Ausbildungszeugnis bitte ansehen
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binebine Newbie


Anmeldungsdatum: 18.07.2012 Beiträge: 1
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 20:18:31 Titel: Ausbildungszeugnis bitte ansehen |
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Hallo,
habe folgendes Arbeitszeugnis erhalten. Bitte schaut es euch an und schreibt eure Meinung dazu. Danke im vorraus.
Gruß Bine
Frau Sabine Mustermann, geb. am 15.03.1990, wohnhaft Musterstr. 7,
11111 Musterdorf wurde in der Zeit vom 01.08.2009 bis zum 12.07.2012
in unserem Haus in dem Beruf zur Hotelfachfrau ausgebildet.
Frau Mustermann hat während der Ausbildung die Bereiche Rezeption, Service,
Hotelbar, Etage, Wäscherei und Küche durchlaufen und hat in allen Abteilungen
die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit ausgeführt.
Mit Engagement und Interesse widmete sich Frau Mustermann ihrem gewählten
Ausbildungsberuf. Dank ihrer guten Auffassungsgabe wurde sie schon früh
an selbständiges Arbeiten gewöhnt. Sie war stets pflichtbewußt, ehrlich und
zuverlässig. Gästen gegenüber war sie höflich und zuvorkommend.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei.
Frau Mustermann verlässt unser Haus mit Beendigung der Berufsausbildung.
Wir wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.
Hotel xyz |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 20:34:08 Titel: |
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Hi!
So lese ich Dein Zeugnis:
| Zitat: |
| Frau Mustermann hat während der Ausbildung die Bereiche Rezeption, Service, Hotelbar, Etage, Wäscherei und Küche durchlaufen und hat in allen Abteilungen die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit ausgeführt. |
Schulnote = 3
Du hast gemacht, was man Dir gesagt hat.
| Zitat: |
| Mit Engagement und Interesse widmete sich Frau Mustermann ihrem gewählten Ausbildungsberuf. |
Schulnote = 3
Du warst anwesend und selten krank.
| Zitat: |
| Dank ihrer guten Auffassungsgabe wurde sie schon früh an selbständiges Arbeiten gewöhnt. |
Schulnote = 3 bis 4
Bist nicht doof, aber anscheinend faul oder unfähig, Arbeit selbst zu erkennen, man muss Dich darauf stossen.
| Zitat: |
| Sie war stets pflichtbewußt, ehrlich und zuverlässig. Gästen gegenüber war sie höflich und zuvorkommend. |
Schulnote = 2 bis 3
Wenn Du mal was gemacht hast, hast Du es richtig und gut gemacht.
Die Gäste haben sich nicht über Dich beschwert... immerhin.
| Zitat: |
| Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei. |
Schulnote = 3
Warst nicht aufmüpfig und hast Deine Vorgesetzten nicht "angemacht".
| Zitat: |
| Frau Mustermann verlässt unser Haus mit Beendigung der Berufsausbildung. |
Schulnote = 4
Jetzt isse weg, uns ist das egal!
| Zitat: |
| Wir wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute. |
Schulnote = 3
Übliche Floskel.
Alles in Allem KEIN gutes Zeugnis!
Irgendwie ist das Zeugnis auch recht kurz und Deine Aufgaben werden nur angerissen, nicht genau aufgezeigt/aufgelistet.
Würde ich bemängeln und neu schreiben lassen... damit würde ich mich NIRGENDS bewerben wollen!  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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FOM - Frankfurt am Main - Wintersemester 2012
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 18 Jul 2012 - 21:20:10 Titel: |
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Hi!
Soo, hier eines meiner Zeugnisse, damit Du siehst, dass Welten zwischen diesen blöden Blättern Papier liegen können.
Dass ich etwas länger in "Lohn und Brot" stehe als Du, ist mir bewusst, deswegen kann Deines nicht so lang sein. Aber als grobe Richtung sollte es, trotz anderer Branche, schon ausreichen.
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Zeugnis
[Hier gehört ein Unternehmesprofil hin... in Deinem Fall Grösse des Hotels (Anzahl Zimmer), seit wann es das Hotel gibt, grobe Anzahl Mitarbeiter, durchschnittliche Zahl der Gäste, evtl. der Hinweis auf Konferenzveranstaltungen/Hochzeiten/etc, bla bla]
Herr Stephan XY, geboren am 01.01.1900 in Ist-Doch-Egal, absolvierte vom 01.08.2002 bis 31.05.2005 in der Schnurzpiepe AG eine Ausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, am Standort Schnurz.
Im Anschluss daran wurde Herr XY als Sklave in das Segment Vorhof-Der-Hölle übernommen und im Bereich Hier-Ist-Eh-Schon-Alles-Im-Argen eingesetzt. Sein Aufgabengebiet umfasste folgendes:
• Monitoring mittels NetIQ und unternehmensintern entwickelten Applikationen
• Operating und Incidentsbearbeitung der Windows-/Citrixumgebung (Windows 2000, Metaframe XP FR2/FR3 mit ca. 1200 Servern und 20.000 Anwendern) für den Hauptkunden Zuckerbrot-Und-Peitsche AG
• Bearbeitung von Incidents mit Windows-/Citrix-Bordmitteln und Systemprogrammen
• 1st Level Support bei Serverstörungen
• 2nd Level Support der vorgelagerten Fachgruppen
• Erfassung von Incidents mittels Ticketsystem Remedy
• Routing von Incidents an verschiedenste Fachgruppen
• Disaster Recovery (Livestate Recovery)
• Implementierung von Changes auf Serverfarmen, Service- und Linuxsystemen mithilfe unternehmenseigener Tools
• Data-Restore mittels Tivoli (IBM)
Nach erfolgreicher Bewerbung auf eine interne Stellenausschreibung wechselte Herr XY zum 01. August 2006 in den Bereich Schon-Etwas-Besser-Als-Die-Hölle nach Capital-City. Im Team Alles-Kaputt-Machen innerhalb der Gruppe Wir-Haben-Das-Schon-Im-Griff-Irgendwie erfolgte sein Einsatz als Sklaven-Vorarbeiter und ab dem 01. Dezember 2006 als Sklaven-Anpeitscher. In der Funktion als Zerstörer oblagen ihm folgende Aufgaben:
• Durchführung von Changes/Auftragsarbeiten in der produktiven Citrix-Umgebung der Zuckerbrot-Und-Peitsche AG
• Betreuung und Aufrechterhaltung des Produktionsbetriebes
• Kontrolle und Vorbereitung der Auftragsarbeiten für die nächtliche Umsetzung
• Rücksprache mit dem Change- und Releasemanagement bei Unklarheiten
• Dokumentation der Aufträge und deren Ergebnisse
• Nächtliche Umsetzung der Aufträge in der Produktionsumgebung
• Wochenendeinsätze bei Releasewechseln der Produktionsumgebung
• Analyse von fehlerhafter Softwareinstallation
• Unterstützung anderer Abteilungen wie Lauter-Rotleuchtende-Bömmel und Keine-Ahnung-Was-Ich-Da-Mache-Aber-Ich-Sitze-Trotzdem-Hier bei massiven Incidents
• Dispatching von Server-Störungen (PMOGs)
• Schulung und Einweisung neuer Mitarbeiter in das Produktionsumfeld
Am 01.01.2007 ging die Schnurzpiepe AG in der Verwaltungswasserkopf AG auf und Herr XY wurde als Irgendwas-Mit-IT mit dem oben genannten Aufgabengebiet ins neue Unternehmen übernommen.
Herr XY wechselte intern auf eigenen Wunsch am 01. August 2007 als Irgendwas-Mit-IT in das Team Wir-Prüfen-Bevor-Wir-Doch-Alles-Kaputt-Machen der Gruppe Wir-Haben-Das-Schon-Im-Griff-Irgendwie. Sein neues Arbeitsumfeld umfasste folgende Aufgaben:
• Installationen im Testumfeld der Zuckerbrot-Und-Peitsche AG
• Betreuung und Aufrechterhaltung des Testbetriebes
• Audit Issues (ESM Koordination im Testumfeld)
• Dispatching von Störungen (Trouble Tickets und PMOGs)
• Erarbeitung von Lösungen und Workarounds
• Verantwortlichkeit innerhalb des Releaseprozesses über entsprechende SDL-Rollen als Implementor, Tester und Kunde
• Einhaltung der Prozesskennzahlen (SLAs)
• Identifikation von fehlerhaften Komponenten sowohl Hard- als auch Software
• Kontrolle der Release innerhalb des Prozesses und Abstimmung mit dem Releasemanagement
• Dokumentation der Kontrollen und Durchführungen in SDL
• Beratung der Application Owner in Bezug auf Hardware-Dispositionen und Software
• Unterstützung bei produktiven Releasewechseln als Zerstörer und – kommandant
• Identifizieren, nachstellen, analysieren und beheben von Produktionsincidents
• Pflege und Einrichtung von Benutzern in der Test-Domäne
• Jourfix mit Test- und Projektmanagement der Zuckerbrot-Und-Peitsche AG
• Beratung und Unterstützung des Kunden bei Projekten
• Übernahme der technischen Koordination innerhalb des Teams
Herr XY verfügt über ein gutes Fachwissen, was er in eigener Initiative aktualisiert und erfolgreich in die tägliche Praxis umsetzt, was ihn auch bei komplexen Fragen und in schwierigen Situationen zu selbstständigen, durchdachten und realistischen Entscheidungen befähigt. Aufgrund seines Engagements, seiner Eigeninitiative und seines vollen Einsatzes lagen seine Arbeitsmenge und sein Arbeitstempo stets über unseren Erwartungen. Seine Vorgehensweise ist gekennzeichnet durch Verantwortungsbewusstsein, sehr sorgfältiger Planung, strukturierten Prozessschritten, konzentrierter Arbeitsweise und konsequenter Umsetzung. Herr XY stellt hierbei seine Fähigkeit unter Beweis, auch unter hoher Belastung, beständig einen guten Überblick zu behalten, zielorientiert zu arbeiten und dadurch erfolgreich gute Ergebnisse abzuliefern, mit denen wir immer sehr zufrieden waren.
Herr XY besitzt jederzeit die volle Anerkennung seiner Führungskraft und ist stets aufgeschlossen für Anregungen. Sein persönliches Verhalten gegenüber anderen Vorgesetzten und Kollegen ist teamorientiert, loyal und immer einwandfrei. Gegenüber unserem Kunden tritt Herr XY zuvorkommend, serviceorientiert und stets vorbildlich auf.
Herr XY verlässt uns auf eigenen Wunsch zum heutigen Tag. Seine Entscheidung bedauern wir sehr und danken ihm für seine stets sehr gute Leistung in unserem Unternehmen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg. _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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woodstock. Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2007 Beiträge: 2320 Wohnort: Franken
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Verfasst am: 07 Sep 2012 - 16:46:57 Titel: |
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annähernd perfekt. _________________ Grüße
woodstock.
der mit dem Punkt |
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pfefer Newbie


Anmeldungsdatum: 27.04.2012 Beiträge: 6
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Verfasst am: 26 Sep 2012 - 23:52:13 Titel: |
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unglaublich, wie man das alles so schreiben kann, dass es auf den ersten blick positiv und gut klingt..aber eigentlich, fast nur negatives dadrin steht..und wie soll man das slebstständig erkennen??..warum schreiben die das so? kann man das nicht direkt so schreiben, wie man das meint?..hmm....
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Es gibt Abendkleider, bei deren Anblick man richtig neugierig ist, ob die Trägerin zuerst einen Mann oder eine Erkältung einfängt. |
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unattended79 Junior Member


 Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 52
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Verfasst am: 27 Sep 2012 - 10:36:53 Titel: |
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| pfefer hat folgendes geschrieben: |
| unglaublich, wie man das alles so schreiben kann, dass es auf den ersten blick positiv und gut klingt..aber eigentlich, fast nur negatives dadrin steht..und wie soll man das slebstständig erkennen??..warum schreiben die das so? kann man das nicht direkt so schreiben, wie man das meint?..hmm.... |
Das Problem ist, dass man niemanden denunzieren darf!
Wenn der Arbeitgeber reinschreibt, Herr/Frau XY ist eine faule Sau, ständig krank, trinkt den ganzen Tag Kaffee und hält die Belegschaft von der Arbeit ab... würde man diesen Menschen einstellen?
Wohl kaum! Also schreibt der Gesetzgeber ein wohlwollendes Zeugnis vor, egal, wie der Mitarbeiter gearbeitet hat.
Deswegen verständigt man sich mit dem neuen Arbeitgeber via "blumige Worte", die so geschwollen und hochtrabend sind, dass der Normalsterbliche das nicht versteht. Ähnlich wie Behörden-Deutsch!
So umgeht man die gesetzlich verbotene Denunzierung des Arbeitnehmers und entgeht damit rechtlichen Schritten, denn wo kein Kläger da kein Richter!  _________________ Viele Grüsse!
Stephan
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