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Studienwahl Biochemie oder Biotechnologie?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studienwahl Biochemie oder Biotechnologie?
 
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hab mal ne frage
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Anmeldungsdatum: 18.09.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2012 - 13:40:24    Titel: Studienwahl Biochemie oder Biotechnologie?

Schönen guten Tag,

ich habe momentan sowohl eine Zulassung für Biochemie als auch für Biotechnologie. Mein eigentlicher Studiumwunsch wäre Medizin. Ich habe mich auch dafür beworben und warte immer noch auf weitere Rückmeldungen, jedoch sieht es mit einem NC von 2,1 sehr schwer aus. Generell bin ich naturwissenschaftlich begabt, insbesondere in den Themengebieten Chemie, Biologie und Mathematik. Ich würde euch bitten Empfehlungen und Auskünfte über diese Studiengänge zu geben. Was sind eure Erfahrungen? Wie sieht es mit den Zukunfts- und Berufsaussichten aus? Eine weitere alternative wäre vielleicht in Richtung Mathematik zu gehen und möglicherweise Finanz- und Wirtschaftsmathematik zu studieren.

Danke schonmal im Vorraus für eure Antworten
sheldor
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Anmeldungsdatum: 11.09.2012
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2012 - 17:04:12    Titel: Re: Studienwahl Biochemie oder Biotechnologie?

Hi,
ein Mathematikstudium hat halt mit Biochemie und Biotechnologie nichts gemeinsam. Es ist zunächst eine Wissenschaft ohne irgendeine Auslegung , dass muss einem schon liegen, es gibt sonen Spruch : Wenn man zwischen 2 Studiengängen hin- und hergerissen ist und einer davon Mathe heißt sollte man den anderen nehmen. Spielt halt darauf an dass man für ein Mathestudium eher die Motivation haben sollte exakt das machen zu wollen und nichts anderes und hat schon einen wahren Kern. Wenn man es gern macht kann es aber unheimlich viel Spaß machen, ich glaub in kaum einem anderen Studienfach hat man solche Erfolgserlebnisse nach dem Lösen von Aufggaben.
Die von dir angesprochenen Studiengänge Finanz und Wirtschaftsmathematik können sich sehr stark voneinander unterscheiden auch je nach Uni.
Generell ist WiMa ca 50-50 Mathe und Wirtschaft , Finanzmathe eher mehr Mathematik bezogen auf Finanz/WS Themen.
Im Falle von Biochemie kann ich dir noch sagen dass du dich damit anfreunden müsstest auch zu promovieren, was die Jobchancen drastisch verbessert, allerdings deine Studienzeit auch auf 7 bis 9 Jahre steigert- je nach Talent und Fleiß.
Auch vom Lernen her sind ja Mathe und Biochemie grundauf verschieden , da solltest du dir klar machen was dir liegt. In Mathe musst du dich oft stunden- oder tagelang mit einem Problem befassen (oft eine einzige Aufgabe) bis du es verstanden hast, in Biochemie eher konstant Unmengen an Stoff paucken.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5173

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2012 - 17:24:30    Titel:

ich werfe mal medizintechnik in den raum, um dir die entscheidung noch schwieriger zu machen Smile
hab mal ne frage
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Anmeldungsdatum: 18.09.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2012 - 23:46:07    Titel:

vielen dank erstmal für eure antworten. könnten vielleicht noch einige ihre erfahrungen in den jeweiligen studiengängen schildern bzw. von ihrem berufsleben erzählen. wie sieht es mit den berufsaussichten aus? ist zb auch in biotechnologie eine promotion notwendig um gute berufschancen zu haben?
sheldor
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Anmeldungsdatum: 11.09.2012
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2012 - 14:47:44    Titel:

hab mal ne frage hat folgendes geschrieben:
vielen dank erstmal für eure antworten. könnten vielleicht noch einige ihre erfahrungen in den jeweiligen studiengängen schildern bzw. von ihrem berufsleben erzählen. wie sieht es mit den berufsaussichten aus? ist zb auch in biotechnologie eine promotion notwendig um gute berufschancen zu haben?


Welchen jeweiligen Studiengängen jetzt? Falls Mathe auch noch interessant ist könnt ich ein paar Sätze dazu schreiben. Was würdest du konkret gerne wissen?
hab mal ne frage
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Anmeldungsdatum: 18.09.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2012 - 22:44:52    Titel:

ich würde gerne Ihre Erfahrungen in allen oben genannten studiengängen erfahren, also auch in mathematik. finanz- und wirtschaftsmathematik wäre zwar nicht meine primäre wahl, dennoch würde ich gerne Ihre Meinungen dazu hören. Ich bin zwischen den obigen studiengängen hin und her gerissen und bin deshalb für jeden ratschlag ihrerseits dankbar. Würdest du mir eher von einem mathematikstudium abraten oder könntest du mir empfehlen? decken sich deine anfangsvorstellungen mit dem heutigen studienverlauf? Ich tendiere eher zu biotechnologie/biochemie, jedoch heißt es dass die zukunftsaussichten dafür nicht so gut wären und dass man ohne promotion keine chance auf dem arbeitsmarkt hätte. dies bringt mich ehrlich gesagt zum nachdenken. vor dem schwierigkeitsgrad oder dem lernaufwand dieser studiengänge hab ich ehrlich gesagt weniger angst, eher geht um die richtige entscheidung.
sheldor
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Anmeldungsdatum: 11.09.2012
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2012 - 12:08:45    Titel:

hab mal ne frage hat folgendes geschrieben:
finanz- und wirtschaftsmathematik wäre zwar nicht meine primäre wahl, dennoch würde ich gerne Ihre Meinungen dazu hören.


WiMa würde ich eher nicht dazu raten , ist wie man so schön sagt nicht Fisch,nicht Fleisch. Wäre imho eher für Leute zu empfehlen die sich BWL vorstellen können aber einen höheren Anspruch wollen oder tiefer in die eigentliche Materie einsteigen wollen. Finanzmathematik, naja ich würd mal etwas salopp formuliert sagen kannst du nachher auch nichts was du dir nach einem "normalen" Mathestudium nicht recht schnell beibringen kannst

Zitat:
Würdest du mir eher von einem mathematikstudium abraten oder könntest du mir empfehlen?


Weder noch; das musst du für dich rausfinden, mir hat es sehr viel Spaß gemacht (habe mathematische Physik studiert und in der Zeit bis zum Master einen Bachelor in Mathematik gemacht) es ist aber auch recht speziell und muss einen halt liegen.Es gibt Leute die packen es einfach nicht egal mit wieviel Zeitaufwand. Du solltest auch bedenken dass ein Mathestudium nichts mit der Schulmathematik gemeinsam hat. Hast du Physik schonmal in Erwägung gezogen? Ist auch recht mathenahe aber nicht ganz so abstrakt da stets eine Auslegung dabei ist (später im Studium dadurch allerdings noch abstrakter;) )

Zitat:

Ich tendiere eher zu biotechnologie/biochemie, jedoch heißt es dass die zukunftsaussichten dafür nicht so gut wären und dass man ohne promotion keine chance auf dem arbeitsmarkt hätte. dies bringt mich ehrlich gesagt zum nachdenken


Naja genau kann dir keiner sagen welchen job du mal kriegst mit einem exzellenten Master in Biochemie wirst du sicher nicht gleich arbeitslos bleiben.
Zitat:

. vor dem schwierigkeitsgrad oder dem lernaufwand dieser studiengänge hab ich ehrlich gesagt weniger angst, eher geht um die richtige entscheidung


Siehe meine Anführungen zu Mathe oben. Ist nicht unbedingt zu unterschätzen nur weil man in der Schule keine Probleme hatte sagt das nichts über ein Studium aus
hab mal ne frage
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Anmeldungsdatum: 18.09.2012
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2012 - 15:20:55    Titel:

ich danke dir wirklich vielmals für diese antwort "sheldor". diese antwort hat mich denke schon etwas vorangebracht. dennoch bitte ich die biotechnologen und biochemiker sich zu wort zu melden. was könnt Ihr mir über dieses Studium oder das berufsleben in diesem bereich (Biochemie bzw. Biotechnologie) erzählen? welches studium von denen wäre eher zu empfehlen? und bräuchte man auch in biotechnologie eine Promotion um gute berufschancen auf dem arbeitsmarkt zu haben?
Ich würde euch sehr gerne darum bitten mir diese fragen zu beantworten
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5173

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2012 - 16:15:58    Titel:

ich bleibe bei dieser empfehlung http://de.wikipedia.org/wiki/Medizintechnik#Medizintechnikstudium
frischell1990
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Anmeldungsdatum: 11.06.2011
Beiträge: 425

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2012 - 17:51:05    Titel:

Zum Thema Promotion: Im Bereich der Life Sciences wird eine Promotion oft gefordert, in der Forschung sowieso. Ohne Promotion kommst du vielleicht in die Produktion oder Qualitätssicherung rein, aber auch hier haben viele Leute einen Doktortitel. Je nachdem, wo du hin willst, ist die Promotion also irgendwas zwischen angebracht und zwingend notwendig. Es gibt umgekehrt nur wenige Felder in der Biotechnologie, in denen du als Doktor als überqualifiziert angesehen wirst. Deine Haltung klingt eher nach "ich würde mir die Promotion nach Möglichkeit gern ersparen" - warum? Möchtest du möglichst schnell in den Beruf, fürchtest du den Anspruch oder sorgst du dich, dass es während der Diss zu langweilig wird?
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