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Später Einstieg ins Studium - wie richtig durchziehen?
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MatthiasHD85
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Anmeldungsdatum: 29.07.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 20:53:59    Titel: Später Einstieg ins Studium - wie richtig durchziehen?

Servus,

Ich fange im Wintersemester ein Maschinenbaustudium an einer FH im schönen Pfälzer Wald an. Ich bin 28, da ich vorher eine Ausbildung gemacht habe, und gearbeitet habe - meine FH-Reife habe ich vor der Ausbildung erhalten, liegt also schon lange zurück für mich.

Meine konkreten Fragen sind: Wie bekomme ich eine richtige Lernroutine hin? Wieviel Zeit muss ich investieren? Wie finde ich am besten eine Lerngruppe? Mit 19-20 Jährigen werde ich nicht mehr so auf einer Wellenlänge sein, funktioniert das trotzdem mit Lerngruppen?

Sollte ich schon vor lange vor den Klausuren darauf lernen, oder lieber auf die Übungsblätter und Vorlesung konzentrieren, und erst so 4-5 Wochen vor der Klausur alte Klausuren rechnen?

Lohnt sich der Mathevorkurs?Bin da ziemlich eingerostet^^

Mfg
Matze
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2705

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 21:21:42    Titel:

Den Vorkurs solltest du auf jeden Fall mitnehmen. Dort werden gerade für dich wichtige Grundlagen wiederholt. Und, was genauso wichtig ist, du lernst Leute kennen und es bilden sich erste Lern-/Freundesgruppen.

Lerngruppen findest du also im Vorkurs oder durch eine offene Art und Freundlichkeit.
Während des Semesters solltest du unbedingt die Übungsaufgaben machen und die Vorlesungen nacharbeiten. Wieviel Zeit du dafür brauchst, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Am Anfang des Semesters, wirst du dich noch nicht auf die Klausuren vorbereiten können bzw. alte Klausuren rechnen können. Einige Wochen vor den Klausuren, rechnet man viele alte Klausuren durch.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5009

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 22:00:41    Titel:

ich kann wasp nur bestätigen. zusätzlich sollte man noch erwähnen, dass das erste semester für die meisten auch das härteste ist. es wird einfach von vielen unterschätzt und dann ist man im nächsten semester schon hinten, wenn man auch bloß durch 1-2 prüfungen fällt. dabei mein ich gar nicht das niveau, sondern einfach die umstellung von schule oder arbeit auf studium. im studium wird VIEL mehr stoff durchgenommen, so dass die meisten nicht durchkommen mit 2-3 tage vor der prüfung lernen. der stoff im hauptstudium ist nämlich komplexer, aber man gewöhnt sich semester für semester an das studieren, so dass man in höheren semestern besser klarkommt als in niedrigeren. es kam mir auch so vor, als ob die professoren wohlwollender sind, wenn man das grundstudium gepackt hat.

deshalb geh zum vorkurs, geh zu jedem tutorium und schiebe bloß nichts auf, was du nicht verstehst. versuch es dir sofort beizubringen.

du wirst auch mit den 20 jährigen wunderbar klarkommen, wobei der altersdurchschnitt der ingenieure an meiner fh eher bei 23-25 war, da die meisten bereits eine ausbildung und/oder techniker hatten. mein älterster laborpartner war deutlich über 30.
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 1915

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 22:46:06    Titel:

Du wirst definitiv mehr tun müssen, da aus eigener Erfahrung die Aufnahmeleistung (massemäßig) schon langsam zurückgeht ab 30. Da haben die 19-20 Jährigen definitv einen Vorteil. Das gleicht sich aber zum Teil auch durch Lebenserfahrung und Coolness bei Prüfungen wieder aus Wink
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5009

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 22:49:48    Titel:

bei uns waren die +30jährigen die mit abstand fleißigsten, so dass wir davon nichts gemerkt haben. sie gehörten deswegen auch definitiv zum oberen drittel.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1941

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2012 - 22:54:01    Titel:

Ausbildung oder Techniker geht wohl schlecht Wink.

Ansonsten haben meine Vorredner schon recht. Offen und freundlich sein und sich nicht selbst ausgrenzen, denn man sitzt ja eh im selben Boot.

Auf keinen Fall vom Stoff und den aufgaben einschüchtern lassen und sich auch mit Sachen auseinandersetzen die einen nicht unbedingt interessieren.
MatthiasHD85
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Anmeldungsdatum: 29.07.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2012 - 20:21:48    Titel:

Danke für eure Tipps Smile. Ich bin sowieso eher jemand, der lieber zur Veranstaltung geht, so unnötig sie auch sein mag (und immer 15min vorher da -.-), anstatt später zu bereuen nicht hingegangen zu sein.
Im Moment habe ich noch einiges an Arbeitseifer am Start, und kanns kaum erwarten loslegen zu dürfen. WIrd hoffentlich nicht abflauen wenn die ersten schweren Vorlesungen kommen^^.

Mfg Matze
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1857

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2012 - 09:35:22    Titel: Re: Später Einstieg ins Studium - wie richtig durchziehen?

[quote="MatthiasHD85"]Servus,

Ich fange im Wintersemester ein Maschinenbaustudium an einer FH im schönen Pfälzer Wald an. Ich bin 28, da ich vorher eine Ausbildung gemacht habe, und gearbeitet habe - meine FH-Reife habe ich vor der Ausbildung erhalten, liegt also schon lange zurück für mich.
[/quote

Ging und geht vielen so. Die FH ist der typische Weg für Spätzünder und sonstige Bildungsaufsteiger.

Zitat:

Meine konkreten Fragen sind: Wie bekomme ich eine richtige Lernroutine hin?


Das ist so eine Frage, die man nicht mit 0815 - Rezepten beantworten kann. Jeder hat da seine eigenen Wege. Einige lernen die ganze Zeit konzentriert mit und besuchen jede Vorlesung, andere lernen am Schluss massiv auf die Prüfungen. Es muss einfach jeder selber im Laufe des Studiums seine Routine finden.

Zitat:

Wieviel Zeit muss ich investieren?


Soviel Zeit, dass der Stoff sitzt. Das kann eine Viertel Stunde sein, das kann auch mal eine Nachtschicht erfordern. Je nachdem, wie gut du den Stoff verstehst und begreifen kannst. Tipp zur Nacharbeit von Vorlesungen: Versuche am besten, dir in Gedanken die Vorlesung selbst zu halten. Dann siehst du sofort, ob du das verstanden hast, was so gelehrt wurde.

Zitat:

Wie finde ich am besten eine Lerngruppe? Mit 19-20 Jährigen werde ich nicht mehr so auf einer Wellenlänge sein, funktioniert das trotzdem mit Lerngruppen?


Alter ist der geringste Grund, warum es zwischen Leuten funktioniert oder nicht. Wenn es menschelt, funktioniert es auch. Ich persönlich hatte nie eine Lerngruppe, sondern hab mir alles (außer bei Teamprojekten) selbst erarbeitet. Der eine lernt so, der andere eben so.

Zitat:

Sollte ich schon vor lange vor den Klausuren darauf lernen, oder lieber auf die Übungsblätter und Vorlesung konzentrieren, und erst so 4-5 Wochen vor der Klausur alte Klausuren rechnen?


Auch hier gibt es kein Patentrezept. Aber die Übungsblätter regelmässig zu machen, ist schon ma die halbe Miete. Und es schadet auch nichts, zwischendurch schon die Kapitel der alten Klausuren zu rechnen, die man in Vorlesungen erarbeitet hat. Gerade in den MINT - Fächern ist Üben die Mutter aller vier gewinnt Wink

Zitat:

Lohnt sich der Mathevorkurs?Bin da ziemlich eingerostet^^


Ja er lohnt sich in jedem Fall. Zumal die Herangehensweise an die Mathematik an Hochschulen eine andere ist, als jene in der Schule. Und wenn dazu die Schule schon Jahre zurück liegt ist es sowieso gut, nochmal die Grundlagen zu hören.
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1857

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2012 - 09:37:51    Titel:

MatthiasHD85 hat folgendes geschrieben:

Im Moment habe ich noch einiges an Arbeitseifer am Start, und kanns kaum erwarten loslegen zu dürfen. WIrd hoffentlich nicht abflauen wenn die ersten schweren Vorlesungen kommen^^.

Mfg Matze


Der Enthusiasmus des Ersti. Das wird sich nach 4 Semestern etwa normalsiert haben Wink
DelphiMann
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 1216

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2012 - 10:31:19    Titel:

MatthiasHD85 hat folgendes geschrieben:
Servus,

Ich fange im Wintersemester ein Maschinenbaustudium an einer FH im schönen Pfälzer Wald an. Ich bin 28, da ich vorher eine Ausbildung gemacht habe, und gearbeitet habe - meine FH-Reife habe ich vor der Ausbildung erhalten, liegt also schon lange zurück für mich.

Meine konkreten Fragen sind: Wie bekomme ich eine richtige Lernroutine hin? Wieviel Zeit muss ich investieren? Wie finde ich am besten eine Lerngruppe? Mit 19-20 Jährigen werde ich nicht mehr so auf einer Wellenlänge sein, funktioniert das trotzdem mit Lerngruppen?

Sollte ich schon vor lange vor den Klausuren darauf lernen, oder lieber auf die Übungsblätter und Vorlesung konzentrieren, und erst so 4-5 Wochen vor der Klausur alte Klausuren rechnen?

Lohnt sich der Mathevorkurs?Bin da ziemlich eingerostet^^

Mfg
Matze


Ich muss aus Erfahrungen sagen (Mathe/Statistik-Studium), dass das Alter keine Rolle spielt. Unsere Lerngruppe bestand aus Leutz, die gerade mal 17 Jahre alt waren und andere, die 38 Jahre alt waren.
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