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Vom kaufmännischem Beruf zur Fertigungssteuerung
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DieMilchkuh
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2012 - 19:43:39    Titel: Vom kaufmännischem Beruf zur Fertigungssteuerung

Hallo!

Ich bin seit 2009 gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Seit 2009 bin ich nun die Assistentin der Betriebsleitung in einem mittelständischen, produzierendem Unternehmen, habe aber vor zwei Jahren eine zusätzliche Aufgabe übernommen: Die Fertigungssteuerung/Planung der internen Produktion.

Das macht mir zwar eine Menge Spaß... kann aber in dem aktuellen Unternehmen nur wenige Entscheidungen alleine treffen. Wenn ich die Fertigungssteuer/in-Stellenausschreibungen durchgehe, fällt mir immer wieder auf, dass technische Vorausbildungen verlangt werden.

Nun meine Frage: Welche Weiterbildungen wären von Vorteil, wenn ich mich im Bereich der Fertigungssteuerung weiterbilden möchte?

Dazu muss ich sagen, dass ich keine guten Englischkenntnisse, keine mechanische Vorbildung, kein Abitur habe und eigentlich, bis jetzt, nur stinknormale kaufmännische Angestellte bin. Embarassed

Vielen dank schonmal für eure Antworten!
DieMilchkuh
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2012 - 22:57:44    Titel:

Der Maschinenbautechniker würde sich offensichtlich mit dem Thema Produktionsplanung beschäftigen... aber könnt ich mich überhaupt auf z. B. ein Fernstudium bewerben, wenn ich nur eine kaufmännische Ausbildung besitze?
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 01:21:07    Titel:

Soweit ich das bisher in der Praxis kennengelernt habe sitzen im Bereich der Fertigungssteuerung/-Planung (oft in der Abteilung Arbeitsvorbereitung zusammengefasst) Leute mit technischen Ausbildungen wie Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, etc. Meistens mit einer gewissen Berufserfahrung in der Produktion selbst.


Welche Möglichkeiten du hast, kann ich dir nicht sagen. Am besten sprichst du mal mit den entsprechenden Abteilungsleitern in deiner Firma. Immerhin müssten die ja diese Stellen besetzen.
Die Industrie- und Handelskammer kann vermutlich auch etwas zu den Weiterbildungen sagen (?)
pa1n
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Anmeldungsdatum: 06.12.2006
Beiträge: 374

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 09:42:18    Titel:

Bei uns ist das, mit vielen weiteren, eines der Wahlpflichtmodule eines Wirtschaftsingenieurs auf Bachelor. Das muesste an vielen FHs auch als Fernstudiengang waehlbar sein. Fuer mehr Infos, schreib mir einfach eine PM.

PS: Wieso nicht das Fach-Abi nachholen? Das ist doch nur ein Jahr in der Abendschule.
Rafael HB
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Anmeldungsdatum: 28.07.2012
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 10:18:47    Titel: Re: Vom kaufmännischem Beruf zur Fertigungssteuerung

DieMilchkuh hat folgendes geschrieben:
Nun meine Frage: Welche Weiterbildungen wären von Vorteil, wenn ich mich im Bereich der Fertigungssteuerung weiterbilden möchte?

Dazu muss ich sagen, dass ich keine guten Englischkenntnisse, keine mechanische Vorbildung, kein Abitur habe und eigentlich, bis jetzt, nur stinknormale kaufmännische Angestellte bin. Embarassed

Meine Empfehlung: Die Weiterbildung zur Geprüften Technischen Fachwirtin. Dort lernst du einige technische Grundlagen kennen, ohne dass das Niveau dich zu sehr beanspruchen würde. Als Fachwirtin hättest du dann auch die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung und könntest an der Hochschule studieren.

Studieren könntest du allerdings möglicherweise jetzt schon ohne Fachwirt und ohne Abitur - die meisten Hochschulen bieten beruflich Qualifizierten mit abgeschlossener Berufsausbildung und einigen Jahren Berufspraxis die Möglichkeit, fachbezogen zu studieren (ggf. nach Ablegung einer Aufnahmeprüfung). Jedoch solltest du dir im Klaren sein, dass ein mathelastiger Studiengang (zum Wirtschaftsingenieur beispielsweise) dich ziemlich schnell überfordern könnte. Hier solltest du dir überlegen, vielleicht doch das Abitur nachzuholen, um so besser auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereitet zu sein (falls du tatsächlich studieren möchtest).

Alternativ könntest du auch nach dem Technischen Fachwirt den Technischen Betriebswirt machen. Der hat zwar ebenfalls kein Hochschulniveau - bei vielen mittelständischen Unternehmen reicht aber ein IHK-Betriebswirt, um in die mittlere Führungsebene zu kommen.
DieMilchkuh
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 14:30:56    Titel:

Vielen lieben Dank für eure Antworten!

Aber werde ich zu den oben genannten Studiengängen überhaupt zugelassen, wenn ich keine technische Grundausbildung, sondern nur kaufmänische Angestellte bin? Question
Rafael HB
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Anmeldungsdatum: 28.07.2012
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 15:23:01    Titel:

DieMilchkuh hat folgendes geschrieben:
Aber werde ich zu den oben genannten Studiengängen überhaupt zugelassen, wenn ich keine technische Grundausbildung, sondern nur kaufmänische Angestellte bin? Question

Der Geprüfte Technische Fachwirt ist kein Studiengang, sondern eine berufliche Weiterbildung. Die Zulassungsvoraussetzungen erfüllst du.

Du könntest auch an der Hochschule studieren, zum Beispiel Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Fulda; Voraussetzungen hierfür sind eine anerkannte Berufsausbildung und drei Jahre Berufserfahrung; wenn du dann eine Aufnahmeprüfung erfolgreich ablegst, erhältst du die fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung (siehe hier). Die Frage ist halt, ob du das wirklich möchtest; ohne Oberstufenkenntnisse im Fach Mathematik kann ein W.Ing.-Studium ziemlich haarig werden.
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 15:33:40    Titel:

Es kommt wirklich darauf an, wie viel Zeit du anfwenden willst und welche beruflichen Ziele du hast. Der WiIng wird dich für viel mehr Dinge qualifizieren als die anderen Fortbildungen. Das kann ein Vorteil sein, weil du in deinem nächsten Aufgabenfeld als Fachwirtin durchaus wieder an Grenzen stossen könntest, die du erst als Ingenieurin machen kannst - so wie jetzt mit deiner kaufmännischen Ausbildung un den technischen Aufgaben. Der Nachteil des WiIng ist, dass es wirklich die aufwändigste der hier genannten Möglichkeiten ist und du außerdem für bestimmte Berufe überqualifiziert sein könntest. Du öffnest dir mit dem Studium zwar viel mehr Türen, als du schliesst, aber dennoch solltest du das nicht ausser Acht lassen. Überleg dir also, ob du "nur" ein wenig technisch besser qualifiziert sein willst, um bestimmte Aufgaben machen zu dürfen, oder ob du mehr Zeit und Mühe in eine umfassendere Ausbildung stecken willst.
Rafael HB
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Anmeldungsdatum: 28.07.2012
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 15:44:07    Titel:

Außerdem besteht wie gesagt noch die Möglichkeit, sich nach dem Technischen Fachwirt mit dem Technischen Betriebswirt noch ein bisschen weiter zu qualifizieren (auch wenn die Akademiker hier jetzt wieder die Nase rümpfen).
DieMilchkuh
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2012 - 16:11:12    Titel:

Ich find den technischen Fachwirt interessant, aber bisher habe ich nur Weiterbildungen gefunden, bei denen der technische Teil der Ausbildung komplett fehlt und somit nur zugeschnitten auf nicht-kaufmännische Teilnehmer ist.

Irgendwie ist der Wurm drin... Sad
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