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Kann ich mein Abitur mit 1,0 machen - Wie klug bin ich ?
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Kann ich mein Abitur mit 1,0 machen - Wie klug bin ich ?
 
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odinga
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Anmeldungsdatum: 19.08.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 00:33:31    Titel: Kann ich mein Abitur mit 1,0 machen - Wie klug bin ich ?

Hallo,

ich hab da eine Sache, die mich schon sehr lange beschäftigt und ab Sept. wieder aktuell sein wird - ich möchte mein Abitur mit 1,0 machen !

Zu meiner Vorgeschichte: Ich bin 1998 in der 6. Klasse der Realschule sitzen geblieben.

Deutsch 4
Mathe 5
Englisch 6

Zeitgleich war mein Bruder einer der besten Abiturienten BWs 1,0 - 829 Pkt. Deutsch LK, Mathe LK, Latein GK schriftlich, alle 15. Humanismus heute Preis und Scheffelpreis geholt.

Es erschien mir utopisch, wie man derart gut sein kann. Ich habe die Realschule dann im Jahr 2001 abgebrochen und 2003 über einen VH-Kurs die externe Hauptschulprüfung gemacht: 2,1

Bin dann 2004 ausgezogen, weil ich Probleme mit meiner Mutter hatte. Des Weiteren sind meine Eltern geschieden und die familiäre Situation sehr schwierig.

Da ich bis 2005 kein Ausbildungsplatz fand, entschloss ich mich die Abendrealschule zu besuchen. Da ich mich geistig weiterentwickelt hatte und mit dem Kiffen Embarassed aufhörte, war mein erklärtes Ziel min. die 1,4.

Ich war ein Jahr im Abendkurs (15 Wochenstd.) und ein Jahr Vollzeit (30 Std)

Ich war fast durchweg der Beste: Eurocom Eng. 1,0 schriftl. 1,0. Mündl. Chemie und GK 1,0 und Deutsch 1,6 - obwohl ich von 4 Std. nur 1,75 brauchte.

Nur in Mathe war ich Grotte. Anmeldenote 2,2 und schriftl. 2,8 mündl. 2,0.

So kam es, dass ich Jahrgangsbester war mit einem Schnitt von 1,2.
Mittlerweile entdeckte ich meine Begeisterung für Chemie und Bio und wollte
unbedingt Abi machen. Allerdings habe ich aus Faulheit und aus Mangel an Möglichkeiten 1 Jahr pausiert und landete dann auf dem EG (BG mit Ernährung/Chemie als LK bzw. Profilfach). Hatte auch eine Zusage vom CTA-Kolleg und TG.

Erstes Jahr war durchwachsen. Außerdem bin ich fast rausgeflogen, weil ich eine Med. Studie gemacht habe um meine Nebenkosten zu bezahlen. Kollegium hatte mich aber nicht beurlaubt, trotz Darlegung meiner Situation.

Die Zeit war frustrierend, ich war damals 22 - 24 und die anderen 16 -18. Ich fühlte mich denen geistig 20 Jahre überlegen.

In der 12. bin ich dann geflogen, weil ich kein Bock mehr hatte. Ich bin sehr rebellisch. Schon in einer Beurteilung der 5. stand "...stellte gerne Regeln in Frage."

Ich hatte kaum Geld, weil man Vater mir mein Bafög vorenthielt. Ich sollte eigentl. 455 bekommen. Mir wurden aber nur 300 gezahlt. Da ich Kindergeld bekam, konnte ich kein Vorausleistungsantrag stellen, da das auch angerechnet wird und sich mit den fehlenden 150 ausgeglichen hätte. So war es schon während der Abendrealschule.

Die kindischen, unreifen Leute machten mich wahnsinnig und Fächer wie BWL, Ethik, Sport und DV gingen mir voll auf den Sack.

Ich habe jetzt den schulischen FH-Teil mit 1,8.

Eng. 15 13 (Translation ein Satz vergessen)
Chem 14 13
Bio 14 13
Mathe 09 05
Deut. 12 09 (Skandal!)
Span 12 11
GGK 10 07
Ethik 11

Rest aus der Wertung genommen.

Ich kam in der 11. mal zu spät zum Aufsatz und habe eine 1,0 geschrieben (Texterörterung). In Englisch schickte mich mein Lehrer oft raus, weil er wusste, dass ich mit der nun folgenden Wortschatz/Grammatikarbeit unterfordert wäre und ich habe dann im PC-Raum irgendwas recherchiert.
Bio Chemie immer locker zw. 13-15 Pkt geschrieben. Geisteswissenschaften miserabel, irgendwie total desinteressiert. Mathe sowieso, einmal 8 Pkt. 3 mal 3 !

Ich bin nun 2 Jahre draußen und gehe ab Sep. aufs Abendgymnasium. Ich steige in Klasse 3 (=12) ein. Ich wiederhole also die 12. Ist bei meinen Mathenoten nicht das schlechteste.

Was mich wurmt: Leute machen ihr Abi mit max. Punktzahl oder nur ein paar Punkte drunter. 14 und 15-Jährige machen das. Sogar eine Blinde und ein Typ in der externen haben es geschafft!!!

God damn it!

Könnt ihr mir mal sagen, ob ich das auch kann? So vom Eindruck. Ich dachte immer, ich bin klug, kann es denn so viel bessere geben? Mein Bruder ist auch nicht so viel klüger als ich (außer Mathe natürlich).

Auf dem AG kann ich Deutsch und Eng. 3-fach werten. Alle anderen 2-fach.
Bin eigentlich sicher Eng 14-15 Pkt und Deutsch 13-14. Chemie nur Wiederholung.

Schriftlich ist es nur Mathe, D und E. Münl. GGk null Wahlmgl.

Es nervt mich echt tierisch. In BW machen 600 Leute ihr Abi mit 1,0. Es ist ausgeschlossen, dass die alle klüger sind als ich!

In Deutschland 2000 !

Ich muss mir das beweisen, bin 26 und will das unbedingt. Schule ist im Prinzip so lächerlich und nichtssagend. Dennoch, ich kann mit der Schmach nicht leben. Ich muss glaub mal zum Psychologen ...


Rolling Eyes
Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 611

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 01:50:43    Titel:

Not sure if serious.

Wie auch immer, Menschen versperren sich der Mathematik da sie (mit anderen Naturwissenschaften) als (sehr/zu) schwer abgestempelt wird. Daraus resultiert eine natuerliche Blockade die jeden daran hindert besser zu sein als potentiell moeglich.
In der Oberstufe wird nichts Besonderes in Mathe gemacht, mit Fleiss und Durchhaltevermoegen kann das jeder mit (sehr) guten Noten schaffen.

Geisteswissenschaften moegen fuer manche Leute sehr fad sein, gute Noten kriegt man aber regelrecht nachgeworfen wenn man Interesse vorheuchelt und sehr intensiv mitarbeitet.

Bspw. bin ich so gut wie nie in den Deutschunterricht gegangen und hatte nie Hausaufgaben, durchgehend 8-9 Punkte, einmal 10. Zum letzten Halbjahr habe ich dann intensiv mitgearbeitet und mich ab und zu mit dem Lehrer unterhalten. Resultat: 14-14 und 15 im Abitur. (Nein, ich habe mich nicht verbessert, ich kannte die Themen aber ich habe einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen)

Eine 1,0 ist problemlos erreichbar wenn man durchgehend in jedem Fach (mehr oder weniger) intensiv mitarbeitet und immer seine Hausaufgaben macht, auch durchgehende Anwesenheit treibt die Noten etwas in die Hoehe.

Das der meiste Kram in der Schule nichts bringt liegt wohl auf der Hand, wenn man aber 1.0 im Abitur moechte muss man sich da halt durchquaelen.
Ebenso ist klar das eine 1.0 nicht unbedingt heisst das die Person besonders intelligent ist, es gibt auch genuegend Vollidioten die eine 1.0 erreichen durch stupides Auswendiglernen und extrem viel Disziplin/Fleiss. (Die Uni ist ein tolles Beleg hierfuer)
Luna123
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Anmeldungsdatum: 04.05.2007
Beiträge: 755

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 11:14:30    Titel:

Ich will dir ja nicht auf den Schlips treten, aber das was du da von dir gibst klingt wirklich ganzschön abgehoben. Wie auch immer...
Du solltest deine Einstellung überdenken- warum solltest du eine 1,0 verdient haben, wenn du dich nicht an Unterrichtsregeln hälst (was in der Schule ja wirklich das mindeste ist) und unangenehme Fächer von vornherein abschreibst?
Die 16-18 jährigen bei denen du dich so überlegen fühlst werden wahrscheinlich einfach mehr dafür tun gute Noten zu bekommen. Ich will dr ja nichts böses, aber es klingt meiner Meinung nach lächerlich, wenn du einerseits sagst, dass die jüngeren dir alle "geistig hinterher hinken" aber du leistungsmäßig trotzdem schlechter abschneidest. Intelligenz hin oder her- wer eine sehr gute Note haben möchte bekommt sie nicht für lau! Da kannst du 40 Jahre alt sein und wer weiß wie schlau - du würdest trotzdem schlechter abschneiden als deine "kindischen und unreifen" Mitschüler, die dir so "dumm" vorkommen. Aus dem einfachen Grund, dass deine Einstellung die falsche ist und du dir selbst mit deiner Art Steine in den Weg legst.
Für mich klingt das so, als würdest du die Schuld für dein "Versagen" bei den anderen suchen. Du fragst dich, wie es sein kann, dass die anderen, die in deinen Augen dümmer sind als du, besser sind als du. Und es macht dich wütend, dass sie besser sind als du, das kann man deinem Beitrag entnehmen.
Aber es sind nicht die anderen, wegen denen du auf der Realschule sitzengeblieben bist. Oder wegen denen du unbedingt Drogen nehmen musstest. Oder du keinen Ausbildungsplatz gefunden hast. Oder du zu spät zu KLausuren oder Unterricht kommst. Oder du aufmüpfig bist und dich nicht an Regeln halten kannst. Und es sind auch nicht die anderen schuld, dass du von vornherein sagst "wääh Mathe ist schwer das kann ich nicht und Geisteswissenschaften sind doof das mach ich nicht". DAS ist nämlich kindisch. Zu sagen, dass etwas schwer oder langweilig ist und es deshalb einfach abzuschreiben. Dann braucht man sich über schlechte Noten nicht zu wundern.

Du solltest dich lieber mal fragen, was DU falsch gemacht hast. Und nicht fragen, wie es sein kann, dass es so viele gibt die besser sind als du Rolling Eyes


Ganz im ernst, les dir mal diese Aussage von dir durch und überleg dir mal, wie das klingt: "In BW machen 600 Leute ihr Abi mit 1,0. Es ist ausgeschlossen, dass die alle klüger sind als ich!"

Wie gesagt, ich will dir ja nichts böses, aber wenn ich sowas überhebliches lese dann regt mich das einfach auf!
Ich zweifel nicht daran, dass du klug bist - deine Einstellung ist einfach nur richtig scheiße, mal hart gesagt. Und du könntest sicherlich auch ein 1,0 Abi machen! Aber dann muss du dich von den Zehen an umkrempeln und echt was an deiner Denkweise ändern!
Sich selbst zu der "Bildungselite" zu zählen obwohl man nicht die Leistung dafür gebracht hat ist doch total realitätsfern. Dann könnte ja jeder 4,0 Hauptschüler sagen "hey, ich hätte locker Abi mit 1,0 machen können- aber dieses und jenes Fach waren so doof und langweilig, da hab ich da einfach nicht für gelernt. Aber ich bin ganz ganz ehrlich viel schlauer als alle anderen"
[/quote]
christian 89
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Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 11:26:06    Titel:

Ein Abi mit 1,0 sollte durchaus möglich sein, du musst halt am Ball bleiben und einiges dafür tun. Aber mal ganz abgesehen davon warum willst du unbedingt ein Abi mit 1,0 haben ? Was möchtest du denn überhaupt mal machen ? Du hast den schulischen Teil der FH Reife, womit sich schon mal einiges anfangen lässt. Wenn du jetzt z.b ein Jahrespraktikum machen würdest, dann hättest du die Fachhochschulreife und könntest studieren bzw eine Ausbildung beginnen, was aber auch mit dem schulischenTeil funktioniert und ich denke du hättest auch ganz gute Chancen.
Du solltest immer bedenken du bist mitlerweile 26 Jahre wenn du jetzt wieder 2 Jahre in der Schule hockst, dann bist du schon 28. Wann möchtest du denn endlich mal anfangen zu arbeiten, bedenke Studium und Ausbildung dauert auch seine Zeit.
Die Frage ist auch, was machst du wenn du dein Abi wieder nicht mit 1,0 schaffst ? Es besteht immer die Möglichkeit das was schief läuft.

Alles in allem würde ich dir raten, mach dir mal ernsthaft Gedanken, was du später einmal machen möchtest. Bevor du auf so schwachsinnige Ideen kommst.
Jurasuppe91
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 12:31:22    Titel:

Wozu vor allem? Am Ende interessiert sich keiner mehr für Abi, sondern nur noch für deine Sutdiennoten (man kann ein äußerst hohes Abi zwar unter besonderen Umständen als Beweis nehmen "unter Wert geschlagen" zu haben, aber die Anzahl der Fälle in denen das geht dürfte bei 0.0X% liegen Smile)

In diesem Sinne: Gucken was du -wirklich- machen willst (Abi = nichts, nur eine Qualifikation!), die dafür erforderliche Abinote erhalten und dann versuchen in dem aufzugehen, was wirklich zählt Wink
Bayernprinz92
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Anmeldungsdatum: 30.10.2011
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 13:25:20    Titel:

Zitat:
Wozu vor allem? Am Ende interessiert sich keiner mehr für Abi, sondern nur noch für deine Sutdiennoten (man kann ein äußerst hohes Abi zwar unter besonderen Umständen als Beweis nehmen "unter Wert geschlagen" zu haben, aber die Anzahl der Fälle in denen das geht dürfte bei 0.0X% liegen Smile)


Tut mir leid, aber diese Behauptung ist schlicht und einfach falsch! In letzter Zeit höre ich immer öfter, dass Bewerber nach dem Studium während Bewerbungsgesprächen auf ihre Abi-Note angesprochen werden. Momentan mache ich ein Praktikum bei einem großen Softwarehersteller und als ich mich neulich mit meinem Abteilungsleiter unterhalten habe hat dieser betont, wie wichtig ihm die Abitur-Note ist! Schließlich war es das letzte Mal, wann man sich breitgefächter hat beweisen müssen.

Mag sein dass die Abi-Note kein Indikator für Intelligenz ist, aber aufjedenfall für Motivation, Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit. Gerade wenn man sich bei großen Unternehmen, Banken oder insbesondere Unternehmensberatungen bewirbt, wird die Abi-Note in ihrer Wichtigkeit häufig unterschätzt. (So zumindest meine Erfahrung)

Grüße
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5128

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 14:21:32    Titel:

jedoch sind 1,8 auch kein ausschlusskriterium, sondern überdurchschnittlich. mag sein, dass die note im investmentbanking zählt und auch so einige unternehmen noch die abi-note geringfügig mit einbeziehen, aber die 1,0 als ziel sollte man wirklich nur bei dem wunsch nach einem medizin-studium setzen.

die erfahrungen von mir und einigen freunden (ingenieure verschiedener fachrichtungen) sind jedenfalls, dass die abi-note kaum bis gar nicht zählt.
Sylarx
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Anmeldungsdatum: 25.09.2011
Beiträge: 141

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 14:23:59    Titel:

Zu einer 1,0 gehört auch etwas "Lobbyarbeit" und Fleiß.

Vor allem in den Geisteswissenschaften ist das unabdingbar , ich hab mich in Deutsch , Ethik , Englisch und Französisch auch eher gelangweilt, als ich Abi nachgemacht habe. Aber hab mir dann selbst gesagt , ey mach es wie die es verlangen dann wird es entsprechend gut prämiert.

In Deutsch und GGK muss ich sagen , hatte ich den Joker gezogen , ich hatte da keinen Lehrer der einen fixen Erwartungshorizont hatte , der Mann wollte für Bestnoten das man in der Lage ist über den Tellerand hinauszublicken (die 1er Bremse wenn man so will), da kam es mir zugute selbst die abstrusesten Dinge einzubauen sofern sie fundamental begründet waren und die guten Noten abzukassieren.
Du musst halt die Leute einschätzen mit ihnen sprechen dich beteiligen um herauszufinden was sie wollen und dann gewinnst du mit Leichtigkeit.

In Englisch wars ganz anders ,ich bin mit einem immensen Vokabular angetreten und es hat mich tierisch genervt jede Woche einen Test über 200 Vokabeln zu schreiben, da hab ich am Anfang auch gedacht du kennst schon 5 Synonyme warum jetzt noch ein 6. lernen,das gleiche galt auch für das Summary über die unterschiedlichsten Themen. Hat mich genervt , aber es war halt die Methode der Lehrerin , aber es hat mir auch immens viel gebracht auf diese Art Kenntnisse zu vertiefen.
Die Klausuren waren extrem streng benotet , das Zeitlimit mit 45min extrem unangemessen, es kam immer eine 1,5-2 raus, in der Prüfung allerdings hatte ich so massig Zeit übrig , das ich mich verkünsteln konnte -> Endergebnis 1,0 Prüfung , mit 2 war ich eingereicht -> verbessert auf 1.
Mathe/BWL etc hatt ich die Probleme nicht, das waren Selbstläufer weil
ich da immenses Interesse gezeigt habe. Speziell Mathe is zu ner Art Hobby geworden bei mir während der Schulzeit. Ich arbeite nach wie vor noch Sachen durch , wenn mir langweilig ist , ist für mich unglaublich befriedigend an einer Lösung zu arbeiten.

Mach einfach in der Schule das was die hören wollen und dazu musst du halt deinen inneren Schweinehund überwinden, es wird sich keiner dafür interessieren das dir das nicht so sehr gefallen hat und das nicht , bei den Noten könnte sich diese Frage allerdings stellen.

Intelligenz ist kein Privileg , es spricht sogar umso mehr für dich wenn du sie nutzt Hindernisse aus dem Weg zu räumen auch wenn es manchmal den Anschein haben mag das das Erreichen von Zielen nicht zwangsläufig damit zu tun hat wie intelligent man ist oder weiß.

Im übrigen, wenn du die Lehrer "sensibilisiert" hast , dann kannst für zusätzliche Noten noch deine Ideen einbringen in schriftlicher oder mündlicher Form , die den Rahmen des Unterrichts sprengen würden, so war das bei mir ich hab eine 10 seitige Kritik verfasst warum ich "Homo Faber" für absolut überwertet halte (unter anderem weil sehr viele Ideen schon anderweitig verbraten wurde und keine einzige innovative Idee in Bezug auf die damalige Zeit zu finden die wirklich Substanz hatte) , ich hab unter anderem "Stanislaw Lems Also sprach Golem " als Vergleich eingebracht.


Zuletzt bearbeitet von Sylarx am 20 Aug 2012 - 14:39:13, insgesamt einmal bearbeitet
Heinz.
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 253
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 14:35:54    Titel: Re: Kann ich mein Abitur mit 1,0 machen - Wie klug bin ich ?

odinga hat folgendes geschrieben:

Schule ist im Prinzip so lächerlich und nichtssagend. Dennoch, ich kann mit der Schmach nicht leben.
Schule ist nicht grundsätzlich lächerlich, aber die Schulen, an denen du und dein Bruder waren, offensichtlich schon. Abitur mit 1,0 lol. Es ist immer wieder lustig (oder auch traurig, wie man es nimmt...) zu lesen, was man anscheinend in anderen Bundesländern unter dem Abitur versteht. Wenn ich da an meine Schule (elitäres bayerisches Gymnasium) zurückdenke... Dort wäre selbst für ein Genie mit einem IQ von 140 aufwärts ein 1,0- Schnitt völlig utopisch gewesen, selbst wenn er oder sie sich noch so sehr angestrengt hätte. Schnitte von besser als 2,0 waren dort ausschließlich Hochbegabten, die während der gesamten Kollegstufe und auch in den Jahren zuvor sehr, sehr viel Fleiß und Leistungsbereitschaft zeigten, vorbehalten und auch bei diesen noch sehr unwahrscheinlich. Die Regel waren Schnitte zwischen 2,5 und 3,0, es gab aber auch viele, die 3,x hatten.

Zitat:
Eine 1,0 ist problemlos erreichbar wenn man durchgehend in jedem Fach (mehr oder weniger) intensiv mitarbeitet und immer seine Hausaufgaben macht, auch durchgehende Anwesenheit treibt die Noten etwas in die Hoehe.
An Schulen, die die Bezeichnung "Gymnasium" nicht verdienen, mag das tatsächlich stimmen, an anderen, wie zum Beispiel dem Gymnasium, auf welches ich gegangen bin, verschwenden Schüler erst gar keine Gedanken über soetwas wie einen 1,0- Schnitt, da jedem klar ist, dass man diesen noch nicht einmal theoretisch erreichen kann, egal, wie viel ein Schüler lernt.

Zitat:
In der Oberstufe wird nichts Besonderes in Mathe gemacht, mit Fleiss und Durchhaltevermoegen kann das jeder mit (sehr) guten Noten schaffen.
Auch das hängt von der Schule ab und natürlich von den Lehrern. An meiner Schule beispielsweise bestanden Matheklausuren fast ausschließlich aus Transferaufgaben und die Schnitte waren selten besser als 3,5... Die Noten hingen daher fast nur von der Begabung ab. Für Schüler, die keine besondere Begabung hatten, waren bessere Noten als 4 in der Regel schon etwas Besonderes und mehr als 7 oder 8 Punkte normalerweise unmöglich. Und ich habe keinen einzigen Lehrer an meiner Schule erlebt, bei dem das anders war.

Zitat:
Deutsch 13-14
In meinem Deutschgrundkurs hat es in keiner Deutschklausur mehr als 11 Punkte gegeben und die Schnitte lagen in ohne Ausnahme allen Klausuren zwischen 6 und 7 Punkten. Und nein, da übertreibe ich nicht.


Fazit: Die Abiturnote hängt zum großen Teil davon ab, auf welche Schule du gehst. Das hat zwar jeder schon vorher gewusst, aber hier haben wir mal wieder einige Extrembeispiele gesehen.
Nofeys
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Anmeldungsdatum: 08.04.2009
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2012 - 15:00:38    Titel:

Kannst du dich nicht einfach mal raushalten Heinz? Niemand interessiert dein "elitäres bayrisches Gymnasium", auf dem man sich glücklich schätzen darf, wenn man mit Hochbegabung und viel Fleiß eine 1.9 schafft.
Die Statistiken sagen, dass Abischnitte von 1.0-1.9 in Bayern annähernd genauso häufig sind, wie in anderen Bundesländern. Von daher wäre deine Schule dann eine Ausnahme. Wenn man natürlich so dumm ist und auf einer Schule bleibt, die erbrachte Leistungen nicht würdigt, hat man wohl auch kein 1.x verdient. Selbst schuld.

Hab deinen Beitrag zwar nicht gelesen, aber etwas in der Art wirst du wohl wieder von dir gegeben haben.
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