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na endlich, der Wahlkampf ist nun wirklich eröffnet
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2012 - 09:22:09    Titel:

Jetzt wäre nur der Anteil der arbeitenden Fast-Rentner an der entsprechenden Altersgruppe interessant. Eine Verdopplung von 1% auf 2% wäre sicherlich kein Grund um in Jubel auszubrechen. (Tatsächlich dürften die Zahlen wohl vom 15% bzw. 30% liegen, was auch noch nicht berauschend ist.)

Ja, ja. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...


btw, weil es von der Logik gerade so schön passt: Anschnallen ist gefährlich! 4 von 10 Verkehrstoten in Deutschland waren nicht angeschnallt, d.h. 6 von 10 waren es. Anschnallen erhöht also die Gefahr im Straßenverkehr ums Leben zu kommen!


Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2012 - 15:34:44    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Jetzt wäre nur der Anteil der arbeitenden Fast-Rentner an der entsprechenden Altersgruppe interessant. Eine Verdopplung von 1% auf 2% wäre sicherlich kein Grund um in Jubel auszubrechen. (Tatsächlich dürften die Zahlen wohl vom 15% bzw. 30% liegen, was auch noch nicht berauschend ist.)

Ja, ja. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...


btw, weil es von der Logik gerade so schön passt: Anschnallen ist gefährlich! 4 von 10 Verkehrstoten in Deutschland waren nicht angeschnallt, d.h. 6 von 10 waren es. Anschnallen erhöht also die Gefahr im Straßenverkehr ums Leben zu kommen!


Cyrix


nach jahrzehntelanger gegenläufiger Entwicklung, auch und gerade durch die SPD Politik der Frühverrentung, dies sollte mal Arbeitsplätze schaffen, eine Trendumkehr hinzukriegen ist für mich sehr wohl ein Grund zum Jubeln. Daran versuchten sich mindestens schon 4 Vorgängerregierungen vergeblich. Und bei jeder Partei wirst Du im Bereich der Arbeitsmarktpolitik Dinge finden die die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer fördern sollen.

Die Frage also was nutzt es Dir, wenn Du daraus nun gleich eine gefälschte Statistik machen möchtest? Was bringt es Dir positive Entwicklungen schlecht zu reden und das Haar in der Suppe zu suchen?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2012 - 15:39:10    Titel:

Eine "Trendumkehr" ist noch lange keine Situation, über der man zufrieden die Regelarbeitszeit verlängern kann, mit der Begründung, dass wir ja alle länger arbeiten können. Dafür muss es auch für relevante Teile der Alterskohorte auch Arbeitsplätze geben; und das ist auch bei einer Verdopplung auf niedrigem Niveau noch nicht der Fall.

Um nicht mehr und auch nicht weniger geht es hier.


Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2012 - 15:46:30    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Eine "Trendumkehr" ist noch lange keine Situation, über der man zufrieden die Regelarbeitszeit verlängern kann, mit der Begründung, dass wir ja alle länger arbeiten können. Dafür muss es auch für relevante Teile der Alterskohorte auch Arbeitsplätze geben; und das ist auch bei einer Verdopplung auf niedrigem Niveau noch nicht der Fall.

Um nicht mehr und auch nicht weniger geht es hier.


Cyrix


na dann lass uns für Arbeitsplätze beten, wie mir ja hier bereits erklärt wurde kann Politik ja eh nie was dafür! Wink)

Nee es geht darum, dass man heute bereits feststellen möchte was bis 2020 passieren würde....hauptsache man packt blos nichts an und verprellt die größte Wählergruppe nicht. Also erklärt man erst mit Studie 1 alle zu Armen denen natürlich nur mehr sozialistische Umverteilung durch den Finanzminister höhere Einkommen bringen könne. 28 Mrd sind hierfür an weiteren Steuern notwendig. Also Rekord plus 28 mrd, zeitgleich sichert man sich mit diesem unnötig erräuberten Geld die Zustimmung der Rentner indem man ihnen verspricht in 2020 haben wir soviel Geld, da kannst Du sogar mit 30 in Rente gehen, Du mußt mich nur wählen!
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2012 - 17:27:05    Titel:

Nur mal so als Nachtrag zur Pflegeversicherungsdebatte: Laut meiner Versicherung bezahlen die im Pflegefall nicht mehr als 75% des Gesamtbetrages aus Pflegesatz, Entgelt für Unterkunft und Verpflegung und gesondert berechenbare Investitionskosten nach § 82 Abs. 3 SGB XI. Da besteht dann also unabhängig von der Pflegestufe (III Härtefall 1918 EUR) eine Deckungslücke. Da man von der heutigen Generation von Pflegebedürftigen wohl kaum erwarten durfte dass sie im Jungen Alter schon Privat vorgesorgt haben (das war ja früher kein Thema) führt das natürlich zu großen Problemen.

Erstaunlicherweise ist mein Beitrag zur Pflegeversicherung zuletzt gesunken, wie meine Versicherung mir ganz begeistert mitteilte!!! Keine Ahnung ob das der Kundenbindung dient oder ob sich ein Versicherungsmathematiker etwas dabei gedacht hat.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2012 - 18:38:47    Titel:

Biomech hat folgendes geschrieben:
Nur mal so als Nachtrag zur Pflegeversicherungsdebatte: Laut meiner Versicherung bezahlen die im Pflegefall nicht mehr als 75% des Gesamtbetrages aus Pflegesatz, Entgelt für Unterkunft und Verpflegung und gesondert berechenbare Investitionskosten nach § 82 Abs. 3 SGB XI. Da besteht dann also unabhängig von der Pflegestufe (III Härtefall 1918 EUR) eine Deckungslücke. Da man von der heutigen Generation von Pflegebedürftigen wohl kaum erwarten durfte dass sie im Jungen Alter schon Privat vorgesorgt haben (das war ja früher kein Thema) führt das natürlich zu großen Problemen.

Erstaunlicherweise ist mein Beitrag zur Pflegeversicherung zuletzt gesunken, wie meine Versicherung mir ganz begeistert mitteilte!!! Keine Ahnung ob das der Kundenbindung dient oder ob sich ein Versicherungsmathematiker etwas dabei gedacht hat.


Demnach wärst Du privat krankenversichert?

Aber gut, dass Du drauf hinweist, dass es anderen schlechter geht. Aber was schlägst Du vor, vor allem weil auch jüngere die vorhandenen Förderangebote größtenteils noch ausschlagen. Dabei ließe sich die Lücke für 5 Euro bei Männern und 8 Euro bei Frauen schließen. Bei über 50 jährigen sinds zwischen 36 und 50 Euro im Monat. Also weniger als die Autoversicherung kostet. Für die übergroße breite Mehrheit meiner Meinung nach bezahlbar.

Der AN Anteil an der gesetzlichen Pflegeversicherung hat sich seit 2008 nicht verändert. Einige private reduzierten im Januar 2012.

Übrigens, war die Pflegeversicherung nie als Vollversicherung konzipiert.
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2012 - 19:05:18    Titel:

Zitat:
Demnach wärst Du privat krankenversichert?

Ja, schon gleich bei der Geburt von gleich zwei Chefärzten betreut worden! Selbstverständlich spreche ich auch jeden Abend ein Dankgebet an die FDP dafür dass sie mich politisch vor mir selbst schützt. Irgend wofür müssen die ja gut sein. Vergessen wir das und lasst uns nie wieder darüber sprechen.Wink
Zitat:
Aber gut, dass Du drauf hinweist, dass es anderen schlechter geht. Aber was schlägst Du vor, vor allem weil auch jüngere die vorhandenen Förderangebote größtenteils noch ausschlagen. Dabei ließe sich die Lücke für 5 Euro bei Männern und 8 Euro bei Frauen schließen. Bei über 50 jährigen sinds zwischen 36 und 50 Euro im Monat. Also weniger als die Autoversicherung kostet. Für die übergroße breite Mehrheit meiner Meinung nach bezahlbar.

Für die Einkommensschwachen zukünftig von Altersarmut bedrohten sind bis zu 50 EUR aber schon ziemlich happig, wenn sie auch noch für die Rente ansparen sollen. Eine Möglichkeit ist natürlich immer, wie auch bei der Rente eine Verbreiterung der Schultern die das System tragen, also die Einbeziehung weiterer Beitragszahler in eine Pflichtversicherung für alle. Irgendwo ist das doch schon komisch das es bei Einigen hinten und vorne nicht reicht, während Andere auch noch Beitragssenkungen geschenkt bekommen. Dies werden aber wohl Lobbyverbände zu verhindern wissen.
Zitat:
Übrigens, war die Pflegeversicherung nie als Vollversicherung konzipiert.

Das wird sich rächen, wenn Millionen Menschen im Alter nicht einmal ihre Existenz sichern können. Wovon sollen dann die Pflegekosten getragen werden? Wenn auch die Angehörigen nichts Beitragen können, dann geht das doch wieder alles in Richtung SGB XII, also auf Kosten der Gemeinden und die sind mieser dran als die Griechen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2012 - 20:30:27    Titel:

Biomech hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Demnach wärst Du privat krankenversichert?

Ja, schon gleich bei der Geburt von gleich zwei Chefärzten betreut worden! Selbstverständlich spreche ich auch jeden Abend ein Dankgebet an die FDP dafür dass sie mich politisch vor mir selbst schützt. Irgend wofür müssen die ja gut sein. Vergessen wir das und lasst uns nie wieder darüber sprechen.Wink
Zitat:
Aber gut, dass Du drauf hinweist, dass es anderen schlechter geht. Aber was schlägst Du vor, vor allem weil auch jüngere die vorhandenen Förderangebote größtenteils noch ausschlagen. Dabei ließe sich die Lücke für 5 Euro bei Männern und 8 Euro bei Frauen schließen. Bei über 50 jährigen sinds zwischen 36 und 50 Euro im Monat. Also weniger als die Autoversicherung kostet. Für die übergroße breite Mehrheit meiner Meinung nach bezahlbar.

Für die Einkommensschwachen zukünftig von Altersarmut bedrohten sind bis zu 50 EUR aber schon ziemlich happig, wenn sie auch noch für die Rente ansparen sollen. Eine Möglichkeit ist natürlich immer, wie auch bei der Rente eine Verbreiterung der Schultern die das System tragen, also die Einbeziehung weiterer Beitragszahler in eine Pflichtversicherung für alle. Irgendwo ist das doch schon komisch das es bei Einigen hinten und vorne nicht reicht, während Andere auch noch Beitragssenkungen geschenkt bekommen. Dies werden aber wohl Lobbyverbände zu verhindern wissen.
Zitat:
Übrigens, war die Pflegeversicherung nie als Vollversicherung konzipiert.

Das wird sich rächen, wenn Millionen Menschen im Alter nicht einmal ihre Existenz sichern können. Wovon sollen dann die Pflegekosten getragen werden? Wenn auch die Angehörigen nichts Beitragen können, dann geht das doch wieder alles in Richtung SGB XII, also auf Kosten der Gemeinden und die sind mieser dran als die Griechen.


Sach ma, dass irgendjemand außer fürs Auto auch mal selbst entsprechende Vorsorge betreibt kommt in Deiner Gedankenwelt nicht vor, oder? Für alles und jedes schaust Du zuerst auf andere!

Von welchen Mio von Menschen sprichst Du? Derzeit haben wir 17 mio!!! Rentner und Pensionäre, davon können im Augenblick 400.000 die Pflege nicht voll bezahlen. weil sie privat keine Zusatzversicherung oder entsprechendes Vermögen besitzen und erhalten Zuschüsse. Man rechnet auch in späteren Jahren mit nicht mehr als 20 Prozent Pflegebedürftigen. Die meisten davon werden erst jenseits der 80, also oberhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung, pflegebedürftig. Selbst ein heute 40 Jähriger hat also noch mal sein ganzes bisheriges Leben Zeit sich selbst drum zu kümmern.

Aber so einfach kommst Du mir nicht davon. Ich möchte ja schon wissen mit welchem Salonlinken ich hier über die angebliche Massenverarmung unserer Gesellschaft rede. Wenn Dein Beitrag sank, bei mir waren es 1,50 Euro, bist Du privat krankenversichert.
wo ist da noch mal Deine Solidarität? Kann es sein, dass Du aufgrund des goldenen Löffels in Deinem Mund die Realitäten um so verquerer wahrnehmen möchtest?

Und natürlich bist Du mir noch den Vorschlag schuldig geblieben, wie Du die drohende Unterdeckung Deines Privatversicherungsanspruches von der Gesellschaft gelöst haben möchtest?

Die Pflegeversicherung ist deshalb keine Vollversicherung, weil Pflegeleistungen nicht die einzigen Leistungen sind. Wenn die Pflege für 100 Prozent aufkommt, wofür wäre dann die Rente oder Pension? Deiner Meinung nach? Ist es nicht zumutbar einen Teil selbst zu tragen? Sofern Eigenleistungsfähigkeit vorhanden ist? Für den Rest kommt sowieso die sozial ausgleichende Steuerkasse auf.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2012 - 17:43:07    Titel:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/alt-kein-volk-von-transferempfaengern-bundesagentur-fuer-arbeit-warnt-vor-hoeherem-hartz-iv-satz-11968149.html

die Frage ist durchaus berechtigt:

>>Nach Ansicht von Alt, der sich zu den Grünen-Beschlüssen nicht direkt äußern wollte, geht es dabei auch um die Grundsatzfrage, ob „wir wirklich ein Volk von Transferbeziehern werden“ wollen.<<

denn anstatt zum Beispiel den Grundfreibetrag anzuheben, das wird derzeit auch von den Grünen im Bundesrat blockiert, sollten doch bitte noch mehr zum Almosenempfänger werden!
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2012 - 17:41:29    Titel:

Du meine Güte ach herrje,

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/altersstudie-belegt-wohlstand-und-zufriedenheit-bei-rentnern-a-869696.html

wie soll man daraus nun noch einen richtigen Wahlkampf stricken??

>>Kurz: Keiner Rentnergeneration ging es bislang so gut wie dieser<<

Vielleicht so:

>>Zum Wahlprogramm - "Alles ist zu wenig, es muss mehr sein."<<

http://www.taz.de/!38587/
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