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Soqqer Newbie


Anmeldungsdatum: 09.09.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 09 Sep 2012 - 17:21:22 Titel: Angst vor dem BWL-Studium |
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Ich hatte die schwere Entscheidung auf einer FH oder Uni zu gehen um BWL zu studieren.
Ich hab mein Abi auf einer Wirtschaftsschule gemacht und hatte schon Fächer wie BWL und VWL 3 Jahre lang gehabt. Auch Ansätze von der Wirtschaftsmathematik hatten wir in der Schule.
BWL war mein bestes Fach, in Mathe war ich jedoch durchschnittlich. Und genau das hat mir Angst bei der Entscheidung gemacht. Bin kein Mathegenie aber auch kein völlig hoffnungsloser Fall. Jedenfalls meinten meine Nachhilfelehrer, dass ich in Mathe ziemlich schnell alles aufschnappe.
Mache ich mir eigentlich unnötig den Kopf? Meine letzte Mathenote war 11p und sonst hatte ich meistens 7-10p und paar mal 6p gehabt. |
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Betty Buh Full Member


Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 128
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Verfasst am: 09 Sep 2012 - 17:41:01 Titel: |
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| Dann studier halt Wirtschaftsrecht. Da musste fast gar nix rechnen. |
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imago5 Newbie


Anmeldungsdatum: 14.04.2010 Beiträge: 46
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Verfasst am: 09 Sep 2012 - 21:24:46 Titel: |
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Du machst dir unnötig Gedanken darüber. Als WiWi-Student muss man kein Mathe-Genie sein. Alle Fächer, die man im Bachelor belegt, sind mit durchschnittlicher Intelligenz machbar. Mathe besteht bei WiWis ohnehin hauptsächlich aus Ableitungen.
PS: Man sollte das Studium natürlich trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber mit etwas Motivation wirst du den Abschluss höchstwahrscheinlich schaffen  |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 09 Sep 2012 - 22:50:51 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:25, insgesamt einmal bearbeitet |
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Soqqer Newbie


Anmeldungsdatum: 09.09.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 10 Sep 2012 - 08:49:44 Titel: |
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Okay bin bisschen beruhigt. Mein Abi war auch besser als mein Realschulabschluss von daher kann man wohl nix pauschal sagen . |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 10 Sep 2012 - 09:11:29 Titel: |
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Das Matheniveau eines BWL-Studiums variiert etwas. Je nach gewählter Hochschule (insb. FH vs. Uni aber auch in einer Form untereinander) und auch nach später gewählten Fächern kann es zwischen anspruchsvoll und mäßig sein. Gemeinhin wird aber kaum mehr Stoff gemacht als ein guter oder sehr guter Mathe-LK gebraucht hat.
Entscheidend ist allerdings Deine Motivation dich damit auseinanderzusetzen. Ich habe viele Mathe-GK-Legasteniker später nahezu problemlos BWL studieren sehen. Ok, die mussten teils eine Klausur eben zweimal schreiben und hatten dort dann auch nicht die besten Noten, trotz enormer Lernerei, aber sie haben es geschafft.
Grüße
Gozo |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 10 Sep 2012 - 20:37:25 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:22, insgesamt einmal bearbeitet |
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Goodwill Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 01:04:12 Titel: |
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| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Drei Jahre später habe ich meine Thesis über quantitatives Risikomanagement, GARCH-Prozesse und Monte-Carlo-Simulationen geschrieben . |
lass mich raten...über VaR  |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 01:30:49 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:20, insgesamt einmal bearbeitet |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 14:48:36 Titel: |
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| Zitat: |
| Als ich nach der Bankausbildung an die Uni gegangen bin, war ich so verblödet, dass ich nicht mal mehr eine Ableitung hinbekommen habe. Drei Jahre später [...]und zuvor zwei Jahre als Mathetutor an der Uni gearbeitet |
Also warst du nach einem Semester Mathetutor? In welchem Studiengang / welcher Uni ist das denn möglich
Also ich kenn das ja so ,dass Mathetutor nur Leute aus höheren Semestern mit herausragenden Studienleistungen und eben meistens auch aus dem Studienbereich Mathematik werden konnten. Da denk ich ist wohl die Fantasie ein bisschen mit dir durchgegangen. |
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Berliner44 Senior Member


Anmeldungsdatum: 07.10.2006 Beiträge: 575
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 14:54:04 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Als ich nach der Bankausbildung an die Uni gegangen bin, war ich so verblödet, dass ich nicht mal mehr eine Ableitung hinbekommen habe. Drei Jahre später [...]und zuvor zwei Jahre als Mathetutor an der Uni gearbeitet |
Also warst du nach einem Semester Mathetutor? In welchem Studiengang / welcher Uni ist das denn möglich
Also ich kenn das ja so ,dass Mathetutor nur Leute aus höheren Semestern mit herausragenden Studienleistungen und eben meistens auch aus dem Studienbereich Mathematik werden konnten. Da denk ich ist wohl die Fantasie ein bisschen mit dir durchgegangen. |
Und auf den Schock musstest du dich erstmal Neu registrieren? |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 15:00:00 Titel: |
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| nein ich hab mich einfach so registriert dann dieses Thema gesehen und geantwortet , wusste nicht dass man vorher ein Motivationsschreiben an dich abliefern muss und dann nur zu bestimmten Themen posten darf. |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 15:40:51 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:18, insgesamt einmal bearbeitet |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 15:47:30 Titel: |
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| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
@Sheldor: Nach zwei Semestern, nicht nach einem.
| Zitat: |
| Da denk ich ist wohl die Fantasie ein bisschen mit dir durchgegangen. |
Nein. |
Ah ok in diesem Fall dann mein Fehler , ein Jahr / 2 Semester sollte man eigentlich schaffen zu rechnen wenn man mathematische Physik studiert hat, sry. Trotzdem sehr früh , war dann Mathe für Bwler oder? |
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Berliner44 Senior Member


Anmeldungsdatum: 07.10.2006 Beiträge: 575
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Verfasst am: 11 Sep 2012 - 17:29:52 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Ah ok in diesem Fall dann mein Fehler , ein Jahr / 2 Semester sollte man eigentlich schaffen zu rechnen wenn man mathematische Physik studiert hat, sry. Trotzdem sehr früh , war dann Mathe für Bwler oder? |
Genau aus diesem Grund sind Empfehlungsschreiben doch ganz gut. |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 01:11:46 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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Gaisler Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 1207
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 03:34:01 Titel: |
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| Viel interessanter: Wo hattest du denn das Wissen für die Bachelorarbeit her? Selbst angeeignet? Wenn ja, wie? |
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TheConvexity Senior Member


 Anmeldungsdatum: 29.06.2010 Beiträge: 593
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 10:18:44 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von TheConvexity am 05 Mai 2013 - 11:27:15, insgesamt einmal bearbeitet |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 10:26:54 Titel: |
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| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Ich denke mal, das ist auch der ganz gewöhnliche und normale Anspruch, dass man bei seiner BT noch etwas auf eigene Faust dazu lernt. Wenn man nur Methoden anwendet, die man alle schon kennt, das käme euch sicher auch komisch vor, oder? |
Das ist für eine BT sehr löblich und ich plädiere für diesen Ansatz, ist allerdings weder gewöhnlich noch normal. Es reicht völlig erlernte Ansätze zu nutzen und nicht wenige sind damit schon überfordert und bestehen (leider) trotzdem.
Allerdings wird das in der MT oder war im alten Diplom - egal ob FH oder Uni - nicht anders. Wirklich Arbeiten mit so einem Vorgehen sind die Ausnahme und nicht die Regel.
Grüße
Gozo |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 12:22:07 Titel: |
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| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Trotzdem sehr früh , war dann Mathe für Bwler oder? |
Ich weiß nicht, wie es an öffentlichen Universitäten gehandhabt wird, da ich an einer Business School studiert habe. Vorherrschende Ansicht am Lehrstuhl für Finanzmathematik war jedenfalls, dass jeder der seine Mathescheine mit >= 90% gemacht hat, sich auf eine Tutorenstelle bewerben konnte. Ob er dann erst im 3. oder schon im 7. Semester war, war irrelevant.
Und ich im Punkt was den mathematischen Anspruch betrifft gebe ich dir genau da Recht, dass es eben BWL-Mathe ist, d.h. Abitur-LK Level mit dem ein oder anderen kleinen Addon, aber nichts was völlig out of space ist. Von daher sehe ich kein Problem darin, als gebildeter BWL Student ein Tutorium zu leiten, die Mathematik die der durchschnittliche BWL'er in seinem Leben braucht, ist nunmal begrenzt. |
Alles klar,erster sympathischer Wirtschaftler;-) Du bringst Mathe im BWL Studium exakt auf den Punkt , leider leiden viele BWLER an einem zwanghaften Drang den Matheanspruch warum auch immer in den Himmel zu reden was natürlich für eine Studienwahl nicht sehr nützlich ist. Meiner Meinung nach kann jeder mit genügend Fleiß ein BWL Studium bestehen. |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 14:04:50 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| TheConvexity hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Trotzdem sehr früh , war dann Mathe für Bwler oder? |
Ich weiß nicht, wie es an öffentlichen Universitäten gehandhabt wird, da ich an einer Business School studiert habe. Vorherrschende Ansicht am Lehrstuhl für Finanzmathematik war jedenfalls, dass jeder der seine Mathescheine mit >= 90% gemacht hat, sich auf eine Tutorenstelle bewerben konnte. Ob er dann erst im 3. oder schon im 7. Semester war, war irrelevant.
Und ich im Punkt was den mathematischen Anspruch betrifft gebe ich dir genau da Recht, dass es eben BWL-Mathe ist, d.h. Abitur-LK Level mit dem ein oder anderen kleinen Addon, aber nichts was völlig out of space ist. Von daher sehe ich kein Problem darin, als gebildeter BWL Student ein Tutorium zu leiten, die Mathematik die der durchschnittliche BWL'er in seinem Leben braucht, ist nunmal begrenzt. |
Alles klar,erster sympathischer Wirtschaftler;-) Du bringst Mathe im BWL Studium exakt auf den Punkt , leider leiden viele BWLER an einem zwanghaften Drang den Matheanspruch warum auch immer in den Himmel zu reden was natürlich für eine Studienwahl nicht sehr nützlich ist. Meiner Meinung nach kann jeder mit genügend Fleiß ein BWL Studium bestehen. |
Natuerlich werden sie es in den Himmel reden, da sie eine Daseinsberechtigung benoetigen und niemand wird zugeben wollen etwas zu studieren, das eigentlich jeder problemlos ebenfalls koennte.
Fakt ist, dass saemtliches Quantitative im BWL Studium in einem normalen Mathestudium oder gar einem Mathe Nebenfach um ein Vielfaches in den Schatten gestellt und gleichzeitig von entsprechenden Erstsemestern trotzdem mit teilweise sehr guten Noten bestanden wird.
Natuerlich spricht nichts dagegen BWL zu studieren wenn man sich dafuer interessiert oder es als Karrieresprungbrett verwenden moechte, allerdings ist es doch hoechst laecherlich das Fach "in den Himmel" zu reden was dessen quantitativen Anspruch betrifft. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 14:22:28 Titel: |
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| Nalien hat folgendes geschrieben: |
| Natuerlich werden sie es in den Himmel reden, da sie eine Daseinsberechtigung benoetigen und niemand wird zugeben wollen etwas zu studieren, das eigentlich jeder problemlos ebenfalls koennte. |
Es heißt doch immer: Wer nichts wird, wird Wirt. Wer gar nichts wird, wird Bahnhofswird und wer überhaupt nichts kann, der wird eben Diplom Kaufmann.
Ich - selbst BWLer - gebe gerne und umwunden zu, dass der mathematische Anteil an einem BWL-Studium ausgesprochen anspruchsvoll sein kann, wenn man es darauf anlegt, und auch dann Vergleiche ins Ingenieurwesen nicht scheuen braucht aber 98% aller BWL-Studenten mit weit weniger Niveau auskommen. Mit normalem gesunden Menschenverstand, etwas Masochismus und Ehrgeiz ist es wirklich für viele bestehbar.
Allerdings sollte man vorsichtig sein mit Formulierungen wie "...etwas zu studieren, das eigentlich jeder problemlos ebenfalls koennte." Das zeugt von Naivität, Unwissenheit und erheblicher Selbstüberschätzung.
Es ist dann schon fraglich, warum BWL eines der Fächer mit den höchsten Abbruchquoten und Zwangsexmatirkulationen ist, wenn es "jeder problemlos ebenfalls koennte." Auch wenn es gerade von BWL-externen Leuten belächelt wird, ist BWL nicht so simpel wie man immer glaubt. Mathematik, erstaunlicherweise, gehört zu den größten Problemfächern in dem Studium für viele allerdings ist es selten, dass nur der Matheschein zur Zwangsexmatrikulation oder dem freiwilligen Abbruch führt.
Den mathematischen Anspruch zu hoch anzusetzen in BWL ist daher genauso irrsinnig falsch, wie es als Problemlos-für-jeden-Fach darzustellen.
| Zitat: |
| Fakt ist, dass saemtliches Quantitative im BWL Studium in einem normalen Mathestudium oder gar einem Mathe Nebenfach um ein Vielfaches in den Schatten gestellt und gleichzeitig von entsprechenden Erstsemestern trotzdem mit teilweise sehr guten Noten bestanden wird. |
Na ja. Ich kenne keinen BWLer im nüchternen Zustand, der den quantitativen Anteil mit einem normalen Mathestudium vergleicht. Abgesehen davon, dass das eine mit dem anderen so nahezu gar nichts gemein hat. Mit Mathe als Nebenfach? Darüber lässt sich streiten. Ich kenne auch Leute mit Mathe als Nebenfach die kaum über etwas anwendungsorientierte Mathematik hinaus gekommen sind und BWLer, die im Finance oder quantitativen Marketing selbst unter Mathematikern (kein Scherz) für erstaunen gesorgt haben, wofür man im realen Leben Mathe alles brauchen kann.
| Zitat: |
| Natuerlich spricht nichts dagegen BWL zu studieren wenn man sich dafuer interessiert oder es als Karrieresprungbrett verwenden moechte, allerdings ist es doch hoechst laecherlich das Fach "in den Himmel" zu reden was dessen quantitativen Anspruch betrifft. |
Genauso lächerlich wie BWL als quasi minderwertiges Fach darzustellen, was jeder könnte.
Da spricht die faktische Realität doch ein paar andere Zahlen. Die Wahrheit liegt, wie so oft, eher im Graubereich dieses hier häufig an den Tag gelegten s/w-Denkens.
Grüße
Gozo |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 15:04:15 Titel: |
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| Naja also dass Mathe in Bwl oft zum Problemfall wird sagt nichts über den Anspruch eines BWL Studiums aus.Mathe wird in jedem Studiengang die meisten Probleme bereitet weil es einfach am meisten intellektuelle Leistungsfähigkeit erfordert. Nalien hat es schon sehr hart.ausgedrückt aber ich denke in gewisser Weise ist auch was wahres dran. Ich denke 99% der Physik oder Mathe oder Informatik Studenten würden auch ein BWL Studium schaffen aber umgekehrt würde das nur auf einen geringen Anteil der BWLER zutreffen. |
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Gozo Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 4659 Wohnort: Mainz
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 15:49:31 Titel: |
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Es ist zu einfach zu behaupten (!), dass jemand, nur weil er Studienfach A bestehen kann auch Studiengang B kann. Die Frage ist nur: Ist das nicht etwas arg vereinfachend? Kann ein Mathematiker also auch Linguistik bestehen? Ein Pharmazeut ein Sportstudium? Nur weil die Studiengänge im Vergleich als "einfacher" gelten? Mathematisch, naturwissenschaftlich weniger anspruchsvoll?
Die wichtige Einschränkung die dann meist von Leuten solcher Aussagen kommt ist: Wenn ich (die) denn wollte(n).
Aber: Wer nicht will - der kann nicht "können". Habe ich Spaß und Interesse an einem Fach, dann werde ich als BWLer auch Mathematik studieren können. Aber genausowenig, wie viele Naturwissenschaftler ausreichend Interesse an BWL zeigen, haben BWLer häufig zu wenig Interesse an Natur- oder Strukturwissenschaften. Aber einfach mal im Grunde und Umkehrschluß zu behaupten, dass ein Großteil der BWLer nicht in der Lage wäre ein anderes, quantitativeres Fach zu studieren, weil sie zu "doof"(?) dafür sind, ist schon ziemlich frech.
Ich finde da muss man gar nicht in irgendwelche akademischen Diskussionen abschweifen, man muss nur sich selbst mal fragen: Hätte ich Studiengang x oder y auch gekonnt?
Ich empfinde BWL weit einfacher als Informatik oder Mathematik (ich hasse Beweise). Die paar Vorlesungen die ich in Chemieingenieurwesen oder Maschinenbau bzw. Oenologie besucht habe hingegen fand ich nicht sonderlich schwer. Nicht mal damals in der Oberstufe. Ob jetzt aber Informatik auch objektiv schwerer ist, nur weil ich es so empfinde? Keine Ahnung. Ich habe es nie versucht, das bissel W-Info zählt kaum. Mit quantitativer Finanzmathematik und Risiko-Management hingegen hatte ich keine Probleme. Monte-Carlo und Co gingen mir leicht von der Hand.
Wenn ich aber jetzt mal den Flur runterschlender und unsere Informatiker und Mathematiker frage, ob sie Info bzw. Mathematik oder BWL leichter finden, sagen die "BWL" ist schwerer. Diese unlogischen Zusammenhänge und mathematisch nicht fassbaren Dinge gehen einen nicht in den Kopf.
Hätten Sie BWL studiert? Nie im Leben.
Klingt irgendwie vertraut.
Wie gesagt, ich bin kein BWLer der viel auf das Niveau seines Studiums hält. Es ist in der Tat ein Studium für viele aber eben bei weitem nicht für alle. Auch nicht für alle Chemiker, Physiker, Mathematiker etc. BWL bestehen zu können hat nicht nur etwas mit dem Intellekt zu tun, sondern vor allem auch etwas mit Motivation - wie in jedem Fach.
Warum studieren also so wenige Mathematik? Weil es sich viele nicht zutrauen - zu Recht oder nicht, andere Frage. Warum studieren soviele BWL und brechen überdurchschnittlich viele ab? Weil sie es sich zutrauen ohne zu verstehen, dass BWL etwas anderes ist, als die Allgemeinheit glaubt.
Und trotzdem gehe ich konform, wenn jemand sagt, dass sicherlich mehr Menschen in der Lage sind ein BWL-Studium zu bestehen (von Begabung und Motivation her) als bspw. Mathematik. Aber wie gesagt, nur weil jemand Mathematik gut studieren kann, muss er im BWL-Studium nicht richtig sein. Solche Quervergleiche verzerren die Realität mehr als das sie nützen und führen zu dem Bild, was wir haben.
BWL ist einfach, kann jeder. Wenn Du Dir ein anderes Studium wie bspw. MINT nicht zutraust, mach BWL, kann doch jeder....und das sind die Leute, die nach zwei Semestern entnervt aufgeben und nur vereinzelt, weil sie in allen Fächern gut waren und nur an der Mathematik gescheitert sind. Diese allgemeine Fehleinschätzung macht einen guten Teil der Abbruchquote aus.
Kurz: Weil es eben doch nicht jeder kann.
Es ist falsch BWL als quantitatives Hexenwerk darzustellen, aber genauso falsch, es als Popelfach für Versager hinzustellen. Nicht mehr, nicht weniger.
Grüße
Gozo |
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Justav Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 2642
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 15:57:00 Titel: |
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| Zitat: |
| Ich denke 99% der Physik oder Mathe oder Informatik Studenten würden auch ein BWL Studium schaffen aber umgekehrt würde das nur auf einen geringen Anteil der BWLER zutreffen. |
Wenn ich das mal aus meinem Studium zusammenfassen kann - sicher nicht ganz repräsentativ und nicht für jeden und alle Studiengänge und Hochschulen zutreffend, würde ich das eigentlich bezweifeln.
Zunächstmal ist immer das schwer, was einen nicht interessiert und was man nicht gerne macht. Der Physiker oder Mathematiker, der Freude daran hat, sich an komplexen Problemen zu verbeißen, ist eben gut darin, und so ziemlich jedem Ingenieur oder Betriebswirt überlegen, wenn es darum geht.
Als Wirtschaftsingenieur hatte ich immer so zwei Blöcke an Fächern - das eine waren "Verstehensfächer" wie Mathematik, Mechanik, Thermodynamik, Regelungstechnik und das andere waren eher "Auswendiglernfächer" (auch wenn da jeder BWL-Prof widersprechen würde) in denen man eben Schaubilder, Zusammenhänge, Formeln und so weiter auswendiglernen musste, und eben diese waren eben in der BWL deutlich in der Überzahl. Sicher musste man hier und da auch etwas rechnen, das war vom Niveau her aber nicht mit dem technischen Bereich zu vergleichen. Das Problem ist aber nun, dass man für beide Blöcke von Fächern grundlegend anders lernen musste, und so denke ich, dass ein Mathematiker einfach weder Lust noch großen Erfolg haben wird, 300-Seiten Powerpoint auswendig zu lernen.
Bei dem einen kommt es mehr auf Fleiß an - was auch zumindest nahelegt, dass "fast" jeder (Der eine Hochschulreife besitzt) mit dem nötigen Ehrgeiz und dem nötigen Fleiß ein BWL-Studium absolvieren kann. Der Fleiß ist denke ich auch der Grund für die hohen Abbrecherquoten, es schafft einfach nicht jeder die Selbstdisziplin aufzubringen, in der kurzer Zeit für 7 oder 8 Prüfungen zu lernen. Bei den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern geht das nicht so einfach, da können einige es nach 5 Minuten draufgucken, andere auch nach 2 Wochen noch nicht. Das heißt aber nicht, dass es generell leichter oder schwerer ist. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 16:44:12 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| Ich denke 99% der Physik oder Mathe oder Informatik Studenten würden auch ein BWL Studium schaffen aber umgekehrt würde das nur auf einen geringen Anteil der BWLER zutreffen. |
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus (BWL-orientierter Wirtschaftsingenieur), würde ich das so nicht unterschreiben. Die Mathematik und Maschinenbaustudenten, die BWL-Fächer als Nebenfächer haben, schneiden dort in den Prüfungen meist deutlich schlechter ab, als die BWL Studenten, die technische oder mathematische Nebenfächer haben. BWL-Studenten sind in erster Linie fleißig. Wenn BWL-er, wie ihr praktisch behauptet "verminderte intellektuelle Kapazitäten" haben, dann machen sie es scheinbar durch erhöhten Fleiß mehr als wett... |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 17:34:23 Titel: |
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Auch wenn diese Diskussion zu nichts führt führe ich sie iwie oft mit Wirtschaftlern. Was natürlich stimmt - auch Mathe oder Physik sind Fächer bei denen der Erfolg viel vom Lernaufwand abhängt ABER halt eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Und das ist vielen die MINT Fächer nur als Nebenfach kennen nicht klar und das unterscheidet Physik zB von BWL aber auch von Ingenieurstudiengänge. Irgendwann kommt bei Mathe oder Physik der Punkt ab dem Lernaufwand und Leistung nicht mehr proportional sind. An dem manche trotz stundenlangen Lernen nichts mehr verstehen uns manche eben schon. Diesen Punkt gibt es halt bei BWL, Geschichte oder meiner Meinung nach selbst bei Ingenieurstudiengangen nicht.
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 17:49:58 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Ist auch deswegen nicht unbedingt wahrscheinlich, da die meisten BWL-Studiengänge höhere Aufnahmeanforderungen stellen als Mathematikstudiengänge... Darum glaube ich auch nicht, dass es bei dieser Frage auf die Intelligenz ankommt... |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 18:05:35 Titel: |
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| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Ist auch deswegen nicht unbedingt wahrscheinlich, da die meisten BWL-Studiengänge höhere Aufnahmeanforderungen stellen als Mathematikstudiengänge... Darum glaube ich auch nicht, dass es bei dieser Frage auf die Intelligenz ankommt... |
das hat lediglich mit der Nachfrage zu tun.Es studieren nichtmal 3% der Studenten Physik also wird es nie einen NC geben , BWL will dagegen jeder zweite studieren. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 18:17:43 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Ist auch deswegen nicht unbedingt wahrscheinlich, da die meisten BWL-Studiengänge höhere Aufnahmeanforderungen stellen als Mathematikstudiengänge... Darum glaube ich auch nicht, dass es bei dieser Frage auf die Intelligenz ankommt... |
das hat lediglich mit der Nachfrage zu tun.Es studieren nichtmal 3% der Studenten Physik also wird es nie einen NC geben , BWL will dagegen jeder zweite studieren. |
Das ist mir klar... aber trotzdem kommen in die guten BWL Studiengänge nur Leute, die schon gezeigt haben, dass sie nicht gerade unintelligent sind. Ich will damit umgekehrt nicht sagen, dass Physikstudenten weniger intelligent sind, weil der NC höher liegt... |
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Goodwill Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 19:38:51 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Ist auch deswegen nicht unbedingt wahrscheinlich, da die meisten BWL-Studiengänge höhere Aufnahmeanforderungen stellen als Mathematikstudiengänge... Darum glaube ich auch nicht, dass es bei dieser Frage auf die Intelligenz ankommt... |
das hat lediglich mit der Nachfrage zu tun.Es studieren nichtmal 3% der Studenten Physik also wird es nie einen NC geben , BWL will dagegen jeder zweite studieren. |
btw: es hat sowohl mit der Nachfrage seitens der Studenten als auch mit dem Angebot der Hochschulen zu tun. Achja, lernt man ja in nem Wirtschaftsstudium. Das interessiert mich nicht  |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 21:43:08 Titel: |
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| Goodwill hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Ist auch deswegen nicht unbedingt wahrscheinlich, da die meisten BWL-Studiengänge höhere Aufnahmeanforderungen stellen als Mathematikstudiengänge... Darum glaube ich auch nicht, dass es bei dieser Frage auf die Intelligenz ankommt... |
das hat lediglich mit der Nachfrage zu tun.Es studieren nichtmal 3% der Studenten Physik also wird es nie einen NC geben , BWL will dagegen jeder zweite studieren. |
btw: es hat sowohl mit der Nachfrage seitens der Studenten als auch mit dem Angebot der Hochschulen zu tun. Achja, lernt man ja in nem Wirtschaftsstudium. Das interessiert mich nicht  |
Ja, weil von Angebot und Nachfrage nicht jeder irgendwann mal in der Mittelstufe bereits gehoert hat.
Darueber hinaus habe ich ein Jahr lang VWL studiert, was ebenfalls BWL Vorlesungen beinhaltete. Zur Mathematik definitiv kein Vergleich und wenn es gerade ein quantitatives Fach ist hat man alles in einer Analysis I und II Vorlesung deutlich abstrahiert bereits gesehen und zieht sich nur mal eben in wenigen Tagen die Definitionen und Begriffe rein.
Das man pauschal nicht sagen kann "Wer Studium A meistert schafft auch B" ist natuerlich im allgemeinen Quatsch, trotzdem ist Mathe/Mint -> BWL/VWL eine sehr klare Ausnahme.
Ich wuerde stark vermuten, dass eine der begehrtesten Unis in Sachen WiWi das quantitative Niveau an die Spitze treiben wird, trotzdem habe ich nichts solches in der VWL/BWL gefunden wenn man es in Relation zu einer Mathematik Vorlesung setzt.
Es ist nunmal Fakt, dass man in einer quant. WiWi Vorlesung nichts Grosses koennen muss, was man in der Schule nicht bereits gelernt hat. |
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Goodwill Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 21:54:28 Titel: |
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| Nalien hat folgendes geschrieben: |
Ja, weil von Angebot und Nachfrage nicht jeder irgendwann mal in der Mittelstufe bereits gehoert hat.
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gehört ja (welch Kunst), aber wie das Posting bestätigt nicht verstanden hat. |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 22:05:06 Titel: |
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| Goodwill hat folgendes geschrieben: |
| Nalien hat folgendes geschrieben: |
Ja, weil von Angebot und Nachfrage nicht jeder irgendwann mal in der Mittelstufe bereits gehoert hat.
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gehört ja (welch Kunst), aber wie das Posting bestätigt nicht verstanden hat. |
Meineeee Güte meinst du jetzt mich weil ich geschrieben hab "das hängt von der nachfrage ab" und nicht " das hängt von der Nachfrage und dem Angebot ab" ?? Da hat sich das BWL Studium ja schon wieder rentiert... |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 12 Sep 2012 - 22:43:50 Titel: |
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| Goodwill hat folgendes geschrieben: |
| Nalien hat folgendes geschrieben: |
Ja, weil von Angebot und Nachfrage nicht jeder irgendwann mal in der Mittelstufe bereits gehoert hat.
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gehört ja (welch Kunst), aber wie das Posting bestätigt nicht verstanden hat. |
Das sagen mir meine Noten anders.
Da aber das Zentrum deines Posts ist, bist du ein direkter Beweis fuer saemtliche von mir ausgesprochenen Aussagen. |
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Goodwill Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 03:59:47 Titel: |
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ein hoch auf Minderwertigkeitskomplexe
Zuletzt bearbeitet von Goodwill am 13 Sep 2012 - 11:09:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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HarryMorgan Full Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 254
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 10:15:23 Titel: |
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Was ist denn ein Bahnhofswirt? _________________ "Our smartest students should go into engineering, not finance" (Paul Volcker) |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 11:01:21 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Auch wenn diese Diskussion zu nichts führt führe ich sie iwie oft mit Wirtschaftlern. Was natürlich stimmt - auch Mathe oder Physik sind Fächer bei denen der Erfolg viel vom Lernaufwand abhängt ABER halt eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Und das ist vielen die MINT Fächer nur als Nebenfach kennen nicht klar und das unterscheidet Physik zB von BWL aber auch von Ingenieurstudiengänge. Irgendwann kommt bei Mathe oder Physik der Punkt ab dem Lernaufwand und Leistung nicht mehr proportional sind. An dem manche trotz stundenlangen Lernen nichts mehr verstehen uns manche eben schon. Diesen Punkt gibt es halt bei BWL, Geschichte oder meiner Meinung nach selbst bei Ingenieurstudiengangen nicht.
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Also abschließend kann man sagen meinem Argument gibt es nichts entgegen zu setzten (?) |
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Nalien Senior Member


Anmeldungsdatum: 21.05.2010 Beiträge: 608
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 11:19:40 Titel: |
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| Goodwill hat folgendes geschrieben: |
Zuletzt bearbeitet von Goodwill am 13 Sep 2012 - 11:09:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 11:34:17 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Auch wenn diese Diskussion zu nichts führt führe ich sie iwie oft mit Wirtschaftlern. Was natürlich stimmt - auch Mathe oder Physik sind Fächer bei denen der Erfolg viel vom Lernaufwand abhängt ABER halt eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Und das ist vielen die MINT Fächer nur als Nebenfach kennen nicht klar und das unterscheidet Physik zB von BWL aber auch von Ingenieurstudiengänge. Irgendwann kommt bei Mathe oder Physik der Punkt ab dem Lernaufwand und Leistung nicht mehr proportional sind. An dem manche trotz stundenlangen Lernen nichts mehr verstehen uns manche eben schon. Diesen Punkt gibt es halt bei BWL, Geschichte oder meiner Meinung nach selbst bei Ingenieurstudiengangen nicht.
Meine Aussagen sollen aber nicht implizieren dass es keine Wirtschaftsstudenten gibt die intelligenter sind als Mathematiker. |
Also abschließend kann man sagen meinem Argument gibt es nichts entgegen zu setzten (?) |
Wo bitte siehst du denn da ein Argument?
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Irgendwann kommt bei Mathe oder Physik der Punkt ab dem Lernaufwand und Leistung nicht mehr proportional sind. An dem manche trotz stundenlangen Lernen nichts mehr verstehen uns manche eben schon. Diesen Punkt gibt es halt bei BWL, Geschichte oder meiner Meinung nach selbst bei Ingenieurstudiengangen nicht.
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Das ist eine Behauptung. Kein Argument. Der Behauptung würde ich übrigens beipflichten. Diesen Punkt gibt es bei Naturwissenschaften sicher. Aber ich würde nicht behaupten, dass Menschen die Mathematik studieren grundsätzlich stärker die Veranlagung haben diese Punkte zu überschreiten, während BWLer dies nicht können. BWLer müssen das nicht können in ihrem Studium, da hast du recht. Aber wenn du behauptest das liegt an der Intelligenz, dann sage ich, BWLer können das genauso, da BWLer nicht weniger intelligent sind. Nur weil BWLer es in ihrem Studium nicht müssen, heißt es nicht, dass sie es nicht können  |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 12:09:29 Titel: |
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| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
Das ist eine Behauptung. Kein Argument.
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eigentlich weder noch. Das ist eher eine Tatsache.
| Zitat: |
Der Behauptung würde ich übrigens beipflichten. Diesen Punkt gibt es bei Naturwissenschaften sicher. Aber ich würde nicht behaupten, dass Menschen die Mathematik studieren grundsätzlich stärker die Veranlagung haben diese Punkte zu überschreiten, während BWLer dies nicht können.
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Es ging hauptsächlich um den anspruch eines Studiums nicht um die Studierenden.Ob sie GRUNDSÄTZLICH stärker irgendeine Veranlagung haben weiß kein Mensch, Mathestudenten stellen es halt täglich unter Beweis, BWLer hingegen nicht.
| Zitat: |
BWLer müssen das nicht können in ihrem Studium, da hast du recht. Aber wenn du behauptest das liegt an der Intelligenz, dann sage ich, BWLer können das genauso, da BWLer nicht weniger intelligent sind.
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Das ist jetzt eine Behauptung. Es ist leicht zu glauben man könne etwas das objektiv schwerer ist auch , wenn man es noch nie gemacht hat.
| Zitat: |
Nur weil BWLer es in ihrem Studium nicht müssen, heißt es nicht, dass sie es nicht können  |
Das ändert nichts daran dass Studenten die das müssen einen leichteren Übergang zu Fächern habe in denen sie das nicht müssen als anders herum. |
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Berliner44 Senior Member


Anmeldungsdatum: 07.10.2006 Beiträge: 575
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 12:35:11 Titel: |
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Mathestudenten sind echt die armseligsten Kreaturen. Mich interessiert dein Studium ein Scheißdreck, wieso interessiert dich immer meins, dass du ein BWL-Forum mit deinem Matheschrott zumüllen musst?
Achso und viel Glück euch Soziallegasthenikern mit den 2500€, damits zummindest mit der Rente noch was wird. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 12:41:09 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Das ist jetzt eine Behauptung. Es ist leicht zu glauben man könne etwas das objektiv schwerer ist auch , wenn man es noch nie gemacht hat.
Das ändert nichts daran dass Studenten die das müssen einen leichteren Übergang zu Fächern habe in denen sie das nicht müssen als anders herum. |
Ich würde nichtmal sagen, dass es Mathematik objektiv "schwerer" ist als BWL. Die Problemstellungen mit denen man als Mathematiker konfrontiert wird sind einfach anders als Problemstellungen in der BWL.
Unser Matheprof hat das folgendermaßen formuliert:
Mathematische Problemstellungen sind in erster Linie kompliziert während Problemstellungen in der BWL in erster Linie komplex sind.
Jemand der komplizierte Aufgaben lösen kann, kann nicht automatisch komplexe Sachverhalte durchdringen und umgekehrt. Das heißt es ist nicht unbedingt vergleichbar. Daher ist auch die These "Wer ein Mathematik-Studium schafft, schafft auch sicher ein BWL-Studium" meiner Ansicht nach falsch.
Ich glaube übrigens, dass es schwieriger ist, ein Mathematik-Studium zu bestehen, als ein BWL-Studium. Aber das liegt auch vor allem daran, dass es schwierig ist wirklich komplexe Sachverhalte in Prüfungen abzufragen, da es oft auch keine eindeutige Lösung gibt. Deshalb beinhalten die Prüfungen vielfach nur Auswendiglernaufgaben, die dafür sorgen, dass man sich mit allen Parametern eines komplexen Problems beschäftigt.
Was man aber auch beachten muss: In einem BWL Studium geht es heute kaum noch um das "Bestehen" des Studiums. Kein Mensch will einen BWL-er mit einem Abschluss von 3,x. Das Studium ist viel kompetitiver als ein Mathe-Studium. Und ich glaube, dass es schwieriger ist, ein BWL-Studium mit 1,x abzuschließen, als ein Mathe-Studium mit 2,5 - 3,x. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 12:44:28 Titel: |
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| Berliner44 hat folgendes geschrieben: |
Mathestudenten sind echt die armseligsten Kreaturen. Mich interessiert dein Studium ein Scheißdreck, wieso interessiert dich immer meins, dass du ein BWL-Forum mit deinem Matheschrott zumüllen musst?
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Das liegt daran, dass die freie Wirtschaft den "überlegenen Intellekt" der Mathematiker nicht finanziell würdigt und er diesen Frust an den gut bezahlten BWL-ern auslässt, die in der Wirtschaft anscheinend benötigt werden  |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 13:03:59 Titel: |
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| el_viajero hat folgendes geschrieben: |
| Berliner44 hat folgendes geschrieben: |
Mathestudenten sind echt die armseligsten Kreaturen. Mich interessiert dein Studium ein Scheißdreck, wieso interessiert dich immer meins, dass du ein BWL-Forum mit deinem Matheschrott zumüllen musst?
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Das liegt daran, dass die freie Wirtschaft den "überlegenen Intellekt" der Mathematiker nicht finanziell würdigt und er diesen Frust an den gut bezahlten BWL-ern auslässt, die in der Wirtschaft anscheinend benötigt werden  |
Nein, daran liegt das eher nicht, ich bin auch kein Mathematiker sondern Physiker , promoviere zZ und muss mir auch um meine Berufsaussichten keine Sorgen machen , danke aber für dein Mitgefühl.
Im Endeffekt dreht sich die Diskussion seit ich das mit dem Punkt, wo man durch Lernen nicht mehr weiter kommt geschrieben habe nur noch im Kreis, da man halt dagegen einfach nicht argumentieren kann.
Und dass du Berliner44 diese Diskussionen im BWL Forum ertragen musst spricht ja auch für sich , es würd halt niemanden einfallen ein Mathe Physik oder Ingenieurstudium zu belächeln. |
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el_viajero Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2011 Beiträge: 18
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 13:20:25 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
Und dass du Berliner44 diese Diskussionen im BWL Forum ertragen musst spricht ja auch für sich , es würd halt niemanden einfallen ein Mathe Physik oder Ingenieurstudium zu belächeln. |
Weil es für BWL-er keinen Grund gibt auf diese neidisch zu sein vielleicht?
Man könnte sehr wohl belächeln, dass Mathematiker sich jahrelang das Hirn zermatern nur um letztlich in einem Versicherungskonzern an (im Verhältnis zum Studium) relativ einfachen Risiko-Modellen zu arbeiten, die genausogut von quantitativ orientierten BWL-ern gebastelt werden können, die darüber hinaus oft wesentlich bessere Sozialkompetenzen und Management-Qualitäten sowie allgemein ein besseres wirtschaftliches Versändnis haben... |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 13:43:43 Titel: |
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| Es spricht ebenfalls für sich dass die BWLer an diesem Punkt der Diskussion nun anfangen sich über ihre Berufs oder (erträumten) Gehaltsaussichten definieren. Glaub mir es gibt kaum eine soziale Gruppe auf die ich noch weniger neidisch bin als auf BWL-Studenten aus Deutschland. Ich definiere mich auch nicht über mein (eventuelles oder erhofftes) Gehalt sondern über meine wissenschaftliche Leistung, auch wenn dieses (im Schnitt!) auch höher liegen dürfte als das der meisten durchschnittlichen BWL Absolventen aus Deutschland jedoch natürlich weit unter dem der 2% BWL Studenten die Topmanager werden.(Was nahezu 0% der hier postenden sein werden.) |
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Gottesschaf Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.03.2007 Beiträge: 2165
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 14:35:30 Titel: |
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| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| Im Endeffekt dreht sich die Diskussion seit ich das mit dem Punkt, wo man durch Lernen nicht mehr weiter kommt geschrieben habe nur noch im Kreis, da man halt dagegen einfach nicht argumentieren kann. |
Habe auch nirgends gesehen, dass man jetzt dafuer argumentieren kann. Es sei denn man akzeptiert irgendwelche in den Raum geworfene Behauptungen.
| sheldor hat folgendes geschrieben: |
| Und dass du Berliner44 diese Diskussionen im BWL Forum ertragen musst spricht ja auch für sich , es würd halt niemanden einfallen ein Mathe Physik oder Ingenieurstudium zu belächeln. |
Das Studium an sich belaechel ich nicht. Den Grossteil der Studierenden dieser Faecher angesichts ihrer sozialen Faehigkeiten oftmals schon. Ingenieure eher weniger, da ich mit denen relativ oft zu tun habe und die oftmals in Ordnung sind. Groesstenteils schweige ich aber ohnehin einfach darueber, wenn der grosse Mathematikus ueber die Leistungsgefaelle in MINT vs BWL parliert, aber dann im Job nicht klarkommt, groebste wirtschaftliche Zusammenhaenge nicht versteht oder ueber mehrere Stunden diese eine Zahl im Skript sucht, weil die bestimmt irgendetwas bedeuten muss (wobei die dann nur zur Illustration gedient hat, alles schon erlebt).
Das Du Dich ueberhaupt schon ueber etwas definieren musst, spricht fuer sich. Ich geh konform mit el_viajero. |
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sheldor Full Member


Anmeldungsdatum: 11.09.2012 Beiträge: 111
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 15:20:27 Titel: |
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OK, ich hätte schreiben sollen "Als Student/ Als Akademiker definiere ich mich.." und ich denke das sollte auch so sein.
| Zitat: |
Habe auch nirgends gesehen, dass man jetzt dafuer argumentieren kann. Es sei denn man akzeptiert irgendwelche in den Raum geworfene Behauptungen.
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Meine Aussage war : Mann kommt bei mathematischen Inhalten an einen Punkt wo reines Memorieren von Informationen und anschließendes wiedergeben in gleicher oder nahezu gleicher Form nicht mehr zielführend ist, sondern man eine tiefere Thematik intellektuell erfassen muss und das dies bei vielen anderen Studiengängen nicht der Fall ist.
Du wirfst mir ständig vor dass sei kein Argument sondern eine Behauptung. ( per Definition mag das auch stimmen). Ich denke aber dieser Aussagge würde niemand wiedersprechen, man kann/muss in einer Diskussion gewisse Grundsätze auch als axiomatisch betrachten, denn welche Argumente willst du hören? Seitenlange Darlegungen der Strukturierung von Lernstoff und dazugehörigen neurologischen Lernvorgängen? Verknüpft mit Theorie über Intelligenzverteilung und psychologische Fachthemen zu intellektuellen und kognitiven Leistungsfähigkeit? |
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turbokapitalist Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 1257
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Verfasst am: 13 Sep 2012 - 15:55:46 Titel: |
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| ah, mal wieder MINT Kreisgewichse hier. Ja, ihr seid alle superschlau... |
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