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Menschenanalyse
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roodstar
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Anmeldungsdatum: 22.08.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2012 - 03:02:10    Titel: Menschenanalyse

Hallo,

ich interessiere mich sehr für die verhaltensmuster und denkmuster der menschen, und kann demnach menschen gut einschätzen und wie ich diese beeinflussen kann.
"leider" höre ich immer öfters, dass ich psychologische und analytische fragen stelle, was mich in einer gewissen hinsicht bestätigt.

jetzt aber möchte ichs genauer wissen, ich frage mich nämlich, ob ein psychologiestudium das richtige für mich wäre?
also eher im sinne von, gehts im psychologiestudium um analyse von menschen und denen ggf. helfen? - ich weiß auch hier, dass es auch hier viele schwerpunkte gibt. aber würde einer davon meinen interessen entsprechen?

wie ichs bisher gelesen habe, liegt die antwort bei nein, aber wenn nicht psychologie was dann?

mein interesse für das menschliche denken ist wirklich sehr groß, das zu analysieren was sie sagen, wie sie handeln, und es einzuschätzen, also für meine persönlichen ziele, mache ich fast ständig und irgendwie auch gerne.

kriterien wie .. mathe und english, darin bin ich gut und habe keine probleme. daran sollte es nicht scheitern. also wichtig für mich wäre erstmal zu wissen, ob psychologie meinen interessen gerecht wird bzw. welches alternativ studium richtig wäre.

weiß leider nicht weiter und weiß auch nicht wen ich sonst fragen könnte Smile
bin über jeden konstruktiven beitrag dankbar Smile

lg
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 245

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2012 - 14:36:59    Titel:

Das, was du beschreibst, kann bedeuten, dass du einfach unbewusst gut ausgeprägte Wahrnehmungsverzerrungen benutzt, also schnell zu Urteilen über Menschen und deren Motive gelangst. Es kann auch sein, dass du schlicht als grenzüberschreitend erlebt wirst, was andere dir politisch korrekt und höflich formuliert als "psychologisches Fragen" zurückmelden, wobei sie meinen, du sollst nicht immer do indiskrete, bohrende Fragen stellen, weil sich das nicht gehört.

Psychologie ist eine emprische Naturwissenschaft und also solche primär an der Überprüfung von Theorien über das beobachtbare menschliche Erleben und Verhalten mittels naturwissenschaftlicher Methoden interessiert. Im Psychologiestudium lernt man weder, andere zu durchschauen, noch, andere zu manipulieren. was man lernt ist eher, solchen Einschätzungen wie du sie berichtest (gerade auch die man selbst vornimmt) zu misstrauen, weil man sich nach dem Studium (hoffentlich) ganz gut mit Urteilsfehlern bei der Personenwahrnehmung (im Alltag oft als "Menschenkenntnis" verkauft) auskennt, und weiß, wie aufwändig es ist, einige Aspekte menschlichen Verhaltens und Erlebens halbwegs verlässlich einschätzen zu können (in der Regel nur mit aufwändigen, wissenschaftlich soliden diagnostischen Methoden und Instrumenten zu erreichen).

Das einfachste wäre, sich mal übers Fach schlau zu machen und ggf. ein oder mehrere Self-Assessment(s) durchzuführen.

Hinweise gibt es bei der DGPs http://www.dgps.de/studium/studienfach/.

Erste Infos gibt es hier: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_mathematik_und_naturwissenschaften/fachrichtung_psychologie/studium/kurzinfos
roodstar
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Anmeldungsdatum: 22.08.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2012 - 03:36:34    Titel:

hey,
viele dank für deine antwort.
ja meine "psychologischen fragen" - äußern sich eher wenn jmd. ein problem hat und ich versuche ihnen zu helfen. oder versuche ihnen etwas bewusst zu machen was ihnen selbst vorhe rnich aufgefallen ist, eben durch gewissen "durchbohrenden" fragen, damit sie au fdie antwort fast selbst kommen.

das klingt echt interssant was du beschreibst, und auch was in den links steht. da ich sowieso eher naturwissenschaftlich interessiert bin, also sowas wie mathe liebe, genauso viel liebe ich es menschen einzuschätzen, zu beobachten, zu urteilen, zu analysieren, freunden zu helfen, freunden etwas bewusst zu machen und verhaltensmuster zu erkennen, wofür ich auch ein "manuskript" geschrieben habe.

also mein interesse dafür ist sehr groß.
psychologie an sich doch das richtige für mich. vielen dank.

meine nächste frage wäre.

das zweitstudium psychologie...
mein erststudium ist momentan wirtschaftsinformatik... ich befürchte leider, dass es sehr schwer sein wird, die jeweilige universität davon zu überzeugen, dass das zweitstudium psychologie als fortführung sich als sinnvoll erweisen würde.

habe mir überlegt, entweder.. fahre ich die ehrliche schiene und sage, dass psychologie eig. mein hauptziel als studium war, also wirtschaftsinformatik eher so als alternativ studium gedacht war und mit dem bachelor ich psychologie studieren wollte.

oder

ich versuche argumente zu finden inwiefern psychologie als fortführung für mein erst studiengang wirtschaftsinformatik wäre..
dafür fehlen mir jediglich die ideen : /
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 245

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2012 - 10:29:57    Titel:

roodstar hat folgendes geschrieben:
hey,
da ich sowieso eher naturwissenschaftlich interessiert bin, also sowas wie mathe liebe,


Das hat was mit Psychologie zu tun. Da wärest du richtig.

Zitat:

genauso viel liebe ich es menschen einzuschätzen, zu beobachten, zu urteilen, zu analysieren, freunden zu helfen, freunden etwas bewusst zu machen und verhaltensmuster zu erkennen, wofür ich auch ein "manuskript" geschrieben habe.


Das hat nichts mit Psychologie bzw. einem Psychologiestudium zu tun. Da würde ich eher zu NLP Kursen raten. Falls du da überhaupt noch was studieren oder lernen musst. Da bis du im Psychologiestudium jedenfalls fehl am Platz.
roodstar
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Anmeldungsdatum: 22.08.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2012 - 23:45:33    Titel:

oh okay, danke.

kennst du mögliche alternativen?
oder welcher studiengang eher meinen interessen entspricht?
MrBrain
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2012 - 16:14:40    Titel:

Wenn du Freude an Naturwissenschaft hast, sowie Mathematik (Statistik) dann kann Psychologie was für dich sein. Deine Menschenkenntnis und subjektive Wahrnehmung ist da eher fehl am Platz und interessiert niemanden. Es geht vielmehr um die empirische Nachweisbarkeit der Theorien, ähnlich wie z.B. in der Physik.

Von dem was du aber schreibst, würde ich vielleicht eher eine Ausbildung im Bereich der sozialen Arbeit machen. Evtl. kannst du auch soziale Arbeit studieren, doch dann wirts du eher mit leitenden und planenden Aufgaben von Institutionen betraut.

Wenn du jedoch deinen Mitmenschen helfen willst, dann ist Psychologie vielleicht nicht das Optimale.
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