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kavuch Newbie


Anmeldungsdatum: 22.09.2012 Beiträge: 5
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Verfasst am: 22 Sep 2012 - 21:17:24 Titel: Angewandte Informatik - Uni oder FH? |
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Ich habe 2 Zusagen zum Masterstudiengang Angewandte Informatik: Von der Uni Duisburg-Essen und der FH Südwestfalen.
Die Studieninhalte sind ähnlich, die beiden Hochschulen sind auch nicht weit voneinander entfernt. Jetzt weiß ich leider nicht, wofür ich mich entscheiden sollte.
An sich würde ich schon gerne an eine Uni gehen, wegen der Rufes und der späteren Verdienst- und Aufstiegschancen.
Allerdings habe ich gehört, dass für einge Studiengänge (z.B. Informatik) eine FH wegen des Praxisbezuges besser geeignent sein könnte. Auch entwickle (programmiere) ich Software gerne selbst, anstatt die Arbeit zu dirigieren (Stichwort "Abteilungsleitung").
Könnt ihr mir bitte bei der Entscheidung etwas helfen?
Ist hier der Unterschied groß?
War/ist vielleicht sogar jemand an den besagten Hochschulen eingeschrieben?
Hier sind die beiden Studiengänge zum Vergleich:
Uni Duisburg-Essen (Angewandte Informatik - Systems Engineering): http://www.uni-due.de/studienangebote/studienangebote_06685.shtml
FH Südwestfalen (Angewandte Informatik): http://www4.fh-swf.de/de/home/studieninteressierte/studienangebote/stg_is/angewandteinformatikmsc/angewandteinformatikmsc_1.php
PS: Meinen Bachelorabschluss (Software Engineering) habe ich an einer englischen Universität gemacht, sodass ich nicht wirklich Erfahrung mit deutschen Hochschulen habe.
Vielen Dank! |
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App_consulting Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.10.2012 Beiträge: 760
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Verfasst am: 11 Okt 2012 - 20:35:26 Titel: |
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| bei angewandter Informatik würde ich Dir eine FH empfehlen. Weil deren Schwerpunkt ist nämlich die Anwendung und die meisten Profs an FHs haben Erfahrung in der freien Wirtschaft und können so sehr praxisnahe Themen vermitteln. An der Uni kann es sein, dass da ein Prof z.B. SW-Engineering macht, aber selber nie wirklich in der freien Wirtschaft ein SW Projekt stemmen musste ! |
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Sachenka Full Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2008 Beiträge: 455
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Verfasst am: 11 Okt 2012 - 23:53:29 Titel: |
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Vergleiche doch die Modulbögen. Ich habe von Mastern auf der FH bis jetzt nichts gutes gehört (im Ggs zu Bachelorsg auf der Fh).
EDIT
Versuche doch Absolventen der jeweiligen HS zu finden. Vll hilft auch ein Gespräch mit dem Studiengangbetreuer. _________________ bestiae sumus ut non bestiae simus
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Warum studierst du Mathe?
-Um es endgültig zu besiegen! |
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frischell1990 Full Member


Anmeldungsdatum: 11.06.2011 Beiträge: 425
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Verfasst am: 12 Okt 2012 - 00:46:29 Titel: |
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| An sich würde ich schon gerne an eine Uni gehen, wegen der Rufes und der späteren Verdienst- und Aufstiegschancen. (...) Auch entwickle (programmiere) ich Software gerne selbst, anstatt die Arbeit zu dirigieren (Stichwort "Abteilungsleitung"). |
Also, du willst auf die Uni, um aufsteigen und leiten zu können, aber dann im Job nicht aufsteigen und leiten? |
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FH-Spacken Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.04.2009 Beiträge: 1524
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Verfasst am: 12 Okt 2012 - 09:35:16 Titel: |
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An sich würde ich schon gerne an eine Uni gehen, wegen der Rufes und der späteren Verdienst- und Aufstiegschancen.
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Das sollte kein Kriterium sein. In der Informatikwelt bist du inwzischen auch mit einem Bachelor recht gut aufgestelt. Ich selbst bin bei einer relativ großen IT-Beratung gelandet und habe den gleichen Verdienst sowie Aufstiegschancen wie die Master-Kollegen.
Interessant wird es eigentlich nur dann, wenn du planst, zu promovieren. In dem Fall ist die Uni die bessere Alternative. Ansonsten rate ich dir, einfach danach zu gehen, welche Module dir am ehesten zusagen. _________________ B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant
Aktiver Reservist (Oberleutnant d.R.)
Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. |
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maze77 Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.09.2012 Beiträge: 79
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Verfasst am: 10 Nov 2012 - 11:50:47 Titel: |
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Hallo,
ich kann nur die FH beurteilen, da ich eine solche absolviert habe.
Ich habe ursprünglich eine Berufslehre gemacht und später dann
noch die FH (beides auf Informatik).
Es gibt ja immer viel Polemik in diesem Bereich, zumindest bei uns in der Schweiz. Die verschiedenen Schultypen (bzw. deren Absolventen)
reden schlecht übereinander; die FH'ler halten die Unis für abgehoben
und die Unis die FH'ler für "Proleten". Die FH'ler umgekehrt blicken
teilweise arrogant auf die HF'ler (Höhere Fachschule) hinab etc.
Ich finde man kann die Schultypen einfach nicht gegeneinander ausspielen: es braucht sie alle.
Die Leute, die eine Uni Ausbildung haben, haben halt im gleichen Alter oft weniger Praxiserfahrung, dafür ist der akademische Rang höher.
Ich bin z.B. mit 22 in den Job eingestiegen, da sind viele Studenten gerade mal im 2. Studienjahr. Mit 35 kann ich heute auf 13 Berufsjahre zurückblicken bzw. 17, wenn ich die Berufslehre noch dazuzähle.
Das Extrem-Gegenbeispiel sind Leute, die mit 30 ihr Studium abschliessen,
die haben dann mit 35 erst 5 Jahre Erfahrung...
Ich habe die FH berufsbegleitend gemacht (80% berufstätig), das gibt einen guten Transfer der Theorie in die Praxis und umgekehrt kann man Themen aus dem Berufsalltag in der Schule analysieren.
Die FH ist anwendungsorientiert, aber es ist keine "Praxisausbildung" wie z.B. die HF (oder noch extremer die Berufslehre).
Das heisst, man hat sehr wohl z.B. auch Theoretische Informatik und andere Fächer, die man auch an der Uni hat.
Nur wird das anders vermittelt als an der Uni. Bei der Uni wird der Stoff mit Satz-Beweis vermittelt. Klar gibt's an der FH auch manche Beweise, aber viel weniger. Wir hatten z.B. ein paar einfache Pumping-Lemmas und auch das war auf reguläre Sprachen beschränkt. An der Uni hast du dann wesentlich mehr Sätze (inkl. Beweise). Dafür haben wir an der FH auch konkrete Parser programmiert; was an der Uni möglicherweise zu kurz kommt.
Ich glaube persönlich auch nicht dran, dass es einen grossen Unterschied macht beim Aufstieg, ob man Bachelor(FH) oder Master(Uni) hat.
Die Frage ist auch, ob das glücklich macht. Ich selber weiss, dass ich es nicht wäre als Chef. Ich bin am liebsten Programmierer, auch wenn das bedeutet, am "Ende der Hackordnung" zu stehen Für mich ist der Inhalt meiner Arbeit wichtiger als irgendeine hierarchische Position. |
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