weiterbilden im betriebswirt. Bereich
|
|
|
| Autor |
Nachricht |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 31 Jul 2012 - 18:37:58 Titel: weiterbilden im betriebswirt. Bereich |
|
|
Hallo,
ich habe nun mittlerweile viele Stunden das Internet und dieses Forum hier durchforstet.
Kurz zu meiner Person.
Ich bin 24Jahre und habe Abi. Danach habe ich eine Ausbildung als Automobilkaufmann gemacht und nun 2 Jahre in einem Autohaus gearbeitet.
Mir geht es darum, dass ich mich weiterentwickeln will und auch einen "besseren" Job finden will. Hintergrund dafür ist auch großteils der doch recht geringe Verdienst im Autohaus.
Was ich weiss ist, dass ich kein reines Studium oder dergleichen machen will. Ich werde weiterhin arbeiten gehen. Daher bleibt nur etwas wie Fernstudium.
In Betracht habe ich nun gezogen den staatl.geprüften Betriebswirt bei der "ILS" oder der "SGD" und den Geprüften Wirtschaftsfachwirt bei der "IHK".
...dass der staatl.gepr. vielleicht etwas höher steht ist mir bekannt.
Mir stellt sich allerdings immernoch die generelle Frage, lohnt es sich?
Man kann so sehr unterschiedliche Dinge lesen.
Habe ich mit einem dieser Qualifikationen wirklich eine gute Chance auf eine besser bezahlte und dem entsprechende Stelle?
Wenn das dann wirklich so ist, stellt sich noch die Frage, könnte mir da ein geprüfter Fachwirt schon reichen oder sollte ich eher gleich den staatl.gepr.Betriebswirt anstreben?
was meint ihr dazu? vor allem persönliche Erfahrungen würden mir sehr weiter helfen.
liebe Grüße |
|
 |
Rafael HB Full Member


Anmeldungsdatum: 28.07.2012 Beiträge: 172
|
Verfasst am: 31 Jul 2012 - 19:22:04 Titel: |
|
|
Kommt darauf an, was du erreichen willst. Um Teamleiter oder Chefverkäufer im Autohaus zu werden, kann der Fachwirt schon ausreichen. Wenn du bei einem Automobilkonzern ins mittlere Management möchtest, genügt höchstwahrscheinlich auch der staatlich geprüfte Betriebswirt nicht.
Du hast Abitur - bevor du dich für einen 36-monatigen Fernlehrgang zum Betriebswirt bei SGD oder ILS entscheidest, solltest du auch ein Fernstudium zum BWL-Bachelor in Betracht ziehen (Fernuni Hagen, Euro-FH, AKAD, WINGS etc.). Mit einem akademischen Grad könntest du deine Berufsperspektiven auf jeden Fall um ein Vielfaches verbessern. Möglicherweise wäre auch ein Teilpräsenzstudium (z.B. an der FOM) eine sinnvolle Möglichkeit für dich. |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 31 Jul 2012 - 22:29:41 Titel: |
|
|
ist es nicht so,dass ich, wenn ich einen bachelor mache, auch einer master machen sollte?
also wenn dann alles und das will ich eig nicht.
ist nur ein bachelor denn sinnvoll?
ja was ich mal erreichen will... das kann ich mir leider immer noch nicht beantworten,aber ich möchte schon ein bisschen was zu sagen haben aber sehe mich nicht in einer wirklich hohen leitenden Position.
es sprechen wiederrum auch viele Dinge für eine leitende Position.
und muss ich für den bachelor nicht mehr mitbringen als ich habe! |
|
 |
konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3601
|
Verfasst am: 31 Jul 2012 - 22:59:36 Titel: |
|
|
du hast abitur und einschlägige berufserfahrung, was willst du denn noch mitbringen? die meisten studieren überhaupt nur mit einem von beiden.
ein master ist übrigens keine pflicht. der bachelor soll ein regelabschluss sein und der master nur für die besonders guten, leute die promovieren wollen usw., jedenfalls ist ein bachelor als akademischer abschluss über einer weiterbildung zum betriebswirt anzusiedeln. |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 13:49:16 Titel: |
|
|
Hmm kann ich den bachelor auch neben der Arbeit und in 2-3 Jahren machen?
hat jmd Erfahrungen wie schwer es im Gegensatz zu den Weiterbildungen ist? |
|
 |
konstantin87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2008 Beiträge: 3601
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 14:30:33 Titel: |
|
|
es ist schon schwieriger, sonst wäre es kein akademischer abschluss, aber du wärst nicht der erste.
schau mal hier:
www.fernuni-hagen.de
www.oncampus.de
beides sind staatliche hochschulen, d.h. anerkennung wird einfacher und studiengebühren sind niedrig. |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 15:43:16 Titel: |
|
|
Rafael HB hat es im Grunde schon gesagt - denk zumindest über einen Bachelor nach. Dauert ähnlich lange und bringt am Ende u.U. mehr.
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
| ist es nicht so,dass ich, wenn ich einen bachelor mache, auch einer master machen sollte? |
Nein, warum? Es gibt mittlerweile zehntausende in Lohn und Brot stehende Bachelor die nicht einmal darüber nachdenken den Master zu machen.
| Zitat: |
| ist nur ein bachelor denn sinnvoll? |
Ja - vor allem in Vergleich zur Alternative nicht-akademischer Betriebswirte kann er einige Vorteile mehr bringen.
| Zitat: |
ja was ich mal erreichen will... das kann ich mir leider immer noch nicht beantworten,aber ich möchte schon ein bisschen was zu sagen haben aber sehe mich nicht in einer wirklich hohen leitenden Position.
es sprechen wiederrum auch viele Dinge für eine leitende Position. |
Ab einem gewissen Punkt in der Karriere ist derzeit fast nur noch der Weg in die Führungsebene möglich. Eine akzeptiere Fachkarriere gibt es nicht in allen Unternehmen.
| Zitat: |
| und muss ich für den bachelor nicht mehr mitbringen als ich habe! |
Was meinst Du denn was Du mitbringen musst oder was Du nicht haben solltest?
Einen Bachelor in weniger als der angegebenen Regelstudienzeit parallel zur Arbeit zu machen ist schwierig. Auch das Niveau ist natürlich etws höher als bei den Betriebswirten, logisch.
Die FernUni Hagen hat vielleicht den Vorteil etwas (arg) günstiger zu sein als viele andere Anbieter aber auch die höchsten Abbruchquoten und das niveauvollste Fernstudium in D. In drei Jahren bist Du dort nicht fertig. Rechne gut mit 9 Semestern.
Als Alternative zu Fernstudiengängen bieten sich Teilzeitpräsenzstudiengänge wie die FOM an. An der FH Mainz wird das sog. BIS angeboten, kostenpunkt für Dich - die normalen Vollzeitsemestergebühren und damit noch günstiger als die FernUni. Hier muss allerdings Dein Arbeitgeber mitspielen und du natürlich auch in der Gegend wohnen - obwohl ich auch Leute kenne die 150-200km für die Vorlesungen zweimal in der Woche angereist sind. Es gibt aber auch noch andere Anbieter.
Teilzeitpräsenzstudiengänge haben den Vorteil, dass durch den engen Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen ein größerer Gruppenzwang entsteht und das hilft beim Lernen und der Motivation. Die Abbruchquoten dort sind in aller Regel niedriger als im Fernstudium. Der große Nachteil ist eben die regelmäßige Vorlesung in der Woche und am Wochenende. 80% dieser sollte man schon besuchen. Aber im Grunde ist es schnell als ob man zweimal die Woche im Sportverein ist.
Allerdings sollte man nicht glauben, dass man mit einem Fernstudium mehr Freizeit hat - es ist letztlich nur freier einteilbar...was aber auch für viele genau das Problem ist. Selbstdisziplin ist hier noch einmal eine gute Stufe wichtiger.
Grüße
Gozo |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 17:14:23 Titel: |
|
|
das mit der Disziplin ist natürlich so eine Sache. darüber habe ich schon oft nachgedacht. ein präsenzstudium fällt bei mir klar aus.
die Möglichkeit mit den bachelor wäre dagegen schon denkbar.
über 200Euro im Monat sollte es aber nicht kosten.
danke für die Info mit dem master, habe nur immer gehört, wenn dann alles machen.
ich möchte die Entscheidung auch davon abhängig machen, wie zeitintensiv und schwer es wird.
macht jmd von euch einen bachelor neben dem Beruf? als wie anstrengend empfindet ihr es? |
|
 |
corsa222 Full Member


Anmeldungsdatum: 21.11.2009 Beiträge: 100
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 20:23:53 Titel: |
|
|
Zu den Kosten:
Wenn es nicht über 200/Monat kosten soll fallen die meisten (nicht alle) privaten FHs raus, da man bei diesen recht pauschal sagen kann, dass ein Bachelor gesamt zwischen 9500 und 15000 kostet, verteilt auf 36 bis 48 Monate.
Dabei anzumerken sei aber, dass diese als Werbungskosten absetzbar sind und sich so einige hundert Euro/Jahr über die Steuererklärung zurückholen lassen, natürlich in Abhängigkeit von vielen anderen Faktoren.
Zum berufsbegleitenden Bachelor an sich:
Es ist definitiv machbar sowohl als Fernstudium als auch in Teilzeitpräsenz. Wie anstregend es empfunden wird ist sehr subjektiv, wie die meisten Empfinden. Ich habe Leute kennengelernt die wegen eines Fachwirtes von Vollzeit- auf Teilzeitarbeit gegangen sind und welche die neben einer 50- Stunden-Woche ein Fernstudium machen.
Für ein berufsbegleitendes Studium würde ich aber 10-20 Stunden pro Woche (evtl. zzgl. eventueller Präsenzphasen) einplanen. Wenn man sich daran gewöhnt hat fällt einem dies aber auch kaum noch auf, aber man sollte sich dessen im Vorfeld bewusst sein.
Dies ist natürlich auch abhängig vom Anbieter (siehe Gozos Ausführungen zu Hagen)und den persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten. So gab es vor einigen Wochen Aufruhr über 3 Studenten der FOM die Bachelor und Master in zusammen 24 Monaten absolviert haben. Der Alltag sieht aber so aus, dass die meisten froh sind wenn Sie in Regelzeit fertig sind.
Zu diesem Thema evtl. noch der Verweis auf Fernstudium-infos.de. Dort bloggen auch einige Studenten über ihren Studienalltag z.B. dieser:
http://www.fernstudium-infos.de/blogs/chillie/index45.html |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 21:05:55 Titel: |
|
|
hmmm... das klingt immer alles ganz gut, aber wer weiss was bei mir privat in 1-2 jahren ist und dann bin ich eher der, der was sehen muss und sich gerne von anderen mitreißen lässt.
Wenn ich ehrlich bin, dann weiss ich noch nich ob ich so die Disziplin habe um das ganze auch mit einem sehr gutem Abschluss zu bestehen.
Klar ich ziehe eig alles durch, wenn ich mich für etwas entscheide, aber das ist dann doch was anderes.
ich habe bei dem staatl.gepr. Betriebswirt gelesen, dass man nur 2 mal im jahr z.b. nach hannover muss. Das wäre ja noch machbar, ist zwar 3std entfernt, aber ist ja nicht so oft |
|
 |
Devianc Newbie


Anmeldungsdatum: 16.03.2011 Beiträge: 29
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 22:01:27 Titel: |
|
|
Also mir ging es genauso wie dir... Ich hatte Automobilkaufmann gelernt, danach noch ein Jahr geabeitet in dem Autohaus und wollte auch mehr erreichen. Lange überlegte ich ob Fernstudium das richtige wäre, aber letztendlich wäre mir das doch zu heftig gewesen.
Hab also nen Vollzeit BWL Studium angefangen. Bin jetzt im dritten Semester und läuft soweit prima und bereue meine Entscheidung keine Sekunde...
Warum kommt kein Vollzeitstudium für dich in Frage? An deiner Stelle würde ich noch ein Jahr arbeiten gehen, Geld in der Zeit sparen und dann Vollzeit studieren, da du dann elternunabhängiges Bafög bekommen würdest. Wenn du dann noch nebenbei jobbst (evtl. sogar in deinem Autohaus) hast auch monatlich genug Geld zu leben.
mfg |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 01 Aug 2012 - 22:07:24 Titel: |
|
|
was heißt den genug bafög?
ich meinte es kommt nicht in frage,weil ich alleine wohne,einen hund habe und eig keinen so schlechten job. wenn ich vollZeit studiere,dann gebe ich sofort meinen job auf und muss danach bangen. |
|
 |
Rafael HB Full Member


Anmeldungsdatum: 28.07.2012 Beiträge: 172
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 02:15:07 Titel: |
|
|
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
Wenn ich ehrlich bin, dann weiss ich noch nich ob ich so die Disziplin habe um das ganze auch mit einem sehr gutem Abschluss zu bestehen.
Klar ich ziehe eig alles durch, wenn ich mich für etwas entscheide, aber das ist dann doch was anderes. |
Dann wäre ein Teilpräsenzstudium wie das hier vielleicht doch das Richtige für dich. Dort wärst du nicht wie beim Fernstudium komplett auf dich alleine gestellt, sondern würdest nach Feierabend und/oder am Wochenende mit anderen Kommilitonen zusammen Vorlesungen im Studienzentrum besuchen. So könntest du auch deinen Job, deine Wohnung und deinen Hund behalten. Die Studiengebühren würden zwar die 200 Euro im Monat übersteigen, du würdest aber ein Teil des Geldes über deine Steuererklärung wieder zurückbekommen, wie corsa222 schon richtig ausgeführt hat. |
|
 |
corsa222 Full Member


Anmeldungsdatum: 21.11.2009 Beiträge: 100
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 07:10:17 Titel: |
|
|
So ganz verstehe ich dich ja nicht: auf der einen Seite ziehst du einen Wirtschaftsfachwirt, der berufbegleitend inkl. Prüfungen gut 24 Monate dauert, und einen staatlich geprüften Betriebswirt im Fernstudium, der 36 Monate dauert, ggf. zzgl. Prüfungen, in betracht, auf der anderen Seite stehst du einem berufsbegleitenden Studium (das in etwa solange dauert wie der Betriebswirt) negativ gegenüber mit dem Argument, dass man nicht wüsste was in 1-2 Jahren sei.
Salopp gesagt gesagt könnten wir in einem Jahr auch alle schon tot sein.
Prinzipiell würde ich den Rat geben über zwei Dinge nachzudenken:
1. Wo will ich hin und welche Möglichkeiten haben ich dies zu erreichen. So wird man hier und dort mit einem Bachelor mehr punkten als mit einem Betriebswirt, woander mag es weniger Unterschied machen. Auch sei aber noch angemerkt, dass für Berufserfahrene der Abschluss eben nur einen Teil der Kriterien bildet, der für die berufliche Entwicklung entscheident sein kann.
2. Was bin ich bereit dafür zu investieren an Zeit und auch an Geld, denn egal für welche Variante du dich entscheidest eines ist Sicher: beides wird ersteinmal weniger die Frage ist nur in welchem Umfang.
Hier würde ich evtl auch noch die Unterrichtsform miteinbeziehen: bin ich der Fernstudientyp (die in der Regel inzwischen auch Präsenzphasen haben bei vielen Anbietern) oder sollte es doch eher was in Teilzeit sein mit 2-3 "Unterricht" pro Woche? |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 08:12:26 Titel: |
|
|
| Rafael, Corsa - gute Beiträge: Danke |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 09:31:20 Titel: |
|
|
das stimmt, meine Argumente sind etwas durcheinander, das liegt daran,dass ich einfach hin und her gerissen bin.
wenn ich mir meine Arbeit ansehen,dazu noch das Gehalt (wo ich schon ganz gut im Vergleich zu anderen bin), dann hätte ich doch schon gerne einen arbeitsplatz, wo ich nicht abhängig von schichten bin, wo ich teilverantwortungen hab (ich möchte zb auch einen Ausbilderschein machen) und vllt auch aktiv arbeitsabläufe und vorgänge optimieren kann.
wenn ich davon ausgehe,dass der bachelor am umfangreichsten ist, dann bin ich mir unsicher,dass ich das immer so konsequent mit guten Leistungen durchhalte.
...dass es jedem unterschiedlich schwer vorkommt ist mir klar.
ich überlege, ob es den mehraufwand wert ist, viele werden mich sicher für irre halten |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 09:48:47 Titel: |
|
|
Wenn Du so unsicher bist, dass Du Dir den Bachelor nicht direkt zutraust,
könnte der Weg über einen Betriebswirt mit anschließender Anerkennung sinnvoll sein.
Etwas standardisiert bietet es bspw. die VWA an - obwohl ich von dem Laden überhaupt kein Freund bin.
Der Vorteil wäre jedoch über Stufen zum Bachelor zu kommen. Der große Nachteil, du bist mind. 8 Semester dabei bis zum Bachelor, was allerdings nicht viel länger, im Vergleich zu manchen Anbietern auch kürzer ist als ein Fern- oder Teilzeitpräsenzstudium akademischer Natur.
Weiterhin solltest Du aber bedenken, dass gerade bei berufsbegleitenden Studiengänge Noten nicht so die Rolle spielen wie bei Vollzeitstudiengängen. Das liegt zum einen an der Doppelbelastung, die Dir jeder Arbeitgeber zugesteht und auch den Reiz ausmacht solche Arbeitnehmer zu haben und zum anderen daran, dass im Vergleich zu Vollzeitabsolventen für eine neue Stelle inbs. Deine Erfahrung zählt und Noten lediglich untergeordnet eine Rolle spielen. Du kannst da ja mehr bieten als nur ein, zwei Praktika und gute Noten.
Allerdings weiß ich nicht, mangels das ich dich kenne, warum Du glaubst, dass der Bachelor zu "hoch" ist. Wenn Du das Abi geschaft hast, Spaß und Interesse an der Materie hast, dann ist auch ein Studium in der Regel zu schaffen. Die meisten die abbrechen haben sich im Fach geirrt oder dieses völlig fehl eingeschätzt. Nur ganz selten ist es jemand, der bei seinem "Traumfach" und mit Abi aufgrund mangelnder fachlicher Kompetenz scheitert. Von diesen Leuten haben dann die allermeisten schlicht nicht genug oder falsch gelehrnt. Aufgrund Deiner Vorerfahrung erwarte ich solche Fehleinstellunge aber kaum bei Dir. Leute mit beruflicher Erfahrung entwickeln meist mehr Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, gerade weil sie wissen wofür sie den Abschluss später brauchen.
Grüße
Gozo |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 10:22:03 Titel: |
|
|
danke für den Beitrag.
ich werde mich nochmal mehr über den bachelor informieren.
wieso soll vwa nich so gut wie andere sein? |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 10:40:50 Titel: |
|
|
Meine Abneigung ggü. der VWA resultiert nicht aus dem Niveau was sie haben sondern aus dem, was sie vorgeben zu sein.
Hintergrund: ich war einige Zeit Dozent für eine VWA, weiß also wovon ich rede. Die VWA stellt sich immer als das Non-plus-Ultra der Betriebswirte da..."Universitätsniveau", Lehre von "Professoren" die das "gleiche" lehren wie an ihrer HS, in der Wirtschaft gleichgestellt usw.
Abgesehen davon, dass viele Dozenten der VWA in der Tat promoviert oder gar mit einer Professur versehen sind, ist der Rest schlicht an der Realität weit vorbeit. Das Niveau hat in aller Regel nicht einmal billiges FH-Niveau, der akademische Anspruch der meisten Abschlussarbeiten ("Diplomarbeiten") ist unterirdisch. Die Professoren lehren zwar die gleichen Überschriften wie an der HS aber bei weitem nicht in der Qualität und Quantität. Wenn ich den Vergleich mal bringen kann, ein Lehrbuch für die Ausbildung liest sich in den Überschriften auch nicht anders als ein Lehrbuch für ein Studium. In der Wirtschaft ist der VWA-Betriebswirt in der Tat anerkannt, aber eben als Alternative zu IHK oder SGB, nicht zum Bachelor. Gerade in dem Punkt habe ich viel Unmut von ehem. Absolventen gehört, die sich genau darauf verließen. Übrigens ist der VWA-Betriebswirt überhaupt kein staatlich anerkannter Abschluss. Ihm wird seit Jahren die Anerkennung verweigert.
Häufig wird dann entgegen gehalten, dass es zwei Urteile gibt, die eine akademische Gleichstellung zeigen. Leider vergessen die Leute da aber, dass es in Deutschland kein case-law gibt sondern immer nur Einzelfallentscheidungen und leider konnte mir nie irgendwer, selbst die VWA damals nicht, nachweisen, dass diese Urteile wirklich rechtskräftig wurden oder nicht noch durch eine weitere Instanz sind.
Das ist der Grund, warum ich von der VWA nicht viel halte.
Im Übrigen halte ich den Bachelor / Master prof. der IHK, den sie als "Übersetzungshilfe" für Fachwirt und Betriebswirt vergeben für genau den gleichen irreführenden Werbenepp.
Aber um jetzt auch noch einmal etwas positives zu sagen.
Ob SGB, IHK oder VWA-Betriebswirt ist ziemlich egal. Die Unterschiede basieren eher auf einem Glaubenskrieg. Der VWA-BW hat den Vorteil, dass es ein quasi standardisiertes Verfahren mit Kooperationshochschulen gibt wo die Anrechnung im Grunde weitreichend und gesichert ist. Der Nachteil ist, will man an andere HS könnte die fehlende staatliche Anerkennung einem einen Strich durch die Rechnung machen. So gilt der Betriebswirt VWA rechtlich nicht als AHR-Ersatz wie bspw. IHK oder SGB oder sagen wir, eine HS muss es nicht als solchen anerkennen, einige tun es aber trotzdem, was für mich auch nicht soweit hergeholt ist.
Wenn man den Weg über die VWA wählt, sollte man nur mind. 50% von den Werbesprüchen abziehen und sich nicht für dumm verkaufen lassen. Dann ist das ein durchaus überlegenswerter Weg.
Grüße
Gozo |
|
 |
corsa222 Full Member


Anmeldungsdatum: 21.11.2009 Beiträge: 100
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 13:14:43 Titel: |
|
|
| Gozo hat folgendes geschrieben: |
Etwas standardisiert bietet es bspw. die VWA an - obwohl ich von dem Laden überhaupt kein Freund bin.
Der Vorteil wäre jedoch über Stufen zum Bachelor zu kommen. Der große Nachteil, du bist mind. 8 Semester dabei bis zum Bachelor, was allerdings nicht viel länger, im Vergleich zu manchen Anbietern auch kürzer ist als ein Fern- oder Teilzeitpräsenzstudium akademischer Natur.
Grüße
Gozo |
Dazu sei noch ergänzt, dass das hauptsächlich für die VWA und Ihre Partnerhochschulen gilt.
Ich kenne mindestens einen Fall bei dem ein VWA Betriebswirt bei einer nicht Partnerhochschule in das 4te von 7 Semestern (Bachelor mit 180CP) eingestuft wurde und noch 1 oder 2 Klausuren aus den Semestern 1-3 nachholen musste. Insgesamt also 5 Semester + 2 Prüfungen + vorher den Betriebswirt = 9-10 Semster.
Bei anderen Betriebswirten kenne ich ähnliche Falle. Damit möchte ich andeuten, dass man, wenn man sich für eine gestufte Variante (ausgenommen eben VWA+Partnerhochschule) entscheidet, auch bedeutend länger brauchen kann.
Auf der anderen Seite hat man natürlich "leichter" und günster etwas handfestes. |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 14:11:15 Titel: |
|
|
Richtig, was ich auch in darauffolgenden Beitrag anmerkte, dass die Anerkennung problematisch werden kann, wenn man das System verlässt.
Ich kenne übrigens einige, die komplett ohne jede Anrechnung von vorne beginnen musste an einigen staatlichen Hochschulen (Uni wie FH) und mir sind auch Fälle bekannt, wo die HS überhaupt keine Zulassung wg. fehlender HZB ausgesprochen haben.
Grüße
Gozo |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 15:46:06 Titel: |
|
|
vielen Dank für eure Sichtweisen!
wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass ich bei dem Betriebswirt bleibe, dann würde mich sehr interessieren, was für euch das beste/sinnvollste wäre.
das Angebot von der IHK sieht ja ganz gut aus (wäre auch bei mir um die Ecke), aber ich halte widerrum nicht viel von denen.
Es ist die Frage was mir die einzelnen Weiterbildungen wirklich in der Praxis bringen. Bei welchem habe ich die besten Möglichkeiten bei Neubewerbung (im Durchschnitt).
Das eigene Wissen, was man mit nimmt, hängt immer davon ab, wie man selber hinterher ist. |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 16:17:12 Titel: |
|
|
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
| wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass ich bei dem Betriebswirt bleibe, dann würde mich sehr interessieren, was für euch das beste/sinnvollste wäre. |
Das ist wie gesagt mehr Glaubensfrage. Es gibt ein paar objektivere Argumente aber in wie weit die bei einer Person jemals zum Tragen kommen ist wieder eine völlig andere Frage.
Grundsätzlich würde ich erst einmal nur die drei Bekannten ins Auge fassen, also SGB, IHK und VWA.
Objektiv gibt es folgendes zu sagen:
- Der SGB ist der einzige Betriebswirt der steuerrechtlich auch in den freien Berufen tätig werden kann. Solltest Du damit also jemals selbstständiger Unternehmensberater werden wollen ist es tendentiell steuerlich leichter.
- der IHK Betriebswirt hat im Grunde zwei Stufen. Fachwirt/-kaufmann und dann der Betriebswirt. Das hat Vorteile, weil Du im Grunde dich hocharbeiten kannst und theoretisch auch schon nach dem Fachwirt ins Studium gehen könntest, wenn Du keinen Bock mehr auf IHK hast.
- der VWA-Betriebswirt ist in der Wirtschaft hoch anerkannt aber eine staatliche Anerkennung fehlt. Das kann später die freie Wahl einer HS teils erheblich einschränken und zu Sondersemestern führen. Auf der anderen Seite bietet er als einzige Variante einen standardisierten Weg mit Kooperationshochschulen.
Welcher Betriebswirt jetzt angesehener in der Wirtschaft ist? Müßig zu diskutieren. Bei 10 Personalern bekommst Du wahrscheinlich 8 verschiedene Reihenfolgen. Ich habe meine persönliche Reihenfolge aber andere mögen es anders sehen.
Erschwerend kommt bei Dir hinzu, dass er für Dich nicht der letzte Abschluß sein soll - welcher aber jetzt mit Blick auch auf das Studium der sinnvollste BW ist, ist ganz schwer zu sagen.
Wenn Du "im System" bleibst, ist wahrscheinlich die VWA-Variante die schnellste. Ausserhalb kannst Du mit einem VWA-BW maximal mit einer Anrechnung von zwei oder drei Semester rechnen, ähnlich wie bei SGB oder IHK. Vier Semester sind schon recht viel und wirst Du definitiv nicht an vielen HS bekommen, mit keinem der drei. Die Chance gar nichts oder weniger angerechnet zu bekommen bzw., dass er gar nicht als HZB anerkannt wird ist allerdings auch mit dem VWA-Betriebswirt ausserhalb der Kooperationsabkommen nicht unerheblich höher.
| Zitat: |
| Bei welchem habe ich die besten Möglichkeiten bei Neubewerbung (im Durchschnitt). |
Darüber würde ich keine Prognose abgeben wollen. Zumal du immer bedenken musst, dass die Zeit, in der Du jetzt Erfahrung sammelst parallel zum Betriebswirt, fast wichtiger ist als der Abschluß an sich. Gute Leistungen im Beruf zählen mehr als der Abschluß bei a, b oder c.
Zudem sehen es Personaler und Personalverantwortliche hoch unterschiedlich. Einige bevorzugen SGB ander IHK wieder andere schwören auf die VWA. Wirkliche Vorteile für den einen oder anderen Anbieter konnte ich bislang noch nicht ausmachen.
Einziger Aspekt, der vielleicht bei dem einen oder anderem ein gutes Echo hinterlässt aber letztlich irrelevant ist, ist, dass in der VWA tendentiell mehr Leute mit schulischer HZB finden als bei SGB oder IHK. Meist, weil sie auf die Werbung reingefallen sind, absichtlich nicht akademisch studieren wollten, sie zum Bachelor in Stufen wollen (zeitlich entzerrt und damit "leichter") oder sie keinen Anbieter für Teilzeitpräsenzstudiengänge in der Nähe hatten. An mehr Begründungen kann ich mich bei meinen Studenten damals nicht erinnern...oder sagen wir: das waren die meisten.
| Zitat: |
| Das eigene Wissen, was man mit nimmt, hängt immer davon ab, wie man selber hinterher ist. |
Richtig. Wenn Du aber sehr hinterher bist, wirst Du Dich schnell fragen ob das alles war. Kann sogar sein, dass Du Dich das nach dem Bachelor oder auch Master noch einmal fragst.
Grüße
Gozo |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 16:28:00 Titel: |
|
|
wow das sind erstmal viele wichtige Informationen, danke schön.
Ich werde sicher meine Entscheidung auch nicht wenig abhängig von der Anzahl dem Präsenzteil (Entfernung zu mir) und Anzahl der durchschnittl. Stunden in der Woche machen.
Ich muss mir mal eine kleine Übersicht erstellen mit den einzelnen Bedingungen.
Das wird mir weiter helfen, wieso habe ich das nur vorher noch nicht gemacht. Sowas mache ich sonst eig immer.
Ich melde mich dann mal wieder, wenn ich so eine Übersicht habe. |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 18:18:34 Titel: |
|
|
man findet leider teils keine genaueren Angaben.
Wenn ich etwas vergessen habe oder etwas falsch ist, dann bitte ich ausdrücklich um Korrektur
VWA - "Betriebswirt (VWA)"
Dauer: 3 Jahre
2-4 Abende pro Woche
von 18-21.15 Uhr
teils Freitags 17:15-21:15 Uhr und Sonnag 8:30 -14:30 Uhr
Gesamtkosten: ca. 3200,-€ (90,-€ pro Monat)
Lage: in meinem Heimatort
IHK - 1. Geprüfter Wirtschaftsfachwirt
Dauer: 2 Jahre (660 Stunden)
Di, Do 17.00-20;15 Uhr, Sa 09:00-16:15 Uhr
Gesamtkosten: ca. 4200,-€ (175,-€ pro Monat)
Lage: in meinem Heimatort
IHK - 2. Geprüfter Betriebswirt
Dauer: 2,5 Jahre (745 Stunden)
Mo-Mi 17:00 - 20:15 Uhr
Gesamtkosten: ca. 5000,-€ (210,-€ pro Monat)
SGD - Staatlich geprüfter Betriebswirt (SGB)
mit spezialisierung auf einen Bereich
Dauer: 3 Jahre
Gesamtkosten: ca. 5500,-€ (160,-€ pro Monat)
3 Seminare in Hannover (Entfernung ca. 3 Std. einfach)
ILS - Staatlich geprüfter Betriebswirt (SGB)
Dauer: 3 Jahre
ca. 15 Stunden wöchentlich
Gesamtkosten: ca. 5500,-€ (160,-€ pro Monat)
3 Seminare / je 2 Wochen Hamburg |
|
 |
corsa222 Full Member


Anmeldungsdatum: 21.11.2009 Beiträge: 100
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 19:45:57 Titel: |
|
|
Hm was mir dazu alles einfällt:
Solltest du nicht am A.... der Welt wohnen oder eine Großstadt in der nähe haben (evtl möchtest du ja preisgeben wo du wohnst, 3 Stunden von Hannover deckt ja halb Deutschland ab) gehe ich davon aus, dass es auch einen regionalen Anbieter für den SGB gibt. Selbiges gilt für IHK-Produkte, hier gibt es ebenfalls noch andere Anbietere der Vorbereitungskurse außer der IHK selbst. Als Beispiel sei die DAA genannt die relativ großflächig vertreten ist, aber es gibt noch zahlreiche weitere Anbieter.
Weiter gilt, dass die von dir genannten Preise ggf. nur den Vorbereitungskurs nicht aber die Prüfungsgebühr beinhalten. Bei SGD und ILS ist dies defintiv so, bei den anderen beiden würde ich nachfragen. Denn z. B. eine Fachwirtprüfung schlägt mit 3-500 Euro zu Buche.
Deshalb gilt hier: Preisvergleich, aber auch Leistungsvergleich.
Zumindest bei den IHK-Prüfungen ist es so, dass der Vorbereitungskurs eher freiwilliger natur ist. Solange man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, wird man auch zur Prüfung zugelassen. Hier könnte man kostensparend ein Selbststudium in Eigenregie durchführen, wovon ich dir nach den bisherigen Schilderungen aber eher abraten würde. Zu SGB und VWA möchte ich mich dazu nicht äußern, da ich es für diese nicht mit sicherheit sagen kann.
Auch gilt bei der angebenen Stundenzahl der ILS wieder, dass die bereits oben angesprochenen subjektiven Faktoren zum tragen kommen. Viele berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge sind ebenfalls mit 15h/Woche angegeben. Des Weiteren muss man zu den Päsenzphasen der anderen Anbieter weitere 2-10h/Woche für das lernen zu Hause einplanen, denn nur davon einem Dozenten zuzuhören hat man den Stoff noch lange nicht im Kopf.
Rechnet man die IHK-Variante zusammen könnte man wieder sagen für das Geld könntest du auch einen Bachelor machen allerdings ggf. in geringerer Zeit. Nur mal als Denkanstoß, solltest du dich noch nicht komplett dagegen entschieden haben.
Da es bisher noch keiner erwähnt hat, aber die meisten Anbieter schreiben es eh auf ihren Webseiten: Auch die nicht akademischen Weiterbildungen können per Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Außerdem sind viele davon durch Meister-Bafög förderungsfähig, welches nicht zurückgezahlt werden muss und mindestens 30,5% der Kosten übernimmt bis hin zu ca 48%.
http://www.meister-bafoeg.info/ |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 20:40:28 Titel: |
|
|
also bei den von mir genannten Gesamtkosten sind jeweils auch die Prüfungskosten mitgerechnet, daher Gesamt.
Und bei der Stundenanzahl gehe ich von Standartwerten der einzelnen Anbieter aus. Irgendwo muss man ja einen Vergleichsanfang setzen.
nein ich habe den Bachelor noch nicht ausgeschlossen, nur sehe ich da noch lange nicht durch, da ich mich damit noch nicht beschäftigt habe.
Ich wohne in Brandenburg, fast neben Berlin.
Daher war ich mal bei der Uni Potsdam drauf. Allerdings kann ich auf der Internetseite noch keine Informationen für ein berufsbegleitendes Studium herausfiltern.
Nennt sich das auch Fernstudium in dem Fall?
Das ganze wäre ja ein BWL Studium, was ist aber ein Ein-Fach bzw. Zwei-Fach Bachelor? |
|
 |
Rafael HB Full Member


Anmeldungsdatum: 28.07.2012 Beiträge: 172
|
Verfasst am: 02 Aug 2012 - 23:57:06 Titel: |
|
|
| Gozo hat folgendes geschrieben: |
| - der IHK Betriebswirt hat im Grunde zwei Stufen. Fachwirt/-kaufmann und dann der Betriebswirt. Das hat Vorteile, weil Du im Grunde dich hocharbeiten kannst und theoretisch auch schon nach dem Fachwirt ins Studium gehen könntest, wenn Du keinen Bock mehr auf IHK hast. |
Das halte ich auch für einen Vorteil. Übrigens wird dir als Wirtschaftsfachwirt der schriftliche Teil der Ausbildereignungsprüfung erlassen.
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
man findet leider teils keine genaueren Angaben.
Wenn ich etwas vergessen habe oder etwas falsch ist, dann bitte ich ausdrücklich um Korrektur |
Hier kannst du noch kostenlos und berufsbegleitend den Staatlich Geprüften Betriebswirt machen.
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
| Daher war ich mal bei der Uni Potsdam drauf. Allerdings kann ich auf der Internetseite noch keine Informationen für ein berufsbegleitendes Studium herausfiltern. |
Wundert mich nicht, da die Uni Potsdam gar keine berufsbegleitenden Studiengänge anbietet. Schau dich lieber nach der German Open Business School oder der FOM in Berlin um, wenn du berufsbegleitend ein Bachelor-Studium beginnen willst. |
|
 |
Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4669 Wohnort: Mainz
|
Verfasst am: 03 Aug 2012 - 09:21:08 Titel: |
|
|
In Berlin gibt es noch einige berufsbegleitende Studiengänge mehr um nicht zu sagen, in kaum einer anderen Stadt gibt es auf engstem Raum soviele.
Der Hochschulkompass wirft bei Betriebswirtschaft unter der Selektion grundständiges Studium sowie Teilzeit, dual oder Fernstudium insgesamt 11 Studiengänge aus - u.a.
HU
Steinbeis
HWR
FHaM
FOM
...allerdings meine ich mich noch an andere erinnern zu können, die vielleicht von der Selektion nicht abgegriffen werden.
Hinzu kämen einige Fernstudienanbieter die Studienzentren / Präsenzvorlesungen auch in Berlin halten - Euro-FH, HS-Wismar, Akad, HFH meines Wissens alle. Aber auch hier würde ich sagen, dass die Liste nicht abschließend ist.
Grüße
Gozo |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 04 Aug 2012 - 12:56:34 Titel: |
|
|
ich habe mir mal alle Suchergebnisse angesehen.
Es gibt 2 Angebote, die sehr verlockend klingen und schon recht gut zu meiner Situation passen würden.
Dabei hat Preis, Ort für Präsenz, Dauer und pers.Eindruck der Seite die ausschlaggebende Rolle gespielt.
Dabei ist die HFH und die WINGS.
HFH - Bachelor
Dauer: 3,5 Jahre
250,-€ pro Monat
ca. 15 Std pro Woche
in Berlin (ca. 45min entfernt)
(da ist es auch nicht so wichtig, wenn mal eine Präsenzzeit mehr nötig ist)
WINGS - Bachelor
3-4 Jahre
ca.180,-€ pro Monat
Präsenz: 4x pro Semester Fr-Sa (ca. 3 Std entfernt)
Der Studiengang an der HFH sieht schon sehr gut aus. ich muss das jetzt nur noch objektiv mit den Betriebswirten vergleichen.
Kennt jmd diese Hochschule eigentlich? |
|
 |
corsa222 Full Member


Anmeldungsdatum: 21.11.2009 Beiträge: 100
|
Verfasst am: 04 Aug 2012 - 17:02:15 Titel: |
|
|
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
WINGS - Bachelor
3-4 Jahre
ca.180,-€ pro Monat
Präsenz: 4x pro Semester Fr-Sa (ca. 3 Std entfernt)
|
Laut Wings-Wismar-HP Kostet der Bachelor 216/Monat und hat eine Regelstudienzeit von 7 Semestern.
Der Diplomstudiengang 169/ Monat und geht über 9 Semester.
Kann es sein dass da etwas durcheinander gekommen ist oder reden wir von unterschiedlichen Wings?
Zum Thema Fernstudium allgemein möchte ich noch einmal auf fernstudium-infos.de hinweisen, da gibts eigentlich zu allen Anbietern ein Unterforum das gerade bei den Größeren, wie eben Wings oder HFH, einen reichhaltigen Fundus an Informationen, Erfahrungen und sonstigem enthält.
Zur HFH im speziellen
Pro:
+ ca 10 Präsenstage/Semster auf ca 4-8 Wochenenden verteilt (also teils Fr/Sa teils nur Sa) in denen alle Module behandelt werden, diese sind generell freiwillig bis auf wenige Ausnahmen
+ viele Studienzentren (sollte man mal im deutschsprachigen Raum Urlaub machen ist eigentlich immer eins in der nähe)
+ moderate Kosten von 240 (nicht 250) Euro pro Monat (manch eine Fern-FH möchte ja doch zwischen 280 und 320 beim Bachelor)
Contra:
- Prüfungen nur einmal pro Semster, heißt wenn man krank oder durchgefallen ist ist der nächste Termin erst ca 6 Monate später, ist bei einigen anderen Anbietern aber genauso
- relativ starrer Curriculum mit etwas weniger Wahlmöglichkeiten als bei anderen Anbietern
Neutrales was für die meisten Fern-FHs gilt.
Die Studienbriefe sind in der regel gut und verständlich ausnahmen gibt es immer wieder.
Für Dozenten gilt, dass man dies nicht pauschal sagen kann, sind diese doch regional immer unterschiedlich. Gute wie schlechte gibts wohl überall.
Zum objektiven Vergleich: die meisten Bildungsanbieter (egal ob Fernstudium, Teilzeitpräsenz, SGB oder Fachwirt) bieten Informationsveranstaltungen an, wobei man hier beachten sollte, dass alle natürlich ihr Produkt verkaufen wollen. Bei der HFH bekommt man dort auch wenn ich mich recht entsinne einen "Musterstudienbrief" um sich von diesen ein Bild machen zu können.
Nochmal zur HFH: der BWL Bachelor wurde neu Akkreditiert somit haben alle Neueinsteiger ab 1/2013 einen etwas abgeänderten Curriculum. Ob dies positiv oder negativ ist vermag ich nicht zu sagen, aber man sollte bei sowas bedenken, dass es weniger Erfahrungen mit den "neuen" Fächern/Modulen gibt. |
|
 |
grillj Newbie


Anmeldungsdatum: 24.08.2011 Beiträge: 3
|
Verfasst am: 06 Aug 2012 - 07:22:45 Titel: Re: Anbieter |
|
|
Hallo zusammen,
fehlt in der Liste noch die IUBH. Unter http://www.iubh-fernstudium.de findest du einen weiteren sehr guten Anbieter, welcher ebenfalls in Berlin vertreten ist. |
|
 |
fintasticone Newbie


Anmeldungsdatum: 30.12.2010 Beiträge: 15
|
Verfasst am: 10 Aug 2012 - 07:23:03 Titel: |
|
|
Hallo,
die Kosten sind alle etwas gerundet, ich gehe lieber immer von etwas mehr aus als zu wenig.
ich bin noch immer nicht über die frage hinaus gekommen, ob ich es überhaupt machen soll. ich binde mich damit dann irgendwie schon weitere jahre an meine Wohnung (die nicht sehr dolle ist) und mit dem Geld ist es das selbe.
Diese Entscheidung ist sehr schwer. |
|
 |
Rafael HB Full Member


Anmeldungsdatum: 28.07.2012 Beiträge: 172
|
Verfasst am: 10 Aug 2012 - 12:36:34 Titel: |
|
|
| fintasticone hat folgendes geschrieben: |
Hallo,
die Kosten sind alle etwas gerundet, ich gehe lieber immer von etwas mehr aus als zu wenig.
ich bin noch immer nicht über die frage hinaus gekommen, ob ich es überhaupt machen soll. ich binde mich damit dann irgendwie schon weitere jahre an meine Wohnung (die nicht sehr dolle ist) und mit dem Geld ist es das selbe.
Diese Entscheidung ist sehr schwer. |
Wat willste denn jetz hören? Sowohl beim reinen Fernstudium als auch beim Feierabend-Präsenzstudium gibt es günstige und teure Varianten.
Fernstudium günstig: Fernuni Hagen, FH Kiel.
Fernstudium teuer: Anbieter wurden alle aufgezählt.
Teilpräsenzstudium günstig: Staatliche Europäische Wirtschaftsfachschule (kostenlos zum Staatlich Geprüften Betriebswirt).
Teilpräsenzstudium teuer: FOM, Steinbeis Hochschule.
Und welche Informationen fehlen dir jetzt noch, um eine Entscheidung treffen zu können? |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|