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Einstieg in Frankreich
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Historier
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2012 - 21:58:00    Titel: Einstieg in Frankreich

Moin moin,

ich starte im Herbst ein Auslandsjahr in Nancy. Nun ist es so, dass ich nur 3 Jahre frz in der Schule hatte und das schon ne ganze Weile her ist. Seit einem halben Jahr versuche ich mich wieder einzuarbeiten, doch habe ich in der Uni so viel zu tun, dass ich kaum dazu komme mich ernsthaft mit der Sprache zu beschäften. (hab nen Kurs, einmal die Woche)
Ich würde mein Niveau zwischen B1 und B2 einordnen. Grammatikübungen schaffe ich gut, Aussprache ist sehr gut (lesen), Leseverständnis gut. Probleme bereiten mir das Sprechen, aber vor allem das Verstehen, wenn ich Franzosen höre, die in ihrem Normaltempro reden.
Was ich sagen möchte - allmählich packt mich die Angst. Man sagt mir dann immer, das wird schon werden. Man kommt schnell rein, wenn man erstmal drüben ist.
Ist das so?
Was empfehlt ihr mir für die letzten Wochen/Monate?
kölscheklüngel
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Anmeldungsdatum: 02.02.2011
Beiträge: 325
Wohnort: Cologne

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 00:03:33    Titel:

Hi Historier,

B1 oder B2 ist ja schon ein guter Level. Das schaffst du schon. Ich habe mit der Birkenbihl Methode gelernt, ist leider sehr zeitaufwendig und es hat gut funktioniert. Wenn du einmal im Land bist, dann lernst du schnell.
Schreib mal hier im Forum ein paar Texte, die kann man dann verbessern und du kannst noch etwas lernen.
Ich hatte im Februar mal eine Studentin, mit der habe ich mich einmal in der Woche getroffen und die hat 8 Euro die Stunde genommen. Ihre Muttersprache war Französisch und sie konnte schlechtes Deutsch sprechen. Das war für mich sehr gut. Schau mal im Netz nach, da findest du so eine Studentin immer. Nur Französisch sprechen, nicht das andere französisch. Embarassed
Historier
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2012 - 00:23:34    Titel:

kölscheklüngel hat folgendes geschrieben:
Nur Französisch sprechen, nicht das andere französisch. Embarassed


Hehe, ja ist klar Smile

Danke für deine aufbauenden Worte!
Ich werde im September noch einmal mit einer Bekannten zusammenarbeiten, die Französin ist und mir schon mal Einzelunterricht gegeben hat. Sie wird mir da nochmal helfen. Für den Sommer plane ich zudem noch mal einen Kurs am Institut zu belegen. Und wenn es die Verpflichtungen irgendwie zulassen auch ab und an mal einen französischen Film oder französische (Fach)-Literatur einzubeziehen.
kölscheklüngel
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Anmeldungsdatum: 02.02.2011
Beiträge: 325
Wohnort: Cologne

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2012 - 11:06:56    Titel:

...mach keinen Kurs an einem Institut oder Sprachschule. Ich habe jetzt einen Kurs gemacht, zum Glück mit einem Kumpel zusammen und wir haben nur viel Geld bezahlt. So viel gelernt haben wir nicht, die Lehrerin war zwar eine Französin, aber eben auch eine junge Frau, die noch keine Erfahrung hatte und froh war, wenn die 2 Stunden vorbei waren.
Du kannst mal, zu dem Institut Francais in deiner Stadt gehen, die sind deutlich preiswerter und von den habe ich auch schon viel gutes gehört.
Historier
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 19 Nov 2012 - 23:35:38    Titel:

Salut,

wollte mal ein kleines Update geben:
bin jetzt seit genau zwei Monaten in Nancy! Leider tue ich mich immer noch recht schwer. Die Aussage die man häufig liest, nach einem Monat würde es schon gehen, spätestens nach zwei Monaten, hat sich nicht wirklich bewahrheitet. Sad

Hier mal, was mir so spontan einfällt zu meiner Situation:
- Weder denke, noch träume ich auf französisch.
- In den Kursen ist es sehr stark vom Dozenten und der Tagesform abhängig. Es gibt Kurse, da geht es einigermaßen gut, andere sind schier zum verzweifeln. Ohne die Mitschriften der Kommilitonen wäre ich aber in beiden Formen recht verloren.
- zum Glück muss ich wohl kaum Klausuren schreiben sondern Arbeitsaufgaben erfüllen, die man zu Hause mit Wörterbuch erledigen kann
- Wenn sich die Kommilitonen untereinander unterhalten, komme ich meist kaum mit. Nur wenn sie sich mit mir etwas langsamer unterhalten, klappt es. Insgesamt denke ich aber, dass mein Hörverständnis schon besser geworden ist
- Lesen geht meistens schon relativ zügig
- Schreiben ist auch kein Problem, solange ich die Wörter nachschlagen kann.
- Sprechen ist noch eine regelrechte Schwachstelle: mir fehlt schlicht der Wortschatz. Ich möchte irgendwas erklären, z.B., dass da an der Wand ein wichtiger Zettel hängt und ich weiß dann nicht, was hängen heißt -> weiche auf standardfloskeln aus (là il y a ...)
- Habe viel Kontakt zu anderen Erasmusstudenten, wir unterhalten uns ausschließlich in französisch. Auch französische Kommilitonen sind sehr nett und habe Kontakt zu ihnen.
- Ich arbeite zwei Tage die Woche in einem deutschen Unternehmen, also zwei Tage nur deutsch. Ich denke dass ist nicht gerade förderlich, aber es ist für meine Berufsaussichten extrem wichtig das zu tun.
- leider komme ich auch nach Feierabend dem deutschen nicht aus. Ich bin sehr engagiert und dadurch muss ich täglich viele Emails beantworten, Formulare ausfüllen, Planungen durchführen etc. Da werde ich auch hier in Nancy nicht verschont von. Hinzu kommt, dass ich halt über Facebook ständig mit deutschen Nachrichten/Kommentaren versorgt werde, man möchte ja schließlich den Kontakt in die Heimat nicht verlieren.

Meine zentralen Anliegen:
- Wie kann ich möglichst effektiv Vokabeln eintrichtern?? Ich schreibe mir jetzt immer alle Wörter auf, die ich nicht wusste und die mir wichtig erscheinen
- Glaubt ihr, dass noch nicht alles verloren ist? Derzeit habe ich manchmal das Gefühl auf der Stelle zu treten und die Angst, dass das in einem halben Jahr auch noch so aussieht. Schließlich sollte es ja nach zwei Monaten spätestens schon gut laufen.
kölscheklüngel
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Anmeldungsdatum: 02.02.2011
Beiträge: 325
Wohnort: Cologne

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2012 - 12:55:09    Titel:

Salut Historier,

vielleicht machst du dir einfach zu viel Druck. Sei doch mal entspannt und denke nicht so viel nach, wie du etwas besser machen kannst. Wenn du motiviert bist und hast von innen heraus, das Bestreben eine Sache gut zu machen, dann klappt das schon. Du musst die Sprache lieben, nicht nur dasein, weil du musst.

Cordialement kölscheklüngel
ymarc
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 3057
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2012 - 13:51:54    Titel:

Il faut compter environ un an dans le pays pour bien se débrouiller en français.
Il faut de préférence évoluer dans un milieu autochtone; Nancy est,
à mon avis, un peu trop près de la frontière franco-allemande.
Besançon ou Dijon ou Lyon aurait été préférable pour y faire un semestre ou deux d'études.
Mike46
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Anmeldungsdatum: 11.11.2011
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2012 - 19:36:31    Titel:

il faut tout noter sur un carnet de vocabulaire et avoir de la patience ! le vocabulaire, numéroté, doit être revu tous les jours à voix haute !

bon courage !
shu
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Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Bordeaux

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2012 - 16:12:32    Titel:

Das meiste lernt man wirklich im Alltag aber je nach deinem Grad der Motivation und deines Fleisses kannst du den Lerneffekt noch ergänzen durch z.b. alle neuen Wörter aufschreiben oder jeden Tag 5 neue Wörter im Wörterbuch suchen und lernen, selbst kleine Texte so wie Einkaufsliste auf französisch schreiben (dadurch lernst du immer neue Wörter und festigst die alten..)
Was ich persönlich auch seeehr empfehlenswert finde: Lass die Erasmus Leute bei Seite und misch dich soweit wie es geht unter Franzosen Very Happy
Die Erasmus Studenten machen auch alle Fehler und im schlimmsten Fall gewöhnst du dir die selbst noch an wenn du sie tausend mal hörst.. Wenn du dich mehr an Franzosen hälst und mit denen was unternimmst wirst du dich mehr und mehr an das normale Sprechtempo gewöhnen, Strukturen übernehmen, neue Wörter lernen etc... auch wenn du erstmal nicht alles verstehst, hör einfach zu, frag nach, versuch dich iwie zu beteiligen... die freuen sich eher darüber wenn jmd seine Sprache lernst als genervt zu sein Very Happy
Historier
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Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 183
Wohnort: Uni Bamberg. derzeit Nancy

BeitragVerfasst am: 17 Dez 2012 - 01:38:35    Titel:

shu hat folgendes geschrieben:
Das meiste lernt man wirklich im Alltag aber je nach deinem Grad der Motivation und deines Fleisses kannst du den Lerneffekt noch ergänzen durch z.b. alle neuen Wörter aufschreiben oder jeden Tag 5 neue Wörter im Wörterbuch suchen und lernen, selbst kleine Texte so wie Einkaufsliste auf französisch schreiben (dadurch lernst du immer neue Wörter und festigst die alten..)

Jo das mache ich auch, finde ich sehr sinnvoll. Einkaufslisten, ToDo-Listen etc. schreibe ich auf französisch, unbekannte Wörter notier ich mir im Unterricht und schaue sie zu Hause nach. Auf dem Weg zur Uni oder wohin auch immer lese ich immer diese kostenlosen Zeitungen. Ich höre einen französischen Radiosender, der abends oft lustige Diskussionen bringt. Auch wenn das nur nebenbei beim Kochen läuft bringt das bestimmt was, auch wenn ich dem Verlauf nicht konzentriert folgen kann.
Ich habe auch Skype, Facebook und Konsorten auf Französisch umgestellt.
Am liebsten würde ich die Systemsprache meines PCs umstellen aber weiß nicht wie das geht. Weiß das jemand zufällig?
Und noch eine Frage - kennt jemand eine gute Nachrichtensendung eines französischen Senders die man sich im Livestream ansehen kann?


Zitat:
Wenn du dich mehr an Franzosen hälst und mit denen was unternimmst wirst du dich mehr und mehr an das normale Sprechtempo gewöhnen, Strukturen übernehmen, neue Wörter lernen etc... auch wenn du erstmal nicht alles verstehst, hör einfach zu, frag nach, versuch dich iwie zu beteiligen... die freuen sich eher darüber wenn jmd seine Sprache lernst als genervt zu sein Very Happy

Ich bin zum Glück an einer Uni, wo nur Franzosen sind. Die sind auch wirklich zum großen Teil nett und ich unternehme zunehmends etwas mit Kommilitonen. Es werden immer mehr Smile Manche sind eher zurückhalten oder genervt, andere dagegen freuen sich. Meist sind es die, die selbst schon mal im Ausland waren und wissen, wie es mir geht. Ich gehe gerne zu den Uni-eigenen Partys, nach ein paar Bier kann ich am besten mit den Kommilitonen kommunizieren Surprised
Ich muss auch sagen, allmählich wird das alles besser. Man hat mir auch schon attestiert, dass ich mehr verstände als beim ersten Zusammenkommen. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Nur beim Sprechen tu ich mir ab und an schwer, das klingt wohl noch etwas holprig^^ Da möchte ich etwas erklären und mein Gegenüber tut aus Freundlichkeit so, als würde er verstehen^^ Es ist auch irgendwie tagesformabhängig, manchmal geht es gut, an anderen Tagen denk ich mir ich höre zum ersten Mal diese Sprache...
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