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Illuminati Newbie


Anmeldungsdatum: 04.01.2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 13:12:45 Titel: Optimaler Lernplan |
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Hi Leute,
Ich beginne dieses WS mein Studium bei der TU Darmstadt im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen FR. Maschinenbau.
Nun hab ich gehört/gelesen, dass es an den großen Unis sehr schwer sein soll, das Studium in der Regelstudienzeit und mit guten Noten (<= 2.0) zu absolvieren.
Ich habe meinen Mini-Job fürs Studium erstmal geschmissen, hab also viel Zeit, die ich nutzen will, um das Beste aus mir rauszuholen. Ich hab vor nebenbei noch Sport zu machen, falls es möglich ist.
Was habt ihr für Tipps bzw. wie macht ihr das bezüglich
- Lernplan / Organisation
- Lernort
- Prüfungen
- Motivation
Wenn es euch nicht zu viel ist, könnt ihr noch Uni, Studiengang und Durchschnittsnote angeben. Vielen Dank im Voraus.
Viele Grüße
Illuminati |
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pa1n Full Member


 Anmeldungsdatum: 06.12.2006 Beiträge: 324
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 14:34:06 Titel: |
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So pauschal kann man das gar nicht beantworten, da es sehr von deinem Lerntyp abhaengt. Die beste Antwort ist wahrscheinlich eine Generalistische: "Das wirst du noch frueh genug herausfinden".
Vielleicht hier ein paar Tipps, die mir von vielen Seiten gegeben wurden und die ich fuer absolut weiterempfehlenswert halte:
1. Besuche am Anfang alle Veranstaltungen und sondiere dann aus (nach gesundem Menschenverstand!) - man muss gar nicht jede Veranstaltung besuchen und hat so mehr Zeit um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
2. Fang schon im Semester an zu lernen, zumindest die Grundlagen und alles, was viel (Schreib)arbeit erfordert wie zB. Zusammenfassungen und Formelsammlungen. Dann noch wichtig: Gerade in Ingenieurswissenschaftlichen Studiengaengen lernt man zu 95% dadurch, dass man Aufgaben rechnet. Willst du Klausuren bestehen und darueber hinaus gute Noten, rechne so viele Aufgaben wie nur moeglich und achte dabei auch auf die Zeit - in der Klausur hast du fuer eine Aufgabe nicht 3 Stunden... und so lange braucht man zu Hause teilweise fuer ne Aufgabe.
3. Such dir eine Lerngruppe, die ca. auf deinem Tempo lernt. Das ist wohl der wichtigste Tipp. Aber selbst wenn du dich nen paar Mediziner-Maedels anschließt, hast du wenigstens die soziale Kontrolle und vergammelst nicht deine Zeit mit surfen und anderen Ablenkungen (wie ich zb gerade ).
4. Aber selbst in der Lerngruppe heißt deine Devise: Wenn man etwas richtig machen will, mach es selbst!
5. Vergiss den Spaß nicht. So dumm das klingt, aber es brechen weniger Leute wegen schlechter Studienleistungen ab als an mangelnder Motivation. Mindestens mal ab und an mit der Lerngruppe ein rituelles Besaeufnis starten kann nicht schaden! Am Ende braucht die Industrie nicht Roboter, die sich perfekt selbst konditioniert haben und nahe dem burnout stehen, sondern Menschen, die charakterlich gefestigt sind und auch mit Misserfolgen (sei es schlechte Klausurergebnisse oder ein studium ueber die Regelstudienzeit hinaus oder einen Studienabbruch/Studiengangwechsel) umgehen koennen.
6. Alles andere ist optional, zB. ne Hiwistelle in hoeheren Semestern. Praktika, Ausland etc.
Viel Erfolg und vor allen Dingen viel Spaß beim Studium!!!  |
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Betty Buh Full Member


Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 128
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 16:53:52 Titel: Re: Optimaler Lernplan |
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| Illuminati hat folgendes geschrieben: |
wie macht ihr das bezüglich
- Lernplan / Organisation
- Lernort
- Prüfungen
- Motivation |
Lernplan: Jeden Tag 1 Stunde lernen
Lernort: Zu Hause
Prüfungen: Kein Problem, da regelmäßig gelernt wird
Motivation: Muss natürlich vorhanden sein |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2550
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 16:58:12 Titel: |
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Ich rate ebenfalls dazu im ersten Semester möglichst alle Veranstaltungen immer zu besuchen. Wenn du dann gegen Ende des Semesters weißt, wie arbeitslastig die Fächer sind, kannst du manche Veranstaltungen zugunsten lernintensiveren sausen lassen. Aber generell stets erstmal alle besuchen.
Habe zu oft miterlebt, dass Leute bereits am Semesteranfang und Studienanfang (!) angefangen haben Vorlesungen zu schwänzen. Das fängt bei einer einfachen Nonsense-Vorlesung an und endet je nachdem bei wichtigen Veranstaltungen wie Mathe oder Mechanik.
Man muss ersteinmal reinkommen ins Studium.
Einschränkung:
In manchen Fächern wie z.B. Mathe und Mechanik sind die Übungen, bei denen vorgerechnet wird, am wichtigsten. In den Mathe-Vorlesungen versteht man meist nicht so viel. Da muss man dann abwägen, inwiefern man es sich leisten kann diese zu schwänzen bzw. anders aufzubereiten.... |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2550
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 17:00:27 Titel: Re: Optimaler Lernplan |
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| Betty Buh hat folgendes geschrieben: |
| Illuminati hat folgendes geschrieben: |
wie macht ihr das bezüglich
- Lernplan / Organisation
- Lernort
- Prüfungen
- Motivation |
Lernplan: Jeden Tag 1 Stunde lernen
Lernort: Zu Hause
Prüfungen: Kein Problem, da regelmäßig gelernt wird
Motivation: Muss natürlich vorhanden sein |
Es gibt auch Leute, die nur in der Bibliothek lernen können und andere, die dort gar nicht lernen können. Das muss man herausfinden.
Außerdem ist die 1 Stunde lernen pro Tag sehr pauschal. Es dauert so lange, etwas zu lernen bzw. zu erarbeiten, wie es eben dauert. Wenn ein Übungsblatt fertig werden muss, dauert es halt mal länger |
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Ingo30 Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 1816
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 17:04:26 Titel: |
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| Zitat: |
| Am Ende braucht die Industrie nicht Roboter, die sich perfekt selbst konditioniert haben und nahe dem burnout stehen, sondern Menschen, die charakterlich gefestigt sind und auch mit Misserfolgen (sei es schlechte Klausurergebnisse oder ein studium ueber die Regelstudienzeit hinaus oder einen Studienabbruch/Studiengangwechsel) umgehen koennen. |
PAs Statement finde ich sehr treffend. Ein Großteil der Studienanfänger hat heute nicht mehr gelernt mit Misserfolgen umzugehen. Was man ja auch hier im Forum beobachten kann: Im Abi fliegt alles zu, "ohne zu lernen" werden Top-Noten geschrieben. Das mag manchmal funktionieren. Im Studium kommt dann aber oft das Erwachen und dann sind manche schon bei einer 3 kurz vor dem Umkippen. Die persönliche Entwicklung im Studium ist wichtig - ein Punkt der in vielen Turbo-Power-Studiengängen immer mehr zu kurz kommt. _________________ "Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..." |
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Illuminati Newbie


Anmeldungsdatum: 04.01.2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 17:20:16 Titel: |
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Das ist auch mein Problem. Fürs Abi hab ich nie gelernt und jetzt hab ich Angst, nicht klar zu kommen.
| Zitat: |
Lernplan: Jeden Tag 1 Stunde lernen
Lernort: Zu Hause
Prüfungen: Kein Problem, da regelmäßig gelernt wird
Motivation: Muss natürlich vorhanden sein |
Also 1 Stunde empfinde ich als etwas wenig, wenn ich das mit dem vergleiche, was ich vom Wing-Studium schon gehört habe. |
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pa1n Full Member


 Anmeldungsdatum: 06.12.2006 Beiträge: 324
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 17:35:02 Titel: |
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| Illuminati hat folgendes geschrieben: |
| Das ist auch mein Problem. Fürs Abi hab ich nie gelernt und jetzt hab ich Angst, nicht klar zu kommen. |
Ja war bei mir auch so. Im Nachhinein kann ich aber reinen Wissens empfehlen es einfach auf dich zukommen zu lassen. Disziplin muss man auch lernen - das gehoert ja auch zum Reifeprozess im Studium  |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 19:41:59 Titel: |
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Alles genannte stimmt, vor allem der allererste Beitrag pa1n. Ein paar kleine Ergänzungen:
* Was dir auf keinen Fall passieren darf, ist dass du zu weit hinterherhinkst. Das heisst, dass du in einer Vorlesung/Übung dem Stoff vernünftig folgen kannst. Natürlich versteht man nicht alles und erst recht nicht beim ersten Mal, aber die grundlegenden Zusammenhänge sollte man drauf haben. Der Rest ist Übung, und das braucht seine Zeit.
* 1h/Tag ist das, was man mindestens reinsteckt. Sprich "egal was kommt, ich mach eine Stunde", notfalls auch mit Kater. So bleibst du am Ball, und das ist wie gesagt das allerwichtigste. Dass es in der Prüfungsphase deutlich mehr wird, ist selbstverständlich. Die meisten ziehen es nicht so hart durch, aber die die es machen, sind in der Regel wirklich gut im Studium. Ich kannte einen WIIng ein paar Semester über mir, der ist jeden Morgen um 6h aufgestanden und hat seine Stunde vor der Uni gelernt - damit er egal was am Nachmittag oder Abend passiert schon seinen Mindestteil gelernt hat. So weit ich das mitbekommen habe war er in RSZ mit einem guten Abschluss fertig. Könnte also was für dich sein, wenn du die Disziplin hast.
* 2.0 ist im Bachelor für einen Ing eine sehr gute Note. Ich weiss nicht, wie der Schnitt in Darmstadt für WiIng aussieht, aber da im Bachelor alle Fächer in die Endnote kommen, ist eine 1 vor dem Komma auch für gute Studenten oft schwer zu erreichen. Du solltest dich eher an den Kommilitonen orientieren und dir ein prozentuales Ziel setzen, zB in jeder Klausur zu den besten 20% zu gehören.
Außerdem gibt es in den meisten Fächern einen Punkt, ab dem das Return of Investment stark sinkt. Sprich es ist oft relativ leicht, sich von 4.0 auf 3.0 zu verbessern. Auf eine 2.0 zu kommen ist dann schon deutlich schwerer und eine Eins nochmal schwerer. Irgendwann macht es keinen Sinn mehr, für ein Fach noch mehr zu lernen. Es gab Fächer bei uns, in denen man nie auf 1 gelernt hat (war eh unschaffbar) sondern nur genug zum Bestehen, weil man dann in der gleichen Zeit zwei oder drei andere Fächer auf 1 lernen konnte - was in der Gesamtnote viel mehr zählt. Gescheite Ressourcenplanung ist hier das Mittel zum Zweck. |
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RumsDiBumssss Full Member


Anmeldungsdatum: 06.05.2010 Beiträge: 311
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 21:25:20 Titel: |
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| Illuminati hat folgendes geschrieben: |
Das ist auch mein Problem. Fürs Abi hab ich nie gelernt und jetzt hab ich Angst, nicht klar zu kommen.
| Zitat: |
Lernplan: Jeden Tag 1 Stunde lernen
Lernort: Zu Hause
Prüfungen: Kein Problem, da regelmäßig gelernt wird
Motivation: Muss natürlich vorhanden sein |
Also 1 Stunde empfinde ich als etwas wenig, wenn ich das mit dem vergleiche, was ich vom Wing-Studium schon gehört habe. |
Viele sagen sie lernen jedne Tag 2h, sind davon aber 1,50h auf Facebook. Auf so ein dummes Gelabber kann man nichts geben. Der Großteil der Studenten lernt halt doch auf den letzten Drücker und ist eben nicht konstant am Ball.
Jetzt kack dir mal nicht ein. Ich kenne keine Kommilitonen, die neben Vorlesung/Übung/Tutorium jeden Tag (!) noch zusätzlich lernt. Das wäre der totale Overkill
Die oben genannten Tipps sind schon gut. Rest wirst du im ersten Semester rausfinden ... |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 21:35:52 Titel: |
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| Zitat: |
| Viele sagen sie lernen jedne Tag 2h, sind davon aber 1,50h auf Facebook. |
Haha, ist echt so. Oder der stereotypische Typ aus dem Vorraum der Bibliothek bzw. der Cafeteria. Verbringt den ganzen Tag damit, allen zu erzählen, wie krass schwer sein Studium (meist BWL) ist und wie viel er an der Bib ist, um zu lernen. Aufenthalt an der Bib sind 8h/Tag, Lernzeit 1-2h. Aber von morgens bis abends auf bwin rumeiern oder FB-Statusupdates posten, wie hart der Fragenkatalog für die nächste Marketingklausur ist. |
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wasp Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007 Beiträge: 2550
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 21:58:45 Titel: |
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| frischell1990 hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Viele sagen sie lernen jedne Tag 2h, sind davon aber 1,50h auf Facebook. |
Haha, ist echt so. Oder der stereotypische Typ aus dem Vorraum der Bibliothek bzw. der Cafeteria. Verbringt den ganzen Tag damit, allen zu erzählen, wie krass schwer sein Studium (meist BWL) ist und wie viel er an der Bib ist, um zu lernen. Aufenthalt an der Bib sind 8h/Tag, Lernzeit 1-2h. Aber von morgens bis abends auf bwin rumeiern oder FB-Statusupdates posten, wie hart der Fragenkatalog für die nächste Marketingklausur ist. |
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FH-Spacken Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2009 Beiträge: 1526
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 22:31:02 Titel: |
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Was ist denn mit 1h/Tag lernen gemeint? Soll das wirklich gezieltes Lernen auf die Prüfungen sein?
Im Normalfall hat man ja noch andere Dinge zu tun: Übungsaufgaben lösen, Hausarbeiten schreiben, Referate vorbereiten, an Semesterprojekten arbeiten usw. (zumindest ist das Fachhochschulen oft so. Denke mal, dass es an Unis auch seltener den klassischen Frontalunterricht gibt, wo man das ganze Semester nix macht und dann am Ende ne Prüfung hinwürgt.) Damit verbringt man oft mehr als eine Stunde am Tag (aber nicht jeden Tag) und das Lernen ("Wiederholen des Stoffes") wird da eher auf der Strecke bleiben, was IMHO auch nicht schlimm ist, wenn man auch wirklich die oben genannten Aufgaben erledigt. Gibt ja oft auch Spackofanten, die eine Hausarbeit erst am Wochenende vorm Abgabetermin aus Wikipedia zusammenkopieren oder fürs Projekt das ganze Semester nichts tun und dann schön die anderen schuften lässt (Team = Toll ein anderer machts).
Wichtiger ist aus meiner Sicht, dass man frühzeitig und kontinuierlich mit der Prüfungsvorbereitung beginnt. An meiner FH gab es jeweils immer zwei Prüfungszeiträume: am Anfang und am Ende des Semester. So konnte man sich seine Prüfung auf diese Zeträume aufteilen. Ich habe meistens die eine Hälfte im 1. und die andere 2. geschrieben - meistens aber nie mehr als 3 oder 4 auf einmal. Das Programm sah dann so aus, dass ich 4-6 Wochen vor den Prüfungen angefangen habe zu lernen. Bei drei Klausuren habe ich um 7:00 Uhr mit dem Lernen begnonnen - je drei Stunden pro Fach. So hatte ich dann abends und am Wochenende meine Freizeit. Man hat hier ebenfalls den Effekt, dass im Schlaf sehr viel unterbewusst verarbeitet wird und aufgrund der Dauer und der Kontinuität dieses Verfahrens mehr als man glaubt, am Ende haften bleibt. Nachteil ist, dass es sehr viel Disziplin erfordert. Ich glaube, ich war der einzige bei uns, der so gelernt hat. Die meisten kloppen sich ja dann doch eher hektisch 1-2 Wochen vor der Prüfung den Stoff mit Gewalt rein und würgen dann eine eher mäßige Note hin. _________________ B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant
Aktiver Reservist (Oberleutnant d.R.)
Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. |
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Illuminati Newbie


Anmeldungsdatum: 04.01.2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 23:13:29 Titel: |
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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich hab mir auch vorgenommen, jeden Tag mehrere Stunden zu lernen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich mir das seit der 9. Klasse (8. war ne Katastrophe) jedes Jahr vorgenommen.
Letztendlich habe ich das aber doch nie gemacht. Wir hatten einen 1.0er im Abi-Jahrgang, der wirklich 2 Wochen vorher schon für Mathe-Klausuren gelernt hat. Ich fand es immer etwas extrem, aber ich hab ihn dafür auch bewundert. Und er war auch kein Nerd oder so, also hatte schon Freunde und Freundin.
Wahrscheinlich werde ich mir am Anfang einen tollen Plan aufstellen, den ich dann sowieso nicht einhalten, aber was solls auf ein Neues. Einen Versuch ist es wert. |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 16 Aug 2012 - 23:19:05 Titel: |
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| Wir hatten einen 1.0er im Abi-Jahrgang, der wirklich 2 Wochen vorher schon für Mathe-Klausuren gelernt hat. Ich fand es immer etwas extrem, aber ich hab ihn dafür auch bewundert. Und er war auch kein Nerd oder so, also hatte schon Freunde und Freundin. |
Ja, das sind Dimensionen, die ich mir als Schüler auch kaum vorstellen konnte. An der Uni sind mehrere Wochen Vorbereitung völlig normal. Unterm Strich lernt man für jede Prüfungsphase etwa so wie für das ganze Abitur - für bestimmte Prüfungen sogar deutlich mehr. |
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Betty Buh Full Member


Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 128
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Verfasst am: 17 Aug 2012 - 01:28:08 Titel: |
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| Illuminati hat folgendes geschrieben: |
Vielen Dank für eure Antworten.
Ich hab mir auch vorgenommen, jeden Tag mehrere Stunden zu lernen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich mir das seit der 9. Klasse (8. war ne Katastrophe) jedes Jahr vorgenommen.
Letztendlich habe ich das aber doch nie gemacht. Wir hatten einen 1.0er im Abi-Jahrgang, der wirklich 2 Wochen vorher schon für Mathe-Klausuren gelernt hat. Ich fand es immer etwas extrem, aber ich hab ihn dafür auch bewundert. Und er war auch kein Nerd oder so, also hatte schon Freunde und Freundin.
Wahrscheinlich werde ich mir am Anfang einen tollen Plan aufstellen, den ich dann sowieso nicht einhalten, aber was solls auf ein Neues. Einen Versuch ist es wert. |
Anstatt dir hochtrabende Pläne aufzustellen, solltest du lieber konsequent jeden Tag netto eine Stunde lernen. Auch am Wochenende. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22639
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Verfasst am: 17 Aug 2012 - 11:05:21 Titel: |
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Es muss eh jeder selbst herausfinden, wie er am besten arbeitet. Ich z.B. hab während der Vorlesungszeit mich i.W. aufs Zuhören und Verstehen konzentriert; und mir dann die Prüfungen schön über die vorlesungsfreie Zeit verteilt, sodass ich für jede Prüfung 1-2 Wochen intensive Vorbereitungszeit hatte, wo ich mich dann auch Vollzeit diesem einen Thema widmen konnte...
Mir ist klar, dass dies wohl kaum ein Allheilmittel für jeden ist; deshalb obiger Einleitungssatz.
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Peter120 Newbie


Anmeldungsdatum: 08.09.2012 Beiträge: 25
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Verfasst am: 23 Okt 2012 - 16:06:15 Titel: |
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| Die Note 4,0 ist "geschenkt". Dafür muss man nicht alles geben. Noten wie 1 und 2 müssen verdient werden. |
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Julchen87 Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.04.2006 Beiträge: 530
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Verfasst am: 23 Okt 2012 - 17:10:10 Titel: |
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| Überflieger gibt es immer. Solltest du zu denen nicht gehören, dann ist eine 4,0 leider nicht in jedem Fach "geschenkt". Ich studiere das gleiche wie du an einer anderen Uni und am Anfang des Studiums habe ich ausschließlich zu Hause gelernt. Im Semester fast nix getan, erst kurz vor den Prüfungen (die Sachen, die mir lagen, gute Noten, alle anderen mittelmäßig). Zur Mitte des Bachelors habe ich nur noch in der Uni gelernt (auch täglich während des Semesters), war dadurch viel motivierter und hatte gute bis sehr gute Noten. Master ebenso, aber in den Klausuren ist es teilweise auch einfacher, sehr gute Noten zu erzielen. Ich kann noch die Fächer nennen, in denen eine 4,0 in meinen Augen alles andere als geschenkt ist: Thermodynamik, Mechanik, Maschinengestaltung, Strömi, Regelungstechnik. Ne gute Note ist natürlich auch machbar, aber selbst für eine 4,0 muss man die Dinge gut verstanden haben. |
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