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Wagner-Whitin Verfahren
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unique89
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Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2012 - 15:26:42    Titel: Wagner-Whitin Verfahren

Guten Tag,

ich habe ein Problem beim Wagner-Whitin Verfahren.

Bisher hatte ich Übungsaufgaben wo ein "Durchschnitt" mit eingerechnet worden ist.

Beispielsweise wenn ich "für Bestellungen für August im August" die Kosten berechnen will...
Bedarf: 100
Fixe Bestellkosten: 150
kl: 0,15
k kap= 0,05

(NUR EIN BEISPIEL)
Dann rechne ich für K gesamt=
150 + 100*0,2*0,5

Allerdings hab ich Übungsaufgaben gefunden wo dieser Durchschnitt keine Komma fünf Zahl war sondern glatt (1,2,3...)

Ich frage mich nun wovon dieser Durchschnitt abhängt, bzw. woher ich diesen weiß.

Ich hoffe, es ist verständlich und irgendjemand kann mir sagen wie ich an den Durchschnitt komme bzw. auf was ich achten muss.
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2645

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2012 - 13:32:01    Titel:

Ich verstehe nicht genau, worauf du mit dem Durchschnitt hinausmöchtest und warum du zwei Kostensätze (kkap und kl) gegeben hast, auf jeden Fall geht es beim Wagner-Within verfahren ja darum, ob du in Periode x für Periode x produzierst/bestellst, oder ebenfalls für Periode x+1+...+n

Wenn du Rüstkosten oder Bestellfixe Kosten in Höhe von 100 hast, stellt sich also die Frage, ob du das Los erweiterst oder nicht, jenachdem wie hoch die Lagerkosten für die eine Periode sind.

z.B.
Rüstkosten=100
Lagerkosten=1
Bedarf 50 50 150

t=1 t=2 t=3
100 150 450
------100 250
------------100

In dem Fall hat man, wenn man in Periode 1 für Periode 2 bestellen würde nur Kosten von 150, wohingegen man ansonsten bei neuer Bestellung in Periode 2 Kosten in Höhe von 100+100=200 hätte.
Allerdings lohnt es sich für Periode 3 nicht vorzuziehen, deine günstigste Lösung ist also:

q1=100
q3= 150
mit Gesamtkosten in Höhe von: 100+150=250 GE

Durchschnitte kenne ich da nicht. Vielleicht meinst du das Verfahren von Silver-Meal? Dort wird der Durchschnitt der Kosten berechnet und das Los solange vergrößert, bis die Kosten nichtmehr sinken.
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