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Master-Studium Heilpädagogik abbrechen zugunsten fachlicher
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redbrodi
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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2012 - 13:25:48    Titel: Master-Studium Heilpädagogik abbrechen zugunsten fachlicher

Hallo,

seit einem Semester studiere ich den Master Heilpädagogik (wissenschaftliche Ausrichtung) Teilzeit in Berlin. Diesen habe ich gleich nach meinem Bachelor-Abschluss begonnen. Neben dem Studium bin ich beruflich tätig als Einzelfallhelferin (EFH) für zwei Kinder mit Autismus, in der Verhinderungspflege für ein Kind mit einer cerebralen Störung und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem qualitativ-partizipativen Forschungsprojekt (bis Ende des Jahres).

Beide beruflichen Ausrichtungen machen mir viel Spaß, sowohl die Tätigkeit direkt mit den Kindern als auch die wissenschaftliche Forschung. Wobei ich meiner EFH-Tätigkeit den Vorzug gebe. Auch das Studium finde ich interessant. Allerdings zweifle ich mittlerweile an meiner Entscheidung.

Im letzten Jahr habe ich für mich (wieder-)entdeckt, dass ich die Arbeit mit Menschen mit Autismus unglaublich spannend und fachlich herausfordernd finde. Diese Tätigkeit erfüllt mich sehr. Allerdings fühle ich mich in diesem Bereich weder durch mein Studium noch meine vorhergehende Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin ausreichend fachlich ausgebildet. Ich lese mir viel an, um mich fortzubilden, stelle mir aber vor, dass mir eine Zusatzausbildung im Autismusbereich (selbstfinanziert) sehr viel mehr bringen würde.

Mein Masterstudium (das noch 4 Semester dauert) kann mir dieses Fachwissen nicht vermitteln, da es auf die wissenschaftliche Forschung und Leitungstätigkeiten ausgerichtet ist. Als ich das Studium begann, war ich überzeugt, ganz hoch hinauszuwollen in der Heilpädagogik. Aber mittlerweile rutsche ich auf dem Sattel des hohen Rosses hin und her und drohe abzusteigen. Mich fasziniert die EFH sehr, der direkte Kontakt mit einem Kind/Klienten, auf den ich mich vollkommen einlassen kann, mit dem ich arbeiten kann.

Weniger wichtig ist mir mittlerweile ein hoher Titel und der Aufstieg im wissenschaftlichen Bereich oder das Ziel irgendwann mal eine leitende Tätigkeit auszuüben (die ja dann unweigerlich weiter vom Menschen selbst entfernt wäre).

Daher überlege ich, das Masterstudium nach dem zweiten Semester zu beenden und stattdessen mich im Bereich des Autismus weiter zu spezialisieren. Ich bin noch ganz unsicher bei diesen Überlegungen und suche nach Argumenten für beide Richtungen, um eine wirklich sinnvolle und nicht übereilte Entscheidung zu treffen. Könnt ihr mir bei diesen Überlegungen helfen? In welche Richtung würdet ihr tendieren und warum?

Vielen Dank für eure Gedanken.

redbrodi
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