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Verwaltungswirt Schwierigkeitsgrad
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Max Musterman
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Anmeldungsdatum: 09.02.2011
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2012 - 19:34:38    Titel: Verwaltungswirt Schwierigkeitsgrad

hallo,

ich habe eine Frage und zwar, wie ist die Ausbildung im mittleren Dienst als Verwaltungswirt bzw Stadtsekräteranwärter vom Schwierigkeitsgrad her?
Ist die Theorie so trocken und basiert alles auf auswendig lernen?

Danke schnmal

Mfg
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 1946

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 14:45:20    Titel:

Der Verwaltungswirt ist die 3-jährige Ausbildung und benötigt Abitur.

Die Sekretärausbildung ist auf 2 Jahre angelegt. Die Inhalte unterscheiden sich dabei allerdings nicht grundlegend.

Da die Ausbildungen immer noch von ca. 60 Prozent Jura-Anteil geprägt sind, wirst Du um "trockene" Materie (je wie man das empfindet) nicht herum kommen. Neben Verstehen sind auch große Teile einfach auch auswending zu lernen und in den Klausuren 1:1 wiederzugeben (z.b. rechtliche Definitionen).
jovienna
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Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2012 - 12:36:34    Titel: Verwaltungswirt Schwierigkeitsgrad

Hallo,

zum vorgenannten Thema habe ich noch eine ergänzende Frage:
Wie ist das 3-jährige Bachelor of Laws-Studium im Vergleich mit der 2-jährigen Sekretärausbildung bzw. einem Jura-Studium einzuordnen?
Ich interessiere mich nach einer Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten für die öffentliche Verwaltung, möchte aber mit dem Bachelor-Studium kein "verkürztes Jura-Studium" beginnen, sondern eher eine "gehobene Verwaltungsausbildung". Ich weiß nicht, ob meine Frage verständlich ist. Confused
Ich wüsste einfach gern, ob der Bachelor of Laws dem Jura-Studium vom Schwierigkeitsgrad her näher steht oder der 3-jährigen Verwaltungsausbildung.

Viele Grüße
jovienna
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 1946

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2012 - 15:04:11    Titel:

Hi Jovi,

ich kann jetzt nur etwas zum klassichen Verwaltungswirt, 3 Jahre FH, sagen. Und dort musst Du Jura schon "lieben" da es immer noch weit mehr als 60 Prozent der Ausbildung ausmacht. Vom Level soll es schon nahe an das 1. Staatsexamen bei Juristen herankommen (nach Aussage der Jura-Dozenten).

Die mittlere Dienst Ausbildung (Sekretär) unterscheidet sich gar nicht so großartig von den Inhalten - Du wirst aber später kaum selbstständig anspruchsvollere Fälle bearbeiten, sondern mehr im Zuarbeitsbereich eingesetzt. Also mit Abi macht der Verwaltungswirt schon Sinn.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3462

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2012 - 15:39:18    Titel: Re: Verwaltungswirt Schwierigkeitsgrad

jovienna hat folgendes geschrieben:
Rechtsanwaltsfachangestellten für die öffentliche Verwaltung, möchte aber mit dem Bachelor-Studium kein "verkürztes Jura-Studium" beginnen, sondern eher eine "gehobene Verwaltungsausbildung".


In diesem Falle sollte die Enscheidung klar zu Gunsten der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt ausfallen. Es ist noch immer der am Abstand typischste und erfolgreichste Einstieg in den (gehobenen) öffentlichen Dienst. Sinnvolle Alternativen dazu gibt es kaum.

Der Vergleich zu einem universitären Jurastudium ist nur sehr bedingt zu ziehen, da sich die Bildungsgänge hinsichtlich Tiefe, Umfang, Qualität der Lehrbeauftragten, wissenschaftlicher Methodik und Anspruch enorm unterscheiden. Du kannst dir etwa von dem für dich interessanten Bundesland die Stoffgliederungsoläne besorgen, aus denen Zielstellung der Module, Volumen in Arbeitsstunden und Dozenten - das Gros wäre oftmals an einer Universität nur bedingt lehrberechtigt - hervorgeht.

Schlussendlich ist und bleibt es jedoch eine akademische Ausbildung, auch wenn das Konstrukt einer Fachhochschule, die Diplome nach einer lediglich dreijährigen Studienzeit, bei der zudem die Hälfte nicht in einem akademischen Rahmen sondern der Behörde selbst stattfindet, zumindest mich immer wieder befremdet hat. Den "Schwierigkeitsgrad" würde ich - um bei deinem Beispiel zu bleiben - im Austausch mit institutionsübergreifenden Dozenten und der vertieften Einsicht in ein Standardmodul zwischen der dreijährigen Verwaltungsausbildung (Duales System) und einem Studium des Wirtschaftrechts (FH) einordnen. Aufgrund der Ausrichtung liegt es näher an letzterem, ist aber nicht zuletzt aufgrund der Dozentenstruktur deutlich vom einem grundständigem Jurastudium entfernt. Die (eher wenigen mir bekannten) Absolventen zum Diplom-Verwaltungswirt, die sich danach für ein reguläres Jurastudium entscheiden, haben mir ein Bild vermittelt, das dem Vergleich vom Industriekaufmann und dem universitären BWL-Studium gleicht: Es existieren Vorteile in sehr frühen Stadien des Studiums, die aber ausgeglichen werden können und sich relativ schnell egalisieren.
jovienna
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Anmeldungsdatum: 29.10.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2012 - 12:52:09    Titel:

Herzlichen Dank für die Antworten! Smile
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