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Studieren nach der Ausbildung
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Wunderknabe
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Anmeldungsdatum: 31.07.2012
Beiträge: 6
Wohnort: nahe Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2012 - 21:35:50    Titel: Das wird lang..

@Gozo
Zitat:
Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing :´-D :´´-D

Habe ja schon viele Vorurteile gelesen hier aber der war mal erfrischend gut.

Ja ja Vorurteile sind manchmal toll Very Happy

Zitat:
Eventuelle Arbeitsmarktprognosen sind so wie Wettervorhersagen - je länger in die Zukunft, desto ungenauer

Damit hast du vollkommen recht! Ich wollte damit ja auch gar nicht aussagen das BWL gegenüber irgendeinen anderen Beruf weniger wert ist - heutzutage!

Wenn man(n) einen Job gern macht, dann macht man diesen auch gut. Ergo rückt das Ziel viel schneller in Sicht, als wenn es keinen Spaß bringt.

Wahrscheinlich bin ich einfach (noch) zu unerfahren. Ich weiß gar nicht was man alles mit einem BWL Studium machen kann. Kannst du mich aufklären? (:

@Rafael HB
Zitat:
Du willst jetzt auf einmal eine technische Ausbildung machen, obwohl du dich für einen Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich beworben und diesen bereits sicher hast? Shocked

Nein möchte ich nicht! Ich bin mir nur nicht sicher ob der Job überhaupt etwas für mich ist. Das was man anfängt, bringt man bestmöglich zu Ende!

Nur mir kann niemand erzählen, dass er sich noch nie gefragt hat, ob dies oder jenes eventuell besser für ihn wäre! Ich habe doch mehr als nur ein Interesse..
Damit wollte ich lediglich ausdrücken.. Das ich mir bis Heute noch nicht sicher bin ob der kaufmännische Zweig der richtige ist oder nicht - jedoch weiß ich sehr wohl, das ich als ich mich beworben habe, mir sicher war das diese Richtung meine Richtung ist.

Zitat:

Ich bin mir nicht sicher, ob derartige halbgaren Klischeeäußerungen deiner Freunde dir wirklich weiterhelfen. Rolling Eyes

Was der Mensch nicht hat, begehrt er.. Nein solche Aussagen bringen einen eigentlich nie weiter. Sicherlich muss jeder für sich selbst entscheiden welcher Weg der richtige ist. Ich möchte letztendlich aber nicht vor einer verschlossenen Tür stehen. Schau, ich möchte nach meiner Ausbildung studieren. Ich möchte also einen anderen Weg gehen als viele andere Menschen. Wer weiß ob ich mich bis dahin nicht noch für etwas völlig anderes interessiere? Mich begeistert nicht nur der kaufmännische Aspekt. Gern hab ich etwas mit Medien zu tun, mit Werbung... Oder aber auch mit Menschen. Ich mag es mit Menschen zu kommunizieren und kann einfach, aber auch eloquent auftereten.


Zitat:
Ein Grund mehr, einen sicheren Ausbildungsplatz auch anzutreten, in Ruhe Erfahrungen zu sammeln und dann zu entscheiden, ob eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich grundsätzlich in Frage kommt oder nicht.

Vollkommen richtig! Denn ich habe bisher nur einen ganz kleinen Einblick ins eigentliche Geschehen gehabt. Es wird sicherlich noch spannender oder auch nicht. Aber um das herrauszufinden muss ich erst einmal die Ausbildung an mich heran lassen Wink

Zitat:
Wäre ich der Personaler des auszubildenden Unternehmens, dann würde ich deinen Ausbildungsvertrag auflösen und dich nach Hause schicken mit dem wohlmeinenden Ratschlag, dir erstmal ein paar Gedanken darüber zu machen, was du eigentlich möchtest. Ein Auszubildender, der überhaupt nicht weiß, ob er die Ausbildung machen will - was soll ich denn mit dem anfangen??

Genau das halte ich für vollkommen falsch. Ich kenne soviele Menschen die nach ihrer Ausbildung, die nach ihrem Studium etwas vollkommen anderes machen. Der Mensch ist eigentlich nicht von Natur aus monoton.
Wie schon oben geschrieben hat jeder mehr als nur eine Schiene die ihn begeistert/interessiert.. Und das ist auch gut so!

Denn viele Menschen möchten mehr als nur eine einzige Sache in ihrem Leben machen. Guck, wir leben unseres Wissenstandes nur ein einziges mal auf diesem, eigentlich wunderschönen, Planeten. Wenn der Nagel in den Sarg kommt möchte ich nicht etwas bedauern oder bereuen oder gar verbittert zurückblicken. Ich möchte sagen können "ich hab alles gemacht wie ich es wollte". Aber um das sagen zu können, muss ich auch das gemacht haben was ich wollte.

Wenn ich mich heute für die Technik begeistere, dann liegt das vielleicht auch einfach nur daran, dass ich lieber Groß- und Außenhandel im technischen Bereich praktizieren möchte, als sonst wo. Und nicht daran, dass ich einen vollkommen falschen Weg eingeschlagen habe.

Wie schon geschrieben, gibt es so viele Menschen die so viele andere Dinge danach machen.
Mein Lehrer war, bevor er Lehramt studiert hat, Kameraassistent. Und davor hat er Lagerist gelernt.

Mein Nachbar war mal Zweiradmechaniker und danach ist er zum Maler konvertiert. Jetzt arbeitet er bei der BNW als Dozent einer kleinen Klasse, die er motivieren möchte den richtigen Beruf zu ergreifen. Und auch er sagt immer wieder, dass niemand genau wissen kann was er will, weil dieser vielleciht Morgen schon etwas anderes machen möchte.

Sry für diesen langen Schinken. Aber...

WAS ich damit aussagen möchte ist eigentlich folgendes:

NIEMAND, kann 100% einer Sache komplett folgen, ohne sich für etwas anderes zu interessieren.

Ich interessiere mich fürs Handy - aber vielleicht nicht für die Technik - vielleicht aber wieder fürs Design..

Deshalb sollte man solche Aussagen nicht treffen.

Kurz zu meiner Person, damit du nachfolgendes verstehst.

Ich konnte mit 5 eingeschult werden, aber ich wurde es nicht. Weil meine Eltern sich damals getrennt haben.
Ich konnte eine Klasse überspringen, musste aber aus psychologischer Sicht wiederholen, denn ich kam mit der Trennung nicht klar -was nicht stimmte.

Ich bin auf der OS gewesen und hatte Probleme mit Lehrern. Ich war der einzige Ausländer (in der Klasse)... Ich bekam obwohl ich eigentlich (lebe in Niedersachsen) sehr gute Noten schrieb, in den C - Kurs (A = 1-2 (Schulnote), B-Kurs (3) und C (4-5). Ich konnte in den B-Kurs springen aber meine Lehrerin sagte nein - das war die Leiterin des B-Kurses (Mathematik). Diese Lehrerin stellte mir eine Hauptschulempfehlung aus. Ich kam auf die Realschule, auf Wunsch meiner Eltern. Hatte keine Probleme mehr. Man sagte ich sollte aufs Gymnasium springen, aber ich wollte mit dieser genialen Klasse weiter machen.

In Mathe hatte ich eine solide 3. In Englisch eine 2. In der 10. Klasse hatten wir einen neuen Englisch Lehrer. Er gab mir eine 4. TOD. DENN, ich wollte aufs Gymnasium und dafür brauchte ich einen Durschnitt von 3,0 (auch in den Hauptfächern), sprich Mathe 3, Englisch 3, Deutsch 3.

Ich hatte 2 dreien und eine 4. Aber einen Durschnitt von 2,0 War den Leuten egal - ich widerholte freiwillig.

Ich war dann ein Jahr später extrem gut und wechselte aufs Gymnasium. ich wählte Leistungskurs Mathematik und mein damaliger Lehrer sagte, du hattest auf der Real nur eine 3... Das schaffst du nicht, überleg es dir.

Es kam Polynomdivision, Vektoren... bla bla bla... Und was hatte ich im LK ? 13 Notenpunkte. Ich hatte mich mit dem Koordinator der Schule angelegt und bin sozusagen von dem Gymnasium gefolgen, weil die deutsche Bildungspolitik, in Sachen Recht und Orndnung, keine genauen Rahmenbedingungen hat. Denn, wenn es im Ermessen des Klassenlehrers liegt, kriegst du pädagogisch gesehen eine Note, die vielleciht sogar rein rechnerisch nicht möglich wäre.

Klar kannst du so wie ich, zum Direktor, oder zur Landesschulbehörde gehen. Oder auch vorher zu den Schülersprechern oder Hilfslehrern... Aber es bringt dir nichts und auch der Anwalt sagt dir dann... Es gibt Möglihckeiten dauert aber. Also mach lieber etwas anderes und dann über einen anderen Bildungsweg.

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Ich MUSSTE eine Ausbildung machen! Ich HATTE die Chance. Und ICH habe sie verbockt. Aber ALLEIN war ich nicht daran schuld.

Meine starken Fächer waren... Politik, Wirtschaft, Sport, Mathematik, Spanisch...

Meine Schwachen: Biologie... bla bla bla.

Also nimmt man kurzfristig seine Stärken und versucht es oder? Ich wollte/will studieren. Ich will einmal verdammt etwas machen ohne das es nicht klappt weil jemand etwas dagegen hat.

Dieses Land hier hat soviele Möglichkeiten und so viele nette Menschen, ihr alle hier schreibt total freundlich.. Und seit Hilfsbereit und damit ein perfekter Vergleich!

Aber es gibt, wie überall eine Kehrseite der Medaille.

SO und nun warum ich ausgeholt habe, in ein paar Sätzen:

Jemand der etwas tut, weil er weiß das er es tun muss, und der dies gut tut. Ist mehr wert als jemand der etwas lustlos tut ohne Ziel. Ich habe ein Ziel - Studium. Ich weiß nur nohc nicht "Wo" oder "Was" oder "Warum dies".

Falls ich einmal in der Entscheidungsgewalt wäre, dann würde ich Menschen nicht anhand von Noten beurteilen. Ich würde sie nach ihrem Charakter, ihrer Lenrfähigkeit und ihren Wünschen wählen.
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