Freier Fall einer Kugel mit Reibung berechnen
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TheGame91 Newbie

Anmeldungsdatum: 14.05.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 26 Jul 2012 - 12:45:25 Titel: Freier Fall einer Kugel mit Reibung berechnen |
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Hallo,
ihm Rahmen meiner Seminararbeit zum Thema Fehlerrechnung habe ich einen Versuch zum Thema Freien Fall gemacht.
Dazu wurde eine Kugel eine bestimmte Strecke fallen gelassen und die Zeit gemessen.
Die Fallhöhen waren 50 cm, 55 cm und 60 cm.
Die Kugel hat einen Durchmesse von 19,07 mm.
Jetzt hatte der Lehrer die Idee, das ich die Reibung miteinberechnen könnte.
Er hat mir den Tipp gegeben, mal nach der Gleichung von Stokes zu schauen.
Okay, habe ich gemacht und das kam dabei heraus:
Meine Frage nun für das v. Kann ich da einfach sagen, das v = g * t ist?
Und wenn nicht, warum nicht?
Danke  |
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Hausmann Senior Member

Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 2706
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ichbinsisyphos Senior Member

Anmeldungsdatum: 31.05.2007 Beiträge: 1641
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Verfasst am: 30 Jul 2012 - 05:29:02 Titel: Re: Freier Fall einer Kugel mit Reibung berechnen |
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| TheGame91 hat folgendes geschrieben: | Meine Frage nun für das v. Kann ich da einfach sagen, das v = g * t ist?
Und wenn nicht, warum nicht?
Danke  | Nein, kannst ned. Hausmanns link sagt eigentlich eh alles.
Natürlich ist dir selbst klar, das der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit ein anderer sein muss.
Mit Reibung kommst ohne Differentialgleichungen nicht weiter. |
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cubep Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.07.2012 Beiträge: 17
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Verfasst am: 31 Jul 2012 - 13:22:59 Titel: |
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Hallo
Die Aufgabenstellung spricht von "freiem Fall", aus den Anmerkungen erkenne ich aber, dass der Fall Reibungs-behaftet betrachtet werden soll. (Anmerkung: Dann ist es kein "freier Fall" mehr.)
Zunächst einmal solltest du uns dann verraten, in welchem Medium der Körper fällt.
> in Luft?
> in einem Gas?
> in einer Flüssigkeit?
Ich vermute mal, du meinst in Luft.
Dann empfehle ich dir den Artikel in:
http://de.wikipedia.org/wiki/Luftwiderstand
Zum Verständnis:
a) die Stoke-sche Gleichung gilt für Bewegungen in Flüssigkeiten, bei 'kleinen' Geschwindigkeiten und laminarer Strömung.
b) die Stoke-sche Gleichung zeigt, dass dann die Widerstandskraft proportional zur Geschwindigkeit ist.
c) bei höheren Geschwindigkeiten wird die Strömung turbulent, dann ist die Widerstandskraft proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
d) Bei Bewegungen in Gasen (z.B. Luft) gilt das Luftwiderstands-Gesetz
F= 0.5*rho*c_w*A*v²
e) d.h. bei Bewegungen in Gasen (Luft) ist die Widerstandskraft wiederum proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
d) Wie schon 'ichbinsisyphos' bemerkte, kommst du dann auf eine Differenzialgleichung.
Denn, der Reibwiderstand ist ja abhängig von der Geschwindigkeit.
> du startest ja mit unbewegter Kugel, d.h. mit Geschwindigkeit v=0 ; und damit Luftwiderstand = 0
> je weiter die Kugel fällt, desto höher wird die Geschwindigkeit, und damit der Luftwiderstand.
Tip: in Gasen (Luft) kommt über die Differenzialgleichung eine Tangens-Hyperbolikus-Funktion raus.
Wenn ich mich recht entsinne:
v(t) = C * tanh( K * t) |
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