Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Warum hat der Mensch keine natürlichen Feinde?
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Biologie-Forum -> Warum hat der Mensch keine natürlichen Feinde?
 
Autor Nachricht
blub333
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.08.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 14:45:16    Titel: Warum hat der Mensch keine natürlichen Feinde?

Hallo, ich habe ehrlich gesagt nicht besonders viel Ahnung von Biologie, aber folgende Frage interessiert mich dann doch.
Beim Lesen des Spiegels-Interviews über Wölfe, ist mir aufgefallen, dass es eigentlich kein einziges Tier gibt, das den Menschen jagt.
Aber an sich ist dieser Umstand doch unlogisch... Der Mensch hat schliesslich über sehr lange Zeit als Jäger & Sammler gelebt und zu dieser Zeit wäre es an sich gut für andere Tiere möglich gewesen Menschen zu jagen. Aber es macht kein Tier. Selbst Haie essen keine Menschen, obwohl der Mensch quasi keine Gegenwehr gegen sie hat und der Hai eigentlich lange genug Zeit hatte den Menschen kennenzulernen, wenn sie an Küsten gelebt haben.
Warum ist das so?
konstantin87
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 14:57:05    Titel:

hier die antwort auf deine frage zu haien http://www.focus.de/wissen/natur/australien-haie-moegen-kein-menschenblut_aid_362711.html

es ist ja nicht so, dass nie ein tier einen mensch getötet hätte (krokodil, schlange, löwen usw. usw.). nur passen wir meist nicht in das beute-schema. wir sind für krokodile zu selten im wasser, für löwen zu oft in "herden" unterwegs und für schlangen schlecht verdaulich bzw. zu groß Very Happy
blub333
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.08.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 15:51:20    Titel:

mhmm, du hast schon Recht mit deinem Beuteschema. Allerdings muss es doch irgendwann Tiere gegeben haben, die auch den Menschen auf der Liste hatten (schliesslich hatten sie über 3 Mio. Jahren Zeit^^). Ich kenne nur das Beispiel mit diesen Riesenechsen von Australien. Die wurden letztendlich durch die Einwohner ausgerottet (Buschbrände etc.).
Heisst das also, dass der Mensch quasi schon immer ganz oben in der Nahrungskette war? Oder hat er einfach alles andere ausgerottet?
konstantin87
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 16:22:16    Titel:

der mensch hatte schon "feinde", aber hat sich durch seine intelligenz immer wieder an die situation angepasst. die tiere haben halt das problem, dass die mit ihren krallen, großen/scharfen zähnen und ihrer stärke zu einer schießerei kommen (speer, bogen, gewehr...), aber dadurch ihre nahkampf-vorteile gar nicht erst nutzen können.

schau dir z.b. das video an http://www.youtube.com/watch?v=cnHb_WFEHqU
blub333
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.08.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2012 - 17:19:58    Titel:

Ja, ich denke ich verstehe was du meinst. Im Endeffekt hat es der mensch nie auf die feste Beuteliste geschafft, weil er sich zu schnell an die Tiere angepasst hat. Hört sich plausibel an Wink
Wenn noch jemand seine Meinung dazu geben will, kann er das gerne tun.
Anthrazit
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.09.2012
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2012 - 13:11:09    Titel:

Der Homo Sapiens hat zumindest einen natürlichen Feind.
Eisbären sind die einzigen Tiere, für die wir Menschen als Beute zählen.
Jens Blume
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 14.02.2009
Beiträge: 475

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2012 - 11:55:05    Titel:

Anthrazit hat folgendes geschrieben:
Der Homo Sapiens hat zumindest einen natürlichen Feind.
...


Der Mensch ist sich selbst feindlich gesinnt.
Anthrazit
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.09.2012
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2012 - 13:57:57    Titel:

Jens Blume hat folgendes geschrieben:
Anthrazit hat folgendes geschrieben:
Der Homo Sapiens hat zumindest einen natürlichen Feind.
...


Der Mensch ist sich selbst feindlich gesinnt.


Dann sagen wir also lieber Fressfeind anstatt natürlicher Feind. (Wobei Kannibalen auch Fressfeinde sind Wink )
Mir wäre aber ohnehin keine Art bekannt, in der es keine Fälle von artinternen Tötungen kommt.
Cyclodextrin
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 31.08.2012
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2012 - 19:50:20    Titel:

Anthrazit hat folgendes geschrieben:
Der Homo Sapiens hat zumindest einen natürlichen Feind.
Eisbären sind die einzigen Tiere, für die wir Menschen als Beute zählen.


Nein, nicht wirklich. Sicher töten Eisbären auch Menschen. Tun einige Tiger, Krokodile und Löwen ja auch. Aber als Beute im Sinne einer gezielten Jagd gehört der Mensch nicht ins Eisbärenschema.
Luna123
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2007
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2012 - 18:49:18    Titel:

Naja, aber wir wären sicher für Aasfresser eine tolle Futterquelle, wenn man die sterblichen Überreste nicht "wegräumen" würde Wink
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Biologie-Forum -> Warum hat der Mensch keine natürlichen Feinde?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum