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na endlich, der Wahlkampf ist nun wirklich eröffnet
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> na endlich, der Wahlkampf ist nun wirklich eröffnet
 
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2012 - 23:25:47    Titel:

Tonka hat folgendes geschrieben:
konstantin87 hat folgendes geschrieben:
hier ist deine alternative, wenn du unzufrieden bist http://bundestagswahl.t-online.de/unzufriedene-aus-der-cdu-organisieren-wahlalternative-2013-/id_60045044/index


Die "Wahlalternative 2013" möchte mit den Freien Wählern zusammenarbeiten, die bei der Bundestagswahl antreten wollen. Das ist doch eine Überlegung wert! Wink


aus dem Link:

>>Die Wahlalternative sei keine Partei, sondern werde sich bei der Bundestagswahl den Freien Wählern anschließen, die im kommenden Jahr erstmals auf Bundesebene antreten wollen<<

aus der Satzung der "Nichtpartei" Freie Wähler...

>>§ 1 NAME UND SITZ
(1) Die Bundesvereinigung FREIE WÄHLER ist eine politische Vereinigung im Sinne des
Parteiengesetzes mit Sitz in Berlin. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf die Bundesrepublik
Deutschland.<<

Wir sind nicht einfach nur ein Jogurt sondern ein Froop! Und bei uns heißen Politiker ab heute Eisverkäufer! Was man nicht alles macht, nur um zuvor selbst negativ besetzte Begriffe zu vermeiden!

Naja wer so schon anfängt...soll das dann eine neue Ehrlichkeit sein? Den Wolf in einen Schafspelz packen oder das Messer in den Ärmel stecken?

ach ja und wer die freien Wähler aufgrund ihrer kritischen Haltung zu Europa wählt, wählen möchte, im Grundsatzprogramm ist die Europapolitik leider offen geblieben. und der Rest ist viel, Wir sind für schönes Wetter und gegen reißende Schnürsenkel...

http://www.freiewaehler.eu/wp-content/uploads/2011/12/Politische-Ziele-der-FW-Bundesvereinigung.pdf


Zuletzt bearbeitet von koenig_ludwig73 am 05 Okt 2012 - 05:38:13, insgesamt einmal bearbeitet
normabweichung
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Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2012 - 00:30:16    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wir werden aber auch nie erfahren, wie es gelaufen wäre, hätten wir die Euro-Zone zerbrechen lassen.


Wer nie denkt, der wird das selbstverständlich auch nie erfahren. Das Nichtdenken ist allerdings meine wärmste Empfehlung für jeden. Andernfalls bekäme jeder wagemütige Denkrebell furchtbare Kopf- und Magenschmerzen, weil er merken würde, welche großartige Chance auf Wohlstands- und Lebensqualitätsmehrung uns durch das Western Capitalistic Empire versagt wird.

Es bleiben Trost und Hoffnung, die uns die Geschichte spendet: Römisches Imperium im 5. Jh. n. Chr. = Kapitalistisches Angloimperium im 21. Jh. n. Chr.

Eine Neuauflage des HRRdN ist nur noch eine Frage von Jahrzehnten.
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1280

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 03:33:20    Titel:

normabweichung hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wir werden aber auch nie erfahren, wie es gelaufen wäre, hätten wir die Euro-Zone zerbrechen lassen.


Wer nie denkt, der wird das selbstverständlich auch nie erfahren. Das Nichtdenken ist allerdings meine wärmste Empfehlung für jeden. Andernfalls bekäme jeder wagemütige Denkrebell furchtbare Kopf- und Magenschmerzen, weil er merken würde, welche großartige Chance auf Wohlstands- und Lebensqualitätsmehrung uns durch das Western Capitalistic Empire versagt wird.


Du meinst, wir könnten so wohlhabend werden wie die Paradiese Nordkorea, Kuba und Iran? Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen!

normabweichung hat folgendes geschrieben:

Es bleiben Trost und Hoffnung, die uns die Geschichte spendet: Römisches Imperium im 5. Jh. n. Chr. = Kapitalistisches Angloimperium im 21. Jh. n. Chr.

Eine Neuauflage des HRRdN ist nur noch eine Frage von Jahrzehnten.



http://i.qkme.me/3dqv.jpg

edit: Urheberrecht beachten und bei der Gelegenheit die Beleidigungen vielleicht ganz rauslassen -Pauker-
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 15:29:32    Titel:

Inwiefern ist ein Staat eigentlich reich, der mit 2 Billionen EUR in der Kreide steht? Wie naiv/blöd muss man eigentlich sein, um immer nur schwarz und weiss zu sehen? Neoliberaler Turbokapitalismus oder autoritärer Kommunismus?

Hälst du dich mit so nem Vergleich und deinem tollen gegoogelten Bild für clever? Laughing
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1280

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2012 - 10:04:48    Titel:

Wusste gar nicht, dass du auch an die Wiederentstehung des Heiligen Römischen Reiches glaubst. Dachte, auf so einen Blödsinn muss man keine elaborierte Antwort geben.

Jeder der die These der Verschwörung des Internationalen Finanzkapitals kritisch sieht ist in deinen Worten immer gleich "dumm", "blöd", "naiv", oder welche Adjektive du einem sonst noch an den Kopf werfen möchtest. Und jeder der den bösen Kapitalismus kritisiert ist im Recht. Du denkst in schwarz-weiß-Mustern, mein Lieber.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2012 - 12:25:24    Titel:

ja nun können wir ja mal zu Rechnen anfangen. Das Meisterstück von schwarzrot war sicher die Erhöhung der Mehrwertsteuer, damals als zwingend notwendig um den Haushalt zu stabilisieren verkauft um dann an Steuererleichterungen zu gehen um die damals 23 mrd Volumen irgendwann wieder bei den Bürgern zu lassen. Davon ist heute nichts mehr übrig. Die SPD greift nach den nächsten 28 mrd. Da ist es egal ob der Staat derzeit über Rekordeinnahmen verfügt, die Sozialkassen überquellen und die Ausgaben der Konjunktur entsprechend historisch niedrig sein könnten.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/spd-konzept-steuerplaene-addieren-sich-auf-28-milliarden-euro-11918564.html

>> „Getroffen wird von der Vermögensteuer dann nur noch der Mittelstand, der kein Betriebsvermögen hat, also vor allem Besitzer von Grundvermögen.“<<

Also sind wir wieder beim Facharbeiter der sich nach 40 Jahren harter Maloche ein Eigenheim leistete.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2012 - 14:15:18    Titel:

Rechne mal die Inflation raus, wenn du schon absolute Zahlen vergleichst... Und schau mal auf den Gesamtschuldenstand der BRD, bevor du Einnahmen kappen willst; insbesondere bei nicht auszuschließenden Szenarien, dass aus Bürgschaften mal echte Geldzahlungen werden (z.B. im Fall Griechenland).


Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2012 - 14:55:46    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Rechne mal die Inflation raus, wenn du schon absolute Zahlen vergleichst... Und schau mal auf den Gesamtschuldenstand der BRD, bevor du Einnahmen kappen willst; insbesondere bei nicht auszuschließenden Szenarien, dass aus Bürgschaften mal echte Geldzahlungen werden (z.B. im Fall Griechenland).


Cyrix


ja so kann man natürlich auch rechnen, da es ja sein könnte das, erhöhen wir rein vorsorglich schon mal die Steuern. Fragt sich nur wie unserer aller Arbeitgeber auf so ein Ansinnen reagieren würden.

Oder sagen wir mal so, wo wäre denn nach SPD Logik, erstens die Grenze für weitere Steuereinnahmen, also wann ists mal genug? Gibt es diese Grenze überhaupt in sozialdemokratischer Denke? und dann das Wichtigste, nachdem man uns bereits 2005 so verarschte, wann ist denn für Sozialdemokraten der perfekte Zeitpunkt um Verschuldung abzubauen und nicht neue Einnahmen zu kreieren. Wie gesagt 2005 verschaffte sich schwarzrot ein jährliches zusätzliches Polster von 23 mrd Euro um, damit endlich mal in den Schuldenabbau gehen zu können. Jetzt sollen es noch mal 28 mrd mehr werden und es wird immer noch nicht reichen.

Ich meine noch mehr Aufschwung endet dann mal im Überschwung und wird zur Rotation. Für was braucht man weitere 28 mrd vom Mittelstand? Um ihm dann einen Abbau der kalten Progression zu geben. dafür schätzt man nicht mehr als 6 mrd. Blieben 22 mrd für weitere Wahlgeschenke?
normabweichung
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Anmeldungsdatum: 01.10.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2012 - 15:17:23    Titel:

Gaisler hat folgendes geschrieben:
normabweichung hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wir werden aber auch nie erfahren, wie es gelaufen wäre, hätten wir die Euro-Zone zerbrechen lassen.


Wer nie denkt, der wird das selbstverständlich auch nie erfahren. Das Nichtdenken ist allerdings meine wärmste Empfehlung für jeden. Andernfalls bekäme jeder wagemütige Denkrebell furchtbare Kopf- und Magenschmerzen, weil er merken würde, welche großartige Chance auf Wohlstands- und Lebensqualitätsmehrung uns durch das Western Capitalistic Empire versagt wird.


Du meinst, wir könnten so wohlhabend werden wie die Paradiese Nordkorea, Kuba und Iran? Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen!


Was ich meine, ist, dass wir zur Abwechslung mal versuchen könnten, Wirtschaft zu verstehen. Wir sind eine Exportnation, weil wir a) industrielle Güter und b) Geld exportieren. b) wird von Kunden genutzt, um Rechnungen für a) zu begleichen. Weil wir fleißig sind, führen wir immer mehr und mehr Geld aus (dessen Rückzahlung wir uns per Kreditvertrag o.Ä. versichern lassen), um noch mehr Güter ausführen zu können, und wir arbeiten auch mehr, um diese überhaupt herzustellen.

Weil nicht alle unsere Handelspartner fleißig, diszipliniert und vertragstreu sind, richten wir öfters vorwurfsvoll den Zeigefinger auf Vertrag und Gesetz, und drohen mit Justizia. Das beeindruckt aber unsere Handelspartner nicht. Sie nehmen das Gesetz kurzerhand selbst in die Hand, schicken die Forderungen Retour und übersenden zusätzlich auch noch Rechnungen für die eigene Wohlfahrt an unsere Adresse. Die begleichen wir selbstverständlich, denn wir empfinden Rechnungen als unangenehme Schuld.

Das Ganze erinnert z.B. an das Griechenland zu Zeiten der Römischen Militärrepublik. Die Griechen waren aber so schlau, nebst Gold und Gut auch noch die Kultur zu exportieren. Das können wir leider nicht, denn wir produzieren keine mehr.

Deutschland ist zum Heiligen Hort des Kapitalismus geworden, leider verstehen wir seine Regeln nicht ganz. Deshalb haben wir z.B. einen ehrbahren Bundespräsidenten in Frustration und schändlichen Rücktritt getrieben, nur weil wir nicht hören wollten, was wir eigentlich wissen sollten. Und deshalb kommt es hierzulande eher zu einer Wertabschöpfung als -schöpfung.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2012 - 16:16:38    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

und dann das Wichtigste, nachdem man uns bereits 2005 so verarschte, wann ist denn für Sozialdemokraten der perfekte Zeitpunkt um Verschuldung abzubauen und nicht neue Einnahmen zu kreieren. Wie gesagt 2005 verschaffte sich schwarzrot ein jährliches zusätzliches Polster von 23 mrd Euro um, damit endlich mal in den Schuldenabbau gehen zu können. Jetzt sollen es noch mal 28 mrd mehr werden und es wird immer noch nicht reichen.


Dass zwischen 2005 und jetzt eine Bankenkrise mit zu rettenden Banken, ein deutlicher Konjunkturabschwung inklusive keynsianischen Konjunkturmaßnahmen durch den Staat und jetzt eine Staatsverschuldungskrise in Europa stattfanden und -finden, hast du nicht vergessen, oder?

Klar gab es u.a. auch von Steinbrück als Finanzminister einen vorgelegten, ausgeglichenen Haushaltsplan für 2011 (aus 2008). Dass dann nicht alles so lief, wie gewünscht, ist bekannt.


Und gerade wenn wir keynsianisch handeln, müssen gerade jetzt im Aufschwung die Steuern hoch, damit wir entsprechende, unterstützende Maßnahmen im Krisenfall auch finanzieren können!

Cyrix
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