SPIEGEL-Affäre, da war doch was!
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A.H.Hattray Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 941
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Verfasst am: 25 Jul 2012 - 12:51:00 Titel: SPIEGEL-Affäre, da war doch was! |
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Ach ja, da hat sich der beflissen vom Klerus zur Demokratie übergewechselte Adenauer vor 50 Jahren seine persönliche Willkürneigung nicht zügelnkönnen und dem Intgriganten und Antidemokraten Franz Josef Strauß nachgegeben, was zur Verhaftung der SPIEGEL-Redakteurs Ahlers und des Herausgebers Augstein führte.
Dabei hatten die nur breit darüber berichtet, was ohnehin kurz in den verschiedensten Zeitungen stand und mit der HS30 Affäre verbunden war.
Da hat die damals noch klerikal angehauchte CSU in Bayern durch die Person von Strauß kräftig die Trommel des Machtmissbrauch gerührt und gleichzeitig noch die Polizei missbraucht,um eine Reihe von Rechtsverstößen zu begehen.
Dass das nicht zugunsten von Adenauer und Strauß ausgehen konnte war damals noch dem Einfluss der Alliierten geschuldet und einer überraschend empörten Öffentlichkeit auch jenseits des linken Spektrums.
Könnte eine solche Affäre auch heute wieder passieren?
Abdul |
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Frederik-K Newbie


Anmeldungsdatum: 02.08.2012 Beiträge: 3
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Verfasst am: 03 Aug 2012 - 10:24:49 Titel: |
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Bei der Meldung, dass Augstein angeblich in einem russischen U-Boot auf der Flucht nach Kuba gewesen sei, muss ich immer wieder lachen.
Natürlich kann es immer wieder sein, dass einem Politiker die Macht zu Kopf steigt und ein kleines unbequemes Medium so vorübergehend zum Schweigen bringen will, aber an ein so großes Medium, wie den Spiegel würde sich heute niemand mehr rantrauen. Zumal die Vernetzung und Stimmung zwischen Politikern und Medien viel enger geworden ist. |
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A.H.Hattray Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 941
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Verfasst am: 04 Aug 2012 - 09:58:34 Titel: Vielleicht |
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Frederik-K passt schon die NSU Affäre in dieses Genre. Mit einiger Sicherheit jeodch die "niedrig gehängte Affäre der CDU Hessen, die mit "jüdischen Vermächtnissen" Parteispenden verschleierte.
Der Skandal schlechthin, auch sehr niedrig gehängt war, auch in Hessen, alles unter Koch, 4 Finanzbeamte für psychotisch erklären zu lassen, weil die bei CDU KLientel Steerfahndung leisteten.
Strauß kon nte man nicht niedrig hängen. ZU dessen Zeiten wagte es keiner zu sagen was er in Wahrheit war: Der klassische antidemokratischeIntrigant!
Abdul |
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Jan999 Full Member


Anmeldungsdatum: 30.01.2008 Beiträge: 265 Wohnort: Leipzig
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Verfasst am: 09 Aug 2012 - 21:48:46 Titel: |
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| Möglicherweise ist ja eine solche Affäre wie die Spiegel-Affäre auch heute möglich. schwierig zu sagen. Aber eigentlich ist es heute für Parteien gefährlicher sich offen mit großen, einflussreichen Medien anzulegen. Heute haben die Medien einen größeren Einfluss auf die Meinungsbildung als früher. Das klassische STammwählerpotential ist geringer geworden, wodurch die Parteien für Wahlsiege stärker als früher auf die Medien angewiesen sind. Die Leute entscheiden spontaner und informieren sich auch so häufiger über die Medienberichterstattung für eine bestimmte Partei. Bei vielen unentschlossenen Wählern suchen diese Informationen für ihre Wahlentscheidung und die holen sie sich auch aus den Medien. |
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A.H.Hattray Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2011 Beiträge: 941
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Verfasst am: 11 Aug 2012 - 17:33:43 Titel: Das ist ja eindeutig! |
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Das hat auch schon der Fall Guttenberg gezeigt. Guttenberg? Ja, die handelnden Personen, Unternehmen und Strukturen sind immer die gleichen:
Ob HS 30 oder Fallex, ob Morsleben oder Asse, ob Waffenverkäufe und deren Schieber: immer trifft man auf dieselben Personen, oder solchen die diesen nachgefolgt sind. Franz-Josef Strauß natürlich. Aber ein Antidemokrat kommt selten allein.
Die BILD-Zeitung, das weiß doch jeder. Der SPIEGEL konnte all die Jahre bis zuletzt, als es um die Affäre Wulff ging, davon ein Liedchen singen oder Nutzen daraus ziehen. "Weikersheimer Kreis" ja klar und "Bilderberg-Kreis" sowieso Die geballte Macht von Medien und Kreisen, die für Deutschland schon öfter verhängnisvolle Geschichte bereitet haben.
Wer kennt sie nicht, die "jüdischen Vermächtnisse" der hessischen CDU, oder den Rechtsbeuger Kohl, von der Flickaffäre bis zu Mappus Bankendeal mit dem Bänker Notheis, den dubiosen Machenschaften der Landesbanken, der Bayern Hyp, oder die Hype Alpe Adria, wo so wenig aufgeklärt ist, dass selbst der einstmalige Investigativjournalist Leyendecker meint: Da ist nichts mehr zu holen! 50 Millionen Spenden-Bestechungsgelder wie bei der elf-Aquitaine oder die 44 Millionen Überweisung an den Bänker Gribowsky. Man braucht ja nur davon auszugehen: Erhält eine Einzelperson einen so hohen Betrag : Wie muss es dann um das Gesamtvolumen stehen, das in diesen Fällen die Basis für solche Zahlungen sind ?
Abdul |
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