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1stsupply Newbie

Anmeldungsdatum: 17.07.2012 Beiträge: 4
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Verfasst am: 27 Aug 2012 - 00:15:28 Titel: WiWi: Ausreichende Ausbildung für Ökonometrie/Statistik? |
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Hi,
ich werde ab kommendem WS WiWi in Ulm studieren. Bewusst wählte ich Ulm als Uni, da es dort - verglichen mit anderen Unis - eher mathematisch (http://bit.ly/U4kBPD) zugeht.
Nun stelle ich mir die Frage, ob ich in mathematischer Hinsicht ausreichend ausgebildet werde, um mich später in Ökonometrie, Statistik und/oder Operations Research zu spezialisieren oder gar zu forschen?
Oder sind das doch eher WiMas oder gar Vollblutmathematiker, die mehrheitlich in diesen Bereichen wirken?
Danke  |
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Goodwill Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 27 Aug 2012 - 07:37:48 Titel: Re: WiWi: Ausreichende Ausbildung für Ökonometrie/Statistik? |
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| 1stsupply hat folgendes geschrieben: |
Hi,
ich werde ab kommendem WS WiWi in Ulm studieren. Bewusst wählte ich Ulm als Uni, da es dort - verglichen mit anderen Unis - eher mathematisch (http://bit.ly/U4kBPD) zugeht. |
solange du Wiwi studierst macht sich das jedoch nicht primär an der Stadt fest. Natürlich kann man dadurch marginal was ändern, aber du studierst immerhin noch einen Wiwi Bachelor. Wenn du in der Hinsicht was ändern willst, musst du eher was am Programm ändern, sprich direkt Statistik, Wirtschaftsmathe etc. studieren. Insgesamt macht es mE keinen großen Unterschied wo man in D. Wiwi studiert, solange man an dessen Curriculum gebunden ist.
Zur anderen Frage. Das hängt davon ab wie frei man in seinem Wahlmöglichkeiten bist. Das wird im Bachelor höchstwahrscheinlich noch nicht der Fall sein, dass man sich groß in Statistik/Ökonometrie austoben kann. Zum Master hin würde ich mir jedoch Gedanken um die Uni machen und diejenige wählen, die dort einen großen Wahlbereich hat und durch einen starken Statistik/Ökonometrie Fachbereich geprägt ist.
Da ökonometrische Fragestellungen im Kern anwendungsbezogen sind, zielt das ganze natürlich nicht nur auf reine Mathematikabsolventen ab. D.h. durch eine solide Wiwi Ausbildung mit Fokus auf statistische/ökonometrische Module hast du in der Hinsicht nicht unbedingt Nachteile, solange du auch wirklich auf der anwendungsbezogenen Ebene bleibst. Sobald du jedoch tiefer willst, zB in die Herleitung/ Verbesserung gewisser Modelle, kann man durch eine Wiwi-Ausbuldung wenig reißen. Da fehlt dann meistens der mathematische Background. |
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1stsupply Newbie

Anmeldungsdatum: 17.07.2012 Beiträge: 4
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Verfasst am: 27 Aug 2012 - 16:31:47 Titel: |
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Danke schon mal.
| Zitat: |
| Zum Master hin würde ich mir jedoch Gedanken um die Uni machen und diejenige wählen, die dort einen großen Wahlbereich hat und durch einen starken Statistik/Ökonometrie Fachbereich geprägt ist. |
Und dafür würden meine im WiWi-Bachelor erlernten mathematischen Kenntnisse ausreichen?
Und wie sieht es aus, wenn ich in diesen Fachbereichen gerne promovieren würde? Man kann doch sicherlich auch auf anwendungsbezogener Ebene promovieren oder ist das wirklich ausschließlich theoretischer Natur? |
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CarlosII Senior Member

Anmeldungsdatum: 22.11.2008 Beiträge: 551
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Verfasst am: 27 Aug 2012 - 17:04:29 Titel: |
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| Wenn du einen Master mit entsprechendem Schwerpunkt anhängst sollte das gehen. |
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Right_NoW_ Newbie

Anmeldungsdatum: 16.08.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 27 Aug 2012 - 20:19:16 Titel: |
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Also ich kenne viele Volkswirte, die im Bereich Statistik/Ökonometrie forschen und lehren. Die haben in ihrem Studium maximal 20% von dem gelernt, was sie heute können. Den Rest mussten sie sich selber beibringen. Insofern ist es - meiner Ansicht nach - egal, ob man jetzt WiWi oder WiMa studiert.
Wenn du zielgerichtet auf den Bereich Statistik/Öko hin studieren möchtest, dann empfehle ich Dir nach dem Bachelor in Ulm den Master Statistik in Berlin zu machen: http://www.stat.de/de/
Der Master bietet extrem viel Wahlfreiheit und vermittelt dir die benötigten mathematischen Skills für eine anschließende Promotion. |
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