, ich hätte mit diesem Schnitt eine Chance. Und mittlerweile weiß ich wie krankhaft schwer es ist, überhaupt reinzukommen. Selbst mit Ausbildung und TMS und Wartesemestern teilweise einfach lachhaft...
So gesehen ist dieses Studium anzufangen (ALS) oder eine MTLA Ausbildung (ich hätte ein Zusage) momentan meine einzige Option.
Eine Pro/Kontra Liste konnte mir nicht wirklich helfen. Ich sehe in beidem Vor und Nachteile, aber irgendwo gleicht sich die Liste aus. Es fällt mir wahnsinnig schwer für mich zu entscheiden, ob ich nun dieses Studium anfangen soll, weil es meinem Leistungsanspruch ja schon eher gerecht wird (1,8er Abi und so, Erwartungshaltung an mich selbst, obwohl ich Angst habe und lieber zur Zeit "einfachere Wege suche") oder doch eine Ausbildung zur MTLA machen soll (was ja auch im med. Bereich wäre, aber eben eine Ausbildung ohne Gehalt, mit weniger Perspektiven danach und weniger Verdienst und Arbeitsmöglichkeiten (und ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen, nach der Ausbildung ein Vollzeitstudium anzufangen, wenn ich ja in den 3 Jahren zuvor nicht mal was verdient habe..).
Simultan überlege ich mir, dieses Studium ernst, aber mit dem Versuch mir selber keinen Druck zu machen, anzugehen, und mich nebenher auf eventuelle Wechselmöglichkeiten nächstes Frühjahr bzw. Herbst vorzubereiten. Um nicht wieder danach in der Luft zu hängen. Dann aber hätte sich das Kapitel Studium (falls Medizin nicht klappt) für mich endgültig erledigt - mir fällt es so schon verdammt schwer, überhaupt ein Studium zu finden, welches mich wirklich interessiert. Und "irgendwas" studieren mag ich nicht, weil ich weiß, das halbherzig sowieso kein Studium dieser Welt zu schaffen ist.
Würden euch denn Ausbildungsberufe im "tierischen" / medizinischen /sprachlichen Bereich einfallen, mit denen mal als Abiturient Chancen hat (ich wurde für Tiermed. Fachangestellte z.B. schon oft abgelehnt und denke es lag auch an Überqualifikation..) und danach sich auch dementsprechend durch Kurse oder Fernstudiengänge weiterbilden kann, bzw. einfach Chancen hat, aufzusteigen und ein ordentliches Gehalt davon zu ergattern?
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht geldgeil, aber wenn ich danach kein Vollzeitstudium mehr anfangen möchte, möchte ich dennoch nicht von 1200-1400 Euro Netto für den Rest meines Lebens auskommen und mich und evtl. andere damit durchbringen müssen... Zukunftsangst ist schon ein Thema bei mir.  |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 14:59:34 Titel: |
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Hi!
Also wegen dem Thema "Zeit":
Du wirst nächstes Jahr 23, hast aber die Ängste einer 30jährigen!
Wird Dir das zu Hause eingebläut?
Natürlich kannst Du nicht jahrelang rumgammeln und hier und da mal was versuchen, aber der Zug ist für Dich doch gar nicht abgefahren! Locker bleiben, entspanne Dich... selbst wenn es erst nächstes Jahr, in welcher Form auch immer, losgeht, ist es nicht zu spät!
Du befindest Dich im "normalen Rahmen"... zwar schon etwas nah am Rand des Rahmens, aber noch drin. Wärst Du jetzt 25 Jahre alt, wäre es schon auf der Kippe zum "Gib' mal Stoff, hast keine Zeit mehr zum Rumtrödeln!!!".
Warum Papa alles erklären?
Ist er Herr Professor Doktor Top-Manager?
Hat er die Leistung, die er von Dir abverlangt, schon vorgelegt/vorgelebt?
Fordern ist immer einfach, selber leisten dagegen ganz was Anderes!
Und wenn er die abverlangten Leistungen schon erbracht hat, sollte er sich ja in Deine Lage versetzen können.
Ist vielleicht er auch der Grund für Deine Gesamtsituation?
Wird er wütend, wenn Du die Leistung nicht erbringst, die ER sich vorstellt?
Wird Dir Dein "Versagen" vorgehalten, immer wieder auf's Neue erwärmt und unter die Nase gerieben?
Wenn ja:
Entweder Papa sagen, er solle das unterlassen, es würde mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen oder ausziehen!
Ich kann oben gestellte Fragen alle mit "ja" beanworten und habe drei Kreuze gemacht, als ich in meinen eigenen vier Wänden gesessen habe.
Also mit einklagen wäre ich vorsichtig!
Es kostet einen Haufen Kohle und es ist auch gar nicht sicher, ob Du dann, wenn Du den Studienplatz hast, den auch bis zum Ende durchziehst... Stand heute!
Was meinst Du, was bei Dir zu Hause los ist, wenn Du DANN das Studium hinwirfst?
Ganz ehrlich:
Fang erstmal an, mithilfe der stationären Therapie mit Dir zurechtzukommen.
Ich sehe arge Probleme, wenn Du die erste Klausur verhaust. Du machst Dir Druck, hast wieder Selbstzweifel und zu Hause rotiert der Hammer. Diesem Druck hälst Du derzeit nicht Stand, fällst in ein Loch und machst den Deckel drauf... aus die Maus... dann hast Du NICHTS mehr!
Fange doch lieber klein an und steigere Dich:
Therapie, Ausbildung, Studium
Das mag Dir zwar als "Zeitverschwendung" erscheinen, aber es ist ausreichend Zeit, um Dich selbst zu finden und mit den wachsenden Herausforderungen und dem steigendem Druck umzugehen.
Meine persönliche Ansicht!
Wegen Geld verdienen nach der Ausbildung:
Also Medizin ist defintiv nicht die Branche, in der das Geld in grossen Mengen verteilt wird.
Die aktuelle Politik zeigt, dass dort die Gehälter eher sinken als steigen, denn der Gesundheitsbranche (Krankenkassen) geht es immer schlechter. Weniger Income seitens der Kliniken von den Kassen heisst weniger Output an die Angestellten. Und da ist egal, ob Krankenschwester oder Arzt, alle sind für ihren Berufsstand unterbezahlt. Ausnahme bilden Spezialgebiete, aber da arbeiten ja auch Spezis und die machen für'n Appel und nen Ei keinen Finger krumm.
Bei Privatkliniken sieht es anders aus, die zahlen besser, verlangen aber auch entsprechende Leistungen bzw. einen entsprechenden Background (Elite-Uni) und die nehmen nicht jeden Absolventen.
Also Multi-Millionär wirst Du in der Branche eher schwer!
Randinfo:
Examinierte Krankenschwestern haben, zumindest im Rhein-Main-Gebiet, bei Steuerklasse I, monatlich zwischen 1200 Euro bis 1600 Euro Netto raus. Das weiss ich aus erster Hand.
Berufsvorschläge sind schwierig, wir kennen zwar grob Deine Neigungen, aber eine Empfehlung mit den drei Brocken an Informationen ist eher "stochern im Nebel" als zielgerichtet.  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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tst Full Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2012 Beiträge: 146
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 15:02:04 Titel: |
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Es scheint mir, als könntest du für dich keine tragfähige Lösung finden, weil du zu viele Konflikte austrägst - sowohl mit dir selbst, wie auch mit deiner Umwelt. Bei deiner fachlichen Wahl kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich würde dir jedoch eine Technik aus der Motivations- und Mentaltrainingslehre empfehlen. Formuliere dein Oberziel und setze dir dafür eine Frist, formuliere danach Zwischenziele und räume Zielkonflikte aus dem Weg.
Du möchtest studieren, möglichst bald. Das ist dein Oberziel. Setze dir eine angemessene Frist, bis wann du dieses Ziel erreicht haben möchtest. Dann schaue einfach einmal in dich hinein und mache dir eine Liste mit Punkten, welche dir beim Erreichen dieses Ziels entgegenstehen. Du kannst dich nicht auf dein Oberziel konzentrieren, wenn dir zu viele Konflikte im Weg stehen. Also setze vorher alles daran, diese Konflikte zu lösen. Stelle dich darauf ein, dass du ggf. auch Kompromisse eingehen musst. Für jeden Konflikt musst du eine Lösung oder einen Kompromiss finden, mit dem du auch leben kannst!
Du hast offensichtlich eine bestimmte Vorstellung, welche fachliche Richtung dich interessieren würde. Stelle dir die Frage, ob es denn wirklich so schlimm wäre, für eine bestimmte Zeit deine Heimat zu verlassen. Sehe nicht nur die negativen Seiten: Nach einem Studium oder einer Ausbildung kannst du immer wieder heimkehren!
Du solltest dich auch Fragen, ob es nicht besser wäre, einen Umzug wenigstens in Betracht zu ziehen, wenn das deine Chancen auf eine Ausbildung / ein Studium erhöhen könnte.
Das Verhältnis zu deiner Familie scheint mir sehr zwiespältig zu sein. Sehe nicht nur die negativen Seiten. Du kannst deine Familie immer wieder besuchen und sogar Abstand gewinnen, um über euer Verhältnis wirklich Klarheit zu bekommen. Vor allen Dingen, sprich mit deiner Familie über deine Befürchtungen. Dieser Zielkonflikt wird sich mit Sicherheit durch ein offenes Gespräch lösen lassen.
Noch ein Rat von mir: Betrachte dein neues Studium / deine Ausbildung nicht als vorübergehend, sondern als vorerst endgültig. Selten wird eine Wunschvorstellung bei einer solchen Erwartungshaltung erfüllt. Wenn du jetzt schon erwägst zu wechseln, wird dir das nicht helfen, Sicherheit und Halt zu bekommen.
Eine Literaturempfehlung kann ich dir zu deiner Unsicherheit geben: "Selbstbetrachtungen" von Marc Aurel. Dieser setzt sich in seinem Buch sehr offen mit sich selbst auseinander und das auf einer Ebene der vollkommenen Rationalität. Ich denke, eventuelle Parallelen zu dir selbst, könntest du danach vielleicht in einem anderen Licht sehen. |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 21:25:47 Titel: |
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| foxy99 hat folgendes geschrieben: |
Am liebsten würde ich einen Fernstudiengang machen, aber da sind meine Eltern nicht einverstanden. Die denken, dass sei längst nicht anerkannt bzw. (und das sehe ich ja noch ein) macht es sich auch vielleicht beim späteren Arbeitgeber nicht so gut, der sich dann auch denkt "warum ist sie nicht zur Uni, sie hat doch keine Kinder etc.?) |
dann mach doch ein fernstudium. es ist viel anerkannter als du annimmst. natürlich gibt es da auch skeptiker, aber z.b. die fernuniversität hagen ist eine staatliche universität mit gutem ranking und niedrigen studiengebühren http://de.wikipedia.org/wiki/Fernuniversit%C3%A4t_in_Hagen#Ranking
das würde sich gut mit einer stationären behandlung kombinieren lassen. trotzdem muss man im beruf auch im team arbeiten und zumindest etwas mit menschen umgehen können. |
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 22:28:20 Titel: |
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Hi,
da man mit etwas Lebenserfahrung schon so manche Studienkarriere gesehen hat:
- Du willst also seit Du 14 bist Dich durch schwere Prüfungen (insb. mündliche) quälen, an Leichen herumschneiden und Dich danach im Medizinbetrieb "quälen" lassen? Ich weiss nicht, ob das bei der psychischen Stabilität ein geeigneter Weg wäre.
- der typische Mädelstraum "ich werde Lehrerin für Englisch" scheitert meist dann das erste Mal, wenn Du selber vor einer Klasse stehst und merkst, dass "ist ja gar nichts für mich". Kommt ziemlich häufig vor in der Praxis.
- Ausbildungsberufe...juhuu.. lies Dir mal den Thread von Mrs. Tickel durch, mit ihrer Ausbildung zur Zahnarzthelferin um dann danach vielleicht ins Zahnmedizinstudium zu starten. Ganz tolle Sache...
Aus meiner Sicht würdest Du mit einem verschulten Sytem (also eher FH) mit festvorgegeben Zielen besser zu Recht kommen, als mit Hochschulstudiengängen, bei denen es leider fast keine Sau interessiert, was Du da jetzt genau machst - Hauptsache die Prüfungsleistung wird erbracht.
Ich sehe Dich immer noch eher für einen Verwaltungsberuf qualifiziert: Laufbahn gehobener nichttechnischer Dienst, FH-Studium, Anspruch vorhanden, Jura, auswendig lernen aber auch frei denken können, Stabilisierung durch Kurssystem und Kollegen im Kurs, Ausbildungsleitung, die als Ansprechpartner und Steuerung des Studiums dient. Dazu eigenes Geld und durch Wohnheimsituation an den FHs Auszug von den Eltern.
Verdienst während der Ausbildung: ca. 960 Euro netto, nach 3 Jahren dann als A9 ca. 2000 Euro netto. _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3609
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Verfasst am: 20 Jul 2012 - 22:53:23 Titel: |
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| Ingo30 hat folgendes geschrieben: |
| nach 3 Jahren dann als A9 ca. 2000 Euro netto. |
echt? ich kenne diplom finanzwirte und diplom verwaltungsfachangestellte aus niedersachsen, die nach der ausbildung nicht auf 2000 netto kamen (eher so 1700 netto monatlich). |
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 21 Jul 2012 - 00:21:52 Titel: |
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Hi,
ist gut möglich, da die Beamtenbesoldung im Bundesgebiet nicht mehr gleich ist und die Länder jetzt vieles selber regeln können (=es wird weniger gezahlt). _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22645
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Verfasst am: 21 Jul 2012 - 15:39:30 Titel: |
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Als A9er ist es derzeit quasi ausgeschlossen auf diese Zahlen zu kommen. Jedenfalls als Single...
Man suche sich eine beliebige Beamtenbesoldungstabelle und prüfe nach, wann man dann ca. 2700-2800€ brutto im Monat erhält. (Wenn, dann geschieht das erst gegen Ende der Dienstzeit, in den hohen Stufen. Nach 3 Jahren landet man üblicherweise erst in Stufe 3.)
Cyrix _________________ Die Wurzel
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foxy99 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.07.2012 Beiträge: 7
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Verfasst am: 29 Jul 2012 - 20:40:12 Titel: |
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| unattended79 hat folgendes geschrieben: |
Hat er die Leistung, die er von Dir abverlangt, schon vorgelegt/vorgelebt?
Fordern ist immer einfach, selber leisten dagegen ganz was Anderes!
Und wenn er die abverlangten Leistungen schon erbracht hat, sollte er sich ja in Deine Lage versetzen können.
Ist vielleicht er auch der Grund für Deine Gesamtsituation?
Wird er wütend, wenn Du die Leistung nicht erbringst, die ER sich vorstellt?
Wird Dir Dein "Versagen" vorgehalten, immer wieder auf's Neue erwärmt und unter die Nase gerieben? |
Du liegst näher dran als du ahnst. Mein Vater ist selbst Arzt, und versucht mir diesen Weg wo es geht auszureden - denn er kennt die Nachteile in dem Bereich. Und auch wenn ich von außen immer schief angeschaut werde und es heißt "die will ja nur Medizin studieren weil Papa das gemacht hat" - NEIN! eben nicht, ich will es, er findet die Idee bescheuert, er kennt die Arbeitszeiten, die Verantwortung, die wenige Privatsphäre in der Freizeit (ich übrigens auch) und den Ärger.
Ich weiß auch nicht. Klagen ist halt Risiko, und ich kann nicht 1500 Euro "für nichts" aus dem Fenster werfen.
Aber eines kann ich euch sagen. Wenn mich jemand fragt "was willst du machen?" "wer bist du?" "wo liegen deine Interessen?" "wo siehst du dich in 10 Jahren?"
Ich habe auf all diese Fragen keine Antwort. Ich weiß es nicht. Ich hab keine Ahnung ob ich Forscher bin, ob ich als Anglistikstudentin aufblühen würde oder ob mir eine MTLA / Krankenschwesterausbildung soviel Freude bereitet, dass ich auf das studieren gelinde gesagt gerne verzichten würde! Ich weiß es nicht! Es fällt mir so schwer mich irgendwo zu orientieren.
Ich kann euch nur eines sagen : Medizin, das würde ich bis aufs Blut versuchen. Ja, auch wenn ich 3x durch die Physikprüfung durchfallen würde, mich Tutoren quälen würden und ich eine 80h Woche hätte. Ich würde nicht einfach aufgeben. Ich würde es versuchen. Bei allem anderen habe ich das Gefühl, zu einfach zu kapitulieren..
Ich arbeite gerne mit Hunden, mit Tieren - zum Beruf machen? Leidende Tiere sehen und einschläfern müssen?
Ich lese gerne englische Literatur, auch ältere - das studieren? Wo arbeite ich später? In einem staubigen Verlag? Als "Taxifahrer" (krass gesagt) ?
- Ihr seht, ich sehe in allem nur das Negative. Ich habe so wenig Mut zum Risiko und irgendwo finde ich immer Gründe, warum ich das nicht machen kann oder sollte.
Letztlich muss ich mich diesen Herbst zwischen einem FH Studium und der MTLA-Ausbildung entscheiden, und ich packs nicht. Eigentlich sehe ich mich schon eher als Student. Dann aber sammle ich keine weiteren Wartesemester für Medizin, als MTLA würde ich die Ausbildung beim Studienplatz angerechnet bekommen. Dafür, wenn ich danach nicht Medizin studiere, habe ich als MTLA kaum Aufstiegschancen, verdiene während der Ausbildung garnichts und auch danach nicht unbedingt supergut, kann das auch kaum steigern wg. mangelnder Aufstiegschancen. Ich habe keine Ahnung, mir fallen für beides Gründe dafür und dagegen ein, und Angst habe ich vor beidem.
Vielleicht rät mir meine Psychologin auch noch zu einem stationären Aufenthalt (ich hatte erst wenige Termine), ich weiß es nicht.
Fernuni wäre schon etwas für mich. Ich bin gut drin, mich selbst zu organisieren und hab die Disziplin dafür. Aber wie gesagt, "normal" ist eine Fernuni in meinem Alter und mit meinem Familienstand ja auch nicht.
| Ingo30 hat folgendes geschrieben: |
Aus meiner Sicht würdest Du mit einem verschulten Sytem (also eher FH) mit festvorgegeben Zielen besser zu Recht kommen, als mit Hochschulstudiengängen, bei denen es leider fast keine Sau interessiert, was Du da jetzt genau machst - Hauptsache die Prüfungsleistung wird erbracht.
Ich sehe Dich immer noch eher für einen Verwaltungsberuf qualifiziert: Laufbahn gehobener nichttechnischer Dienst, FH-Studium, Anspruch vorhanden, Jura, auswendig lernen aber auch frei denken können, Stabilisierung durch Kurssystem und Kollegen im Kurs, Ausbildungsleitung, die als Ansprechpartner und Steuerung des Studiums dient. Dazu eigenes Geld und durch Wohnheimsituation an den FHs Auszug von den Eltern.
Verdienst während der Ausbildung: ca. 960 Euro netto, nach 3 Jahren dann als A9 ca. 2000 Euro netto. |
Nichts für ungut Ingo, aber genau DAS habe ich versucht letztes Jahr. Gehobener Dienst, FH duale Ausbildung, Finanzverwaltung.
Es war ein Alptraum. Ein wiederkehrender Alptraum. Es war trocken, langweilig, und ich war im praktischen Teil total unterfordert. Man setzte uns 8h am Tag in ein staubiges Nebenzimmer und überließ uns uns selbst. Keine Initiative vom Ausbilder, aber Fälle bearbeiten durften wir auch nicht allein. Noch dazu waren ausnahmslos alle dort absolute Ekelmenschen für mich. Ich bin zwar kein Menschenfreund, aber es kommt wirklich selten vor, dass ich jemanden wirklich absolut nicht leiden kann. Das schien dort auf jeden zuzutreffen. Ich pass da einfach nicht rein. Wenn ich nochmal, jemals in der Verwaltung lande, dann nicht im Beamtenverhältnis... sowas organisatorisches im Büro stelle ich mir schon schön vor, an der Uni oder in einer Firma, aber nie wieder beim Staat direkt. [/quote] |
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 29 Jul 2012 - 22:40:41 Titel: |
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Hi Foxy,
das ist schon mal interessant Auf der anderen Seite: Auch bei Euch in der Finanzverwaltung gibt es Vorschriften zur Ausbildung von Anwärtern. Wen man natürlich passiv bleibt, Missstände nicht weitermeldet, sich nicht an die JAV oder ähnliches wendet, ist das Abbrechen natürlich auch wieder ein einfacher Weg.
Du willst keine Tiere einschläfern, findest Leute im Finanzamt eklig, aber willst schön nach Formalin riechen und Dich als Teil des Studiums an Leichen versuchen - vielleicht merkst Du selber, dass Du mit diesen Vorstellungen in einem Beruf, wo Du sehr oft auch mit dem Tod und anderen "nicht so tollen Sachen" konfrontiert bist, sicherlich kaum Freude finden wirst. Geh noch mal in Dich und erweitere Deinen Berufshorizont. _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 30 Jul 2012 - 09:25:51 Titel: |
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Hi!
Aah, ok! Papi ist eine Beschützer-Natur und will für's Töchterchen nur das Beste.
Wobei seine Methoden diesbezüglich, sprich, Dich anzuspornen und von einem anderen Berufszweig zu überzeugen, vielleicht etwas in Frage zu stellen sind, wenn ich das so zwischen den Zeilen lese.
| foxy99 hat folgendes geschrieben: |
| Wenn mich jemand fragt "was willst du machen?" "wer bist du?" "wo liegen deine Interessen?" "wo siehst du dich in 10 Jahren?" |
Das sind ja auch die "Hardcore-Master-Fragen" des Lebens!
Diese Fragen kann ich auch nicht 100%ig beantworten, regen mich aber zum Nachdenken und planen an.
Wenn Du mich 18 Jahren gefragt hättest, wo ich heute stehen würde, sähe das heute so aus:
- Haus
- ein bis zwei Kinder
- verheiratet
- Studierter Biologe mit Schwerpunkt Tiefsee
Aktueller Stand:
- Mietswohnung
- keine Kinder
- Lebe in Partnerschaft
- Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert und jetzt IT-Consultant
- Studium wird jetzt berufsbegleitend nachgezogen (Wirtschaftsinformatik)
Naja... zwischen den Lebensjahren 18 und 32 sind halt noch eine Menge Faktoren dazu gekommen, die ich damals nicht gesehen habe oder erahnen konnte, die aber dafür gesorgt haben, dass ich andere Wege einschlagen musste.
Ein Leben lässt sich nunmal nicht wirklich planen... man kann sich Ziele stecken, darauf zu arbeiten, aber ob diese tatsächlich erreicht werden, wird die Zeit zeigen, denn das Leben hat immer gern Überraschungen parat und die sind nicht immer positiv.
In Deiner aktuellen Lage würde ich eher kurzfristiger "planen", denn auf lange Sicht kann man nur planen, wenn man nicht sprunghaft ist und ganz genaue Vorstellungen von seiner Zukunft hat. Wenn Du eine 100%ige Planung der nächsten 5 Jahre hinbekommst, wäre das schon gewaltig und extrem geradlinieg.
Was genau spricht gegen eine Ausbildung als Fundament und Sprungbrett der beruflichen Zukunft?
Immerhin hast Du hier einen Zeitraum, der Dich nicht so extrem fordert wie ein Studium und damit kannst Du die "überschüssige Energie" in Deine persönliche Weiterentwicklung stecken.
Eines kann ich Dir sagen:
Unterschätze nicht den Aufwand, die eine Selbstfindung und persönliche Umstrukturierung abverlangt. Das kommen wahrscheinlich auch diverse schlaflose und ggf. tränenerfüllte Nächte auf Dich zu!
| foxy99 hat folgendes geschrieben: |
| Ich arbeite gerne mit Hunden, mit Tieren - zum Beruf machen? Leidende Tiere sehen und einschläfern müssen? |
Naja, so siehst Du leidende Menschen... ist das besser?
Hunde, Katzen und Co. darfst und kannst Du von ihrem Leid erlösen, Menschen musst Du jahrelang beim Sterben zusehen. Oder deren Körper am Leben erhalten, obwohl das Hirn nur noch Brei ist...
Ich finde es gut, dass Du Dir bereits Gedanken zu Karrierechancen machst, aber da kommt bei mir immer die Frage auf:
Bist Du ein Karrieretyp?
Karriere machen heisst, über "Leichen" steigen zu können, Ellbogen auszufahren, auf Füssen herumzutrampeln, evtl. hier und da etwas zu "mobben" (dezent und unauffällig), arbeiten bis tief in die Nacht, zu schleimen und zu kratzbuckeln...
Meine Erfahrung, die ich allerdings bis dato gemacht habe:
Du kommst als Leistungsträger nicht die Karriereleiter rauf!
Warum?
Eigentlich logisch. Du bist ein Konkurrent für deinen Chef, also sorgt der bei seinem Chef dafür, dass Du schlechter da stehst. Ob das nun stimmt oder nicht, interessiert deinen Chef-Chef eh nicht, denn dafür hat er ja deinen Chef, der ihm ja ("wahrheitsgemäss") berichtet.
Des Weiteren wird deine Leistung auch Deinem Chef zugesprochen! Dass heisst, läuft das Team deines Chefs gut, holt der sich die Lorbeeren bei deinem Chef-Chef. Und dein Chef wäre dumm, wenn er das Zugpferd im Team (Dich) befördert oder weiterentwickelt, denn dann gehen ihm die Lorbeeren verloren und er muss sich ggf. eine Standpauken anhören, weil die Leistung im Team nicht mehr stimmt.
Karriere über Leistung ist ganz schwer und ohne einen Mentor auf höherer Eben kaum zu schaffen!
Das nur mal so am Rande.
Wie auch immer:
Aktuell sehe ich eher, dass Du Dich selber finden und mit Dir selbst ins Reine kommen solltest, bevor Du Dich in eine stressige und gnadenlose Umgebung (Studium) wirfst. Mit einem kleinen Umweg über die Ausbildung wirst Du, meiner Meinung nach, längerfristig mehr von haben, vorallem, da es keine Zeitverschwendung ist. Aber die Entscheidung triffst am Ende ALLEIN Du! Es ist DEIN Leben, wir können nur grob beratend tätig sein.  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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Koller1 Newbie


Anmeldungsdatum: 01.08.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 01 Aug 2012 - 19:34:48 Titel: |
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Ich versuche mich hier mal mit einzuklinken, weil ich ähnliche Probleme habe und ich die Antworten bisher sehr gut fand, die ihr dem Threadstarter gegeben habt.
Ich erkenne wirklich viele Parallelen zu foxy99, wenn auch nicht alles identisch ist. Wäre ja auch wirklich gruselig
Unterschiede sind aber z.B. folgende:
Ich habe ein Studium mit höherer Mathematik versucht und bin gescheitert. Das war eine Mischung aus Interesse und guter Zukunftsperspektive, aber mit sehr hohem Matheanteil. Ich weiß jetzt wenigstens, dass ich keinen Studiengang mit Mathe auf höchstem Niveau und auch keinen mit Ingenieursmathe machen möchte/kann. Ich hatte jetzt vor entweder das zu studieren, was mich inhaltlich sehr interessieren würde oder ein klassisches Wirtschaftswissenschaftliches Studium an einer FH. Bei Ersterem handelt es sich um Geographie. (Das geht also auch in Richtung Raumplanung, wobei das nur ein Teilaspekt, bzw. eine Vertiefungsrichtung der Geographie ist.)
Und der Wirtschaftsstudiengang wäre halt der mit den besseren Berufschancen, wobei ich mir das Matheniveau aber noch zutraue.
Medizin hatte ich auch lange drüber nachgedacht, weil das rein vom Studium her, sehr interessant wäre und mir wahrscheinlich liegen würde. Allerdings bin ich der Meinung, dass Arzt einfach nicht der richtige Beruf für mich ist. Es brauchte etwas, bis ich mir das eingestanden habe. In Wahrheit wollte ich das hauptsächlich wegen der guten Jobperspektiven und der klaren Zukunftsperspektive. Also dieser Sicherheitsaspekt ist mir eigentlich schon wichtig. Das spricht gegen Geographie, obwohl da am ehesten mein Herz dranhängt. Wirtschaft finde ich zwar auch nicht uninteressant, aber vor allem denke ich, dass das schaffbar ist und mich einigermaßen beruflich weiterbringen würde. Und in der Schule habe ich gerne den Break-Even Point ausgerechnet Mathe hat mir halt auch immer dann Spaß gemacht, wenn ich es konnte, logisch. Ich mochte es, wenn man bestimmte Rechenwege/Muster lernen konnte und dann nur noch anwenden oder leicht abwandeln musste. Das heißt nicht, dass ich nicht verstanden habe, was ich da eigentlich gemacht habe. K.A., ist schwer zu erklären. Ich denke aber, dass das eher zu Wirtschaftswissenschaften passt.
@unattended79: Jetzt wird es ja fast noch interessanter. Ich habe auch schon überlegt eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration zu machen. Oder hast du den Bereich Anwendungsentwicklung gemacht? Es ist halt so, dass ich schon immer viel mit dem Computer gemacht habe. Wenn jemand ein Problem hat, fragt er mich und ich kann sofort helfen oder finde die Lösung schnell durch Recherche raus. Hardware zusammenbauen , Fehlersuche, Netzwerke einrichten, etc.? Immer gerne. Meinst du man findet nach abgebrochenem Studium in einem ganz anderen Bereich noch einen Betrieb, der einen da ausbildet?
Wie man merkt, finde ich viele Sachen interessant. Ich kann solche Entscheidungen nur ganz schwer treffen, wenn man sie nicht objektiv vergleichen kann. Egal was ich mache, ich habe das Gefühl, es ist nicht gut, weil nicht die perfekte Lösung. Manchmal denke ich mir, es wäre einfacher nur Interesse und Begabung für eine Sache zu haben. Dann hätte man nicht die Qual der Wahl. |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 02 Aug 2012 - 14:24:19 Titel: |
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| Koller1 hat folgendes geschrieben: |
| @unattended79: Jetzt wird es ja fast noch interessanter. Ich habe auch schon überlegt eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration zu machen. Oder hast du den Bereich Anwendungsentwicklung gemacht? Es ist halt so, dass ich schon immer viel mit dem Computer gemacht habe. Wenn jemand ein Problem hat, fragt er mich und ich kann sofort helfen oder finde die Lösung schnell durch Recherche raus. Hardware zusammenbauen , Fehlersuche, Netzwerke einrichten, etc.? Immer gerne. Meinst du man findet nach abgebrochenem Studium in einem ganz anderen Bereich noch einen Betrieb, der einen da ausbildet? |
Hi!
Freut mich, dass unsere Hilfestellungen Dir auch geholfen haben.
Ich habe eine Ausbildung zum FiSi (Fachinformatiker für Systemintegration) gemacht. Da liegt der Schwerpunkt mehr auf Netzwerke, Betriebssysteme und Servertechnologien. Programmierung kommt auch vor (ich hatte C++), ist aber eher im kleineren Rahmen durchgenommen worden. Des Weiteren bekommt man auch kleinere Bröckchen BWL und Projektmanagement an die Hand, aber am Ende ist man eher der Techniker, der alles umsetzt.
Meine persönliche Ansicht ist, dass man das, was man gerne tut, versuchen sollte, zum Beruf zu machen. Wenn Du eine Affinität zur IT hast und es Dir Spass macht zu analysieren, zu installieren, Support zu leisten und den Rest deines Berufslebens immer zu lernen, um bei der schnellen Entwicklung immer uptodate zu sein, dann ist IT eine gute Möglichkeit und eine der vielfältigsten Branchen, die es gibt!
Zudem derzeit auch super bezahlt, wenn man in Richtung Consulting im Bereich Cloud/Virtualisierung geht. Über Arbeitslosigkeit mache ich mir die nächsten Jahre keine Sorgen!
Zu Deinem "Problem":
Studienabbrecher hatte ich in meiner Berufsschulklasse damals drei oder vier. Ist also kein Beinbruch, wenn "der Versuch klug machte".
Ist aber wieder von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich.
Bei manchen Bewerbungsgesprächen verlangte man von mir Vorkenntnisse, anderen Ausbildungsbetrieben war es egal. Mein Betrieb, der mich als Azubi angenommen hatte, meinte "Sie müssen nichts wissen, Sie sind Azubi, wir bringen Ihnen das bei!" und so sollte es auch sein. Denen war die Persönlichkeit wichtiger, man sollte ins Unternehmen passen.
Ich kann Dir eigentlich nur raten, Dich in grossen Betrieben zu bewerben.
Diese 5-Mann-Buden können leider nicht das bieten, was ein Konzern an Potential hat. In einer kleinen IT-Bude bist Du billige Arbeitskraft und lernst auch nicht soviel, ein Konzern schickt Dich durch die Abteilungen und Du hast danach einen viel besseren Überblick über das, was hinter dem Wort "IT" steckt. Das ist nicht nur am Server herumfummeln, das sind auch bspw. Prozesse gemäß ITIL (Change-, Incident-,Problem- und Releasemanagement) oder nach PRINCE II definierte Projekte. Das alles bekommst Du in der IT-Mini-Bude nie zu Gesicht!
Leider hast Du bei Konzernen aber das Problem, dass die Bewerberzahl auch entsprechend hoch ist. Da solltest Du schon herausstechen!
Tipp:
Nimm Papp-Bewerbungsmappen, nicht diese Plastik-Dinger, und hänge alles, was Du an Unterlagen hast, die Deinen Lebenslauf wiederspiegeln, mit dran. Habe ich damals auch so gemacht und bin allein deswegen schon eingeladen worden, obwohl mein Abschlusszeugnis unter aller S*u war. Dann sollte das Schriftbild gut rüberkommen und das Anschreiben, dein Schlüssel zum Unternehmen, gut, sauber und AKTIV sein. Dass heisst kein "möchte", "würde" oder "vielleicht"... am Ende muss der Leser das Gefühl haben:
Ja, der ist motiviert, der will die Ausbildung auf jeden Fall durchziehen!
Mein Ausbildungsbetrieb hatte zum Aussortieren der Bewerber ein Assessment-Center aufgesetzt. Falls es Dir nichts sagt, kannst es ja googlen.
Das Assessment-Center ging acht Stunden und es waren 20 Teilnehmer dort. Wir bekamen unterschiedliche Aufgaben (Gruppen- und Einzelaufgaben) und wir wurden entsprechend von einem Team von Mitarbeitern (drei bis fünf Stück), die uns beobachteten, bewertet.
Am Ende gab es Einzelgespräche mit den typischen, fiesen Fragen ("Erklären Sie Ihre Note in...", "Warum sollten wir genau Sie nehmen?" bzw. "Wenn wir Sie nehmen würden, was bieten Sie uns?") und dann durfte man nach Hause.
Ich kann Dir sagen, ich war danach fix und fertig, aber man hat mich genommen!
Auf ein Assessment-Center kann man sich aber vorbereiten, um im Stress nicht durchzudrehen. Auch die typischen Bewerbungsfragen findest Du zu Hauf' im Netz, die solltest Du Dir alle mal ansehen und wissen, wie Du darauf antworten würdest. Aber nicht vorgefertigte Sätze auswendig lernen, dass merkt ein Personaler sofort! Merke Dir lieber den Inhalt der Antwort und bilde den Satz vor Ort... wirkt authentischer.
Soo, ich habe für heute genug gesabbelt...  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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FOM - Frankfurt am Main - Wintersemester 2012
Blog - Mein Weg zum Wirtschaftsinformatiker |
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Koller1 Newbie


Anmeldungsdatum: 01.08.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 03 Aug 2012 - 08:13:01 Titel: |
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| unattended79 hat folgendes geschrieben: |
Ich habe eine Ausbildung zum FiSi (Fachinformatiker für Systemintegration) gemacht. Da liegt der Schwerpunkt mehr auf Netzwerke, Betriebssysteme und Servertechnologien. Programmierung kommt auch vor (ich hatte C++), ist aber eher im kleineren Rahmen durchgenommen worden. Des Weiteren bekommt man auch kleinere Bröckchen BWL und Projektmanagement an die Hand, aber am Ende ist man eher der Techniker, der alles umsetzt.
Meine persönliche Ansicht ist, dass man das, was man gerne tut, versuchen sollte, zum Beruf zu machen. Wenn Du eine Affinität zur IT hast und es Dir Spass macht zu analysieren, zu installieren, Support zu leisten und den Rest deines Berufslebens immer zu lernen, um bei der schnellen Entwicklung immer uptodate zu sein, dann ist IT eine gute Möglichkeit und eine der vielfältigsten Branchen, die es gibt! |
Diese Affinität ist auf jeden Fall gegeben. Ich werde mir das daher gut überlegen. Ich glaube nämlich auch, dass ich das wirklich motiviert und mit dem nötigen Geschick angehen würde. Danke auch für die Infos zur Unternehmensgröße und den Assessment-Centern, das wird im Fall der Fälle sicher hilfreich sein. |
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Aristoteles1 Newbie


Anmeldungsdatum: 03.08.2012 Beiträge: 48
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Verfasst am: 04 Aug 2012 - 16:13:04 Titel: |
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Studium schafft man mit dem Schreiben nicht mit dem Reden.
Mein Rat: Lerne wissenschaftliches Schreiben!!
Zitate, Gliederung, Rechtschreibung, Korrekturleser früh finden,
Literaturrecherche.
Du hast recht, soziale Kontakte sind wichtig.
Alleine geht man schneller. In der Gruppe kommt man weiter.
Bilde eine Gruppe oder schließ dich einer an.
Erfolg macht sexy. Wenn du sachlich gut bist kriegst du auch mehr Freunde, auch, weil du sicherer bist.
Ich kenne die Leiden von Einsamkeit an der Uni.
Ich war an der FU-Berlin. 50000 Studenten, schnell geht man da unter.
Viele hatten was zu sagen und haben den Schritt in die Diskussion nicht geschafft.
50% der FU- Studenten sind depressiv.
Der Leistungsdruck nimmt zu.
Vielen geht es wie dir.
Zuwanderer habens noch schwerer, weil sie stärker isoliert werden.
Anwesenheit
soziale Kontakte
Prüfungen
Finanzen
Privatleben
Tagesgeschäft
In die Rubriken hab ich mein Studium unterteilt.
Als ich gut war wollten viele was von mir.
Leider ist es im Westen so, daß man laut auffallen muß um wahrgenommen zu werden.
Auch Ruhige schaffen das Studium.
Der unbedingte Wille entscheidet und leider in Deutschland auch das Portemonnaie der Eltern und die Herkunft über den Studienerfolg.
Hol dir Rat.
Studienberatung, zwei gute Freunde aufbauen, Zeitmanagement.
Viel Glück |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 15 Aug 2012 - 10:42:36 Titel: |
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| Aristoteles1 hat folgendes geschrieben: |
| Leider ist es im Westen so, daß man laut auffallen muß um wahrgenommen zu werden. |
Och, bitte! Ich dachte diese Ossi-Wessi-Kacke wäre endlich at acta gelegt!
Das ist überall so, wo es kapitalistisch zugeht! Die Zeiten der Planwirtschaft und der daraus resultierenden Misswirtschaft sind seit 23 Jahren vorbei, gewöhne Dich mal dran.
Wo ist eigentlich "foxy99" abgeblieben?
Würde mich interessieren, welchen Weg sie jetzt eingeschlagen hat. _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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FOM - Frankfurt am Main - Wintersemester 2012
Blog - Mein Weg zum Wirtschaftsinformatiker |
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quatsch Moderator


Anmeldungsdatum: 31.08.2005 Beiträge: 3344
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Verfasst am: 15 Aug 2012 - 11:54:01 Titel: |
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| Aristoteles1 hat folgendes geschrieben: |
Studium schafft man mit dem Schreiben nicht mit dem Reden.
Mein Rat: Lerne wissenschaftliches Schreiben!!
Zitate, Gliederung, Rechtschreibung, Korrekturleser früh finden,
Literaturrecherche. |
Je nach Studium ist dieser Rat unbrauchbar. In Naturwissenschaften z. B. nutzen diese Fähigkeiten vor der Diplomarbeit gar nichts, diese Fächer kann man ohne wissenschaftliches Schreiben mit Ausnahme der Abschlussarbeit studieren. Viel wichtiger ist hier z. B. das bearbeiten von Übungsblättern oder das Schreiben von Laborprotokollen.
| Aristoteles1 hat folgendes geschrieben: |
50% der FU- Studenten sind depressiv.
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Gibt es für diese (absurde) Behauptung auch einen Beleg? |
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