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Zeitaufwand für universitäres WiMa-Studium
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1stsupply
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Anmeldungsdatum: 17.07.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2012 - 00:51:33    Titel: Zeitaufwand für universitäres WiMa-Studium

Hi,

da ich momentan noch am Überlegen bin, ob ich WiWi oder WiMa (beides in Ulm) studieren werden, wollte ich mich mal über das im Threadthema genannte Thema informieren.

Selbstverständlich ist der Zeitaufwand für mich kein primär entscheidener Grund, WiMa zu studieren oder eben nicht. Da ich aber gerne plane und mich auch schon etwas drauf einstellen möchte, fände ich es prima, wenn erfahrene Leute einen gewissen Zeitrahmen angeben könnten.

In Wiki steht ja, dass ein reines Mathestudium durchschnittlich 60 Stunden pro Woche benötigt. Da - zumindest in Ulm - in diversen Semestern auch noch wirtschaftswissenschaftliche Module hinzukommen (neben Linearer Algebra und Analysis I sowie Informatik), gehe ich von einem noch höheren Zeitaufwand aus?

Wenn dem so wäre, wäre es nämlich für mich ein unter anderem zu berücksichtigender Grund, das WiMa-Studium bei etwaigen Zweifeln doch nicht aufzunehmen. Nicht weil ich faul bin (ist kein sonderlich schlagkräftiges Argument, aber ich hatte einen Abischnitt von 1,6), sondern weil ich einfach Respekt vor einer derartigen ''Belastung'' habe und neben dem Studium auch etwas Zeit haben möchte, mich persönlich/privat/sozial weiterzuentwickeln. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Also, liege ich mit dem geschätzten Aufwand total falsch oder kommt das durchschnittlich in etwa hin?

Liebe Grüße,

1stsupply
Morii
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Anmeldungsdatum: 03.06.2010
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2012 - 09:21:28    Titel:

vorweg: ich selbst studiere weder Mathe, noch in Ulm.

Aber meiner Meinung sind dieser Werte absolute Übertreibung. 60 Stunden pro Woche im Schnitt würde bedeuten, dass du in der kritischen Phase vor den Klausuren wohl einen Aufwand von 80 Stunden+ hättest. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ALLE Studenten soviel zeit investieren müssen/wollen.

Wäre mal gut die Quelle in Wiki zu kennen, also ob es dafür wirklich Belege gibt, oder ob sich nur irgend ein Mathestudent damit profilieren wollte.

Also ich würde sagen, die besten Ergebnisse hinsichtlich des wirklichen Zeitaufwandes wirst du bekommen wenn du Studenten in Ulm fragst, sei das jetzt direkt an der Uni oder über eine der sicher zig fach vorhanden Facebook Gruppen.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2573

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2012 - 13:47:27    Titel: Re: Zeitaufwand für universitäres WiMa-Studium

1stsupply hat folgendes geschrieben:


Da - zumindest in Ulm - in diversen Semestern auch noch wirtschaftswissenschaftliche Module hinzukommen (neben Linearer Algebra und Analysis I sowie Informatik), gehe ich von einem noch höheren Zeitaufwand aus?



Du studierst ja nicht ein normales Mathestudium + zusätzliche BWL-Fächer. Das WiMa-Studium ist sicherlich wie ein normales Mathestudium ausgelegt vom Umfang her. Halt dann weniger Mathe und zusätzlich BWL
DelphiMann
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 1189

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2012 - 11:03:32    Titel: Re: Zeitaufwand für universitäres WiMa-Studium

1stsupply hat folgendes geschrieben:
Hi,

da ich momentan noch am Überlegen bin, ob ich WiWi oder WiMa (beides in Ulm) studieren werden, wollte ich mich mal über das im Threadthema genannte Thema informieren.

Selbstverständlich ist der Zeitaufwand für mich kein primär entscheidener Grund, WiMa zu studieren oder eben nicht. Da ich aber gerne plane und mich auch schon etwas drauf einstellen möchte, fände ich es prima, wenn erfahrene Leute einen gewissen Zeitrahmen angeben könnten.

In Wiki steht ja, dass ein reines Mathestudium durchschnittlich 60 Stunden pro Woche benötigt. Da - zumindest in Ulm - in diversen Semestern auch noch wirtschaftswissenschaftliche Module hinzukommen (neben Linearer Algebra und Analysis I sowie Informatik), gehe ich von einem noch höheren Zeitaufwand aus?

Wenn dem so wäre, wäre es nämlich für mich ein unter anderem zu berücksichtigender Grund, das WiMa-Studium bei etwaigen Zweifeln doch nicht aufzunehmen. Nicht weil ich faul bin (ist kein sonderlich schlagkräftiges Argument, aber ich hatte einen Abischnitt von 1,6), sondern weil ich einfach Respekt vor einer derartigen ''Belastung'' habe und neben dem Studium auch etwas Zeit haben möchte, mich persönlich/privat/sozial weiterzuentwickeln. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Also, liege ich mit dem geschätzten Aufwand total falsch oder kommt das durchschnittlich in etwa hin?

Liebe Grüße,

1stsupply


Du wirst es, wie viele Andere zuvor, überleben.

Davon abgesehen, sagt der Durchschnittswert nicht wirklich viel aus. 1. Kann es sein, dass es Studenten gibt, die sehr wenig studieren und 2. Kann es sein, dass es Studenten gibt, die sehr viel studieren. Dann kommen noch die Studenten, die nix machen und vor den Klausuren studieren und geht so weiter ... Also, vergiss die 60 Stunden pro Woche. Is nur ne Floskel, auf der Du mit Sicherheit nicht für Deine Zukunft planen solltest.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1221

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 00:16:55    Titel:

Du hast die ersten Semester ein normales Mathestudium, plus eine BWL Vorlesung(mit den BWLern zusammen) + 1 Informatik Vorlesung.
Zeitaufwand ist höher als in einem Mathestudium plus Nebenfach(außer man nimmt als Nebenfach Physik, was für mich der Overkill wäre).


Wieviel dein persönlicher Zeitaufwand beträgt kann man jetzt noch nicht sagen. Wobei du kennst deine Fähigkeiten, Vorkenntnisse am besten.
_________________
Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
Morteza1993
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 13:33:53    Titel:

hey ich hab da ne kleine frage:
meinst du mit 60h pro woche, 60 stunden die du zuhause für das studium investierst oder inkl. die stunden die du in der uni in den vorlesungen verbringst?
weil sonst würde das übertrieben viel klingen Shocked Shocked
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 22669

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 14:58:29    Titel:

Die 60 Arbeitsstunden / Woche sind natürlich vollkommen übertrieben. Auch ein WiMa-Studium ist eine ganz normale Vollzeittätigkeit mit im Mittel 38-40h/Woche. Dies schließt sowohl Präsenzzeiten wie auch das Selbststudium (Lösen von Übungsaufgaben, Klausurvorbereitung u.ä.) mit ein.

Ein Mathe-Studium hat üblicherweise ca. 20 Semesterwochenstunden Präsenzveranstaltungen; in Wirtschaftsmathe ist es aufgrund des WiWi-Anteils (mit "etwas" geringerer Informationsdichte Wink ) etwas mehr.


Bei Weitem aber ist ein WiMa-Studium KEIN vollwertiges Mathe-Studium plus Wirtschaftsveranstaltungen. Insbesondere im Bereich der reinen Mathematik hört man VIEL weniger... (Klar, ist ja auch nicht die Stoßrichtung des Studiengangs)


Cyrix
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Die Wurzel
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1stsupply
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Anmeldungsdatum: 17.07.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 20:01:59    Titel:

Danke soweit für die Antworten, ich habe mich mittlerweile an Wima-Studierende in Ulm gewandt. Ihre Antworten kann ich ja dann hier präsentieren, sobald sie antworten.

Zitat:
meinst du mit 60h pro woche, 60 stunden die du zuhause für das studium investierst oder inkl. die stunden die du in der uni in den vorlesungen verbringst?


Damit meine ich alles in allem.

Zitat:
Bei Weitem aber ist ein WiMa-Studium KEIN vollwertiges Mathe-Studium plus Wirtschaftsveranstaltungen. Insbesondere im Bereich der reinen Mathematik hört man VIEL weniger...


Ich möchte dir keineswegs widersprechen, aber wie ist dann das folgende Modulprogramm zu verstehen?

Mal ein Vergleich zwischen Mathe und WiMa an der Uni Ulm:

Mathe: http://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/mawi/studiengaenge/mathematik/bachelor/StudienplanBaMathe.pdf

Wima: http://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/mawi/studiengaenge/wirtschaftsmathematik/bachelor/StudienplanBaWiMa.pdf

Zumindest in den ersten zwei Semestern hat der Wima-Student doch mehr zu tun, oder irre ich mich?

Der Mathematiker hört in diesem Zeitraum ja weniger. Danach fallen wenige ''Reine Mathematik''-Module weg (wie z.B. Funktionentheorie).

Ich denke einfach, dass der ''Reine Mathematik''-Anteil in Ulm im Vergleich zu anderen Unis hoch ist.:

Übersicht mit Leistungspunkten (Bachelor) LP

Reine Mathematik (Analysis, Algebra, Zahlentheorie) 44
Stochastik, Optimierung, Finanzmathematik 27
Informatik, Numerik 24
Wirtschaftswissenschaften 24
Wahlpflichtmodule 26
Praktika, Seminare 6
Additive Schlüsselqualifikationen, Berufspraktische Tätigkeit 17
Bachelorarbeit 12

Summe 180


Quelle: http://www.uni-ulm.de/studium/studiengaenge/bachelorstudiengaenge/mathematik-und-wirtschaftswissenschaften/wirtschaftsmathematik-bachelor.html
Nalien
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BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 20:59:10    Titel:

In meinem ersten Studienjahr hoerte ich zwei Mathe VLen und zwei WiWi VLen pro Semester.

Also bspw. Analysis I, Lineare Algebra I, dann zwei Module VWL oder BWL.

Die Mathe Module nahmen deutlich mehr Zeit in Anspruch, insbesondere wegen Hausaufgaben und Praesenzzeit.

Fuer den WiWi Spass genuegte es den Kram vor den Klausuren mal intensiv zwei Wochen lang durchzuarbeiten.

Somit wuerde ich persoenlich den Zeitaufwand eines reinen Mathematikers doch etwas hoeher einschaetzen als den eines WiMa Studenten, trotz dem einen Modul das man unter Umstaenden (je nach Uni) weniger hat, da diese einfach deutlich aufwendiger sind.
konstantin87
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BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 21:05:41    Titel:

30 cp sind 30 cp, also warum sollte der wima-student mehr zutun haben? http://de.wikipedia.org/wiki/European_Credit_Transfer_System#Credit_Points

wima ist eine kombination von mathe und wirtschaft. die anteile sind dabei von hochschule zu hochschule variabel. man wird jedoch erkennen können, dass die gewichtung in ulm eher auf mathe liegt. trotzdem kannst über ein drittel des studiums in richtung wirtschaft auslegen, also das sind für die meisten wohl eher die einfacheren scheine.
Nalien
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BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 21:33:06    Titel:

"je nach Uni"

Und CP ist eben nicht gleich CP. Sicherlich ist die Idee gut, aber die Umsetzung ist offenbar nicht besonders gut gelungen.

Diese scheinen total willkuerlich vergeben zu werden.

Bspw. gibt es fuer Analysis in Mannheim 10 ECTS, in Heidelberg 8 ECTS, die Heidelberger Vorlesung scheint aber zumindest was die Uebungszettel betrifft, aufwandsintensiver zu sein.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 3679

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2012 - 23:56:45    Titel:

woran machst du das fest, hast du beide veranstaltungen besucht?
lernaufwand für die klausur und die vorlesung selbst fließen natürlich auch ein.

die cp dienen als grobes maß um den arbeitsaufwand einschätzen zu können und veranstaltungen vergleichbar zu machen. das nicht jeder exakt 30 stunden für einen cp braucht, sollte jedem klar sein.
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
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BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 03:08:00    Titel:

Zitat:
In meinem ersten Studienjahr hoerte ich zwei Mathe VLen und zwei WiWi VLen pro Semester.

Also bspw. Analysis I, Lineare Algebra I, dann zwei Module VWL oder BWL.

Also ja.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 3679

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 10:03:41    Titel:

ich meinte an beiden genannten universitäten
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 611

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 12:06:08    Titel:

Offensichtlich habe ich nicht die selbe Veranstaltung zweimal besucht, der berarbeitete Stoff sowie die Uebungsblaetter sprechen allerdings fuer sich.

Darueber hinaus sind die WiWi Module mit den Mathe Modulen der selben Universitaet bereits nicht vergleichbar, trotz gleicher ECTS Gewichtung.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1221

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 12:15:59    Titel:

Mein Bruder hat 4 Semester Ingenieurswesen an einer Uni studiert, dann den Rest den Studiums an einer TU. Sagte, dass sein Studium jetzt deutlich aufwendiger ist, obwohl er die gleichen CP für die Veranstaltungen bekommt.
Er hat sogar einige wenige Veranstaltungen 2 mal gehört, an seiner alten und neuen Uni.

Zudem haben FH, BA sogar 210 CPs. Sogar innnerhalb eines Studiengangs kommt es einigen so vor als einge Fächer mit wenig CPs aufwendig sind.

Daran würde ich es echt nicht fest machen.


Zitat:
Somit wuerde ich persoenlich den Zeitaufwand eines reinen Mathematikers doch etwas hoeher einschaetzen als den eines WiMa Studenten, trotz dem einen Modul das man unter Umstaenden (je nach Uni) weniger hat, da diese einfach deutlich aufwendiger sind.



Dir ist schon klar, dass du für die späteren Mathevorlesungen eher fleißig sein musst und du das nicht mit einer Anfängervorlesung vergleichen kannst. In Analysis 1 musst du dich an die Methodik gewöhnen, Beweisführung. Deshalb scheitern ja viele in den ersten Semester. Das macht es richtig aufwendig.

In einer Topologievorlesung oder Zahlentheorie(vom Inhalt schwieriger als Analysis 1) ist zwar auch viel nachdenken gefragt, aber normalerweise hast du bis dahin 4-5 Semester Mathe gemacht und kannst dir den Inhalt durch Fleiß aneignen.

Zitat:
Bei Weitem aber ist ein WiMa-Studium KEIN vollwertiges Mathe-Studium plus Wirtschaftsveranstaltungen. Insbesondere im Bereich der reinen Mathematik hört man VIEL weniger... (Klar, ist ja auch nicht die Stoßrichtung des Studiengangs)


So negativ würde ich es nicht sehen. Ich bin zu 70-80 Prozent MAthematiker, reine Mathematik kaum ausgebildet, dafür sehr gut in Stochastik, Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Optimierung. Besser als ein normaler Mathematiker, der seinen Schwerpunkt nicht darauf legt.
Im Bachelor ist der Unterschied aber klein, wird dann im Master zu einem "richtigen" Mathematiker größer. Deshalb ist es problemlos als Wima einen Mathemaster zu machen.


Zitat:
Die 60 Arbeitsstunden / Woche sind natürlich vollkommen übertrieben. Auch ein WiMa-Studium ist eine ganz normale Vollzeittätigkeit mit im Mittel 38-40h/Woche. Dies schließt sowohl Präsenzzeiten wie auch das Selbststudium (Lösen von Übungsaufgaben, Klausurvorbereitung u.ä.) mit ein.


Ich selber habe in den ersten Semestern 60 Stunden gebraucht, kommt hin. 24 Stunden mit Übung, Tutorium Präsenzstunden.

Dann 4 Übungsblätter(2 Mathe, 1 BWL, 1 Informatikblatt wo man programmieren musste). Nachdem ich die Vorlesungen nachgearbeitet habe war ich auf 40 Sunden. Die 4 Übungsblätter haben auch sehr viel Zeit gekostet(habe so gut wie nie alles lösen können). Ich schätze ich war eher 60-80 Stunden beschäftigt.

In der Vorlesungszeit ist alles sehr komprimiert. Deshalb hat man in Oxford/Cambridge innerhalb des Semesters eine Readingweek, wo man frei hat und den Stoff nacharbeiten kann. In Deutschland gibt es ja keine Reading Week.
Ich finde im Sommersemester wirklich alles sehr komprimiert und von der Geschwindigkeit sehr schnell.
_________________
Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
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