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Theone91 Newbie


Anmeldungsdatum: 11.08.2012 Beiträge: 1
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Verfasst am: 11 Aug 2012 - 16:48:29 Titel: College Essay |
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Hallo,
ich muss für die Uni ein Essay schreiben, jedoch weiß ich nicht so recht über was ich schreiben soll, denn mein Leben war bisher alles andere als spannend oder dramatisch oder sonst irgendwas. Ich hab ganz fix ein Essay geschrieben, aber ich weiß nicht, ob es zu langweilig oder zu persönlich ist. Vielleicht ist es auch einfach nicht das, was die Uni erwartet... Vielleicht will sich ja jemand die Mühe machen, es sich einmal kurz durchzulesen und mir Feedback zu geben. BItte nur ehrliches. Es ist noch nicht ganz fertig, aber es geht mir erst einmal darum, zu wissen, ob ich etwas in der Richtung schreiben könnte.
Ich danke euch schon mal im Voraus.
„Die Zukunft hat viele Namen: für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“ Dieses Zitat stammt von dem berühmten Autor Victor Hugo. Diese Zeilen geben mir heute die Gelegenheit, mich als mutigen Menschen zu bezeichnen, denn ich sehe die Zukunft als die eine Chance, die mein Leben von Grund auf verändern kann, wenn es denn so sein soll.
Doch hätte man mich vor einigen Jahren gefragt, ob ich mich in diesem Zitat wiederfinden würde, hätte ich zwar ebenfalls mit ja geantwortet, aber im Gegensatz zu heute, wär ich nicht der Mutige sondern viel mehr der Schwache gewesen.
Wann begreift ein Mensch, wann er handeln muss und sich das Leben nicht von allein so gestaltet wie der Mensch selbst es erwartet?
In der Grundschule zählte ich wohl zu den besten Schülern des Jahrgangs, doch dies sollte sich im Gymnasium schnell ändern. Ich war stets ein ruhiger und verschlossener Junge, der sich bei seinem Cousin und seiner Cousine am Wohlsten gefühlt - und zu Hause stets die Zeit in seinem Zimmer verbracht hat. Viele Freunde hatte ich nie und somit begann eine Zeit, auf die ich nicht besonders stolz bin. Um Freunde zu finden, begann ich im Gymnasium das zu tun, was die Jungs der Klasse am Liebsten taten. Das war zu jener Zeit das Comptuerspielen. Um ganz genau zu sein, war es ein Online Rollenspiel in dem man einen Charakter steuert und ihn so gestalten kann, wie man es gern möchte.
Hätten die Jahre 2004-2010 einen Titel, so würde dieser den Namen des Spiels annehmen. Denn viel mehr als dieses Spiel zu spielen tat ich über diese 6 Jahre nicht. Somit hab ich die meisten meiner doch recht wenigen Freunde verloren, da keine Zeit für sie übrig blieb, ich musste doch spielen. Die Schule wurde zur reinen Nebensache und Qual. Ich schlich mich ohne jegliche Anstrengung zwar immer wieder durch die Jahre und hatte auch nie größere Schwierigkeiten ein Jahr zu schaffen, doch heute rückblickend, hätte ich viel mehr aus mir machen können. Im Gegensatz zu den anderen Jungs der Klasse, konnte ich nicht einfach aufhören das Spiel zu spielen und ich war wirklich süchtig danach.
Die Wende kam dann in den Jahren 09/10. Die 11. Klasse schaffte ich ohne jegliche Anstrengung nicht mehr, doch, anstatt mich für die letzten Prüfungen am Riemen zu reißen, entschied ich einfach, das Jahr zu wiederholen. So würde mir ja mehr Zeit zum Spielen bleiben, da dieses Jahr dann noch leichter werden würde. Aber ich sollte mich bald vom Gegenteil überzeugen. Denn ich war kurz davor, die 11. Klasse auch ein zweites Mal nicht zu schaffen und musste ein Nachexamen schreiben. Ab dann fing ich an mir ernsthafte Fragen zu stellen und an die Zukunft zu denken. Somit kam die Veränderung in mir. Das Computerspielen konnte ich nicht sofort aufgeben, doch die Schule wurde für mich nun wichtiger. Dies zeigten dann die nächsten Jahre.
In der 12. Klasse war ich dann nicht mehr der schlechteste Schüler, ich gehörte zu der besseren Hälfte und fing an zu begreifen, was mich wirklich interessierte und was ich später unbedingt machen möchte. Als mir eine Lehrerin dann wirklich nahe legte, wie sehr sie an mich glauben würde und sich sicher sei, ich könnte alles schaffen was ich mir vornehme, kam die endgültige Wende, denn noch nie hat mir jemand solche Worte nahegelegt und noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke.
Dann kam die 13. Klasse, das Abschlussjahr. Ich war aufmerksam in der Klasse und versuchte jedes Mal mein Bestes zu geben. Es hat sich letztendlich gelohnt,denn ich beendete das Gymnasium als bester Schüler der Klasse und zählte zu den besten Abiturienten des Landes. Als ich dann die Auszeichnung bekommen habe, durchströmte mich ein Gefühl das ich bis dato nicht in dem Maß kannte: Zufriedenheit. |
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Nova12 Newbie


Anmeldungsdatum: 29.06.2012 Beiträge: 35
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Verfasst am: 12 Aug 2012 - 20:29:55 Titel: |
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Hey Theone91,
darf ich dich erstmal fragen für welche Uni du einen Essay brauchst? Bzw. wo du dich bewerben willst? Dann kann man auch sagen was die Uni wohl für Erwartungen haben wird.
Allgemein: Gab's eine Vorgabe was das Thema des Essays sein muss? Soll er von deinem schulischen Werdegang handeln?
Zu dem Essay. Das Zitat am Anfang finde ich wirklich gut, um den Essay zu beginnen. ABER ich finde du fokussierst dich viel zu stark auf das Computer spielen. Man hat das Gefühl der ganze Essay handelt davon. Klar hilft die Geschichte dabei deine persönliche Entwicklung aufzuzeigen und, dass du inzwischen gereift bist etc. Dennoch würde ich das kürzen. Kram mal in deinen Erinnerungen... wirste ja nicht 6 Jahre 24/7 gezockt haben. Da sind bestimmt auch noch andere Dinge passiert die dich bewegt und verändert haben. Wenn du mir das genaue Thema sagen kannst dann kann ich dir vielleicht auch ein paar Denkanstöße geben.
Weil, wenn der Essay von DIR handeln sollen kann er ja nicht wirklich zu persönlich sein.
Gruß |
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